Spielberichte der 2. Mannschaft Herren

 

08.Spieltag, 29.11.15, TSV Hillentrup 2 - Handball Bad Salzuflen 2 26:23

07.Spieltag, 15.11.15, TG Lage 2  - TSV Hillentrup 2 22:17

06.Spieltag, 08.11.15, TSV Hillentrup 2  - TSV Schloß Neuhaus 2 20:32

05.Spieltag, 31.10.15, TV Großenmarpe 2 - TSV Hillentrup 2 27:27

04.Spieltag, 18.10.15, TSV Hillentrup 2 - DJK Brakel  30:23

03.Spieltag, 27.09.15, HSG Augustdorf/Hövelhof 2 - TSV Hillentrup 2 29:28

02.Spieltag, 20.09.15, TSV Hillentrup 2 - TuS Brake/L. 32:29

01.Spieltag, 13.09.15, Tus Leopolshöhe 2 - TSV Hillentrup 2 16:17

25.Spieltag, 03.05.15, TG Lage 2 - TSV Hillentrup 2 21:21

23.Spieltag, 25.04.15, TSV Hillentrup 2 - HSG Augustdorf/Hövelhof 2 22:19

22.Spieltag, 18.04.15, DJK Brakel - TSV Hillentrup 2 35:21

21.Spieltag, 12.04.15, TSV Hillentrup 2 - FC Stukenbrock 29:24

20.Spieltag, 22.03.15, TSV Hillentrup 2 - TSV Bösingfeld 20:28

19.Spieltag, 14.03.15, HSG Handball Lemgo 5 - TSV Hillentrup 2 20:24

18.Spieltag, 08.03.15, TSV Hillentrup 2 - SuS Wissentrup 23:10

17.Spieltag, 22.02.15, TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke 15:26

16.Spieltag, 07.02.15, SG Handball Detmold 3 - TSV Hillentrup 2 18:18

15.Spieltag, 31.01.15, TSV Hillentrup 2 - Handball Bad Salzuflen 2 30:34

14.Spieltag, 25.01.15, VfL Schlangen  2 - TSV Hillentrup 2 27:25

13.Spieltag, 17.01.15, TSV Schloß Neuhaus 2 - TSV Hillentrup 2 37:28

12.Spieltag, 11.01.15, TSV Hillentrup 2 -  TG Lage 2  
35:23

10.Spieltag, 07.12.14, TSV Hillentrup 2 - DJK Brakel   29:26

08.Spieltag, 15.11.14, TSV Bösingfeld - TSV Hillentrup 2 31:20

07.Spieltag, 09.11.14, TSV Hillentrup 2 - HSG Handball Lemgo 5 26:22

05.Spieltag, 25.10.14, SuS Wissentrup - TSV Hillentrup 2 21:19

04.Spieltag, 18.10.14, TSV Hillentrup 2 - TuS Leopolshöhe 2 27:20

03.Spieltag, 20.09.14, TSV Hillentrup 2 - SG Handball Detmold 3 26:35

01.Spieltag, 04.09.14, TSV Hillentrup 2 - VfL Schlangen 3 31:18

25.Spieltag, 10.05.14, TSV Hillentrup 2 - TG Lage 2 20:27

24.Spieltag, 04.05.14, HSG Blomberg-Lippe 2 - TSV Hillentrup 2 38:22

23.Spieltag, 27.04.14, TSV Hillentrup 2 - TSV Bösingfeld 17:28

22.Spieltag, 06.04.14, TSV Hillentrup 2 - TuS Brake/L. 28:38

21.Spieltag, 22.03.14, Tus Sennelager - TSV Hillentrup 2 28:20

20.Spieltag, 16.03.14, TSV Hillentrup 2 - TV 1875 Paderborn 2 28:26

19.Spieltag, 08.03.14, SuS Wissentrup - TSV Hillentrup 2 34:18

18.Spieltag, 23.02.14, TSV Hillentrup 2 - SG Handball Bad Salzuflen 2 15:37

17.Spieltag, 15.02.14, DJK Brakel - TSV Hillentrup 2 39:26

16.Spieltag, 09.02.14, TSV Hillentrup 2 - HSG Handball Lemgo 5 28:32

15.Spieltag, 02.02.14, HC Horn Bad Meinberg 2 - TSV Hillentrup 2 26:28

14.Spieltag, 25.01.14, TSV Hillentrup 2 - FC Stuckenbrock 2 25:20

13.Spieltag, 11.01.14, TG Lage 2 - TSV Hillentrup 2 32:29

12.Spieltag, 18.12.13, TSV Hillentrup 2 - HSG Blomberg - Lippe 2 38:26

11.Spieltag, 14.12.13, TSV Bösingfeld - TSV Hillentrup 2 28:32

10.Spieltag, 07.12.13, TuS Brake/L. - TSV Hillentrup 2 31:31

09.Spieltag, 01.12.13, TSV Hillentrup 2 - TuS Sennelager 28:36

08.Spieltag, 17.11.13, TV 1875 Paderborn 2 - TSV Hillentrup 15:20

07.Spieltag, 09.11.13, TSV Hillentrup 2 - SuS Wissentrup 29:28

06.Spieltag, 19.10.13, SG Handball Bad Salzuflen 2 - TSV Hillentrup 2 23:25

05.Spieltag, 13.10.13, TSV Hillentrup 2 - DJK Brakel 36:30

04.Spieltag, 05..10.13, HSG Handball Lemgo 5 - TSV Hillentrup 2 21:30

03.Spieltag, 29.09.13, TSV Hillentrup 2 - HC Horn Bad Meinberg 2 30:19

02.Spieltag, 21.09.13, FC Stukenbrock 2 - TSV Hillentrup 2 19:30

01.Spieltag, 15.09.13, TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke 3 28:22


08.Spieltag, 29.11.15, TSV Hillentrup 2 - Handball Bad Salzuflen 2 26:23

Nach 2 nicht guten Spielen, standen dieses Mal die Vorzeichen besser. Jan Schultz, der wie immer einen Faktor darstellt, war wieder mit von der Partie und auch langzeit-Verletzter Stefan Petri kehrte zum Team für einen Kurzeinsatz zurück. Ebenso auf der Platte Manuel Tünker, der durch die "Wiedereingliederungsmaßnahme" die Zwote der Uphucker unterstützt. Also sah es wie erwähnt zumindest vom Kader schon fast luxuriös aus.
So traten die Wetzke-Schützlinge schon beim Warm-machen auf wie ein Sieger: Hochgradig konzentriert, vollends fokussiert und starken Willens den Favoriten zu stürzen.
Die HSG der Badestädter kam vollbesetzt und mit einigen Erfolgserlebnissen im Gepäck ebenso gut ins Spiel wie auch der TSV. Folgerichtig ergab sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die HSG, die sich einen 2 Tore-Vorsprung in den ersten 15Minuten erspielen konnte. Allerdings sind alle Uphucker bekannt für ihre Heimstärke Dank der immer wieder überragenden Zuschauer.
Vom Glauben an das Team getragen, zeigte sich Youngster Bjarne Niemann Ende der ersten Hälfte und markierte zwei Blitzsaubere Treffer und trug seinen Teil zum Führungswechsel bei.
So ging Hillentrup nun mit 14:13 in die Pause. Während Trainer Wetzke die eigene Abwehr lobte und einige Änderungen des Angriffspiels anordnete, schienen sich die Gäste vorgenommen zu haben, um den Sieg zu kämpfen.
Einige nahmen diese Vorgabe offensichtlich sehr wörtlich, sodass die Partie aufbrach um in etwas unruhigeren und gefährlicheren Gewässern zu segeln. Kurzum es wurde "kernig" zugepackt, an der Grenze der Legalität und manchmal auch darüber hinaus verteidigt.
Es war immens wichtig, dass sich der TSV davon nur selten beeindrucken ließ und lieber sportlich antwortete und so auch den Kurstädtern den letzten Funken Hoffnung auf einen Sieg raubte.
Maßgeblich war in dieser Phase die überragende Leistung von Christian Verwiebe im Tor, der mit einer TV-Reifen Doppelparade ein ganz dickes Ausrufezeichen setzte. Sein Team und die Zuschauer dankten es ihm mit stehenden frenetischen Ovationen.
Beim Stand von 23:17 in der 47.Min. war der Käse gegessen und die HSG betrieb lediglich Ergebniskosmetik, während Hillentrup ungewohnt souverän den Favoriten besiegte.
Das Ergebnis hätte für den TSV höher ausfallen können, aber man will sich nach einem alles andere als selbstverständlichem Sieg sicher nicht beklagen. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Zwote als eine Einheit aufgetreten ist und gezeigt hat, was alles möglich ist, wenn a) alle an Board sind und b) alle vom Warm-machen an heiß auf das Spiel sind.

Es spielten: Berger (2Paraden), Verwiebe (8Paraden), Depping, Friedrichs (2), Hülsmann(1), Lohstroh (2), Niemann(2), Petri(1), Schultz (8), Schulze (1), Vieregge (2), Tünker (7/3),

07.Spieltag, 15.11.15, TG Lage 2 - TSV Hillentrup 2 22:17

Wieder einmal schlägt sich der TSV selbst. Sehr stark fanden die Uphucker ins Spiel und führten in der 20. Minute mit 8:3. Genau da kam der Bruch ins Spiel. Bis zur 20. Minute war Hillentrup deutlich überlegen und es stand nicht ansatzweise zur Debatte, dass Lage diesen Stand drehen könnte. Also hörte der Gast nun auf konzentriert zu decken und anzugreifen. Zur Pause rettete Hillentrup eine 2-Tore-Führung. Was sich dann abzeichnete war im Nachhinein betrachtet extrem ärgerlich. Der TSV warf nur noch 7 Tore und ließ 14 zu. Unterm Strich wird klar, dass die Uphucker-Reserve der Herren keine Führungen verwalten kann, sondern auch 5Min vor Schluss noch spielen müsste als stände es 0:0. Das Ergebnis von 22:17 wurde in der Schlussphase dann noch so deutlich, weil zwei 50/50 - Entscheidungen gegen uns gefallen sind und man anstatt auszugleichen plötzlich 3Tore 2,5Min vor Abpfiff hinten lag. Also wurde die restliche Zeit auf Dauerfeuer geschaltet, was anstatt den Ausgleich die 5-Tore-Niederlage besiegelte. Fakt ist: Das Spiel hätte man ohne großen Aufwand gewinnen können. Fakt ist auch: Wir waren dafür mental nicht stark genug.

Wir hoffen mit dem spielfreien WE wieder etwas Ruhe einkehren zu lassen und an den sehr guten Ansätzen der ersten 20Min anzuknüpfen um endlich wieder siegreich zu sein.

Torschützen wurden nicht übermittelt.

06.Spieltag, 08.11.15, TSV Hillentrup 2 - TSV Schloß Neuhaus 2 20:32

Da gibt es nicht viel zu sagen. Nicht ins Spiel gefunden, inkonsequente Abwehr, nervöse unkoordinierte Angriffe. Das gegen einen starken Gegner: Da steht es dann zur Halbzeit 20:8. (Siehe Deutschland gegen Serbien am Vortag beim Super Cup) Neuhaus hatte auch das Glück der Tüchtigen beim ein oder anderen Torwurf in Hälfte 1, aber ins Gewicht schlägt es bei dem Stand nicht wirklich. In Halbzeit 2 ließ Schloss Neuhaus mehr zu und Hillentrup fing sich ein Wenig. Endstand 32:20 Bereits letzte Woche zeichnete sich für die Uphucker-Reserve ab, dass eventuell schwierige Zeiten bevor stehen. Und so kam es auch. Der erste richtige Dämpfer in dieser Saison. Klar! Gegen Schloss Neuhaus kann man sicherlich verlieren. Aber nicht so. In den nächsten Wochen wird sich zeigen wieviel Team in der Zwoten steckt. Erst wenn jeder wieder bereit ist für jeden in die Bresche zu springen, wird man wieder Punkte einfahren! Klar ist nun: Die Saison wird alles andere als ein Selbstläufer.

Es spielten: Berger, Meißner (5 Paraden), Friedrichs (3), Hesse (1), Hülsmann, Lohstroh (1), Niemann, Offel (1), Schulze (4), Sentker, Tünker (9/4) Vieregge, Wagenführ (1)

05.Spieltag, 31.10.15, TV Großenmarpe 2 - TSV Hillentrup 2 27:27

Hillentrup reiste mit nahezu vollbesetzter Truppe an, während nicht so viele Wechselmöglichkeiten auf Seiten der Gastgeber zu erkennen waren. Mitunter ist der personelle Vorteil nicht zwingend auch als solcher zu werten. Bei mehreren Spielern hat der einzelne Spieler es eben leichter die Verantwortung weiter zu geben. Dies beschreibt das Angriffsspiel der Uphucker in Blomberg ziemlich gut.

Ähnlich zerfahren wie der Angriff des TSV stellte sich auch die Abwehrleistung dar. Mit dem Unterschied, dass die Deckung noch unkoordinierter und noch harmloser war.
Das Ganze dann gewürzt mit etwas Schläfrigkeit bei Abprallern ergibt das insgesamt schwache Menü der Hillentruper Reserve.
Der TSV II lag die meiste Zeit mit 3-5 Toren hinten, weshalb das Unentschieden als ein deutlicher Punktgewinn gewertet werden muss. Kurz vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse: Tempogegenstoß TVG: Das Ergebnis war kein Tor, dafür aber eine stark blutende Nase von Keeper Meißner. Meißner "parierte" aus 2m Entfernung den harten Wurf mit seinem Gesicht.
Aufgrund der Verletzung von Jan W. stand nun Verwiebe zwischen den Pfosten. Dieser ließ in den letzten 5 Minuten nur ein Gegentor zu, obwohl der TVG sich mehrere freie Würfe (unter anderem einen 7-Meter) erspielte.
Im Angriff übernahm Leistungsträger Schultz Verantwortung und so kann man sagen, dass Verwiebe und Schultz dem TSV kurz vor Schluss den Punkt retteten. Die Hillentruper hatten sogar die Möglichkeit in den letzten 30Sekunden das Spiel zu gewinnen, scheiterten aber. Ein Sieg wäre hier wohl auch zu viel des Guten gewesen.
Hervorzuheben ist Youngster Jan-Luca Offel, der nahezu als Einziger eine konstant gute Leistung über den gesamten Spielverlauf hinten wie vorne erbrachte.
Beim kommenden Spiel gegen die offensichtlich starken Favoriten aus Schloss Neuhaus gilt es nun ohne Leistungsträger Schultz eine willensstärkere Leistung als in Blomberg abzurufen.

Es spielten: Meißner (8 Paraden), Verwiebe (4/1 Paraden), Friedrichs (7), Hülsmann, Lohstroh (1), Niemann (1), Offel (4), Schultz (10/3), Schulze (2), Sentker, Vieregge, Wagenführ (2)

PS: Dass negative Erlebnisse schnell in Vergessenheit geraten zeigte sich im Verlauf des Abends. Die erste Herren des TSV Hillentrup schlugen im Derby den Extertaler TSV mit 2 Toren und fuhren unter frenetischem Applaus ihrer Zwoten den ersten Saisonsieg ein. GRATULATION!

04.Spieltag, 18.10.15, TSV Hillentrup 2 - DJK Brakel  32:29

Am Sonntag hatte man endlich wieder das Vergnügen sich vor heimischer Kulisse präsentieren zu dürfen. Die Halle war wieder auf und die Unterstützung der Hillentruper Zuschauer ließ auch nicht lang auf sich warten. Bereits zum ersten Spiel war die Zuschauerzahl sehr ansehnlich. Dafür schonmal vielen Dank!

Zum Spiel: Hillentrup war durch die guten Ergebnisse der Nethestädter gewarnt. Das Spiel musste also voll konzentriert angegangen werden, wenn man die heimischen Zuschauer und auch sich selbst nicht enttäuschen wollte. Es gestaltete sich, aufgrund der Ausgeglichenheit der ersten Halbzeit ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Auffällig war die aggressive Grundstimmung auf beiden Seiten. Davon profitierte der Zuschauer, aber nicht unbedingt die Knochen der Spieler. Somit ergaben sich Szenen wie z.B. die, in der der Kreisläufer der bis dato verlustpunktfreien Gäste etwas übermotiviert auf den bereits kontrollierten Ball im Torraum stürzte, dabei Hüter Berger zu Boden rang und verletzte, sodass Verwiebe zum Einsatz kam. Bevor Berger die Platte verließ, zeigte er eine gute Leistung mit 7 Paraden. Trotz der aggressiven Grundstimmung gelang es beiden Teams sich nach einigen Irritationen wieder auf Handball zu konzentrieren. Also ging es nach einer ausgeglichenen und hitzigen ersten Hälfte mit 12:12 in die Kabinen.
Hier schwor Trainer Wetzke seine Truppe darauf ein sich weiterhin auf Handball und weniger auf Nicklichkeiten einzulassen. Außerdem war damit zu rechnen, dass der überragend aufgelegte Schultz wohlmöglich in Manndeckung genommen werden würde. Auch der Fall einer möglichen 5:1 Deckung der Gäste konnte nicht ausgeschlossen werden, also verteilte Wetzke ganz im Sinne eines Spitzentrainers die Aufgaben für die jeweiligen Deckungsvarianten der DJK. Die zweite Hälfte brachte keine Manndeckung, aber die erwartete 5:1. Dies öffnete den stark aufspielenden Uphuckern Tür und Tor um davon zu ziehen!
Der letzte Ausgleich war das 15:15. Der TSV hörte nicht damit auf gemeinsam und für einander zu spielen. Vorne wie hinten. Dazu kam eine überragende Leistung von Verwiebe im Tor. Sollte die Gastgeber Abwehr mal eine Lücke zulassen, so war Verwiebe zur Stelle und entschärfte 9 Mal aus dem gebundenen Spiel und einmal vom Punkt. In der 47. Spielminute war der Käse dann gegessen. Der TSV war mit 25:16 davon gezogen. Hillentrups Reserve zog durch bis zur 55. ließ dann aber den Schlendrian in den eigenen Reihen zu und somit auch einen 5:0 - Lauf der Herren aus Brakel. Damit markierte der Gast den Schlusstreffer. 30:23.
Damit steht der TSV Hillentrup 2 mit einem Spiel weniger auf Platz 4 der Tabelle und hofft auch beim nächsten Spiel gegen die Aufsteiger aus Großenmarpe punkten zu können.
Nach diesem tollen Spiel bedankt sich die Zweite ganz herzlich bei den Zuschauern für ihr Kommen und ihre Unterstützung, sowie bei Nico Depping und Holger Strate aus der Dritten, die uns ebenfalls super unterstützten und perfekt weiter geholfen haben!

Es spielten:Berger (7Paraden), Verwiebe (10/1 Paraden), Friedrichs (3), Hesse (1), Lohstroh (3), Offel, Schultz (12/3), Schulze (2), Sentker, Vieregge (1), Depping (1), Strate (7)

03.Spieltag, 27.09.15, HSG Augustdorf/Hövelhof 2 - TSV Hillentrup 2  29:28

Schlechte Vorzeichen für das zweite Auswärtsspiel bei der erfahrungsgemäß starken HSG. Leistungsträger und Torgarant Jan Schultz war mit seiner weiblichen A-Jugend als Trainer gebunden, Sascha Wagenführ musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen und auch Torwart Meißner hat noch mit Knieproblemen zu kämpfen und trat somit die Reise ebenfalls nicht an.
Jetzt hieß es Verantwortung übernehmen, auch für die kürzlich noch A-Jugendlichen in ihrem dritten Spiel im Seniorenbereich. Die Sandhasen liefen vollbesetzt neben ihrem Trainer Ex-Bundesligaprofi Struck bei Nebelmaschinen-Qualm und Fussballhymne offensichtlich top motiviert ein, während der TSV froh war das Warmlaufen überstanden zu haben, immer wieder hoffnungsvoll durch die Halle blickte und nach möglichen Ersatzspielern suchte. Vergebens.

Jetzt verzog sich der Nebel und der TSV warf in Hövelhof an. 0:1 und eine Schrecksekunde, denn der auf Halblinks aufgestellte Hülsmann bekam einen Schlag ins Gesicht, der ihn zwang seine Oberlippe zu behandeln.
Das 0:1 die letzte Führung für die Uphucker. Die HSG zeigte sich immer wieder durchschlagskräftig im Angriff. Viele Alternativen boten sich Trainer Struck, während unsererseits ums blanke Überleben gekämpft wurde und jeder noch mit sich selbst zu tun hatte. In dieser Phase spielten die Hillentruper ein ums andere Mal schlechte Pässe, die zu einfachen Ballverlusten und somit zu sicher verwandelten Gegenstößen führten.
Die Oberliga-Reserve konnte sich dennoch nie so richtig absetzen. Hier ist der gute Einstand von Lohstroh zu vermerken, der 4 blitzsaubere Treffer aus dem Rückraum hinlegte und uns so nicht allzuweit ins Hintertreffen gelangen ließ. Halbzeitstand 14:10. In der Pause gab es klare Ansagen von Trainer Wetzke, die dazu führen sollten, dass man sich nun mit den Gegebenheiten abfinden müsse und nur über den Kampf ins Spiel finden kann. Die erste Halbzeit und der damit verbundene Missmut steckte noch sichtlich in den Knochen der Hillentruper. So ging die HSG in der 32. Minute mit 17:11 in Front.
Doch jetzt sollte sich abermals der Charakter der Hillentruper Reserve zeigen.
Die Gäste arbeiteten sich Stück für Stück durch eine ordentliche Abwehr und einen gut aufgelegten Verwiebe im Tor zurück ins Spiel. Erwähnt sei hier der Biss von Hülsmann, der mehrfach die Bälle ins Tor der HSG zwang.
So war man in der 48. Minute wieder auf 21:23 dran! In der Crunch-Time trumpfte die Kleingruppe aus Kapitän Schulze auf Rückraum-Mitte und Vize-Kapitän Friedrichs am Kreis auf und düpierte die Augustdorfer Abwehr nach Belieben.
Da waren wir nun 57. Minute und 27:26 der Stand.
Die Sandhasen waren nach wie vor Topfit und konnten aus dem Rückraum für Gefahr sorgen und letztlich auch einnetzen.
In den Schlussminuten ergaben sich hitzige Kämpfe um den Ball und damit verbunden auch Stress für den bis dahin einwandfreien Unparteiischen. Leider wurden entscheidende Situationen in der Schlussphase nicht für uns entschieden, sodass es uns verwehrt blieb den Ausgleich zu erzielen.
"Damit also die erste Niederlage der Saison. 29:28. "

Fazit: Nach schwacher erster Hälfte sind nur wir Schuld an der Niederlage, wenngleich aufgrund der moralisch so starken zweiten Halbzeit ein Unentschieden das wohl angemessenste und fairste Ergebnis gewesen wäre.
Ein großes Kompliment an der Stelle auch mal an die Augustdorfer Fans. Es macht jedes Mal wieder Spaß vor dieser Kulisse zu spielen!!!

Für den TSV kämpften: Berger (1Parade), Verwiebe (4 Paraden), Friedrichs (8/4), Hesse (3), Hülsmann (5), Lohstroh (4), Offel (3), Schulze (5), Sentker

02.Spieltag, 20.09.15, TSV Hillentrup 2 - TuS Brake/L.  32:29

Da war es also: Das erste richtungsweisende Spiel der Saison. Mit dem TuS Brake/Lemgo gastierte ein sehr ambitioniertes Team in den ungewohnt "heimischen" Gefilden des TSV. (Aufgrund von andauernder Hallensperrung in Dörentrup fand der Heimspieltag In Barntrup statt).
Der Favorit aus Lemgo hat als Kreisliga-Absteiger das erklärte Ziel ausgegeben direkt wieder aufsteigen zu wollen und oben mitzuspielen. Und so startete der Gast auch. Nach 5 Minuten stand es 1:5 für Brake. Hillentrup war noch nicht im Spiel. Timeout Hillentrup. Nicht zum letzten Mal sollte sich hier das glückliche Coaching-Händchen von Trainer Wetzke beweisen. Er rüttelte seine noch schläfrige Truppe auf. -Zur rechten Zeit- Sechs Minuten später waren die Uphucker wieder auf 5:6 dran. Nach weiteren sechs Minuten ergab sich das völlig Unerwartete: Die erste Führung ! 8:7 der Stand. Hillentrup war im Spiel, nahm den Kampf an und zeigte die Zähne. Auch der Favorit hielt dagegen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wer will den Erfolg mehr? Wer investiert mehr? Brake führte in der 26. Minute mit 10:12. Kein Grund für die Hillentruper Reserve sich beeindrucken zu lassen. Beim Kampf um den Ball ergaben sich mitunter TV-reife Szenen, denen der TuS anscheinend auch lieber zusah, anstatt einzugreifen. So gingen beide Teams mit 13:13 in die Kabinen.
Trainer Wetzke ging das eigene Spiel Stück für Stück durch und wies auf die wesentlichen Dinge, die es zu ändern galt hin. Offenbar drangen die Ansagen des Coaches durch und der TSV ging hochkonzentriert zurück ins Spiel. Und dann ergaben sich kurz hintereinander zwei spielentscheidende Szenen zu Gunsten der Uphucker. Die Gäste verloren ihren stärksten Rückraumschützen und ihren Spielmacher. Beide gingen mit jeweils "rot" (je 3x2Min.) auf die Tribüne. Von nun an spielte die Wetzke-Sieben höchst besonnen und clever. Es gelang eine 2-3 Tore-Führung 10 Minuten beizubehalten, bevor der Gast sich das letzte Mal aufbäumte, um dann (Spoileralarm) dem Underdog zu unterliegen. Brake ging also das letzte Mal mit 25:26 in der 51. Minute in Führung, ehe der Hausherr das Zepter wieder in die Hand nahm und ganz abgezockt die frühe Manndeckung der Bräker für seine Zwecke auszunutzen wusste. In dieser Phase des Spiels zeigte sich Friedrichs als erfahrener Fels in der Brandung, der wichtige Treffer markierte. Spätestens beim 30:27 durch Wagenführ willigte auch der Favorit in die Niederlage ein. So ging das Spiel mit 32:29 zu ende und der TSV II steht mit nicht zwingend eingeplanten Punkten da. Erwähnenswert ist zu vermelden, dass alle Feldspieler aus Hillentrup sich in die Torschützenliste eintragen konnten, sich niemand verletzt hat und auch Schultz nach längerer Verletzungspause sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge einbringen konnte.
Fazit: Die Mannschaft ist der Star. Die kämpferischen und mentalen Vorteile wusste der TSV II zu nutzen und konnte so, trotz kleinerer spielerischen Schwächen als Sieger hervorgehen. Das muss auch für die kommenden Spiele klar sein. Nur mit klarem Kopf und unbedingtem Siegeswillen können wir jeden Gegner mürbe machen. Fällt das jedoch weg, haben wir es auch so ziemlich gegen jeden Gegner schwer.

Vor der Herbstpause gastiert der TSV II noch am Sonntag in Augustdorf. Dort erwartet uns allein durch den Trainer der Sandhasen, Ex-Bundesliga-Profi seines Zeichens eine Menge Sachverstand und auch einiges an Kondition und Wille durch die jungen und fitten Spieler der HSG. Wir müssen leider am WE auf einen unserer Leistungsträger verzichten, da dieser in Sachen Coaching unserer weiblichen A-Jugend verplant ist.

Es spielten:

Verwiebe, Berger (12 Paraden), Friedrichs (7), Hesse (1), Hülsmann (4), Offel (1), Schultz (11), Schulze (3/1), Sentker (1), Wagenführ (4)

 

01.Spieltag, 13.09.15, TuS Leopolshöhe 2 - TSV Hillentrup 2  16:17

Endlich wurde es auch wieder für die zweite Herren Zeit in die Runde 2015/2016 einzusteigen.
Nach einer guten Vorbereitung, in der man die Abläufe in Angriff und Abwehr bis auf das kleinste abstimmen konnte, stand dann auch in Leopoldshöhe eine Mannschaft auf der Platte, die sich teils die Namen der Mitspieler noch merken musste.
Nachdem Andre dem Ruf der Ersten gefolgt ist (mal schauen wann er da das erste mal 14 Buden macht), hat auch Phillip kurzfristig den Sprung in die Erste gewagt, um sein Können auf dem linken Flügel zu zeigen. Hier zeigte sich wieder mal die gute Arbeit von Trainer Sascha Wetzke, junge Talente an den Leistungshandball heran zu führen.
In Leopoldshöhe ging es dem entsprechend recht verhalten los. Stand die Abwehr doch relativ sicher und kompakt , wurde im Angriff doch viel zu früh der Ball auf das Tor der Leo´s geworfen. Hierbei zeigte der Torwart wieder einmal eine gute Leistung, die uns auch beim letzten Spiel vor Probleme stellte. Den Rest erledigte das Aluminium,welches sicherlich nach diesem Spiel einige Abnutzungsspuren hatte. Man muß aber Lutz zu Gute halten, das es immer schön geknallt hat. Schon in dieser Phase zeigte sich allerdings bereits die Stärke an diesem Tag im Hillentruper Team: JÖRG Berger!!! Nach Spielende waren es wohl gefühlte 50 Paraden die unser Schlussmann auf dem Zettel hatte. Davon auch etliche Würfe die völlig frei auf seine Buden flogen. Das aber auch hier noch Luft nach oben ist, steht natürlich außer Frage.
Nach Abpfiff zeigte sich das Jockel im konditionellen Bereich noch Nachholbedarf hat. Ab der 36. Minute durfte Fridde nach der dritten zwei Minuten auf der Tribüne Platz nehmen. Damit konnte er die Vorgabe des Trainers aus der Halbzeitansprache, nämlich in der Abwehr umsichtiger zu sein, um noch etwas länger das Team unterstützen zu können, nur bedingt umsetzen. Dafür rückte Gunnar dann auf die Mitte,und konnte hier sein gesamtes Repertoire an Schlagwürfen zeigen, das er über Jahre perfektioniert hat. Bis zum Schluss konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. So konnte Sascha 22 Sekunden vor Ende eine Auszeit nehmen, und den finalen Siegesspielzug weitergeben. Der Abschluß sollte wie geplant über Helge am Kreis laufen, da dieser bis zu dem Zeitpunkt am Kreis mehr oder weniger unsanft von den Beinen geholt wurde.
Leider wurde dies in den meisten Fällen aber noch nicht mal mit Freiwurf geahndet . Aber auch er sollte mal ein Erfolgserlebnis haben. Und siehe da, für die wichtigen Dinger 2 Sekunden vor Ende hebt man es sich auf den Ball sicher in die Maschen zu hauen.
Nach der Schlusssirene wurde sich dann ausreichend um Jockel gekümmert, der aus oben erwähnten Gründen etwas teilnahmslos neben seinem Tor saß.
Jetzt gilt es sich weiter auf Einander einzuspielen, wobei besonders die Neuzugänge aus der A-Jugend schon ihr großes Potenzial durchblitzen ließen.
Mit dabei waren : Dorian, Fridde (1), Gunnar (8), Helge (das wichtige eine Tor ), Jan-Luca (1), Corny (4), Maurice, Sascha Wa., Lutz und Vibbel und Willi ( Jungs ,auch ihr dürft bald wieder ins Tor das Macht Jockel nicht jedes mal)


25.Spieltag, 03.05.15, TG Lage 2 - TSV Hillentrup 2 21:21

Schlechte Vorzeichen und wieder eine Bezirksliga-Reserve.

Spätestens am Morgen des vorletzten Spieltags der Uphucker-Reserve wurde selbigen klar, dass eine Menge für einen Sieg investiert werden müsste, denn gleich 5 Spieler kamen nicht für einen Einsatz am Werreanger in Frage. Zu allem Übel traf der TSV II dann auch noch auf eine volle Bank der Zuckerstädter.
Man fand mittelmäßig ins Spiel und lag zwischenzeitig mit 4 Toren hinten. Der TSV blieb aber ruhig und entspannt. Das wiederum führte zum langsam aber sicheren Aufholen der Tordifferenz und ehe man sich versah wurde zur Halbzeit gepfiffen und siehe da: Wir führten mit 10:11!
In der Pause gab Trainer Wetzke noch "Kleinigkeiten" als Verbesserungsvorschläge für Abwehr und Angriff an den Mann, war aber größtenteils für unseren stark ausgedünnten Kader zufrieden.
Wir kamen bombastisch aus der Halbzeit und es schien als wäre der Käse gegessen. Denn der Gast aus Hillentrup führte mit 5 Toren. Aber genau jetzt, wo sich der gemeine Hillentruper in Sicherheit wähnte, schlug die TG ein ums andere Mal zu.
So holten sie peu a peu den Rückstand auf. Die Kondition des TSV war schlicht aufgebraucht und das kurz vor Schluss.
Dies führte zu schlechten Entscheidungen, die es den Lagensern ermöglichte die letzte Führung der Hillentruper zu egalisieren, was dann den Schlusspunkt zum 21:21 bedeutete.
Randerscheinungen: Der WDR zeichnete das Spiel für einen aktuelle Stunde - Beitrag auf. Zwei sehr junge Schiedsrichter machten einen sehr guten Job. Es ergab sich ein faires Spiel, das beide Seiten für sich hätten entscheiden können.

Verwiebe (7/2 Paraden), Meißner (5Paraden), Blöhse (10/2), Friedrichs (4), Hesse (2), Hillebrenner (1), Hülsmann (2), Schulze (1), Wagenführ (1)

23.Spieltag, 25.04.15, TSV Hillentrup 2 - HSG Augustdorf/Hövelhof 2 22:19

Stimmung! Freude! Konfetti!

Die unerwarteten Siege sind die schönsten. Das bewies die Zwote schon gegen Stukenbrock. Gegen den FC hatte man als Underdog die Zähne gezeigt. Wir demonstrierten erneut warum man IMMER mit dem TSV rechnen muss.

Die HSG reiste in Vollbesetzung samt Hegemann an, während der Gastgeber gleich auf 3 seiner Leistungsträger verzichten musste. Auch Trainer und Betreuer waren an diesem WE verhindert.
Christian Beine sprang neben Spieler Jens Friedrichs als Trainer ein. Besten Dank dafür!
Weiterer Dank gilt den Gästen, die sich vorm Spiel bereit erklärten nicht ihre roten Trikots zu tragen, sondern die Ersatztrikots überstreiften, weshalb der TSV stilecht in Rot auflaufen durfte.
Nun aber zum Spiel: Anwurf TSV, erster Angriff, einmal nichts. Erster Angriff HSG, Tor HSG. Zweiter Angriff TSV, Tor! Und so gestaltete sich die erste Halbzeit. Eng umkämpft und auf absoluter Augenhöhe. Die Oberliga-Reserve hatte minimale Vorteile im ersten Viertel. Das zweite Viertel ging an die Uphucker. Minimale Nachlässigkeiten des TSV ließen die Sandhasen kurz vor der Pause von 10:8 auf 10:10 ausgleichen.
Also das Momentum auf der Seite der Favoriten. In der Pause schwor man sich ein die Ruhe zu bewahren und weiterhin eine kernige aufmerksame Abwehr aufs Parkett zu bringen.
Nach dem Pausentee gelang der TSV-Reserve der minimal bessere Start und so blieben die Augustdorfer ihre Favoritenrolle ein bis zwei Tore schuldig. Weiteres Absetzen wollte den Hillentrupern nicht gelingen. Dafür war die HSG einfach zu stark. Bei 18:14 und der damit deutlichsten Führung des Spiels fühlte sich der Hillentruper seiner Sache in der 51. Minute dennoch nicht sicher. Die Spielgemeinschaft war zu jeder Zeit zu gefährlich. Dies bewiesen sie direkt indem sie wieder nachlegten. In den nächsten Minuten zeigte sich das nochmal intensiver, wodurch sich das Spiel auszeichnete.
Ihre starken Abwehrreihen und mitunter noch stärkeren Keeper. Beide Teams zerschellten an der Koordination der Abwehr ihres Gegners, oder versagten eben dann am Schlussmann.
Aber es gab an diesem Tag Mr. Zuverlässig auf Seiten der Hillentruper! Immer wieder traf für den TSV vor allem André Blöhse, der eines seiner besten Spiele der Saison machte. Ihm gleich tat es Teamkamerad Jörg Berger beim Tore verhindern. Mit überragenden Parraden stellte "Jockel" eine extrem gute Rückendeckung dar.
Noch knapp 2 Minuten zu spielen und der TSV in Ballbesitz. Die HSG stellte auf offensive Manndeckung um. Nie war es in der laufenden Spielzeit wichtiger als jetzt die Ruhe zu bewahren. Im Stile eines Erfolgscoaches nahm Christian Beine das letzte Team-Timeout. Nur die sichersten Spieler sollten nun das Spiel nach Hause bringen und sich für starke 59Minuten belohnen.
Als sich dann Kapitän Thomas Schulze ein Herz fasste und in der Veworrenheit der Manndeckung nach gelungenem Eins-Gegen-Eins den Schlusstreffer erzielte war der Jubel groß. Die HSG hatte zwar noch Zeit für einen Angriff, aber das Spiel war gewonnen. 22:19! Verdient. Aus eigener Kraft. Nicht weil der Gegner einen schlechten Tag hatte, oder wir mehrere Spieler aus der Ersten zur Hilfe hatten. Nein. Einfach, weil wir besser waren. Es tut gut genau das endlich ohne schlechtes Gewissen, oder Arroganz sagen zu können. Wir waren besser.

Es spielten:

Berger (!!!14/1!!! Paraden), Blöhse (12/1), Dindas (1), Frey (1), Friedrichs (1), Hülsmann (1), Schulze (3), Tünker (1), Niemann (2)

Zwei noch dringend zu erwähnende Dinge: 1. Die HSG Augustdorf/Hövelhof 2 zeigt sich erneut als eines der fairsten und sympathischsten Teams der 1. KK!!! Es wäre schön, wenn man auf deutlich mehr solcher Sportkameraden treffen würde.

2. Schiedsrichter Rutkowski überzeugte wie immer als einer der Fähigsten seines Fachs. Ein Schiedsrichter, der vollkommen ohne jedwede Art von Selbstdarstellung und Unsicherheit auskommt. Ein Schiri, den man sofort akzeptiert, respektiert und mit dem man sympathisiert. Ein Vorbild für seine Zunft. Solche Leistungen sollten nicht als Selbstverständlichkeit gesehen werden.

22.Spieltag, 18.04.15, DJK Brakel - TSV Hillentrup  35:21

Es gibt zum Spiel nur relativ wenig Nennenswertes zu sagen.
Es ist uns Gästen zu keiner Zeit gelungen ins Spiel zu finden. Man könnte sagen, dass dies durch äußere Umstände auch nicht möglich war.
So konnte die DJK Tor um Tor ohne großen Aufwand davon ziehen. In kürzester Zeit waren wir mit so vielen 2-Minuten-Strafen auf der Bank, dass Brakel nur den Ball schnell machen musste, um zum Torerfolg zu kommen.
Unser Angriff war häufig nicht durchschlagskräftig genug, um es den Brakelern gleichzutun. Dies mag auch an unserer häufigen Unterzahl und damit den fehlenden Mitteln gelegen haben.
Zur Halbzeit war der Käse gegessen. 15:8 war eine deutlich Sprache. Wenn es auch deutlich weniger in Hälfte 2 an Hinausstellungen gegeben hat, waren wir nicht ruhig genug um das Spiel zu drehen.
Die zweite Halbzeit lief an uns vorbei. Brakel gewinnt mit 35:21, ohne dabei überragend gespielt zu haben.
Eckdaten: Hillentrup 18Min in Unterzahl; Brakel 4Min in Unterzahl; 7-Meter für Hillentrup : 3; 7-Meter für Brakel : 8. Die Thematik der Spielverlegungen. Wir als TSV II haben nun 3 Spiele in dieser Saison auf Wunsch der Gegner verlegt. Das Ergebnis: 6Minuspunkte. Grund dafür nicht immer die Überlegenheit der Gegner. Oder anders: Dem Wunsch auf Verlegung nachzukommen hat uns insgesamt nicht mehr eingebracht als eine Kiste Bier aus drei Spielen, jeder Menge Frust und bei einem Spiel sogar den Hohn einzelner Spieler.

PS: Bei allem Ärger und Unmut bzgl. des Spiels und allem drumherum wünschen wir dem verletzten Brakeler Außen eine schnelle Genesung und alles Gute!

Es spielten:Verwiebe (8 Paraden), Meißner (5 Paraden), Blöhse (8/1), Hesse (4), Hillebrenner (1), Schulze (1), Wagenführ (4), Tünker (2), Jährig (1)

21.Spieltag, 12.04.15, TSV Hillentrup 2 - FC Stukenbrock  29:24

Ein klarer Fall.
Haste gedacht! Offensichtlich noch inspiriert durch die Triumphaltaten der Arminia gegen die Gladbacher setzte sich die Hillentruper Reserve am Ende genauso verdient durch wie die Jungs vom DSC!

Aber immer schön der Reihe nach.
Stukenbrock reiste nahezu voll besetzt an und auch der TSV konnte nahezu aus dem vollen schöpfen (plus Schultz, der aus der Ersten aushalf).
Rundum also eine sehr faire Ausgangslage, wenn man bedenkt, dass man das Hinspiel mit 35:22 verloren hatte.
Wir starteten mit Ballbesitz und dem 1:0 . Über 4:2 ; 7:4; 11:9 (23.min.) pendelte sich eine 2-Tore-Führung für die Gastgeber ein. Kurz vor der Halbzeit hielt Heim-Keeper Berger entscheide Bälle stark und so gelang es den Vorsprung auf 16:12 zum Pausentee auszubauen.
Der Angriff wurde in Hälfte 1 besonders ruhig und konsequent bis zur Chance zu Ende gespielt. Auch die Abwehr zeigte sich hart, fair, aber vor allem konsequent. So also die Erklärung für die unerwartete Führung.
Nach der Pause war jedem klar, dass dieses Spiel noch 30 Minuten birgt, die mit Leidenschaft und dem gleichen Einsatz aus Hälfte 1 gefüllt werden wollen. Und so setzte die Wetzke-Sieben die Vorgaben der Pause um und baute die Führung weiter aus.
Mitte der zweiten Halbzeit schien der Drops dann noch unerwarteterer Weise gelutscht. Stand: 24:16.
Aber der FC kämpfte weiter um den Sieg und gab sich keinesfalls geschlagen. Recht früh wurde die Deckung der Stukenbrocker sehr offensiv , bis sie kurz vor Ende in Manndeckung gingen. Aber auch hier war der Vorsprung und die Tagesform der Uphucker nicht mehr einzuholen.
Am Ende heißt der verdiente Sieger TSV Hillentrup 2. Und das aus drei Gründen:
1. Drei Rückraumwaffen des TSV II kehrten zurück (Petri und Mannel), bzw. Schultz, der ausgeholfen hat. Danke an dieser Stelle!
2. Die TSV - Reserve spielte sowohl in Abwehr als auch Angriff kompromisslos als eine Einheit. Jeder vertraute seinem Nebenmann und glaubte an dessen Fähigkeiten. (Nahezu jeder Spieler konnte einnetzen)
3. Der FC Stukenbrock hatte nicht seinen besten Tag und schien uns zu unterschätzen.

Am Ende stehen ein faires Gastteam, was sicher nicht mit so einem Spieltag gerechnet hätte; eine überglückliche Heimmannschaft inclusive stolzem Trainer und sich vorm SIS Augen reibende Teams der 1. KK .
 

Es spielten: Verwiebe, Berger (8 sehr wichtige Pararden), Blöhse (7/3), Dindas, Frey(1), Friedrichs (2), Hillebrenner (1), Hülsmann (2), Mannel (6), Petri (1), Schulze (1), Schultz (8)

20.Spieltag, 22.03.15, TSV Hillentrup 2 - TSV Bösingfeld  20:28

Derby No.2 stand auf dem Spielplan der Rückrunde.
Hatte der TSV zuletzt 2 Siege auf Reihe gegen direkte Konkurrenten eingefahren, war der Wille die Extertaler zu ärgern, umso angebrachter.
Im Hinspiel verlor man absolut berechtigt in Bösingfeld, wollte aber den heimischen Zuschauern im Rückspiel unbedingt zeigen, dass man kämpft, auch wenn der Gegner der klare Favorit ist. Und so kam es auch. Hillentrup kämpfte sich mit hoher Abwehrbereitschaft ins Spiel und startete gut. Aber auch der "andere TSV" nahm den Kampf und die Härte an und es entwickelte sich ein aggressives Derby wie man es aus vergangenen Tagen kennt.
Aus Sicht der Uphucker leider mit Vorteilen für die Blauen.
Wenngleich die Heimmannschaft auch im Angriff konzentriert abschloss, war es doch der extrem gut aufgelegte Keeper der Gäste, der die selten schlecht platzierten Würfe der Hillentruper aus den Torecken kratzte. Aber auch die Abwehr des Gastgebers machte es den Extertalern schwieriger als in einigen anderen Spielen Tore zu erzielen und so stand es nach 30 Minuten Abwehr- und Torwartschlacht 8:11.
In der Kabine nahm man sich zur Pause vor, Vollgas zu gehen und alles dagegen zu halten was man hat.
Aus heimischer Sicht hielt der Gastkeeper leider weiterhin exzellent, sodass Bösingfeld unsere vergebenen Chancen sogar in direkte Gegentore umwandeln konnte.
Nach der Pause war Hillentrup auf den Halbpositionen in der Abwehr einfach nicht schnell und geschickt genug, um einfache Tore des Gegners zu vereiteln. So gelang dem Gast ein 4:0 - Lauf in kürzester Zeit.
Hillentrup gab nicht auf und setzte dagegen, was sie dagegen zu setzen hatten.Leider reichte dies nicht um nochmal in Schlagdistanz zu kommen.
So hieß der Sieger wie auch im Hinspiel TSV Bösingfeld.
Man muss sich einfach eingestehen, wenn der Gegner besser war. Und das waren sie - wie man auch unschwer an der Tabellensituation erkennt - . Dennoch kann der heimische TSV erhobenen Hauptes aus diesem Spiel gehen. Die Reserve hat gekämpft und eine Menge von dem was sie zu bieten hat in die Waagschale geworfen, aber wenn derzeit Bösingfeld auf Hillentrup 2 trifft, dann muss bei Hillentrup nahezu alles passen, um Bösingfeld schlagen zu können. Hervorzuheben ist die Ballsicherheit der Hillentruper in diesem Spiel. Der Gastgeber erlaubte sich nicht einmal 10 technische Fehler. Darauf gilt es aufzubauen!

Vielen Dank an die uns aus erster und dritter Mannschaft unterstützenden Schultz und Strate!Verwiebe (Paraden 5/2), Berger (Paraden 2), Blöhse (8/1), Frey (2), Friedrichs (3), Hillebrenner (1), Hülsmann (1), Schulze (1), Schultz (3), Strate (1)

 

19.Spieltag, 14.03.15, HSG Handball Lemgo 5 - TSV Hillentrup 2  20:24

Das Ziel war wie immer ein Sieg, aber dieses Mal war so einiges zu erreichen, wenn man gewinnen würde.

Der TSV reiste ohne groß im Rückraum wechseln zu können mit 11 Mann gen Volker Zerbe Halle an.
Die Lemgoer waren ähnlich aufgestellt. Jetzt ging es darum einen guten Start in die Partie zu erwischen und sich mit viel Kampf und Konzentration zu behaupten.
Der TSV fand gut ins Spiel und legte die Führung niemals ab. Die Abwehr scheint sich stabilisiert zu haben.
98 Gegentore in den letzten 5 Spielen also im Schnitt unter 20 sprechen für diese These. Allerdings machte uns der Angriff Sorgen, da man sich dort schon viel zu oft selbst geschlagen hat.
In diesem Spiel wollte man endlich wieder als Mannschaft die Auslösehandlungen zu Ende spielen. Zwar wurde nicht jeder Angriff in der letzten Konsequenz zu Ende gespielt, aber man hat sich definitiv mehr Zeit gelassen und mehr Druck auf die gegnerische Abwehr als sonst gemacht.
Lemgo deckte relativ offensiv, was uns das Werfen aus dem Rückraum nicht einfacher machte.
Dennoch sprang eine 9:13 Führung nach 30min. für den TSV dabei heraus.
Aus der Halbzeit kamen wir wie auch im letzten Spiel sehr gut. Hoch konzentriert, absolut fokussiert und willig das Derby für sich zu entscheiden.
Schnell wurde ein 9 Tore Abstand zu den Hanseaten hergestellt. Doch leider ist die Hillentruper Reserve noch nicht abgezockt genug um einfach den Sack zu zu machen und vielleicht etwas für das Torverhältnis zu tun.
Die 5 Tore vor, die man sich nach der Pause erarbeitet hatte, schmolzen genauso schnell dahin wie man sie sich verdient hatte.
Der TSV verfiel in alte Muster, machte nicht mehr den letzten nötigen Schritt in der Abwehr und erlaubte sich vorne zu viele Würfe.
Der Schlendrian ist wohl dem Gefühl geschuldet, dass man nie hatte: "Wir könnten verlieren." An diesem Tag demonstrierte die Uphucker-Vertretung, dass sie wenn es drauf ankommt gemeinsam wichtige Spiele gewinnen können! Denn: Dieser Sieg bedeutete von Platz 10 auf 8 zu rutschen; einen direkten Konkurrenten zu schlagen; ein Derby zu gewinnen; endlich ein zweites Spiel auf Reihe zu gewinnen und was das Wichtigste ist: Vermutlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben!
Besonders hervorheben muss man in diesem Spiel Christian Verwiebe, der ein starkes Spiel im Tor gemacht hat und so seiner Mannschaft und der ganzen Liga gezeigt hat, dass wir wenn es wichtig wird DREI Keeper haben, die uns den Rücken frei halten.
Vermutlich eines der besten - wenn nicht das beste - Torwartteam der Liga! Auch André Blöhse zeichnete sich nicht nur dadurch aus, dass er 10 Tore erzielt hat, sondern vielmehr durch eine astreine Rückraum-Quote von knapp 70%.

Verwiebe (10 Paraden), Blöhse (10/1), Frey (2), Friedrichs (3), Hesse (5), Hülsmann (1), Schulze (1), Wagenführ (2)

Nach dem Derby ist vor dem Derby!
Der TSV Bösingfeld gastiert in Hillentrup. Die Zwote wird versuchen ähnlich konzentriert und fokussiert in die Partie gehen!

18.Spieltag, 08.03.15, TSV Hillentrup 2 - SuS Wissentrup  23:10

Heimspiel!
Da musste doch was gehen, hatte man im Hinspiel doch nur knapp an einem Tag verloren, an dem gar nichts zusammen lief.
Der TSV schöpfte nicht ganz aus dem Vollen, stellte aber eine schlagfertige Truppe auf die Platte.
Die Herren aus der lagenser Umgebung mussten ohne Auswechselspieler anreisen.
Anpfiff!
In den ersten 15 Minuten entwickelte sich ein sehr zähes Spiel. 5:5 ! Hinten deckte man ordentlich gegen etwas überforderte Wissentruper, Vorne schloss der TSV wieder zu früh ab, spielte die vorgegebenen Dinge nicht zu Ende und so erklärt sich dann auch die magere Torausbeute zur Halbzeit: 9:5.
In der Halbzeit schwor man sich nochmal ein, nicht nachzulassen und mit Vollgas raus zu gehen um die Punkte zuhause zu behalten.
Der TSV legte an Tempo zu, da man schlicht über mehr Personal und somit auch über mehr Kondition verfügte.
Die Gäste waren in der 43. Minute 14:7 im Hintertreffen und ein konditionelles Aufbäumen schien unrealistisch.
Und so entstand etwas was die Hillentruper Reserve selten zeigt: Eine funktionierende 2. Phase. Friedrichs, Schulze und Blöhse inszenierten mehrere Tempoangriffe, die gegen die -zugegeben- angeschlagenen Wissentruper mehrfach zum Erfolg führten. Hier zeichnete sich ein häufig gut positionierter Hülsmann aus, der somit 6 Mal einnetzen konnte.
Auch Gegenstöße waren nun möglich und besonders Mannel ging hierbei häufig dahin, wo es weh tut.
Kurzum: Sicher kein schönes Spiel und auch ein Arbeitssieg.
Kritisch zu bewerten ist mal wieder die Wurfquote. Bei Knapp 60 Angriffen gab es 24 Fehlwürfe!
Diese entstanden wie so häufig durch zu verfrühte Abschlüsse. Auch 13 technische Fehler sind ein paar zu viel.
Diese entstanden zumeist durch unkonzentrierte Pässe ohne Augenkontakt.
Was nehmen wir Positives mit? An allererster Stelle 2 sehr sehr wichtige Punkte im Abstiegskampf! Außerdem konnte man gute Ansätze im Tempospiel der gesamten Mannschaft sehen. Und 23:10 liest sich auch einfach gut.
Gegen Lemgo gilt es nun die Fehler zu minimieren und die guten Ansätze der ersten und zweiten Phase mitzunehmen um auswärts zu punkten!Berger (13/1 Paraden), Verwiebe (2 Paraden) Blöhse (5), Friedrichs (3/1), Hillebrenner (1), Hülsmann (6), Wagenführ (1), Mannel (7/4)

17.Spieltag, 22.02.15, TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbek/Buke 2  15:26

Teuer verkauft und doch deutlich verloren.
Der Tabellenerste, der bisher 13 Siege in Folge zu verzeichnen hatte,reiste gut besetzt, wenn auch nicht mit allen "Top-Stars" an.
Der TSV hatte das letzte Spiel gegen die ähnlich erfolgreichen Detmolder im Kopf und wollte genauso konzentriert auftreten und ein weiteres Mal Beton in der Abwehr anrühren. Dazu kam es erstmal nicht. 
Extrem viele technische Fehler sorgten für das Lieblingsspiel der Gäste: Munteres Gegenstöße laufen!
So stand es nach 10Minuten 1:6. Zunächst wurde dann der Beton, auf den man sich vor dem Spiel geeinigt hatte, in der Abwehr angerührt und die Gäste hatten deutlich größere Probleme aus dem Spielaufbau Tore zu erzielen.
Die Konzentration, die man in der Abwehr gewinnen konnte, breitete sich langsam und auch nur teilweise dann im Angriff aus.
Zumindest wurden nun technische Fehler größtenteils eingestellt.
Dies hatte zur Folge, dass es nach weiteren 10 Minuten 3:8 stand. Der Angriff verbesserte sich weiter und man ging im Spiel endlich angekommen mit 7:11 in die Pause.
11 Tore zur Halbzeit gegen einen auf dem Papier übermächtigen Gegner: Chapeau! 7 Tore in 30Min geworfen: Naja.
Die Uphucker kamen gut aus der Pause und setzten der HSG nochmal richtig zu.
Einzig der ehemalige Landesligist auf Mitte und der HSG-Keeper hielt den Tabellenersten im Spiel.
Die Mitte des Gegners bekam der TSV nie so richtig in den Griff, da man mit einem solch unkonventionellem Wurfverhalten selten bis gar nicht zu tun gehabt hat und dies kaum verteidigen konnte.
Dennoch: Man war auf 11:13 dran und war nicht bereit etwas abzuschenken. Dachten wir. Ein Phänomen was sich nur so erklären lässt: Wenn du 40Minuten an deinem Limit in der Abwehr spielen musst und im Angriff nicht deinen besten Tag hast, fällt es umso schwerer auf Schlagdistanz zu bleiben, wenn die Kondition nachlässt.
So konnte die HSG dann das Spiel aufziehen, was sie am besten kann: Das bereits genannte muntere Gegenstöße laufen.
Schnell zogen sie davon und mit jedem Gegenstoß demoralisierten sie den TSV ein Stück mehr.
Man kann gegen einen so starken Gegner verlieren, man kann auch deutlich verlieren, aber vorwerfen müssen wir uns dennoch unser extrem schlechtes bis nicht vorhandenes Rückzugsverhalten in den letzten 15Minuten. Die Köpfe hingen, auch wenn man bis zur 40. Minute den Kampf angenommen und ausgestrahlt hat gewinnen zu wollen. Dieses Verhalten ist eines Heimspiels nicht würdig.
Wir verbuchen die mangelnde Moral in der Schlussphase unter "einmalige Sache", putzen uns den Mund nach der 15:26 Niederlage gegen die Landesligareserve ab und konzentrieren uns auf die wichtigen anstehenden Aufgaben gegen Leopoldshöhe und Wissentrup.
In den letzten Spielen konnte man immer wieder das Potential der TSV-Reserve sehen und das sollen nun auch die direkten Tabellenkonkurrenten erfahren.

Meißner (17/1 Paraden) Blöhse (5/1), Frey (2), Hesse (2), Hillebrenner (1), Hülsmann (2), Schulze (1), N. Tasche (3

16.Spieltag, 07.02.15, SG Handball Detmold 3 - TSV Hillentrup 2  18:18

HSG Detmold/Hiddesen 3 VS TSV Hillentrup 2

Oder auch Goliath gegen David. Wobei Goliath auch noch Heimvorteil hat.
Für die TSV-Reserve war am vergangenen Spieltag klar: Wir haben absolut nichts zu verlieren.
So ärgerte man sich auch nicht über die geringe Breite des Kaders, durch die vielen Abmeldungen.
Letztlich reisten 7 Feldspieler und 2 Keeper für Hillentrup in Detmold an. Dort traf man auf eine nahezu voll besetzte Bank des Tabellenzweiten, der bis dato alle Spiele (bis auf das gegen Tabellenersten Altenbeken) gewinnen konnte. Trotz der Abgabe von Spielern der Dritten an die abstiegsbedrohte Zwote der HSG, kommt der Spielbericht immernoch nicht ohne den ein oder anderen Lippe-Handballprominenten der Leveringhaus - 7 aus.
So spielte man frei auf und versuchte die Erfolgserlebnisse aus der letzten Partie mitzunehmen. Was dann auch gelingen sollte. Die Abwehr der Uphucker stand so gut wie nie zuvor in der laufenden Serie. Abwehr und Keeper Meißner ließen bis zur 21min 3 Gegentore zu. Aber auch die Abwehr des Gastgebers stellte uns vor manch schwierige Aufgabe. So hatten wir zur 21.min auch nur 6 Tore auf der Habenseite zu verzeichnen.
Das Spiel war geprägt von Kampf und ihren hart aber fairen Abwehrreihen. Beim Stand von 7:9 für Hillentrup ging man in die Pause. Zufrieden.
Aber der TSV 2 war noch nicht am Ziel. Wollte man sich genauso teuer in Hälfte 2 wie in den gelungenen ersten 30Min verkaufen.
Leider gelang es Detmold in der Anfangsphase von HZ 2 glücklich auszugleichen, sodass wir nun gefordert waren die Konstanz des Kampfes aufrecht zu erhalten, ohne den Kopf zu verlieren, oder sich auf die Spielchen des erfahrenen Gegners einzulassen.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Einige Angriffswellen zerschellten an den starken Abwehrreihen, ohne dass übermäßig technische Fehler statt gefunden hätten.
Wer macht nun den ersten Fehler? Wer bestraft wen? Wer hat die besseren Nerven? Wer hat mehr Glück? Das waren die Fragen, die der Zuschauer bei dieser spannenden Partie sich wohl gestellt hat. Kurz vor Schluss gelingt dem TSV sogar noch die 2-Tore-Führung. Der TSV hatte danach sogar noch die Möglichkeit sich auf 3-4 Tore abzusetzen.Leider vergab man diese freien Würfe um den Sack zu zumachen.
So kam DT auf ein Tor heran und bekam 55sek vor Schluss einen fragwürdigen 7m zugesprochen, der für den Endstand 18:18 sorgte.
Hillentrup hatte zwar nochmal ca. 40 Sek für einen Angriff Zeit, aber man wollte lieber den Punkt bei der nun sehr offensiven Deckung der Residenzler lieber halten als gefährden und so wurden nur sichere Pässe gespielt und spät der Abschluss gesucht.
So steht am Ende ein Punkt, den wohl niemand erwartet hat.
Das Ergebnis aus dem Spiel zeigt zu welchen Taten jeder einzelne Spieler der Zwoten in der Lage ist, wenn er bereit ist sich für seinen Nebenmann zu zerreißen.
Schafft man es diesen Willen und diese Leistung zu konservieren, muss jeder Gegner mit uns rechnen. Aber lassen wir die Kirche erstmal im Dorf.
Das war ein einziges überragendes Spiel und die große Freude ist berechtigt.
Nun muss jeder Spieler süchtig nach diesen Glücksmomenten werden und für sich versuchen seine gute mannschaftsdienliche Leistung zu erkennen und zu wiederholen.
Manchmal ist es auch ganz gut, wenn man nur mit 7 Feldspielern und 2 Torhütern zum Auswärtsspiel fährt.
Jeder weiß, dass er Verantwortung übernehmen muss. Umso schöner wenn man sieht, dass es jeder auch kann.
Bei einem Unentschieden mit 18 geworfenen Toren, ist jedes davon entscheidend gewesen!

Also Jungs: Auch wenn wir mit voller Bank auflaufen, JEDER ist im Stande entscheidende Aktionen zu bringen, KEINER muss sich verstecken!

Es spielten:

Verwiebe, Meißner (15Paraden), Blöhse (5/1), Dindas (3), Frey (2), Hillebrenner (1), Hülsmann (1), Petri (5), Schulze (1)

15.Spieltag, 31.01.15, TSV Hillentrup 2 - Handball Bad Salzuflen 2  30:34

Unter der Woche wurde bei der Reserve des TSV das ein oder andere richtige Wort gefunden, um wieder Spaß am Spiel zu finden. Die Mannschaft beschäftigte sich mit sich selbst und ihren Problemen. Da es im Spiel gegen Schlangen durchaus positive Ansätze im Angriff gegeben hat, wollte man dies auch gegen die HSG zeigen. Sind die Kurstädter doch so schnell und sicher im Gegenstoß, um unsere technischen Fehler sofort zu bestrafen. Was sich definitiv ändern musste, war die Einstellung in der Abwehr und das Vertrauen untereinander im Spiel.

So fingen wir ohne Etatmäßigen Coach (an dieser Stelle vielen Dank an Holger, der als Trainer in die Bresche gesprungen ist!!) zittrig an und kamen nicht richtig mit der etwas defensiveren 5:1 der Gäste klar. Der Captain schwor seinen Rückraum ein und versuchte deutlich zu machen, dass die "Halben" immer hinter den Vorgezogenen stoßen müssen, um parallel Überzahlsituationen zu erschaffen. Um diesen Gedanken in die Tat umzusetzen brauchte es Wechsel und etwas Zeit. Nachdem der Vorteil dieser Strategie erkannt und umgesetzt wurde, fiel das Tore werfen deutlich leichter und das Heimteam kam ins Spiel. In der Abwehr war der klare Willen und der Kampf deutlich zu erkennen. Dies ist ein riesiger Fortschritt gegenüber den letzten Partien, aber leider fehlt an vielen Stellen die Absprache untereinander. So kamen die Badestädter durch "alte Tricks" zu ihren Torerfolgen, die dann auch die verdiente Führung zur Halbzeit (14:18) ausmachte. Wenngleich es in der Abwehr besser zu funktionieren schien, hatte man den Haupttorschützen des Gegners aus dem Spiel genommen und erarbeitete sich positive Erlebnisse auch in der Defensive. In der Halbzeit schwor man sich ein und machte sich heiß, denn "heute war was drin"! Die Hillentruper kamen bissig und willens das Spiel zu drehen aus der Halbzeit. Der "verlorene Sohn" Mario Mannel kam nach langer Verletzung zurück und fand nun auch deutlich besser ins Spiel. Die 4-Tore-Führung wurde in 3 Minuten nahezu egalisiert. Man hatte einen Lauf. Leider fehlt der Zwoten noch die Abgezocktheit, um zu erkennen, dass es nicht zwingend das restliche Spiel so einfach sein würde Tore zu werfen und das Fehler dazu gehören. So versuchte man den positiven Flow zu erzwingen und scheiterte genau daran und sorgte für Fehlwürfe und technische Fehler, die vom Gast in Gegenstöße umgesetzt wurden. In dieser Phase hielt uns vor allem Keeper Meißner im Spiel, der den ein oder anderen "Freien" zu vereiteln wusste. Logischerweise kann auch er nicht jeden halten und so musste nun die Abwehr wieder her. Es wurde in der Schlussphase eine noch offenere Deckungsvariante gewählt, die dann der Gegner besser zu nutzen wusste als der Gastgeber und so musste der TSV 2 zwar erneut in eine Niederlage einwilligen, hatte aber aus der Sicht ihres Captains mehr gewonnen als verloren. Der TSV zeigte Willen, Vertrauen, Konzentration und Kampf! Das Spiel hätte mit ein bisschen Glück gewonnen werden können. Und das bei einem solch starken Gegner ist aller Ehren wert. Einen besonderen Teil zu diesem nicht zählbaren Erfolg trägt an erster Stelle die Mannschaft, wenn man auch hier Blöhse, Mannel und Meißner hervorheben muss, die mit ganz besonderen Leistungen glänzten! Hut ab vor dieser Moral nach den vergangenen Spielen und vor allem nach der Niederlage in Schlangen.

Es spielten und kämpften:

Verwiebe , Meißner(13 Paraden), Blöhse (11/3), Dindas, Frey (1), Friedrichs, Hillebrenner, Hülsmann (2), Petri (1), Schulze (1), Haneke (5), Mannel (9)

Die kommenden Partien gehen gegen Platz 1 und Platz 2. Entsprechend liegt die Favoritenrolle ganz woanders. Dennoch ist es an uns wie im Spiel gegen Salzuflen alles was wir haben dagegen zu halten, um weiter Erfolgserlebnisse mitzunehmen für die Partien, wo es um wichtigere Punkte für uns geht!

14.Spieltag, 25.01.15, VfL Schlangen 2 - TSV Hillentrup 2  27:25

Und schon wieder eine Bezirksligareserve...
Lösbar schien die Aufgabe gegen den punktfreien Tabellenletzten, hatte man doch völlig uneingespielt das erste Saisonspiel deutlich gewonnen.
Aber nicht immer ist alles wie es scheint.

Der Wille, Druck, Dampf und vor allem die nötige Aggressivität aus dem Hinspiel schien irgendwo in der Saison liegen geblieben zu sein.
Nach einem kleinen Donnerwetter bzgl. des Spiels gegen Neuhaus haben sich alle Mühe gegeben und versucht den Angriff mit Struktur und Geduld zu spielen und so für wenig technische Fehler und bessere Torchancen zu sorgen. Und das ist dann auch die einzige gute Nachricht vom Spiel gegen Schlangen. DAS hat gut geklappt. Zwar fehlt noch das ein oder andere Mal mehr Druck auf die Abwehr, aber technische Fehler wurden so wenig wie lange nicht produziert. Dieser Schritt ist also getan.
Leider gehört mehr als nur ein strukturierter Angriff zum Handball dazu. Aber auch diese Weisheit schien - zumindest gegen den VfL - auf der Strecke geblieben zu sein.
Und damit zum Kernproblem des vergangenen Spiels:
Die Abwehr. Zahm, blutleer und schwach beschreibt wie die Abwehr gewirkt hat. Und wenn das selbst wir so sehen, wie sieht das dann der Gegner?! Genau! Als Einladung zum fröhlichen Tore werfen.
Diese Einladung wurde dankend angenommen. Die Hüter Verwiebe und Berger verhinderten eine deutlichere Niederlage mit ihrer gewohnt souveränen Leistung. Obwohl wir besonders für den Handballteilbereich "Tore verhindern" sehr talentierte und ambitionierte Abwehrrecken in unseren Reihen haben, schien an diesem Tag jeder auf Kuschelkurs.
Und so ergab sich eine verdiente Niederlage gegen den Tabellenletzten. 27:25 (14:10)
An der aktuellen Situation gibt es nichts schön zu reden. Und es muss auch nicht zum 20. Mal erwähnt werden, dass mehr in dem Team als ihre letzten Leistungen stecken.
Auch motivierende Worte helfen nicht.
Jeder muss bereit sein und eingestehen, dass mehr Arbeit und vor allem Wille nötig ist, um endlich mal wieder Trainer und uns selbst stolz zu machen.
In diesem Sinne:
Am Samstag gehts gegen Bad Salzuflen.

Es spielten:

Berger (3 Paraden), Verwiebe (7 Paraden), Blöhse (9/2), Dindas (1), Frey, Friedrichs (2), Hesse (5), Hillebrenner (1), Petri (4), Schulze (3), Wagenführ, Haneke

 13.Spieltag, 17.01.15, TSV Schloß Neuhaus 2 - TSV Hillentrup 2  37:28

Und auch am vergangenen Wochenende hatten wir es mit einer Bezirksligareserve zu tun.
Die Neuhäuser Reserve, die wir aus den vergangenen Jahren kannten trafen wir beim Auswärtsspiel nicht an. Dafür aber eine gut eingespielte und vor allem schnelle Truppe, die uns verdientermaßen geschlagen hat.
Aber von vorn:
Anwurf Hillentrup, Tor Hillentrup.
Anwurf Neuhaus, Tor Neuhaus.
So ging es nur zwei Mal.
Denn dann verloren wir die Struktur im Angriff und erlagen der Geschwindigkeit des Gegners.
Wir leisteten uns Fehlwürfe und technische Fehler en masse, sodass der Gastgeber nur noch Gegenstöße laufen und verwandeln musste, was er dann auch tat.
Schon stand es 17:9.
Das will man nicht. !17! Gegentore in der ersten Hälfte?! Ja! Und es waren noch ein paar Minuten zu spielen. So stand auf der Anzeigentafel zur Pause:
20:12
Mehr als ernüchternd.
Wichtige Aussage des Trainers in der Halbzeit:
"Wir brauchen jetzt nicht in 5 Min. 8 Tore aufholen. Das können wir uns nur Stück für Stück erarbeiten und erkämpfen."
Anpfiff Hälfte 2.
Die prägnante Aussage von Trainer Wetzke scheint nicht beim Team angekommen zu sein.
Direkt wurden weder Auslösehandlungen noch Absprachen umgesetzt oder eingehalten.
Der Eine meint "Ich hab ne bessere Idee" und verwirft, dann meint der nächste im nächsten Angriff "Ich hab ne bessere Idee" und verwirft, und der nächste Angriff meint "Vielleicht hab ich keine bessere Idee, aber ich werfe trotzdem mal." Und so simpel erklärt sich der Angriff des TSV Hillentrup an diesem Abend in Schloss Neuhaus.
Aber lassen wir die Kirche im Dorf:
Viel war da nicht zu holen.
Aber man hätte sich besser mit dem verkauft, was seit Beginn der Saison zu vermitteln versucht wird.
Es ist kein Beinbruch dort Punkte zu lassen, aber die Frage ist ja immer, wie zufrieden die Mannschaft mit ihrer Leistung sein kann. Die Zufriedenheit steigt nicht nur mit Siegen, sondern auch mit gelungenen Aktionen als Team.
In dieser Mannschaft steckt mehr als das, was am vergangenen Spieltag von ihr abgeliefert wurde. (Sieht man auch daran, dass jeder Feldspieler getroffen hat!)
Nur um dies auch zu zeigen, muss JEDES Teammitglied versuchen das umzusetzen, was von ihm verlangt wird. Und DAS ist schlicht Kopfsache. Kriegen wir das hin, können wir in dieser Liga deutlich mehr Mannschaften schlagen, als wir bisher geschlagen haben.
Am Sonntag könnten wir in Schlangen damit anfangen.
Also Mund abputzen und Neustart!

Es spielten:
Meißner (6 Paraden), Berger (3 Paraden), Blöhse (9/3), Brandenburg (1), Dindas (1), Frey (2), Friedrichs (1), Hesse (3), Hülsmann (3), Petri (4), Schulze (1)

12.Spieltag, 11.01.15, TSV Hillentrup 2 -  TG Lage 2 35:23

Nach der ganzen Völlerei um Weihnachten und Silvester stand nun wieder Sport auf dem Plan.
Die Lagenser reisten mit 2 Punkten auf der Habenseite und dem Willen daraus 4 zu machen an.
Aber die Reserve der Hillentruper wollte sich mit 8 Punkten auch nicht weiter in den Tabellenkeller drängen lassen und schrieben ebenfalls den Siegeswunsch auf ihre Fahnen.

Hillentrup startete strukturiert in das Spiel und ließ hier und da noch auf Dynamik und Bewegung ohne Ball warten. Dennoch reichte es aus eine kleine Führung zu erspielen, die dann auch nicht mehr durch überharte Aktionen der Gäste bis zur Halbzeit genommen werden konnte.
Besonders Manuel Tünker und Holger Strate brachten in Hälfte 1 den Hillentruper Angriff zum Erfolg.
Den Pausentee nahm man mit einer 2-Tore-Führung im Gepäck ein.
Trainer Wetzke zeigte in der Kabine nochmal Schwachstellen des Gegners auf, die es dann in Halbzeit 2 zu nutzen galt.
Die Stunde des André Blöhse schien geschlagen, denn ihm gelangen mindestens 5 Treffer auf Reihe und er trug somit einen maßgeblichen Teil zur Weichenstellung für das Spiel bei. Mitgenommen von der Euphorie spielte die Wetzke-Sieben nun einen soliden Ball im Angriff und eine gesunde Härte in der Abwehr. Jan W. Meißner konnte dann das meiste was an der Abwehr vorbei ging auch noch parieren, so dass dem glanzvollen Sieg des Kellerderbys kaum noch etwas im Weg stand.
Matthias Dindas spielte sich kurz vor Schluss von Rechtsaussen in eine Art Rausch und netzte auch noch 4 mal und davon 2 mal gekonnt per Heber ein.
Der Gegner: Am Boden.
Der TSV: Siegreich und überglücklich diese wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Mit 35:23 hat man nicht nur endlich mal wieder die "30er-Marke" geknackt, sondern mit 23 Gegentoren auch wieder eine anständige Abwehrleistung gezeigt.
Auf diese Leistung gilt es aufzubauen und im vermutlich schweren Auswärtsspiel gegen TSV Schloss Neuhaus kommenden Samstag eine ähnliche Leistung abzurufen.

Wir bedanken uns für das Aushelfen bei Holger Strate und Manuel Tünker!
Ebenfalls dankbar sind wir JEDES MAL über die zahlreichen Zuschauer, die uns auch dann unterstützen, wenn es mal nicht so rosig läuft!!!

Es spielten:
Verwiebe, Meißner, Berger (überzeugten als Team im Team!!!)
Blöhse (16/6), Dindas (4), Frey (2), Friedrichs (1), Hillebrenner, Hülsmann (1), Schulze (1), Wagenführ (3), Tünker (5), Strate (2)

10.Spieltag, 07.12.14, TSV Hillentrup 2 - DJK Brakel 29:26

Das Spiel stand wohl unter einem der schönsten Sterne des Jahres: Kläschen!
Als doppelter Lemgobesieger in der laufenden Serie schmeckt der ein oder andere Trunk auf diesem alt-ehrwürdigen Weihnachtsmarkt dann noch besser, was sich zwangsläufig auf den Spielverlauf gegen den direkten Konkurrenten aus Brakel auswirkte.
Aber erstmal von Anfang an:
Brakel reiste mit nur 2 Auswechselspielern an. Aber das Selbstbewusstsein der DJK dürfte mit dem eines Löwen inmitten junger Gazellen zu vergleichen gewesen sein, hatte doch die brakeler Handballgemeinde unter der Woche gegen die stark aufspielenden Bösingfelder einen Punkt geholt, wo uns am Ende nur eine 11-Tore-Niederlage blieb. So ging Brakel erst einmal in Führung und behielt diese auch lange bei, wenn auch die Heimmannschaft sich nicht so recht abschütteln ließ. In der 9. Minute stand es 4:5. Doch jetzt nutzte der TSV seine Möglichkeiten nicht mehr konsequent und war vor allem in der Abwehr eher die Gazelle als der Löwe. Brakel nutzte die Situation und ließ sich bei guten Möglichkeiten nicht zwei Mal bitten. So stand es in der 25. Spielminute 9:16 für die Gäste. Anders als in den vergangenen Spielen, wo man hoch zurück lag, zeigte die TSV-Reserve an diesem Sonntag, dass sehr wohl Moral in der Truppe steckt und so kamen wir nochmal zur Halbzeit auf 12:17 heran.
Aus der Kabine kam dann nach der Ansprache des edlen Trainers eine andere Mannschaft, als die, die das zahlreiche Publikum (VIELEN DANK FÜR EURE SUUUUPER UNTERSTÜTZUNG!!!) in den ersten 25. Minuten gesehen hatte.
Motiviert, agil, aggressiv und entschlossen das Spiel zu drehen trumpfte das Team von Coach Wetzke ein ums andere Mal auf.
Schon in der 46. Minute war der 7-Tore-Rückstand nicht nur egalisiert, sondern zum Stand von 21:20 gedreht. Zu Gute kam dem TSV, dass der Langzeit der Halle ferngebliebene und schon fast verlorene Sohn Mario Mannel zurück auf die Platte fand. Räumte er eben noch den Keller aus, warf er in der Halle gleich 6 Tore in nicht mal 20Minuten.
Aber daran lag es nicht nur, dass die Hillentruper das Spiel drehten und völlig verdient am Ende mit 29:26 gewinnen konnten.
Eine sagenhafte Teammoral kehrte zurück zur rechten Zeit und so gelang es vor allem dem gesamten Rückraum ein sehr gutes Spiel abzuliefern! Wenngleich der Rückraum so stark spielte, war es doch die gesamte Mannschaft, die mit ihrer Unterstützung eines jeden Einzelnen dafür sorgte, dass die Spieler soviel Rückendeckung erfuhren, dass sie so befreit aufspielen konnten.
Fazit:
Kläschen war spitze!
Während uns der Alkohol im Blut in Hälfte Zwei ausging, so war es bei Brakel die Puste in den zweiten 30Minuten.

Aber noch ein paar Worte zu unseren Zuschauern:
Wir bedanken uns so sehr wir nur können, für eure tolle Unterstützung und vor allem das Vertrauen, dass gerade in der aktuellen Situation nicht selbstverständlich ist! DANKE!

Kommendes WE geht es dann zu der starken Reserve der HSG Augustdorf Hövelhof unter wesentlich weniger Beeinträchtigtung der Wochenendaktivitäten. Wer weiß, vielleicht legen wir uns ja selbst noch Punkte unter den Baum!

Es spielten:
Meißner (2 Paraden), Berger (9Paraden / 2 gehaltene 7-m), Blöhse (10/2), Dindas, Frey (2), Friedrichs (2/1), Hillebrenner, Hülsmann (1), Petri (6), Schulze, Wagenführ (2), Mannel (6/1)

08.Spieltag, 15.11.14, TSV Bösingfeld - TSV Hillentrup 2  31:20

Derbyzeit. Nachdem wir uns schon im Vorfeld beim Training und via Whatsapp schön eingestimmt hatten, war der Tag nun endlich gekommen und gingen motiviert in die Partie! Taktik war schnell klar und so wurde einer oder vielleicht der Schlüsselspieler von Bösingfeld von vornherein raus genommen, sodass wir 5-5 spielten. Funktionierte nicht perfekt, aber die ersten Minuten waren soweit okay. Doch dann fingen wir uns mehrere unnötige Tempogegenstöße und Siebenmeter ein! Auch zum Teil durch fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter, was aber natürlich in keiner Weise unser Spiel erklärt. Vorne oft mit zu wenig Dampf und Bewegung und somit zog der falsche TSV mit mehreren Hütten davon.

Halbzeit.


Entsprechend unserer Leistung war die Ansprache in der Kabine! Wir wollten das Derby nicht kampflos abschenken und gingen entsprechend aus der Kabine! Doch relativ schnell war klar, dass wir dieses Spiel nicht mehr drehen konnten! Vorne ging nicht viel zusammen und hinten waren wir einfach zu lachs in der Abwehr! Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass Bösingfeld an diesem Tag die bessere Mannschaft war und wir weiter an uns arbeiten müssen!


In diesem Sinne: Auf SIEG!

Torschützen:

Blöhse 2/1, Frey 1, Friedrichs 4, Hesse 1, Hillebrenner 2, Petri 7/2,
Schulze 2, Wagenführ1

07.Spieltag, 09.11.14, TSV Hillentrup 2 - HSG Handball Lemgo 5 26:22

Derbyzeit in der MZH zu Dörentrup!
Und das sogar 2 Mal am vergangenen Sonntag.
Die Reserve der Reserve der Reserve der Reserve des Bundesligisten TBV Lemgo gab sich die Ehre.
Genauso gut in der Breite besetzt wie ein Profi-Team erwärmten sich die Lemgoer.
Der HSG gelang die Führung zum 0:1. Ganz im Sinne des TSV, denn dies sollte die letzte Führung der Lemgoer für das restliche Spiel sein.
Der TSV - Reserve gelang es durch konzentrierte Angriffe mit Konzept Tor um Tor zu erarbeiten bis sie das 10:4 auf der heimischen Anzeigetafel stellen durften.
Timeout Lemgo.
Und diese trug frühe Früchte für Lemgo. Der HSG gelang es 5 Tore auf Reihe zu machen. 10:9.
In dieser Zeit wurde zu Ungunsten der Hausherren Leistungsträger Jens Friedrichs mit "Rot" von der Platte geschickt.
Timeout Hillentrup.
Durch Trainer Wetzke wurde der ein oder andere Hillentruper aus seiner mentalen Pause geholt und besonders André Blöhse konnte in den letzten 8 Minuten der ersten Halbzeit sein Können und Willen unter Beweis stellen. Die Gastgeber zum Pausentee also mit 16:9 davon.
Eine der Hauptvorgaben in der Pause: "Den Biss behalten!"
An Biss fehlte es der zweiten Hälfte zwar nicht, aber an Ideen.
Der Angriff der Hillentruper schien nun behäbig und wenig kreativ.
Man hielt sich durch die gewohnt starken Keeper und eine ordentliche Abwehr über Wasser. Wenn dann noch die ein oder andere 1. und 2. Phase gelingt, reicht es nach dem Polster aus Hälfte 1 um den Sack schon 5 Minuten vor Abpfiff zu zumachen.
26:22.
Abpfiff.

Am Abend spielte dann noch "TSV 1" gegen Lemgo 4 und gewann ebenfalls mit 4 Toren im zweiten Derby!

Spruch des Tages:
"Kläschen ist gesichert."

Berger (20 Paraden, 2 gehaltene 7m), Blöhse(9/2), Frey (3), Friedrichs (3), Petri (5 (Top-Rückkehr aus der Verletzung!)), Schulze (1), Welge (1), Strate (4/2)

Danksagungen und Bekanntmachungen:
Vielen Dank an Holger aus der Dritten, Corny aus der A-Jugend und den großartigen Zuschauern für ihre tolle Unterstützung!
Am kommenden Samstag wird dann das nächste Derby um 18Uhr in Bösingfeld angepfiffen. Wir würden uns sehr freuen, wenn es ein paar Uphucker zur Unterstützung über den Berg schaffen!

05.Spieltag, 25.10.14, SuS Wissentrup - TSV Hillentrup 2 21:19

Am Samstag reiste die Reserve der Uphucker nahezu voll besetzt nach Lage, um gegen den direkten Mittfeldkonkurrenten aus Wissentrup anzutreten und auch um weitere Punkte einzufahren.
Mit einem Sieg im Rücken spielt sich es immer leichter.
Vielleicht war genau das, das falsche Gedankengut, was zu einer miserablen ersten Hälfte führte.
Fehlwürfe und technische Fehler überhäuften sich und viel schlimmer: Der Siegeswille der Hillentruper war nicht zu erkennen.
Die Gastgeber gingen also mit einer verdienten Führung (13:6) in die Pause.
Die Halbzeitansprache vom Trainer fiel denkbar knapp aus, da jeder wusste wo das Hauptproblem lag.
Anpfiff der 31. Spielminute:
Es muss jedem Spieler des TSV 2 geglaubt werden, der sagt, dass er dass Ruder noch herum reißen wollte.
Doch leider schüttelt man 30Minuten Desaster-Handball nicht in 10Minuten Pause aus den geschundenen Knochen.
Wir zumindest nicht.
Und so konnte der SuS noch weiter davon ziehen, sodass eine Führung von 19:11 in der 45. Spielminute zu Buche stand.
Offenbar war das dann genau der Zeitpunkt, wo auch die letzten Reste der schlechten Handballsuppe aus Hälfte 1 verdaut waren und der unbedingte Siegeswille die Oberhand gewann.
Es wurde sehr konzentriert gedeckt und im Angriff mit vollem Einsatz Tor um Tor erkämpft.
Letztlich reichte es aber nicht und der SuS konnte die Führung verdient über die Zeit bringen, auch wenn der TSV zum Ende hin eine Menge ins Spiel investiert hat.
So steht am Ende des Tages unterm Strich:
21:19 und 2 Punkte für die Hausherren.


Verwiebe (7 Paraden), Berger (7 Paraden), Blöhse (6/1), Dindas (3), Frey(1), Friedrichs (5/1), Hillebrenner (1), Hesse (2), Hülsmann, Schulze (1), Wagenführ

Wir hoffen in den nächsten Spielen wieder als Team aufzutreten und den Siegeswillen allen zu zeigen.
Vor allem unseren Gegnern.

04.Spieltag, 18.10.14, TSV Hillentrup 2 - TuS Leopolshöhe 2 27:20
 

Nach langen zwei Wochen Handballpause durften wir wieder ran. Nachdem im Vorfeld schon über die sozialen Medien geklärt wurde: Wer zum Spiel kommt, wer dann auch auf der Bank Platz nimmt und wer einfach sich nur auf die Tribüne setzt, konnte es wieder los gehen.

Hatte man sich doch intensiv in den Ferien  auf den Gegner vorbereitet, musste festgestellt werden das die einfach mal eine andere Mannschaft vorbeischickten. Gut das wir hier unser Augenmerk schon auf das Aufwärmen legen konnten ( Drei Torhüter nehmen da schon viel Zeit ein) und sich der Trainer darüber den Kopf zerbrechen musste.

Schon ab Spielbeginn war klar wie es läuft! Die Ansagen von Sascha waren noch nicht im Langzeitspeicher angekommen und so wurden im Angriff die Bälle zwar mit körperlich filigranen Bewegungen, aber doch auch leichtfertig vergeben.  Aber wer braucht schon Tore, wenn man hinten nicht so viele kassiert!  Da sich bei den Torhütern immer mehr Konkurrenzdruck aufbaut, schwingen sie sich hinter einer immer mehr zusammenwachsenden Deckung zu Höchstformen auf. Trotz vieler Fahrkarten war aber eine 12:9 Halbzeitführung ein angemessenes Ergebnis.

Dank der wie immer flammenden Ansprache des Trainers(mit dem Rocky Soundtrack im Hintergrund wäre es der Hammer) in der Halbzeit, blieb man seiner Linie treu und folgte den Anweisungen nur bedingt. Anfang der zweiten Hälfte konnten wir uns, durch etwas Tempoaufnahme in das Spiel, doch ein wenig absetzen. Leider ließ sich ein darauf folgender kleiner Einbruch aufgrund schlechter Luftverhältnisse im linken Hallenbereich nicht vermeiden. Jetzt war es an der Zeit unsere Überlegenheit auszuspielen. Die Vorgaben von Sascha einen sicheren und ruhigen  Abschluss zu suchen wurden doch noch umgesetzt, und wir konnten uns einen sicheren Vorsprung erspielen. Der doch junge Kader von Leo hatte sich dann wohl auch mit der Niederlage abgefunden, so das man das Spiel mit routinierteren Aktionen als in der ersten Halbzeit abschließen konnte.

Fazit: In der Deckung läuft es immer besser. Liegt wohl daran, dass die zweiten Mannschaften im Training ja immer für die Erste als lebende Fahnenstangen herhalten müssen und hier einfach geübter sind. Vorne ist  sicher noch viel Luft nach oben, es fehlt hier aber auch wohl noch die Abstimmung im Spielaufbau in der noch „jungen“ Mannschaft.  
 

Torschützen : Blöhse 8/3  Frey 5, Friedrichs  6, Petri 4/1, Schulze 2, Hesse 2

Torvorbereiter : Brandenburg, Dindas

Torhüter : Berger, Meißner, Verwiebe

Tribüne :  Hülsmann, Wagenführ

03.Spieltag, 20.09.14, TSV Hillentrup 2 - SG Handball Detmold 3 26:35

Schon als man das Team-Foto der SG gesehen hat wusste man, dass keine "typische Dritte" anreisen würde. Und so kam es auch. Top und voll besetzt liefen die Residenzler in Hillentrup auf. Leveringhaus, Schipmann, Krüger und Haberkorn um nur ein paar bekannte Namen des Detmolder Ensembles zu nennen. Glücklicherweise lässt sich der gemeine Hillentruper von Namen nicht beeindrucken und so gelang es bis zur 18. Minute absolut auf Augenhöhe zu bleiben und den erfahrenen Mannen aus DT Paroli zu bieten. 8:8 stand auf der Anzeige. So weit so gut. HASTE GEDACHT! Leider geschah dann das, was auch in der Vorwoche in Bad Salzuflen der Gegner dankbar annahm: TSV spielt wilde Sau und sorgt neben unnötigen Fehlversuchen auch für technische Fehler, die die SG vornehmlich in der 2. Phase zu bestrafen wusste. So stand es in der 22. Minute 9:13. Trainer Wetzke zog die grüne Karte. Dann gelang es dank vorläufiger Disziplin und einigen sehenswerten Aktionen auf 12:13 zu verkürzen, ehe man wieder kopflos agierte und dem Gegner Tür und Tor zum Halbzeitstand von 12:16 öffnete. Die Halbzeitansprache erfolgte in gut verständlichem Deutsch und wurde höchst empathisch vom Trainer rüber gebracht. Leider konnten die angesprochenen Vorgaben besonders zu Beginn der 2. Hälfte nicht umgesetzt werden und der TSV erlaubte sich wieder viel zu viele Disziplinlosigkeiten. Wie auch in Hälfte 1 wusste die SG dies zu bestrafen und man lag mit 20:28 hinten. Auch wenn die TSV - Reserve sich nochmal zusammenriss und zeitweise auf 25:31 verkürzte reichte dies im Endeffekt nicht mehr für einen Punkt. Endstand : 26:35

Fazit: Die meisten Teams der 1.KK werden große Schwierigkeiten bekommen die SG in dieser Besetzung zu schlagen. Satz des Tages(Die können auch oben in der KL mitspielen!)

Der TSV II spielt sich noch ein, muss sich den ein oder anderen vermeidbaren Fehler eingestehen und abstellen. Dennoch: Auch wenn die Niederlage deutlich war, sah man gute Ansätze im Spiel des TSV, auf die aufgebaut werden kann und sollte. Den Spaß haben wir noch lange nicht verloren!!!

Im Tor : Verwiebe (8/1 Paraden) Meißner (4/1 Paraden)

Auf dem Feld:

Blöhse (7), Frey (2), Friedrichs (4), Petri (3), Schulze (2/2), Hesse (5), Strate(3/2), Dindas, Depping

An dieser Stelle nochmal besten Dank an Holger und Nico, die uns aus der "Dritten" unterstützten!!!

01.Spieltag, 04.09.14, TSV Hillentrup 2 - VfL Schlangen 3 31:18

Im ersten Spiel der Saison 2014/2015 trafen wir von der Zwoten auf den Aufsteiger aus der 2. Kreisklasse VfL Schlangen 2.

Unsere Mannschaft hat sich in der neuen Saison ein wenig verändert. Als Abgänge mussten wir Jan Schultz (1. Mannschaft), Sascha Wetzke (3. Mannschaft), Holger Strate (3. Mannschaft) und Mario Mannel (wahrscheinlich auch 1. Mannschaft), sowie unser Trainergespann Lisa Hartmann und Peter Blome ersetzen. Als Trainer übernahm ein „alter“ Bekannter Sascha Wetzke und als neue Spieler stießen Philipp Frey, Sascha Wagenführ (beide Reaktiviert) sowie André Blöhse, Jens Friedrichs und Jörg Berger (alle von TSG Hohenhausen) neu zu unserer Truppe.

An dieser Stelle erstmal nochmal DANKE, dass sich unsere Gäste für die Spielverlegung auf unseren Trainingsabend Donnerstag zur ungewohnten Zeit von 20:30 Uhr bereit erklärt hatten!

Unsere Gäste gingen im Spiel mit 0:1 (2.) in Führung, was in dieser Partie auch die letzte Führung sein sollte. Die relativ junge Gästetruppe kam in der gesamten Partie mit unserer harten aber fairen Abwehr nicht zurecht, womit wir Ihnen recht schnell den Schneid abkaufen konnten.

Wir gingen daher bereits mit 5:1 (7.) klar in Führung und spielten konsequent in der Abwehr mit einem guten Willi im Tor weiter und erspielten uns so viele Tempogegenstöße, die aber nicht immer im Tor landeten (das kann besser werden ;-) ).

Wir bauten die Führung aber von 11:5 (20.) über 13:7 (26.) weiterhin aus, die bis zum Pausenstand von 15:9 bestand haben sollte.

Die 2. Halbzeit begangen wir mit unserem Neuzugang Jockel Berger im Tor. Die Abwehr war in der Anfangsphase wieder sehr stark und wir starteten ein 4:0 Lauf auf 19:9 (34.). Unsere Gäste kamen auch in dieser Folgephase überhaupt nicht in Spiel, was auch am starken Jockel lag, so bauten wir unsere Führung über 23:13 (43.) auf 26:13 (47.) weiterhin aus. Wir spielten weiterhin konsequent in der Abwehr sowie im Angriff weiter und bauten die Führung sogar noch auf 30:15 (55. / André denk an die Kiste) aus.

In der Schlussphase konnten unsere Gäste das Ergebnis mit drei Toren in Folge auf 31:18 verkürzen, aber an unserem klaren und völlig verdienten Sieg änderte das nichts mehr!

Im zweiten Saisonspiel treffen wir am nächsten Samstag 13.09.2014 17:15 Uhr auf Handball Bad Salzuflen 2.

Wenn wir wieder so eine super Mannschaftsleistung an den Tag legen, geht dort bestimmt auch etwas!

Wir würden uns über Unterstützung am Lohfeld in Bad Salzuflen sehr freuen!

Aufstellung:

Berger (10/1 Paraden), Meißner (7 Paraden)

Blöhse (11), Frey (2), Friedrichs (4), Hesse (1), Hülsmann (1), Petri (8), Schulze (1), Wagenführ (3)

 

 

25.Spieltag, 10.05.14, TSV Hillentrup 2 - TG Lage 2 20:27

Die Zweite hat gegen Lage verloren, aber lassen wir das....!

Mächtige Namen sagen Goodbye!

Die großen alten Männer verlassen die Bühne!

Kehrmann?

Neee!

Schorsch, Holger und Gunnar schmissen gegen Lage ein letztes Mal für die Zweite auf die Bude!

Die Handballwelt fragt sich zu Recht warum? Walter, „Schmeling“, hat in dem Alter noch Erste gespielt!

Na, sie müssen es selbst wissen! Auf der Tribüne sind jedenfalls immer irgendwelche, nicht für Dauerkartenbesitzer reservierte, Nöhlplätze frei.

Holger verriet dem Chronisten, dass er die ultimative Herausforderung sucht: Will heißen, barbarischer, brutaler Handballsport at it´s best in der 2. KK mit der Dritten! Na, ja, wenn´s der Körper mitmacht, rein vom Können her sollte er es wahrscheinlich in den Kader schaffen!

Dann, Gunnar! Er will ganz aufhören!!! Unfassbar! Ein Spieltag ohne Würfe aus einer anderen Dimension! Man will es sich nicht vorstellen! Ein Nachfolger ist nicht in Sicht: Keiner, der einfach mal so das Ding aus irrwitzigsten Positionen einschweißt! Einfach Weltklasse, wie er diese Position, seinerzeit von Jörg „Schröder“ Rügge, übernommen, zuverlässig bis zuletzt ausfüllte. Da bleibt nur zu hoffen, dass er doch das eine oder andere Mal aushilft – ein ausverkauftes Haus ist dann gewiss!

Nun, der Schorsch wird in der nächsten Spielzeit Nachfolger des Trainerteams Lisa und Peter und bleibt so der Zweiten an wichtiger Position erhalten! Das er auf dem Feld fehlen wird, hat er wieder beim letzten Spiel durch Tore am Fließband eindrucksvoll unter Beweis gestellt!

So, das waren die wichtigsten Personalien der ausgehende Saison, die Zweite betreffend.

Ansonsten ist es schön, dass mal Pause ist, oder?

Wieso Pause, werden jetzt Einige sagen: Die ganzen Sonderprüfungen stehen doch noch aus: Stichwort - Mannschaftsfahrten!

Das sei allen Aktiven gegönnt! Spannender als in dieser Serie ging es kaum noch!

Machen wir mal etwas Statistik:

Die gute Nachricht - Der TSV Hillentrup hat in dieser Saison 3523 Tore geworfen!

Die Schlechte: Das bedeutet im Umkehrschluss, bei 3866 Gegentoren gingen die Spiele im Schnitt mit 21 : 23 verloren!

Macht bei 140:196 Punkten einen durchschnittlichen Tabellenplatz von 7,6!

So, und jetzt kann jede Truppe mal nachdenken, was sie dazu beigetragen hat! Am besten platziert war im Übrigen die E-Jugend mit Platz 5!

Mal sehen, was die neue Serie bringt:

Gibt es zu Saisonbeginn genug Leute in den Jugendmannschaften? Schafft Bernd mit den Ladies den Klassenerhalt? Wie sehen die Kader der Männermannschaften aus? Bestätigt die Dritte ihren Mittelplatz? Halten die Zweiten Mannschaften ihre Ligen? Kann die Erste mal etwas weiter oben angreifen? Gibt es eine dritte Frauenmannschaft? Haben Wolle und Peter überhaupt genug Handballthemen beim Griechen, jetzt, wo Beide praktisch in Rente sind?

Spruch des Spieltages:

Ein Handballerleben zwischen den Serien ist wie 30 fahren in Donop – das zieht sich!

24.Spieltag, 04.05.14, HSG Blomberg-Lippe 2 - TSV Hillentrup 2 38:22

Als Trainer einer Handballmannschaft hast Du es sauschwer! Am Spieltag musst Du auf die mannigfaltigsten Dinge achten!

Nehmen wir mal das aktuelle Auswärtsspiel in Blomberg:

Gleich vorne links geht es los mit Fahrrad Tippenhauer! Natürlich kommen Einem umgehend Zweifel – war es richtig mit PKW´s anzureisen? Wäre eine Radtour zum Spiel für die Muskulatur nicht besser gewesen!?

Weiter, du weißt, hinterm Berg liegt VW Hache und denkst, wenn alle mit Passat´s fahren würden, könnte man deutlich mehr Getränke mitnehmen, was wiederum die Moral der Truppe erheblich erhöhen würde!

Gut, beim Baustoffhandel Recker sollten wir halten und 6 m² der 2 DF-formatigen Kalksandsteine erstehen, dann wäre das Thema Gegentore schon mal durch und Vibbel wie Willy könnten im Feld spielen!

Achtung, die in der Ferne sichtbar werdenden Phönix-Werke müssen wir selbstverständlich großräumig umfahren, wenn Uwe die Gebäude sieht, will er natürlich zur Arbeit und hat keinen Bock mehr auf Handballspielen!

Blöd, weil in der Nähe die sehr gute Grillstube Blume liegt! Aber nur für Betreuerteam für die Spieler (ausgenommen Mole) wären Currywurst mit Pommes und Frikadelle so kurz vorm Spiel schon eine Sonderprüfung! Also nicht sofort, aber ab der 45 Minute!

Also besser die Schmiede links liegen lassen und kurz am Segelflugplatz vorbei: Rundflug mit freiem Fall buchen, sollte sich jemand von den feinen Herren nicht an die Anweisungen des Trainerteams halten! (Serie ist sowieso bald vorbei und zu groß wollen Lisa und Peter den Kader nicht übergeben, damit Schorsch nicht zu brutal aussieben muss)

Am besten, wir lassen den ganzen Scheiß mit den Verlockungen in Blombergs südlichen Stadtbezirken! Fahren einfach durch das altehrwürdige Stadttor auf den Griechen am Marktplatz zu und…!

Was? Was ist denn?

Ob es auch ohne Esserei geht?

Wieso?

Nur Fresserei im Kopf….? Mooooment!

Mal die Kirche im Oberdorf lassen! Ist eben 1. KK und nicht BL!

Ja, das Spiel ist in der Bundesligahalle! Klar!

Ja sicher sind wir vorbereitet:

Alle haben Blaumann und Gummistiefel eingepackt – ist halt ein Problem, wenn Harz erlaubt ist! Aber, damit kriegen die uns nicht!

Ulmeneck? Pils und Kurze?

Würde gehen, aber so clever sind sie auch wieder nicht!

Die Ostwestfalenstraße führt nicht umsonst am Ort vorbei!

Nein, bei Stumpf kann man nicht essen – ist ein Baumarkt!

Ja, vor dem Bahnhof!

Nein, keine Bahnhofsgaststätte, der Bahnhof wurde abgerissen!

Nein, nicht durch die niederländischen Besatzungstruppen!

Ja, sicher gibt es in Istrup die Pommesbude noch!

Ja, denke, da halten wir in jedem Fall, wenn die Taktik aufgegangen ist!

Welche Taktik? Handball! Ja, sicher, Handball! Darum geht es doch schon die ganze Zeit!

Booh, so ein Trainer, der hat es schwer!

Außer Uwe bei der Ersten. Der hat es wiederum total einfach: Die müssen nur gewinnen!

In diesem Sinne: „Go Uwe, machen!“

23.Spieltag, 27.04.14, TSV Hillentrup 2 - TSV Bösingfeld 17:28

 Noch keine 17 Minuten gespielt:

Ein wunderschöner Wackler von Mole! Kurz links gezuckt, der Außenverteidiger macht die Bewegung zwar nur leicht mit, aber das reicht – Mole, also rechts an ihm vorbei, in die Nahtstelle zwischen Außen und Halb, angetäuschter Wurf, der Halbverteidiger reißt beide Arme nach rechts, Unterarmpass von Mole auf den parallel stoßenden Gunnar, der muss sich gegen den heraneilenden Mitterechts erwehren und sieht im Augenwinkel, wie Bjarne in die freigewordene Lücke hinter dem Mittelverteidiger einläuft! Elegant legt Gunnar den Ball auf Bjarne ab, der die Kirsche sofort mit einem No-Look-Rückhandpass in den Lauf von Schorsch weiterspielt! Schorsch hat durch seine Stoßbewegung einen derartigen Tempoüberschuss, dass er das Ding mit aller Wucht Richtung Tor abfeuern kann. Der Ball hämmert gegen das rechte Lattenkreuz und prallt mit lautem Klatschen in Richtung 7 m Linie zurück in die empfangsbereiten Hände von Matty. Waagerecht in der Luft liegend hebt Matty das Spielgerät über den hinausstürzenden Keeper hinweg! Tor für den TSV! Herrlich schöne Handballwelt!

Ecke für Hillentrup: Henni bekommt den Ball sofort zugespielt, überlegt, was er macht, dribbelt, könnte jetzt zu Helge spielen, Helge wirft, aber wunderbar gerettet vom Bösingfelder Hüter. Bösingfeld im Angriff: Durch den Halbrechten.

„Vibbel geh aus dem Tor heraus!“

Hat gerettet, vor dem Mittelmann der Blauen! Jetzt Wurf von Halb: Ans Außennetz, ans Außennetz!!!

“Vibbel, Vibbel, Du bist Gold wert!“

6 Minuten noch, in der Mehrzweckhalle in Dörentrup! Keiner wankt und der Regen prasselt unaufhörlich darnieder! Kehmeier, immer wieder Kehmeier, der Halblinke der Bösingfelder am Ball! Hat den Ball verloren jetzt, gegen Julius diesmal! Schlagwurf! Abgewehrt! Aus dem Hintergrund müsste Holger werfen…! Holger wirft! Tor! Tor! Tor! Tor! für Hillentrup!

Jetzt haben die Bösingfelder eine Chance, spielen ab zum Rechtsaußen. Jetzt ein Wurf….! Gehalten von Willi! Gehalten! Willi, Du bist ein Handballgott!

Aus, aus, das Spiel ist aus!

Hillentrup ist Meister, schlägt Bösingfeld mit einem Tor im letzten Spiel in Dörentrup!

Beep-Beep! Beep-Beep! Beep-Beep!

„Scheiße!“

In diesem Sinne. „Guten Morgen“

22.Spieltag, 06.04.14, TSV Hillentrup 2 - TuS Brake/L.  28:38

Verloren.

Aber, es gibt auch Positives zu berichten!

Alle haben es gehofft, aber dran geglaubt hat wohl keiner so richtig!

Weder die I. noch die II. Damen sind abgestiegen!!! (Man achte auf die viiiielen Ausrufezeichen)

Nun gut, die II. Damen hatte es dabei wesentlich einfacher, denn über die Qualität von Steffi und Ingo brauchen wir nicht zu reden! Die Erste musste hier doch deutlich mehr Ballast mit sich rumzuschleppen…! Doch nicht zuletzt hat es Diane wieder mal geschafft, die krusen Wollenhauptschen Ideen in die richtigen Bahnen zu lenken und so geschah das Wunder von Hillentrup – Die Ladies bleiben drin!!!

Das ist ihren Vorgängerinnen in den 80ziger Jahren nicht vergönnt gewesen, nicht, weil damals auch eine Wollenhaupt mit am Ball war, nein, diese Verbindung konnte damals noch keiner ahnen, es lag, wie immer, wenn hier von Abstiegen die Rede ist - am Trainer!

Und wer konnte das Anderes gewesen sein als: Richtig! Peter!

Wenn der Chronist sich dunkel erinnert, gewann das damalige Landesligateam [„Mannschaft“, wir sprachen zu jener Zeit von „Mannschaft“, es gab ja auch noch nicht DB Cargo, das hieß noch Güterverkehr, obwohl bestimmt der ein oder andere Waggon mal ins Ausland gebracht wurde]

genau ein, nee,… nie, oder? Obwohl, hätte damals die Tante von Jana und Nina nicht verletzungsbedingt ihre Karriere beenden müssen – wer weiß! Ein noch relativ positiver Bericht in der LZ sprach seinerzeit auch vom „pressefeindlichen jungen Coach“, siehe, es hat sich nichts geändert! Auch aus diesem Grund wurde unter der Woche --– sehr geiler Ausdruck, hat schon mal jemand unter die Woche druntergeschaut? – Man weiß es nicht! ---, also, aus diesem Grunde wurde die, unter der Woche durchgesickerte Nachricht, dass Schorsch den Trainerposten in der nächsten Serie übernimmt, nicht nur im Mannschaftskreis mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen.

Müssen wir jetzt Angst um die Jugend bekommen?

Ja!

In diesem Sinne:..

Stop!

Wenn die I. Männermannschaft jetzt glaubt, ich wäre fertig – weit gefehlt!

Wir, die den TSV lieben, erwarten – in der Endphase dieser unfassbar spannenden Saison – dass Ihr Euch, bis zur letzten zur Verfügung stehenden Spielsekunde, den Arsch sowas von aufreißt – damit wir in der nächsten Serie auf ein Duell Schorsch vs. Uwe verzichten können!!!!

In diesem Sinne: … habe die Dauerkarte für nächste Serie schon gebucht! (Auch, wenn es doppelt so viele Kreisklassenheimspiele geben würde, wie man eigentlich verkraftet!)

In diesem Sinne 2: Die, die Ihr den TSV liebt, bewegt Eure Kadaver in die Halle und lasst die Hölle los!

In diesem Sinn 3: Dani, lass Dir neue Knochen einziehen und mach weiter! Wir vermissen Dich jetzt schon!

21.Spieltag, 22.03.14, TuS Sennelager - TSV Hillentrup 2 28:20

„So!“

Da haben sie zwar verloren, aber es war ein tolles Spiel!

Die Truppe ging mit so einem Einsatz zur Sache, dass der geneigte Beobachter sich verwundert die Augen rieb und dachte. „…ist doch nicht die Zweite? Sind doch eingekaufte Fremde…!“

Nee! Da zeigt sich mal, was mit Arschaufreißen und einer positiven Einstellung zum Spiel alles möglich ist! Der Trainer war jedenfalls sehr angetan und sah eine, zumindest bis zur 45. Minute, absolut gleichwertige Hillentruper Mannschaft. Peter hält die Männer aus Sennelager für die stärkste Truppe in der 1. KK! Hier mitzuhalten und am Ende um vielleicht 4 Tore zu hoch zu verlieren, war trotzdem aller Ehren wert!

Upps, ich muss aufpassen, dass ich den Bogen nicht überspanne…!

Wo Ihr grad sagt: Fox 40!

Das Problem mit den alten Trillerpfeifen war ja, dass sie beim heftigen Gebrauch zum „Überblasen“ neigen. Da konnte Einem schon mal der Siebenmeterpfiff im Halse stecken bleiben, bzw. bleierne Stille über das Feld wabern!

Sie hören, man hört nix!

Das Kügelchen war blockiert – der Gegenstoß in vollem Gange! Bis das Dingen freigeklopft war standen die Fans schon mal 3 bis 4 Meter weit auf dem Feld und dem Schiri wehte ein eisiger Wind durch`s schwatte Höschen …!

Gut, für 3 bis 4 Meter Raumgewinn durch die Fans braucht es in der Hillentruper Arena weitaus weniger, als einen späten Pfiff. Obwohl, seit Weber´s Klaus etwas schlechter zu Fuß ist, stieg die Hemmschwelle für die anderen Aufsfeldlaufkandidaten deutlich an!

Wo war ich? Stille! Anscheinend ist dem Kanadier Ronald Foxcroft 1976 (weder verwandt, noch verschwägert mit der Lara) während des Herren-Basketball-Finale der Olympischen Spiele genau das passiert! Statt selbst zu pfeifen, wurde er von den aufgebrachten Fans ausgepfiffen! So begann der gute Ronald mit dem Denken und kaum 11 Jahre später meldete er die kugellose Pfeife zum Patent an. Ein wahnsinniger Klang mit einer Stärke von bis zu 1,15 Bel konnte erzeugt werden! Wie, ich soll klugscheißen! Ok! Also gemeint sind natürlich 115 Dezibel! An jedem Tresen dieser Welt kann man erfahren, dass ein Dezibel der zehnte Teil eines Bels ist! 115 Dezibel! Das ist mehr als Diskomusik bzw. Autohupe und nur unwesentlich weniger als Kettensäge und Presslufthammer. Laut! Jooh!

Von den Fox 40 stellt die Firma täglich Tausende her! Sogar Peter hat drei Exemplare am pfeifenden Mann!

So gesehen haben die Schiris in die Fox zu wenige Doppelpfiffe nach Torerfolg für die Zweite reingepackt! Schade, aber darauf lässt sich definitiv aufbauen! Wäre auch mal wieder was für die heimischen Fans gewesen! Egal!

In diesem Sinne. Pfeif drauf!

 

20.Spieltag, 16.03.14, TSV Hillentrup 2 - TV 1875 Paderborn 2 28:26

Jetzt sitze ich hier, um einen Spielbericht zur schreiben und muss dabei an Steff denken und daran, wie beruhigend es für einen als Abwehrspieler war, ihn im Tor hinter sich zu wissen. Und dann kommen die Tränen und es wird einem klar, wie unwichtig eigentlich so ein Handballspiel und das meiste Andere ist!

In diesem Sinne: Lass Dich von Lars schon mal warmwerfen, Steff!

Wir kommen nach, versprochen!

19.Spieltag, 08.03.14, SuS Wissentrup - TSV Hillentrup 2  34:18

Schon wieder! Verloren im Werreanger!
Jetzt sagen die Jüngeren sicher: Noch nie gehört!
Klar, wir kennen „Verloren im Schnee“ mit Bibi & Tina oder das Survival-Duo Dave und Cody, die „Verloren im Nebelwald“ von Panama waren! Aber, Werreanger? Vielleicht noch das Drama um die Familie, die „Verloren im Schneesturm“ ums Überleben kämpft!
Doch Ihr Lieben, es ist passiert! Das ist Fakt! Erst gegen TG, nun gegen Wissentrup!
Woran liegt das?
Nun das Thema ist nicht ganz neu – immer wieder mal gab es Niederlagen der Hillentruper im Dunstkreis des Zuckerfabrik. Schon in den frühen 80zigern des vorigen Jahrhunderts musste sich der TSV bereits mit allen Mitteln wehren! Beispielhaft sei hier der legendäre Showdown zwischen Andi und dem „schönen „ Udo genannt. Damals mit klaren Vorteilen bei den Roten. Andis Kontrollgriff konnte Udo nur mit einem Handschlag kontern!
Nun, Ereignisse dieser Art sollen bald der Vergangenheit angehören!
Zur besseren Vorbereitung auf Spiele im Werreanger beschreitet der TSV jetzt ganz neue Wege: So wurde in der laufenden Serie mit Pascal extra ein Mann in die Höhle des Löwen geschickt, damit er dort ähnlich agieren kann, wie Holly Martins weiland in Berlin!
Klar kann das in dieser Serie noch nicht in positive Ergebnisse umgemünzt werden - sowas dauert halt seine Zeit. Ich denke aber, dass auf Grund von Pascals Arbeit bereits im nächsten Jahr keine Hillentruper Mannschaft mehr im Werreanger verlieren wird!
Wenn die Sache gut läuft, ist angedacht Pascal vielleicht doch noch eine Serie länger in Lage zu lassen, aber letztendlicht soll er natürlich zeitnah zurückkommen, so wie es Mario und Christian auch gemacht haben, nachdem sie Ihre Missionen in Großenmarpe und Augustdorf erfüllt hatten.
In diesem Sinne: For your eyes only!

18.Spieltag, 23.02.14, TSV Hillentrup 2 - SG Handball Bad Salzuflen 2 15:37

„So!“

„Was? So…?“

„Ich glaube, es ist an der Zeit mal einen seriösen Spielbericht zu schreiben!“

„Warum?“

„Na, das letzte Spiel, war…“

„War was?“

„Wie soll ich sagen – schon so, dass ein Bericht nötig wäre. Also, ein vernünftiger Bericht! Ein…, ja, ein schonungsloser Bericht…!“

„?“

„Ich finde, die Leute haben ehrliche Informationen verdient!“

„Wieso?“

„Das ist doch wohl selbstverständlich!“

„Schreib über was anderes, das Spiel war scheiße, echt jetzt!“

„Aber…!“

„Nix, aber! Es ist Opernballzeit! Das ist mal interessant!“

„?“

„Doch!“

„Du bist bekloppt!“

„Der ORF überträgt live!“

„Das ist doch keine Kasperseite hier! Hier geht es um die Spiele der Zweiten Mannschaft und sonst nichts!“

„Wenn Du meinst.“

„Obwohl, der Mörtel war auch mit der Zweiten da!“

„Wer?“

„“Mörtel“ Lugner!“

„Der Baulöwe aus Wien?“

„Genau der!“

„Was war denn mit der Zweiten?“

„Die Salzufler haben die Zweite voll weggeblasen! Zur Halbzeit hatten die 18 Buden gemacht und Unsere…!“

„Nein, die Zweite vom Richard! Der hatte die Kimberly Kardashian mit dabei, lief aber gar nicht gut, als die Barbara Rett vom ORF sie auf dem Red Carpet interviewen wollte, war sie schon ein bisschen bockig!“

„Wer jetzt?“

„Die Kim!“

„Ist das die mit Ray J und dem Video?“

„Genau!“

„Und warum ist sie nur die Zweite vom Lugner?“

„Na, zweite Wahl halt! Der hatte vorher folgende Leute geladen: 1992 den Belafonte, 93 die Collins, 94 die Trump, 95 die Loren, 96 die Grace Jones, 97 die Ferguson, 98 Frau Welch, 99 Faye Dunaway, 2000 sogar zwei, Jacqueline Bisset und Nadja Abd el Farrag, 01 die Farrah Fawcett, 02 die Cardinale, 03 die Pamela, 04 die MacDowell, 05 die Geri, 06 Frau Elektra!“

„Carmen?“

„Jau, 07 die Paris Hilton, 08 die von Teese, 09 Frau Sheridan, 10 Dieter B.!“

„Echt, den Bohlen?“

„100 %! 11 Karima el Mahroug, Larry Hagman und noch Zachi Noy, 12 die Nielsen zusammen mit Roger Moore!“

„Jetzt ist er schwul geworden!“

„Nee, letztes Jahr hatte er wieder zwei Frauen: Mira Sorvino, Gina Lollibrigida! So! Und jetzt kommst Du!“

„Klar, so wird ein Schuh daraus!“

„Lackschuhn!“

„Du kannst auch nicht einmal ernst bleiben!“

„Doch, also ich finde, die Jungs haben in der zweiten Halbzeit noch ganz gut aufgeholt! Nur, 37, die haben sie trotzdem noch kassiert!“

„5500!“

„Wie?“

„5500 Leute waren auf dem Opernball! Alle über den roten Teppich und dann die Feststiege rauf! Frauen mit Krönchen, Männer mit Orden! Die spinnen, die Ösis! Die machen das seit 1935. Unfassbar! Und Frackzwang, natürlich!“

„Klamottenmäßig würde unsere Zweite da nicht auffallen! Die Trikots haben ja sogar schon eine Schärpe! Weltklasse!“

„Voll Operballtauglich!“

„Ball, das war das Stichwort!“

„Nee komm, lass uns mal Schluss machen! Liest doch keiner, den Blödsinn!“

„Wäre jetzt doch noch gerne noch auf die Fehler eingegangen…!“

„So gut kennst Du den Lugner doch jetzt auch wieder nicht!“

„Vergiss es!“

Spruch des Spieltages: Küss die Hand, gnädige Frau!

17.Spieltag, 15.02.14, DJK Brakel - TSV Hillentrup 2  39:26

Verfluchte Scheiße! Es ist mal gerade eine Woche her: Ich schrieb mir die Finger blutig und versuchte mit Engelsgeduld zu erklären, wie wichtig es ist das Kannibalenimage abzulegen!

Und jetzt das! Zack, da fällt mir die 1. Frauenmannschaft voll in den Rücken! Ehrlich, so was kotzt mich an! Wolle, tut mir leid, aber das wird Topthema beim nächsten Griechen! Pluspunkte gegen den Tabellendritten! Wie, ja richtig gehört! Es geht anscheinend wieder los! Während die Männer geschlossen alle zu erwerbenden Punkte den gegnerischen Mannschaften überließen, zeigten die Frauen erbarmungslos ihr hässliches Gesicht! Unbeliebt lässt grüßen! Unfassbar! Vollverarsche, anders kann ich die Punkteteilung gegen den Tabellenletzten am vorigen Wochenende nicht nennen! Da meint man, als Chronist, die Truppe mit Streicheleinheiten aus dem tiefen Tal holen zu müssen…und bäng, dominieren die mal eben locker ein Spitzenteam! Baah, nee!

Den Klassenerhalt zu früh in Sack und Tüten zu bringen, dafür ist die 1. Männermannschaft zu clever, schließlich schuldet man dem Heimpublikum noch ein paar gute Krimis! Recht so!

Die Zweite hat mal wieder gezeigt, dass man gönnen können muss! Brakel braucht noch Punkte gegen den Abstieg. Bitte, hier. Kein Thema! Aufreger waren höchstens einige Entscheidungen des Schiedsrichters: Wie der wohl in die Liga gekommen ist? Nun, ein neutraler Beobachter auf der Tribüne hätte ihn wohl mit Abstand als Stärksten auf dem Feld wahrgenommen und sich gefragt, wie die Anderen da unten wohl in die Liga gekommen sind?

Womit wir schon fast wieder bei der Relativitätstheorie wären! Von wegen unterschiedliche Standpunkte und so…! Unzufrieden? Nö, ich glaube, unzufrieden war das Resttrainerteam (Lisa war beruflich verhindert) nicht. Festzustellen, dass es doch noch Dinge zu verbessern gibt, macht Lust auf kommende Trainingseinheiten! Eines ist laut Aussage der mitgereisten Ex- und verletzten Spieler unter Garantie nicht zu verbessern: Die Versorgungsituation in der Brakeler Sporthalle! Vorbildlich!

(Der Spruch des Spieltages ist mehr als Ausblick zu sehen: „Yamas!“)

16.Spieltag, 09.02.14, TSV Hillentrup 2 - HSG Handball Lemgo 5  28:32

Wir müssen endlich wegkommen von diesem Kannibalenimage! Punkte, Punkte, Punkte! Die Punkte zu uns: Unersättlich, baah! …will doch keiner! Niemand spielt mit solchen Leuten gerne! Hass! Tabellenführer, uuuaaahh! Nee! Man kann das nachvollziehen, wenn man sieht, wie beliebt die Braunschweiger Fußballer sind: Großzügig! Hier, nehmt sie mit, die scheiß Punkte, wir wollen sie nicht! Ach was, erste oder zweite Liga, was spielt das für eine Rolle? Wir wollen Spaß! Spaß haben am Spiel! Jawohl! Oder, hier, die Hillentruper Frauen! Die ganzen Jahre Siege, Siege, nur Siege! Und, war das sympathisch? Ich weiß es nicht! Kommt ein Zuschauer weniger in die Halle? Nein! Im Gegenteil, man fiebert mit der liebenswerten Truppe mit und gönnt ihnen vom ganzen Herzen den Klassenerhalt! Fiebert irgendjemand mit den Bayern? Hoffentlich bleiben sie oben! Näh! Keiner! Gut, Toto natürlich, aber sonst? Sitzen wir nicht Wochenende für Wochenende auf der Tribüne und hoffen auf Punkte der ersten Männermannschaft? Ja sicher! Abstiegskandidat! Und was passiert am Sonntag? Stehende Ovationen! Die Welle! Wahnsinn! Die Freundlichen haben endlich mal wieder gewonnen! Super! Oder die zweite Damen: Verloren? Ja! Macht Euch nichts draus! Tun die auch nicht! Im Gegenteil – sie spielen mit dem Gedanken für die nächste Saison eine dritte Mannschaft zu melden! Warum? Weil`s Spassss macht! Fazit: Die Zweite muss gütiger werden! Ich glaube, das Spiel gegen Lemgo war der erste Schritt, es tut gut und macht die Truppe wieder etwas menschlicher! „Lass mich auch mal etwas Blut aus dem Schädel trinken! Bist ein netter Kannibale, danke!“

(Spruch des Spieltages: Kämpft! Kämpft um die Punkte, ihr Hunde!)

15.Spieltag, 02.02.14, HC Horn Bad Meinberg 2 - TSV Hillentrup 2  26:28

Wir wollen bei all dem Gequatsche das Wesentliche nicht vergessen! Hier geht es um Handball!

Die Tore – theoretisch auch jene im Horner Waldstadion sind 3,00 x 2,00 m groß! Also, lichte Maße! Pfosten und Latte sind quadratisch, 8 x 8 cm! Daraus leitet sich ein Sonderfall ab – Alle Linien auf dem Spielfeld sind 5 cm breit, außer…! Richtig, die Linie zwischen den Pfosten! Diese Linie ist nämlich 8 cm breit!

Wenn das bekannt ist, warum, und jetzt muss ich leider alle Leser, die nicht am Wochenende in der Halle waren, bitten mit Lesen aufzuhören! Fahrt den Rechner runter, geht ins Bett oder ins Lokal, ab jetzt versteht Ihr nichts mehr…!

Nun, warum hat man dann von der Tribüne den Eindruck, die Tore seien kleiner als/wie anderswo!?

Also nicht jeder, aber Lena!

Um das zu Ergründen, sollten wir uns etwas näher mit der Relativitätstheorie befassen. Da die spezielle Relativitätstheorie sich mehr mit dem Betrachten von Raum und Zeit beschäftigt, hingegen die allgemeine Relativitätstheorie sich im Besonderen mit der Krümmung von Zeit und Raum beschäftigt, erscheint uns Erstere auf Grund der geringen Entfernung zum Spielfeld, besser geeignet das Phänomen zu erklären!

Nun, die ganze Sache hat mit „Raumstauchung“ zu tun: Die schnellen Hillentruper Stürmer, hier beispielhaft Mario, dringen mit ca. 87 % der Lichtgeschwindigkeit, wir erinnern uns an den Zahlenwert der Vakuumlichtgeschwindigkeit von c = 299792458 m/s, in den Horner Strafraum ein, wenn Mario, nach dem Düpieren des Halblinken Verteidigers, jetzt einen kurzen Seitenblick zu Lena, Lisa, Helge, Schorsch, Holger, Peter, Schnippel und den Anderen auf die Tribüne wirft, erscheinen ihm die Freunde auf die halbe Dicke geschrumpft! Ok, bis auf Peter vielleicht! Im Gegenzug ist Mario für die Betrachter von der Tribüne auf seine halbe Länge gestaucht. Was jetzt im Bereich der Problemzonen auch nicht so schlimm wäre…! Kommen hier die „Zeitdehnungen“ dazu, würde sich aus Marios Sicht auf der Tribüne zusätzlich auch noch alles in Zeitlupe abspielen!

Wie Du siehst, Lena, seltsame Torgrößen - alles ganz simpel!

(Spruch des Spieltages: E = mc²)

14.Spieltag, 25.01.14, TSV Hillentrup 2 - FC Stuckenbrock 2  25:20

Junge, Junge, ich bin mit dem Spielbericht spät dran! Wie ist das nur möglich?

Wahrscheinlich liegen mir die Ereignisse um den letzten Spieltag so quer im Magen, dass sie erst durch zahlreiche Toilettengänge wieder gerade gerückt werden konnten! Ihr fragt jetzt natürlich zu Recht: „Was ist dabei rausgekommen?“

Nun, holen wir mal etwas weiter aus und gehen zu den Anfängen des, wie der Lateiner sagt, „locus necessitatis“ grob übersetzt „Ort der Notdurft“, zurück.

Obwohl, ganz ehrlich: Habt Ihr schon mal einen Lateiner gesehen? Also, ich nicht! Einen Türken, joh! Griechen? Gerade gestern bei der wöchentlichen Besprechung der Handballlage mit Wolle! Russen, Dänen, Homeiner, Engländer und Iren – alle schon mal gesehen, auch mal gesprochen, Österreicher auch, aber Lateiner, nääh!

Wie dem auch sei, die Latrine, am Schönsten finde ich eigentlich nicht die, vielfach gehörten, Kraftausdrücke (hi, passt genial – Kraft und Ausdrücken), wie Donnerbalken oder Scheißhaus, gut, es gibt Sitze aus Holz, aber Balken ist natürlich Quatsch, denn Balken haben eine Höhe von 20 cm und eine Breite von mindesten 8 cm, viel zu unbequem! Korrekter wäre es von Scheißbohle oder noch besser von Scheißbrett zu sprechen! Passt dann auch wieder sehr gut, wenn das Ding mal durchbricht und die Körperausscheidungen sich anschicken den Weg zurück zu suchen! Dann ist der Moment da, wo der Fluch: „Scheiß Brett!“ durchaus berechtigt zum Ansatz kommt. Und Scheißhaus? Nee, ich finde nicht, das ich in einem Scheiß Haus wohne, obwohl sein Inneres auch eine „Heimlichkeit“ verbirgt! Nein, am Schönsten finde ich den Ausdruck, wie er auf Bahnhöfen üblich war: Abort! Ihr wisst ja sicherlich, na ja, ich wusste es nicht, dass sich die Herren Harington und Cummings um das Wasserklosett verdient gemacht haben und so erhielt das Kacken ab 1775 eine ganz neue Dimension. Ist ja irgendwie auch netter, wenn nicht gleich in jede Ecke und sei sie noch so rund, geschissen wird! Ich denke, hier spreche ich ganz besonders Karnevalszugsstraßenanliegern und Kommunen mit Fußgängerunterführungen aus der Seele. Heutzutage teilt sich die Welt eben in Gut und Böse sowie Flach- und Tiefspüler! So schön einfach kann das sein!

Aber ich schweife ab: Was mir, und jetzt komme ich auf den Punkt, quer im Magen lag, war die Spielweise der Zweiten. Nicht schön - man war versucht, sie alle in eine Vakuumtoilette zu stopfen!

 

Aber gewonnen haben wir trotzdem! ... und die Erste auch!

Spruch des Spieltages: Scheiß drauf!

13.Spieltag, 11.01.14, TG Lage 2 - TSV Hillentrup 2 32:29

Was gab es Neues beim Spocht vom Wochenende?

41 Jahre hat es gedauert, dann endlich: Ein deutscher Sieg! Felix Neureuther gewann am Chuenisbärgli. Das ist im Berner Oberland so etwas ähnliches, wie bei uns der Kleeberg.

Felix hat ne Freundin – Hitzlspergers Thomas bestimmt auch! Zum Reden! Dortmunds Borussia gewinnt souverän mit 2:0 gegen Standard Lüttich! Wer jetzt bemerken will: Na klar, sind halt nur Standard, nee, Liѐge, wie der Belgier sagt, ist Tabellenführer! Cheftrainer Breitenreiter will in Paderborn wohl verlängern: Finke auch? Lisa will ebenfalls weitermachen: Peter auch? Hammer, die Bielefelder Arminia gewinnt in Gummersbach ein Turnier! Gummersbach! Das ist es also, was sie können, Handballspielen! Oder? Na, die werden doch im Wohnzimmer des 12-fachen Handballmeister nicht etwa gebolzt haben…! Die Dritte hat in Bad Salzuflen verloren, scheiß drauf – sicherer Platz im oberen Drittel! Wer zu Serienbeginn mit dem Gedanken schwanger gegangen wäre, den hätten die Jungs für bescheuert erklärt! So wie Boris Henry, der heißt jetzt Obergföll, unfassbar, aber schwanger machen kann er! Und während Kevin Kuranyi eine Frau vor dem Ertrinken rettete, säuft die Zweite in Lage ab, obwohl Vibbel und Willi fast den Kevin gemacht hätten…! TSV: 0:4 Points! Wenigstens haben die Dänen Spanien geschlagen. Die hatten Spaß, wie die Youngsters, Jicha nicht! Österreich! Mann, Mann! Und Pascal, nur Unentschieden, aber nach unten etwas Polster geschaffen! Nicht so die Erste, aber Altenbeken schaffte es wieder nur mit der üblichen Wettbewerbsverzerrung! Trotzdem: TSV - 0:6! Wenn nur die Frauen gespielt hätten (Seufz)! Obwohl, die Zweite ist, genau wie Fulda-Maberzell, Bergneustadt, BG Göttingen, Hagen II, Manchester City und Brake/L III, na was? Logo, Tabellenführer! Augustdorf nicht: Vorletzter! Bleibt noch zu erwähnen, dass Heinrich „Heine“ Nolting Ehrenmitglied beim BSV Müssen geworden ist. Nein, nein! Holger ist Sportler des Jahres geworden, nicht Ehrenmitglied! Blomberg hat Trier geschlagen und Barntrup die restlichen Bolzer des Kreises! Habe ich noch was vergessen? Nö!

(Spruch des Spieltages: Mir tut die Schulter weh…! Willkommen im Seniorenbereich!)

PS: Falls Jemanden hier der Witz etwas zu kurz gekommen ist: Ich hatte auch schon mal mehr Spaß auf der Bank! Verfluchte Scheiße noch mal!!!!

12.Spieltag, 18.12.13, TSV Hillentrup 2 - HSG Blomberg - Lippe 2 38:26

Spitzenspiel! Erster gegen Zweiter, da geht es natürlich um die Wurst!

Die Idee von Philipp war, nach dem Spiel schön ein bisschen zu grillen! Kundgetan, Wotzäp sei Dank und schon lief die geölte und perfekt eingespielte Teammaschinerie, wie gewohnt auf vollen Touren! Und genau DAS ist es, was die Truppe beim Gegner so gefürchtet macht! Überfallartig, binnen Sekunden war die Strategie für das Blombergspiel zusammengezimmert! Wie immer gingen die Leistungsträger ohne zögern voran: Willi – zwei Kisten herfi; Corni (they called him Müsli [er wird es überleben]) – 1 Kiste herfi; Philipp – Würstchen, Grill, Gedöns und den Trainer; Hansi – Brötchen; Mole – Musik; der Rest – unbedingten Siegeswillen und viel Durst!

Die ganze Sache war eines Tabellenführers würdig. Klar, dass es nicht sooo lange gehen konnte, wie die parallele Weihnachtsfeier der Frauen, aber schließlich hat Jan am Wochenende noch einen Aushilfseinsatz in der Ersten und musste entsprechend früh zu Bett – logischerweise - und das zeigt die ausgewöhnliche Kameradschaft im Team, gingen alle Anderen aus Solidarität mit nach Hause! Das läuft hier nicht anders als bei Athos, Porthos und Aramis, kann sich einer nicht volllaufen lassen, tun es die Andern auch nicht, fertig!

Ein besonderer Dank des Teams geht noch mal an die Blomberger, die Schiedsrichter und den Staffelleiter, die allesamt und völlig unkompliziert der Verlegung zugestimmt hatten! Dank auch an unsere Zuschauer, die erneut sehr zahlreich erschienen waren – beinahe ausverkauft…! Und wo bald Weihnachten ist, noch einige besondere Grüße der Truppe an alle Leute, die rundherum den Sport überhaupt erst möglich machen: Unsere Zeitnehmer (auch an Dich, Mira); die Physio´s - hier insbesondere Lena, die jeden Mittwoch vor Ort ist; die Handballobmänner Patrik und Christian; den Vorstand, der dafür sorgt, dass es den TSV überhaupt gibt; Schimmi (der nicht nur meckert) für Schlüsseldienste; die Erste mit Uwe und Christian, die uns ertragen und die Halle teilen müssen sowie immer als Trainingsgegner da sind; die Dritte für Gatze, Ralle und Toto; die Frauen für Lisa; Jana für die Internetpflege; Wolle für taktische Ratschläge während der Geschäftsessen mit Peter! Dank Euch Allen!

Das Jahr neigt sich dem Ende. Die Trainer verneigen sich vor ihrem Team, ob der unfassbaren Hinrunde, welche ungeachtet des Ausgangs im letzten Hinrundenspiel gegen Lage (12.01.2014 in Lage) in jedem Fall als Tabellenführer abgeschlossen wird!

Hier noch ein Aufruf an alle Handballfreunde: Am Sonntag finden noch zwei Spiele statt: Zunächst die Dritte gegen Müssen um 13:30 Uhr und dann das wichtige Kellerduell der Ersten vs Hohenhausen um 17:30 Uhr! Hier werden Zuschauer in großer Zahl benötigt! Peter hat schon zugesagt. Die große Zeitlücke zwischen den Spielen resultiert aus der Verlegung des Blombergspieles der Zweiten. Diese Pause zu angenehmer, vorweihnachtlicher, Geselligkeit im blauen Salon zu nutzen, sollte das Ziel sein! Somit stimmt das Umfeld mal wieder perfekt! Dank an das Cateringteam!

In diesem Sinne: Die Zweite wünscht schöne Weihnachten und eine guten Rutsch!

Spruch des Spieltages: Nächstes Jahr geht’s weiter!

(Ich hatte so einen schönen Spruch des Spieltages, habe ihn aber total vergessen! Scheiße!)

11.Spieltag, 14.12.13, TSV Bösingfeld - TSV Hillentrup 2 28:32

Yeeeeessssss! Endlich! Super! Megageil! Jawohl: Bösingfeld!!!!!!! Das Auswärtsspiel des Jahres, ach was sage ich: Der Saison! Daumen hoch! Bösingfeld ein Traum! Es ist der Hammer – wie habe ich darauf gewartete! I love it! Yes, yes, yes! Das ist nicht zu toppen! Es geht los, es geht los!!!

Aber stop! Wichtig, dass der Motor schon warm ist…! Ok? Dann…

Gemütlich die Gerade an den Tennisplätzen entlang - sowieso Kurgebiet - auf Höhe des Grünental ein leichter Schnipp auf´s Knöpfchen und garantiertes Gänsehautfeeling mit Plácido, Luciano und José bei ihrem „Nessun Dorma“! Und das ist schon in der folgenden Haarnadelkurve Programm: „Nessun Dorma“ - „Keiner schlafe“! Zum ersten Mal schiebt einen die Zentrifugalkraft mit der Gewalt eines Yokozuna gegen die Fahrertür! Rechter Fuß auf Anschlag und im Zweiten den leichten Bogen hoch zur Links, dabei aufpassen, dass das Heck nicht zu weit zum Straßenrand drängt! Dort lauert nämlich die Leitplanke, wie ein ausgehungerter Mississippi-Alligator! Der ist mit ausgewachsen 6 Metern fast 1,50 m länger als unser Auto, dass nun schon wieder voll ausgedreht, wie eine wärmende Decke, ein heiseres Kreischen über den Fußballplatz des RSV legt! Da, der Waldweg zu Schorsch. Einmal leicht das Gas lupfen für die Rechts, dann aber für 200 m alles rein! Ankern, was das Zeug hält, in der darauf folgenden Links wird bei über 90 die Buchse eng und für das anschließende „Sternberg-Hatzenbach“ Rechts-Links-Rechts-Links-Rechts sind wir eh zu schnell! Zum genießen, dieses messerscharfe, chirurgengleiche Präzisionshändling, dass einen sprachlos und mit Demut zurücklässt! Hier noch etwas Konzentration wegen der geflickten Fahrbahnoberfläche, ein, zweimal mit einer äußeren Seite der 305er über den Randstreifen, schon fliegt die Abzweigung Richtung Oelentrup vorbei! Ab, jetzt muss der Boxer voll aus den Puschen kommen: 5, 6, 7000 auf der Uhr! Wir schnupfen die Gerade quasi auf! Mutkurve rechts. Hier ist die Hose nicht nur eng, sondern auch nass! Vor uns, zwischen den Bäumen, die Haarnadel! In der denkt sich das PSM bei beinahe 50 digitalem angezeigtem Speed: „Beim nächsten Mal machst Du den Scheiß gefälligst selber! Mir ist der Rechenaufwand zu hoch!“ Doch noch ist es nicht so weit, zunächst müssen sich die Innenbelüften von den roten Zangen richtig beißen lassen! Das rechte Bein bohrt sich der Vorderachse entgegen…! Dem Piloten tippen kurz die Augäpfel gegen die Brillengläser, während sich nebenan die Knochen des skelettierten Beifahrers im Fußraum mikardomäßig versammeln! Ups, sorry Kollege! Sekunden später hängen sie, wie festgetackert, rechts unter dem Handschuhfach am Bosegitter. Die Tenöre lässt das kalt. G-Kräfte fordern in der Spitzkehre ihren Tribut. Irgendwann, sauspät, hat das Auto endlich wieder genug Grip aufgebaut und steht nicht mehr quer im Stall. Schon schießt der Bolide schlingernd auf die ultimative Herausforderung zu: Guten Abend, Eau Rouge, die fiese, hängende, innen sehr steile und mit einer Kuppe im Scheitel versehenen Rechtskurve! Das Ding ist die Miley Cyrus unter den lippischen Kurven: Zunächst harmloses „Best of Both World“, aber bist Du erst drin, dann Gnade Dir Gott! Uuund durch, nur die bereits lauernde lange Links hindert Dich daran, kurz zu halten, am Kotflügel nieder zu knien und eine Dankesimehl in Richtung Zuffenhausen zu senden! Booh, der klebt! Kurz rechts, dann die nächste „curva pericolosa“! Driften? Logisch – PSM off! Rauch umweht die Burg. Das war nicht ganz preiswert, aber unfassbar intensiv! Gegenlenken! Das graue Leder klebt am nassen Rücken – links - Vorsicht, bei dem Tempo bedeutet tangentiales Entfernen aus dem Radius einen Einschlag in dem tiefen Graben mit anschließenden GAU auf dem Konto! 30 m noch, karierte Flagge - aus! Pit-lane! Max. 50 km/h. Der Fahrer entspannt. Dem Boxer ist die Pause eher lästig und mahnt mit dumpfem Dröhnen das Ende der Pacecarphase an. Vor uns liegt das Extertal friedlich in der Abenddämmerung.

Ist es nicht herrlich, so ein Auswärtsspiel in Bösingfeld?

Zurück geht’s dann langsamer – das Auto ist schwerer – sind 2 Punkte drin…!

Stoßgebet des Spieltages: Lass Bösingfeld nicht absteigen!

(Heeh! Nicht nachmachen!)

10.Spieltag, 08.12.13, TuS Brake/L. - TSV Hillentrup 2 31:31


Sehr verwunderlich, was man alles teilen kann!
So hat zum Beispiel vor einigen Jahren, irgendwo im Nahen Osten, ein Herr Moses mal eben das rote Meer geteilt und ist mit einer Band, die sich „The Israeliten Blues Band“ nannte – also, das ist jetzt natürlich nicht sooo genau überliefert, ob die wirklich so hießen, nagelt mich dafür jetzt nicht ans Kreuz, wenn es sich als falsch herausstellt! Gut, die Band war jedenfalls auf der Flucht, da bot sich das mit dem Meer eben an! Ok, nach neusten Erkenntnissen sind die Jungs damals vermutlich durch einen etwa zwei Meter tiefen Nil-Arm gezogen, der durch starke Ostwinde freilegt worden war. Jedenfalls sind die Verfolger durch das zurückkehrende Wasser einige Stunden später in etwa so plattgemacht worden, wie am Samstag der Braker Spieler von Gunnar. Es gibt allerdings keine Überlieferung, ob das Meer anschließend eine 2 Minutenstrafe absitzen musste!

Was kann man noch teilen: Kuchen! Am besten Erdbeerkuchen oder Käsekuchen! Aber aufpassen, mit vollem Bauch ist man dann genauso lahmarschig unterwegs, wie die Jungs von der Zweiten in der ersten Halbzeit.
Wunderbar zu teilen ist auch Deutschland! Die dafür errichtete Mauer hielt 28 Jahre! D.h., das sie deutlicher widerstandsfähiger war, als die Abwehrmauer der Zweiten. Während der „antifaschistische Schutzwall“ schier unüberwindbar war, hatte die Hillentruper Mauer am Wochenende deutlich mehr Löcher als der Bundeshaushalt!
Mit Mehreren teilen kann man sich auch eine Bank! Besonders kuschelig wird es erst Recht, wenn immer noch weiter Leute dazukommen! So wollte Jan auch gerne mal etwas sitzen, das sei ihm allerdings gegönnt, hatte er doch kurz zuvor einen anstrengenden Materialtest an einem Braker Trikot durchgeführt!
Gut, niemals teilen tut man Motorräder, nee, macht man einfach nicht! Kann ich nicht erklären, ist aber so! Da gibt es auch keine zwei Meinungen.
Obwohl man Meinungen wieder ganz prima teilen kann! So gibt es schon mal geteilte Meinungen, was den Einsatz von grünen Karten angeht! Hat auch oft was mit Harmonie zu tun!
Womit wir automatisch beim Teilen von Betten sind: Auch schön! Also, oftmals….!
Ich weiß nicht warum, da fällt mir die Zellteilung ein! Da in vielen Eukaryoten die Tochterzellen Kopien aller wesentlichen Zellbestandteile erhalten müssen, ist die Zellteilung stark reguliert. Im Speziellen muss sichergestellt sein, dass das Genom vollständig repliziert wurde. Bei Organismen mit Zellkernen, den Eukaryoten, ist die Zellteilung in der Regel mit einer direkt zuvor stattfindenden Kernteilung zeitlich und regulatorisch gekoppelt.
Mal ehrlich, wenn Einem das einer erzählt, dann muss man sich doch nicht wundern, wenn dem was zustößt und einer sich anschließend eine Zelle teilen muss, oder!
Wie kam ich jetzt noch mal auf das Thema „Teilen“? Ach so! Die Zweite hat sich am Wochenende die Punkte mit Brake geteilt! Warum? Ganz einfach (kurzer Ausflug ins Regelwerk): Wenn beide Mannschaft nach Ablauf der Spielzeit die gleiche Anzahl an Toren erzielt haben, im vorliegenden Fall waren es je 31, werden die zwei Punkte aufgeteilt! D.h. jede Mannschaft bekommt einen Punkt!
Fazit des Spieltages: „Ich teilte die Punkte [siehe auch TSV 1]!“ (Konjunktiv II) Obwohl: "Ich teilte" kann auch im Präteritum stehen.
In diesem Sinne: Teilt Euch die Woche schön ein!

09.Spieltag, 01.12.13, TSV Hillentrup 2 - TuS Sennelager 28:36

Wie ist der Sonntag gelaufen? Nun, wie ist es am 12. September 1683 für die Türken vor Wien gelaufen? Ähnlich wie Kara Mustafa am 13.09.1683 in den Vorarlberger Nachrichten lesen musste, dass er verloren hatte, so musste Peter am Montag nach Studium der LZ feststellen: Scheiße, wir auch! Gut, die Niederlage der Zweiten war ehrenvoller, hieß es doch zumeist 6 gegen 6 – vor Wien war das Verhältnis 200.000 gegen 4.000! Das war ja wohl mal richtig mies gelaufen! Direkte Rückschlüsse, wer jetzt der bessere Taktiker gewesen ist, Blome oder Mustafa lassen sich allerdings daraus nicht ziehen! Nur eins ist ja wohl klar: Scheiße gebaut haben sie Beide!

Was macht Hoffnung? Nun, die Türken konnten später doch noch mal gewinnen, (siehe Schlacht von Gallipoli im Februar 1915) und auch die Zweite hat dazu am nächsten Wochenende wieder die Gelegenheit. Die Türken konnten damals erfolgreich ihre Hauptstadt Istanbul verteidigen. Das macht Mut, gilt es doch für die Zweite, ihre Tabellenführung zu verteidigen.

Wo das geklärt ist, lässt es sich etwas entspannter in die Woche gehen, zumal es endlich der Ersten gelungen ist wieder mal zu punkten! Ob es an der panischen Angst vor dem Abstiegsgespenst oder an Toto gelegen hat – man weiß es nicht! Hier zählt sowieso nur das nackte Ergebnis!

Noch mehr Positives, gerne: Die Dritte unterstreicht ihre Ausnahmestellung und setzt ihren unfassbaren Lauf fort und die 2. Damen verschaffen sich ebenfalls etwas Luft nach unten!

Ja gut, wo Ihr grad sagt: Wolle! Auch bei der 1. Damen ist zurzeit alles im grünen Bereich. So vermessen, sich mit den oberen Mannschaften messen zu wollen, ist hier sicherlich niemand, der über mehr Handballsachverstand verfügt als Peter – und das dürften so ziemlich alle sein – was das Wochenende wieder sehr deutlich gemacht hat!

Der Spruch des Spieltages ist dieses Mal mehr als Hinweis zu sehen: Leider ist auch Sonntagabends, um 20:25 Uhr, auf der Detmolder Straße in Paderborn die Straßenverkehrsordnung in Kraft!

08.Spieltag, 17.11.13, TV 1875 Paderborn - TSV Hillentrup 2 15:20

Verscheucht! 

Wen? Dazu später. Erst mal zum Spiel. 

Schwer war´s! Die Jungs trafen auf einen voll motivierten Gegner, der aus einer kompromisslosen Deckung heraus agierte und vorne über einen, sehr gut Regie führenden und auch noch torgefährlichen Mittelmann verfügte. Helge musste in der Abwehr richtig ackern, um sich gegen den körperlich überlegenden Kreisläufer, der allerdings oftmals nicht ganz regelkonforme „aktive“ Sperren setzte, durchzusetzen. Im Angriff lief der Ball eigentlich ganz gut, nur wurde viel zu oft überhastet abgeschlossen. Trotzdem saß das Resttrainerteam, Lisa fuhr zeitgleich mit den TSV-Mädels einen superknappen, wunderbar süßen „1TorvorinderletztenMinuteSiegundjetztfeiernwirdieganzeRückfahrtvielleichtaußerWolleweilder
lieberdeutlichergewonnenhättetrotzdemGlückwunschdazudennschönereSiegegibtesnicht“ ein, relativ entspannt auf der Bank, da immer ein 2 bis 3 Torepolster gehalten werden konnte. Ergebnis 20:15 (11:9) = 16:0 Punkte – was will der Mensch mehr!

 Was er mehr will? Nicht absteigen! Angesichts des bisherigen Saisonverlaufes und der Tatsache, dass im letzten Jahr die beiden Letzten in der 1.KK am Ende 5 bzw. der Dritt- und Viertletzte 20 Punkte hatten, kann man davon ausgehen, dass die dafür erforderlichen 3 Siege wohl irgendwie noch gelingen werden. Folglich wäre es weg, das Abstiegsgespenst!

 
Und während die Jungs so am Spielen waren, begann der Autor dieser Zeilen mit der Frage schwanger zu gehen: „Wie sieht es eigentlich aus, dieses Gespenst?“

 
Handelt es sich um so Eines mit weißem Laken und zwei Löchern zum durchgucken? Wohl eher nicht, denn dann könnte es mangels Mundöffnung ja nicht „Looser“ rufen, wenn es mit Volldampf eine Liga tiefer geht! Also vermutlich so eine Art „Freddie“ mit Schlitzerhänden, zum Reifen zerstechen beim letzten Auswärtsspiel. „So Jungs, jetzt mal schön zu Fuß nach Hause!“ Eine andere Möglichkeit könnte das Skelett sein – voll abgemagert, kein Punktefettpolster! Oder hier, der Hund von Dörentrup! Mittwochnacht streunt er mit rotglühenden Augen vor der Halle hin und her, um sich die, nach dem Abstiegsstraftraining ausgelaugten, Spieler zu greifen und zu zerfetzen! Schöne Vorstellung! Vielleicht noch zu toppen durch den Klabautermann, der mit seinem Schiff, so eine Art fliegender Holländer, im Freibad, natürlich im Schwimmer, vor dem Wind kreuzt und die vom Parkplatz abfahrenden Spieler mit Breitseiten unter Feuer nimmt! Natürlich käme auch ein hochmodernes Alien in Frage – selbstverständlich wohnhaft im Duschraum! Scheiße, jetzt habe ich so einen Schiss gekriegt – da höre ich mal lieber auf und bin froh, dass es weg ist! Außerdem hoffe ich inständig, dass es nicht so weit kommt und ich miterleben muss, wie es in die Kabine der 1. Mannschaft reinschleicht! Also bitte, Ihr Männer von der Ersten, Ihr packt das – Aber dafür ist Gras fressen angesagt! Die Mädels kauen schon!

In diesem Sinne. Heute Nacht lasse ich das Licht an!

07.Spieltag, 09.11.13, TSV Hillentrup 2 - SuS Wissentrup 29:28

Wie ist die Zweite aus der Herbstpause gekommen? Zu Null-Lauf beendet? Einbruch? Verlust der Tabellenführung? Stimmung am Boden? Abstiegsangst? Fragen über Fragen! Während sich die Ligakonkurrenten mit zahlreichen Testspielen fit hielten, beschritt das Trainerteam ganz neue Wege: Um auf die oben genannten Fragen vorbereitet zu sein und die nötige Wettkampfhärte nicht zu verlieren, bereitete sich die Zweite durch den Besuch eines Heimspieles der HSG Blomberg-Lippe auf das Herbstferienende vor. Aber auch hier blieben Fragen nicht aus: Trainiert eigentlich eine Handballbundesligaspielerin anders, als ein Spieler, der in der 1. Kreisklasse spielt?
Gut, vergleichen wir mal, beispielhaft, einen typischen Tagesablauf von Vertretern beider Teams! Ok, wir wählen Außenspieler! Hier die Rechtsaußen Angela M., da der Rechtsaußen Thomas S. Sie, die blonde Schöne, er, der hünenhafte Athlet! Gleich fallen einige Gemeinsamkeiten ins Auge: Sie, Ausländerin, nimmt sich nach dem Spiel selbstverständliche alle Zeit, um auch ausgefallende Autogrammwünsche zu erfüllen. Er, liebt ausländische Wagen und würde natürlich ebenfalls sofort für Autogramme zur Verfügung stehen. Beide zeichnet eine hohe Beliebtheit aus, was sich während der Partien in der Hauptsache durch Zwischenrufe von den Seitenlinien äußert! Gut, auf der einen Seite sind es eher Lautäußerungen spätpubertierender Jünglinge, auf der anderen Seite liebevoll gemeinte Hinweise aus Trainermund! Aber betrachten wir mal den Tagesablauf vor einer typischen sonntäglichen Trainingseinheit: Sie, 06:15 Uhr aufstehen, waschen, ankleiden, Obstmüsli mit etwas Leitungswasser und dann, 06:23 Uhr, raus zu einem kurzen morgendlichen Waldlauf, Rückkehr 10:45 Uhr. Dehnübungen, Duschen, erledigen von Fanpost. Anschließend ein Stündchen in den Kraftraum. Mittagessen. Anschließend 15 Minuten Ruhepause, gefolgt von 2 Stunden Taktikschulung. 15 Uhr, 10 Minuten zu freien Verfügung im Kreis der Familie, anschl. Vorbereitung auf die Trainingseinheit mittels Halbmarathon. Kleiner Snack, Fahrt zur Halle (Fahrrad). 18:30 Uhr, Beginn der sonntäglichen Trainingseinheit. Ende 22:30 Uhr. Rückfahrt, ausgiebiges Abendessen vor dem Fernseher. 22:55 Bettruhe. Leute, mal ehrlich, wenn man das so liest, da brauche ich den Tageablauf von Thomas S. doch gar nicht mehr aufzeigen! Das ist doch fast 1 zu 1 dasselbe Programm! Nur mit dem Unterschied, das Thomas von 22:55 Uhr bis 06:15 Uhr nicht schläft, sondern mit seinen beiden Kreisläufern pokert! Und in der taktischen Ausrichtung? Nehmen wir mal als Beispiel die Spiele gegen Wissentrup und Oldenburg: Beide Mannschaften agierten aus einer 6:0 Deckung heraus in der, durch Undiszipliniertheiten beim Heraustreten, immer wieder Tore durch die jeweiligen Kreisläufer fallen konnten. Das schnelle Umschalten zur ersten und zweiten Welle gelang den Damen deutlich besser, wobei die Herren mit der größeren Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe punkten konnten. Die Außenangreifer litten gesamthaft unter den sehr guten Torhüterleistungen. Im direkten Vergleich hinterließ der Wissentruper Hüter allerdings nochmal den deutlich besseren Eindruck, als das Mädel aus Oldenburg. Parallelen in den gegnerischen Angriffsbemühungen: Während die HSG nie ein Mittel fand, die Nationalspielerin Anna Loerper in den Griff zu bekommen, gelang es der Zweiten nicht, den stark aufspielenden Wissentruper Spieler mit der Nummer 57 zu neutralisieren, dem 10 Tore gelangen. Also, wo ist er jetzt, der Unterschied Bundesliga / 1. KK? Nun, während Angela mit Autogrammen punktete, grüßt Thomas weiter mit blitzsauberer Weste von der Tabellenspitze! Vielleicht sollte Frau M. auch mal das Pokern anfangen! In diesem Sinne!

06.Spieltag, 19.10.13, SG Handball Bad Salzuflen 2 - TSV Hillentrup 2 23:25 

Der vergangene Spieltag stand ganz im Zeichen der Lederhose. Ja, nicht nur der Spieltag, nein, die ganze Woche über ging es nur um Dirndl und Maß. Und so Mancher stellte sich die Frage frei nach Asterix: „Spinnen die Bayern?“ Nun, bevor wir zu dieser Frage eine seriöse Antwort generieren, hier eine weitere, viel interessantere Frage: „Spinnen die Lipper?“ Würde der normale Bayer auf die Idee kommen, einen Lippischen Abend in München auszurichten? Einen Lippischen Schützen von Schöttker oder Bier von Strate zu trinken und dabei Pickert essen, sowie Livemusik mit der Humfelder Blaskapelle auf der linken Bühne und den Schwelentrupper Musikfreunden auf der rechten Bühne zu hören? Man weiß es nicht! Obwohl, zumindest im Fernsehen ist die Berichterstattung darüber etwas dünn! Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Börsencrashs ist also größer, als die Chance auf einen lippischen Abend in Bayern. Das beantworte die erste Frage: „Spinnen die Bayern?“ mit einem klaren NEIN! Kommen wir also zu den lippischen Wiesn, ja Wiesn, nicht Wiesen, die sind selbstredend traumhaft, zurück. Eingeschlepptes Brauchtum? Gerüchteweise soll Gandalfs berühmter Ausspruch: „Flieht, Ihr Narren!“ entstanden sein, als J. R. R. Tolkien gegen 22:30 Uhr Hals über Kopf aus dem Festzelt auf dem Regentorplatz rannte. Peters Selbstversuch endete am letzten Wochenende ähnlich. Heroisch kämpfend, wie die Zweite im Spiel gegen Bad Salzuflen! 

Der Verlauf der Veranstaltungen beinahe identisch: Zunächst kleinere Probleme im Vorfeld, aufwärmen in der kleineren Nebenhalle, blöd, genau wie die Parkplatzsuche. Endlich, ca. 10 Minuten vor fünf war das vorweglaufende Spiel der 3. KK vorbei und Peter fand einen Stellplatz in der Bismarckstraße. Dann ging es zunächst harmonisch weiter, alles war unter Kontrolle. Die Zweite konnte ihr Spiel aufziehen, genau wie Peter zunächst an der Pommesbude, außerhalb des Zeltes. Sicherheit auf gewohntem Terrain suchte und fand. (2,30 € und 4 : 1 Führung). Dann die erste kritische Phase, Salzuflen holte auf, Peter betrat das Festzelt mit einer gekonnten Körpertäuschung, ohne seine Eintrittskarte vorzeigen zu müssen - im Zelt war es tierisch laut. Undiszipliniertheiten beim Abschluss, Peter flüchtete in den Mittelteil des Zeltes. Jan traf aus dem Rückraum, Peter Klaus Höltke, grüne Karte! Taktisch hervorragend eingestellt: „Du musst immer dahin, wo die entsprechende Band gerade Pause hat, also mehr Druck von den Halben, nicht so viel von Außen werfen!“ Halbzeit 11 : 11. Martin Kuhlmann macht Druck auf die Kellnerin, Lisa und Peter auf die Jungs. Weiter ging es. Die Band im Süden machte Pause – war gut gelaufen bisher, die Nordband kam hier deutlich leiser rüber! Die Zweite setzte sich auf 20.14 ab und Peter erreichte den Hillentruper Tisch, alles lief bestens. Aber halt, was ist denn da los? Unruhe, kleine Nicklichkeiten am Kreis und die Damenmannschaft auf den Bänken rang um ihr Gleichgewicht. War etwa wieder etwas mit Mira? Immer wieder schaukelten und wackelten Deckung und Festzeltgarnituren. Immer dasselbe, kriegt einer kein Bier oder liegt zurück und kann nicht mit spielerischen Möglichkeiten dagegenhalten, wird es ruppig! Schon lagen Schröder, Bömmel und Jan am Boden! Nicht ganz fein, nicht ganz fair, dass tat weh, aber nach kurzer Behandlungspause standen alle wieder! Eindrucksvoll, wie Jörg dafür sorgte, dass die Bank wieder aufgestellt wird, nicht minder eindrucksvoll, wie Jan die Sache weggesteckte! Gut, am morgigen Sonntag würden sie ihre Knochen spüren, das ist mal sicher! Normal hätte es weitergehen können, doch der Schock saß den Beteiligten noch in den Gliedern, deutlich verunsichert der Rest der Teams, was Unkonzentriertheiten zur Folge hatte! Während in Bad Salzuflen die Linie und Coolness verloren ging, wurde auch im Festzelt zunächst deutlich weniger heftig geschunkelt. Hier wie da machte sich auch Müdigkeit breit. Rückblickend kann man von Glück reden, dass endlich die Zeit rum war, den beiden Bands der Strom abgedreht wurde und der, trotz der hektischen Schlussphase, ruhig gebliebene Schiedsrichter das Ding bei zwei vor für die Jungs (25:23), abpfiff! Gekämpft haben alle und auch das Ergebnis stellt zufrieden und soll hier auch, unter diesen ganz besonderen Umständen, den Vorrang haben: 2 Punkte und Peter war schon um halb drei zu Hause! Fazit des Spieltages: JA, die Lipper spinnen und zwar total! In diesem Sinne! Ozapft wars!

05.Spieltag, 13.10.13, TSV Hillentrup 2 - DJK Brakel 36:30

Auf die vermehrt auftretende Kritik, dass die Spielberichte zu wenig Informationen handballtechnischer Art enthalten, beschloss ich natürlich sofort zu reagieren, um diesen Mangel abzustellen. In einem sondierenden Gespräch mit Peter wurde mir schnell klar: Er, Peter, ist und bleibt ein sturer Lipper!Sicher kann man sich seinen Argumenten, was wäre die Sportschau ohne Kloppis Brüllgesicht, Ösils Reise durch Europa, die Spielerfrauen, Motzki, Ottos Mauertaktiken, Ullis Zockermillionen, Scharfs Treue, Felixens Schleifereien, Assauers Zigarren, das Bruderduell der Boatengs, den Ferrari von Günter Netzer, Trapattonis leerer Flasche, den Kopfstoß von Zinedine Zidane, den Arsch von Ronaldo, die Mafia Italiens, die Trennung von Schwelentrup und Spork, Holzers falsche Pfiffe, die Auswärtstrikots des BVB, Jürgen Finke gegen seinen alten Verein, Poldis Deutsch, nicht gegebene Tore, Pyrotechnik, dicke Manager in Unterhaltungsshows, Stammtische mit den Tagesthemen, HD-Auflösung, Schiedsrichterinnen, die Koks-Affäre um Christoph Daum, die nicht Nummerierung von Kiesling, den Golfball am Kopf von Oliver Kahn, Jubelgesten, die Hand Gottes, der geschlitzte Oberschenkel von Lienen, Doping, schöne Fernsehmoderatorinnen, die Torwand, die ersten Worte nach dem Spiel, Zuschauerausschreitungen, Kabinenbilder, den Bundesliga-Skandal 1971, Wembleytor, Gruppensex bei Hertha, Katars Hitze, Demonstrationen in Brasilien, das Trainerkarussell beim HSV, Abschiedsspiel von Ballack, Gerd Müllers Alkoholismus, die Tattoos von Alexander Esswein, Effenbergs Finger, die Familie Beckham, das Kind von Shakira, Enke, Ausschreitungen bei F-Junioren-Spiel in Holzmaden, die Haare von Klopp, den Sonnenkönig von Schalke, Schulden, farbige Spieler, die Pressekonferenzen und Ablösesummen!Schluss jetzt! Kurz, ohne diese Dinge würde der Fußball eine Randsportart sein und niemanden interessieren, weil es nicht einen Deut interessanter wäre, als ein Rennen der Formel 1, denn was wäre die Formel 1 ohne die Haut von Niki, den Finger von Sebastian, die Töchter von Berni….!  

Doch Peter hat hier nichts zu sagen: Ich schreibe, was ich will!

Zum Spiel: Das erfolgreiches Handballspielen, je nach Spielsituation eine hohe Bewegungsgeschwindigkeit und unterschiedliche Techniken, speziell natürlich Wurftechniken erfordert, zeigte sich wieder besonders in der ersten Halbzeit. Hoher Druck, gerade auf den Halbpositionen erfordert neben gut ausgeprägter Ausdauer für die 60 Minuten Spielzeit das handlungsorientierte Verständnis und der Sinn für Anforderungsorientierungen beim Kreisläuferspiel. Diese Abläufe sind die Basis für das Spiel. Nur so können die typischen Situationen in den individual, gruppentaktischen und mannschaftstaktischen Bereichen effizient und zielorientiert gelöst werden. Die Angriffstaktischen Aufgaben, welche Brakel mit umfangreichen Informationsanforderungen und Druckbedingungen unserer Deckung stellte, finden deshalb ihren Niederschlag im handballspezifischen Koordinationstraining. Die charakteristischen Druckbedingungen die sich aus der Zielstellung der Bewegungsaufgabe und der zur Aufgabenlösung einzusetzenden Bewegung in Verbindung mit den äußeren und inneren Ausführungsbedingungen ergeben sind der Präzisions-, Zeit,- Komplexitäts-, Situations,- und Belastungsdruck. Hier lagen über weite Strecken des Spiels die Schwächen unseres Teams. Eine gute Grundlage eines variablen, aktiven Abwehrspiels ist nun mal ein umfassendes individuelles Technik- und Taktikrepertoire aller Spieler. Frühzeitige taktische Zwänge taten dem Spiel nicht gut und so mussten kreative, aktive Abwehrspielweisen durch ausgeprägtes Spielverständnis immer wieder neu umgesetzt und interpretiert werden. Um die Halbzeit herum wurde die Bereitschaft zum konsequenten Helfen, welches meist mit hohem Risiko verbunden ist, deutlich vermisst und im Abwehrzentrum nicht kompakt genug kooperiert. Positiv zu vermerken waren, gerade in der 2. Halbzeit, die sauber gespielten taktischen Auslösehandlungen, die trotz hoher Anforderungen an das Wurf-, Pass- und Anspielrepertoire bzw. das Durchsetzungsvermögen auf der jeweiligen Spielposition stellten, so dass wir uns letztendlich mit 36:30 durchsetzen konnten.
Nur so leicht, wie das hier beschrieben ist, war es wahrlich nicht!

Und, wo ich hier gerade am Korrekturlesen bin, glaube ich, dass wahrscheinlich weitergemeckert wird! Spruch des Spieltages: Deutsche Sprache – leck mich am Arsch! In diesem Sinne – und: Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten!

04.Spieltag, 05.10.13, HSG Handball Lemgo 5 - TSV Hillentrup 2 21:30

Das war eine heiße Woche im Lager der Zweiten! Diese Atmosphäre, unwahrscheinlich! Alles wegen Lemgo! Die Stimmung gedrückt, eine Wolke von Misstrauen schwebte ständig über den Köpfen der Protagonisten! Lemgo! Eine düstere Situation - vergleichbar vielleicht jene der „Feindlichen Brüder“ in der Sage um die unmittelbar beieinander liegenden Burgen Sterrenberg und Liebenstein im oberen Mittelrheintal bei Kamp-Bornhofen! Oder hier, gleich nach dem 13. August 1961, dem Tag der Errichtung der Berliner Mauer, wurde der Bahnhof Friedrichstraße in Berlin nach einer provisorisch organisierten Übergangsphase in mehrere Bereiche geteilt, die nach und nach durch Wände und Zwischendecken baulich streng getrennt wurden. Eine wahrhaft gruselige Stimmung! Düster, düster und unheilschwanger, genau wie nach dem Tod Winnetous die Zukunft der indianischen Rasse oder bei der Vorstellung des 95ziger Ford Scorpio! Baah! Lemgo!!! (Haut von Ganz)

Falls Ihr Euch jetzt fragt: Häh? Warum denn?
Leute, das liegt doch wohl auf der Hand: Gesichert ist, das Lisa und zumindest Mole im Lemgo wohnen!!! Hallo! Lemgoer in den eigenen Reihen! Taktische Anweisungen, Spielzüge, wem kann man trauen? Wem hat Markus Wolf, der „Mann ohne Gesicht“ seinerzeit im MfS der DDR getraut? Seiner Mutter bestimmt nicht! Wahrscheinlich nicht mal Erich! Wenn der Herr Wolf nach Stockholm zum Einkaufen gefahren ist, was ihm ja letztlich seine Anonymität gekostete (Mich hat im Aldi noch nie einer geknipst), hat der seiner Frau nachher erzählt, das er vorm Konsum zwölf Stunden in der Schlange stehen musste und als er endlich dran war: Ausverkauft - die Banane! Und? Ja, bitte! Mach das Essen eben nochmal warm!

Wie will man eine vernünftige Vorbereitung auf ein Spiel machen, wenn man immer das Gefühl hat, die Jungs schmeißen die Bälle ins eigene Tor oder die Trainerin gibt die Weisung aus mit Gummistiefeln zu spielen bzw. sich auf den Rücken zu werfen, wenn die 2. Welle kommt!?

War die Woche so? Ich, Edgar, habe Peter gefragt! Peter hat gesagt: Nö! Lisa und Mole tragen den TSV tief im Herzen und sowieso wären Wohnort und Gesinnung zwei voneinander getrennt zu sehende Dinge. Er selber würde schließlich auch in der Gemarkung Schwelentrup wohnen! Unfassbar! Mein Weltbild von Gut und Böse, wie ich selbst, waren, ob dieser Aussagen ins Wanken geraten! So richtig entspannt habe ich mich aber erst wieder, als ich erfahren habe, das Wolle, unser Damentrainer, von der TSG Hohenhausen gekommen ist! Und über Wolle liegt ja wohl nicht die Spur eines Zweifels an seiner Loyalität gegenüber dem TSV! Dann schon eher über Peter! Schwelentrup, ooooh!

Kurz vor Anpfiff kam dann doch noch mal Angst auf: Der angesetzte Schiri in Urlaub? Einer von Lemgo pfeift! Verschwörung – misstrauische Blicke! Aber keine Sorge „Unparteiischer“, wie der Name schon sagt. Sehr gut geleitet hat er das, der Sohn des Lemgoer Trainers!

Ja und es wurde auch sonst gut: 30:21! Ok, wieder hat die Dritte ausgeholfen. Mit Toto und Ralle schlägt man halt jeden! Wollen mal sehen, ob es am nächsten Wochenende mal wieder ohne fremde Hilfe geht!

Spruch des Spieltages: Es wächst oftmals zusammen, was zusammen gehören sollte! Punkt!

Gruß Edgar!

03.Spieltag, 29.09.13, TSV Hillentrup 2 - HC Horn Bad Meinberg 2 30:19

30:19 - Rolf "Gatze" im Tor. Da bist Du fertig! Ohne Worte, da fällt Dir nix mehr ein....!!!!

02.Spieltag, 21.09.13, FC Stukenbrock 2 - TSV Hillentrup 2 19:30

Zweites Spiel und ein Haufen Probleme!

Erstens, der Bericht.
Auswärtsspiel? 1. KK? Hillentrup II? Nach Stukenbrock!
Ich brauche das nicht weiter ausführen, hier merkt der aufmerksame Leser sofort: Ist klar, freiwillig macht das keiner, auch Edgar nicht! Genau! Aus diesem Grunde sind die nachfolgenden Zeilen natürlich mit Vorsicht zu genießen, da es sich mehr oder weniger, um die Mitschrift eines Telefongespräches, das ich, Edgar, mit Peter geführt habe, handelt! Ihr wisst, seitdem Lisa die ganzen taktischen Beobachtungen macht, sitzt der nur noch auf der Bank im Weg und ist vollauf damit ausgelastet, Basti die jeweilige Spielminute anzusagen in der gerade ein Tor gefallen ist.
Nicht, das Schnippel das brauchen würde, nee, nee! Diese Info wird sowieso nicht notiert, aber so hält Basti Lisa ein bisschen den Rücken frei. In diesem Fall war es noch schlimmer, (siehe auch Top-Problem unten) – die Infos stammen aus einem Gespräch zwischen Peter und Philipp! Wer von den Beiden weniger Sachverstand hat? Was soll ich sagen: Einer ist praktisch schon durch Lisa ersetzt und der Andere darf nur noch von auf der Tribüne aus zusehen! Wie? Ach so! Verletzungsbedingt, höre ich gerade aus dem Hintergrund der Redaktionsräume. Wie auch immer.


Tja, Zweitens. Ein ganz heißes Eisen.
Die Wiedereingliederung von Schorsch! Jeder weiß, wie schwer ein, nicht mehr ganz junger Körper - und um ein solches Objekt handelt es sich im vorliegenden Fall zweifellos - eine Fahrt auf die Balearen verkraftet. Das besonders Gefährliche an den 151 Inseln der autonomen Gemeinschaft der Balearen sind die fünf Bewohnten auf denen sich, für den Reinhard Mey liebenden unter den Lesern, unfassbare Dinge abspielen, auf die ich hier aus Sicherheitsgründen nicht näher eingehen will! Falls Interesse besteht und sich Jemand mit den dunklen Seiten der menschlichen Spezies detaillierter auseinandersetzen möchte, kann er sich vertrauensvoll an die Frauenmannschaft wenden, welche im Rahmen ihrer Saisonabschlussfahrt, auf Grund einer Fehlbuchung (Natürlich!), zufällig, auf einer der Inseln einige Zeit verbringen musste. Wie kam ich da jetzt drauf? Ach so, Schorsch! Als Schorsch mit der ihm eigenen Leichtfüßigkeit das Spielfeld betrat, stellte sich zur Erleichterung aller schnell heraus, dass alle Sorgen unbegründet waren. Mario und Holger war die Vermutung anzusehen, Schorsch hätte vielleicht doch heimlich Nordseeurlaub gemacht, so fit wie der war!


Jetzt, zum Top-Problem!
Lisa war terminlich verhindert!!! Aber, sauber gelöst von Basti, der das Spiel heimlich gefilmt hat, so dass sich Lisa per Livestream die Sache angucken konnte, Basti die taktischen Anweisungen dann, Wotzäp-mäßig, übermittelt hat und Basti Peter, ganz nebenbei, die richtigen Dinge ins Ohr geflüstert hat! Wir erstarren vor Ehrfurcht! Stellt Euch das mal mit Weber´s Klaus und Schimmi Ende der 70ziger vor! Mit Brieftauben, waah! Also zumindest so war der Plan – bis – ja, bis dann zur großen Erleichterung aller sich Peter am Samstag mit Grippe krank meldete! So konnten Holger und Schorsch die Sache natürlich ganz locker nach Hause dirigieren. Eine Gruppentaktische Glanzleistung. Puuh, was wäre das mit dem Blome auf der Bank womöglich noch knapp geworden!!!


Das vier, große, Thema des Spieltages:
Wo fährt man am besten lang, um nach Stukenbrock zu kommen? Dunkel und böse trennt die Senne das Örtchen von der restlichen freien Welt. Das Trainerteam entschließt sich spontan immer für den weiteren Weg, um Zeit genug zu haben die taktische Marschroute festzulegen! Also die des Spiels, nicht der Anreise! Macht Sinn, machen Christian und Uwe genauso und fertig! Rückfragen bei den Frauen haben ergeben, dass hier viel Wert auf besonders frühes Losfahren gelegt wird. Liegt aber nur an Wolle, der denkt nämlich, jeder würde einen so miesen Orientierungssinn haben, wie er selber. Will heißen, liegt die Vorbeifahrt am Ortsausgangsschild von Dörentrup länger als 5 Minuten zurück, beginnt umgehend ein Abenteuer mit epischen Ausmaßen! Wenn die beiden Hobbits zuvor einmal ein Auswärtsspiel mit Wolle durchgezogen hätten, wäre die „Herr der Ringe“ – Trilogie anschließend in 20 Minuten durch gewesen! Wo Ihr grade sagt: Kreisverkehr! Im Kreisverkehr, da wo sich die L 758 mit der Römerstraße trifft, stürzte, die Älteren werden sich erinnern, seinerzeit Jan Ullrich und musste aus der Deutschlandrundfahrt aussteigen, er war damals ja noch völlig medikamentenfrei, ja - sicher! Man munkelte, die dort wohnende Bevölkerung… (kommt mal näher ran), also die Lipper hätten mit Öl… in dem Kreisverkehr… (noch näher), also die Lipper - und jeder kennt das lippische Motto „Wir haben nichts gegen Fremde, aber das sind zu viele Fremde“ na, ja, man weiß es nicht! Dem Autor ist das in den frühen 80ziger auch schon mal passiert, als er mit der 750 Four, aber halt…! Das war im Kalletal! Nun, die Kalletaler sind ein ganz spezieller Fall Lipper… Ihr wisst ja: „Wir haben nichts gegen Fremde, einige unserer besten Freunde sind Fremde!“ Aber auch hier, man weiß es nicht – tut nur manchmal noch im linken Knie weh.

Die Tore: Das Spiel endete 30:19 für den TSV. Zur Halbzeit lagen die Jungs, trotz der oben aufgeführten Probleme, mit 16:12 vor. Zu den Torschützen: Willi hat keins, Vibbel hat auch keins, Basti hat keins, hätte aber eins verdient gehabt. Die Restlichen sind nicht gesichert übermittelt, aber irgendeiner muss´e ja gemacht haben! Man weiß es nicht.
Joh, was hat er noch am Telefon erzählt? Ach, ja! Unsere hatten in der 1. Halbzeit wahrscheinlich Anwurf. Spruch des Spieltages: Lass, Meiner! In diesem Sinne!

01.Spieltag, 15.09.13, TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke 3 28:22

So, der Start unserer II. Männermannschaft in die Saison 13/14 ist gelaufen. Wie ist er gelaufen? Zunächst gab es gleich die ersten Disharmonien bezüglich der Verantwortlichkeit, wer diese Zeilen schreiben sollte.

Klar, Peter kann es nicht. Logisch, Lisa muss es nicht. Ja sicher, Basti braucht es nicht. Die Mannschaft? Auf gar keinen Fall! Wer will schon geschönte Berichte lesen, die voll an der Realität vorbeigeschrieben sind?! Schon aus diesem Grunde habe ich, Edgar, mich sofort bereit erklärt, den Part zu übernehmen! Also, legen wir mal los: Vorab ein Dank an die Zuschauer, von denen nur Wenige vor Abpfiff gegangen sind, obwohl keinerlei Speisen und Getränke gereicht wurden! Der Hillentruper Zuschauer an sich ist eine ganz besondere edle Spezies und lässt sich auch durch den Anblick von nicht voll austrainierten Körpern abhalten, mal für ein Stündchen in der Halle zu sitzen, das Wochenende Revue passieren zu lassen und nebenbei ein wenig Handball zu schauen. Kenner der Szene wundert die Sache mit den Körpern natürlich nicht: Peters Saisonvorbereitung lässt nun mal keinen Raum für aus Stein gemeißelte Heroen.
Gott sei Dank besteht das Trainerteam seit einiger Zeit aus zwei Personen! Durch Lisas Einstieg konnte Peters Kompetenz hier deutlich beschnitten werden, so gibt es Anlass zur Hoffnung, dass die Mannschaft im Fitnessbereich bald das Level einer zumindest unterdurchschnittlichen Mannschaft der, na sagen wir mal, 3. Kreisklasse erreichen sollte. Ein weiterer positiver Aspekt der Zusammenarbeit zwischen Lisa und Peter könnte sein, dass die Zweite endlich mal eine von Peter trainierte Mannschaft ist, die nicht erst nach seinem Abgang erfolgreich spielt! Beispiele gibt es hier zu Hauf – stellvertretend seien hier Wolle und die, vorher von Peter trainierten Frauen genannt!
Gut! Wochenende, da waren wir dran. Zu Gast war die Dritte der HSG Altenbeken / Buke, die leicht verspätet, geschuldet der Verkehrssituation rund um Wilbasen, eintraf und ihr Aufwärmpensum etwas raffen musste. Um es vorwegzunehmen, eine sehr angenehme Truppe, mit der sich ein so fair geführtes Spiel entwickelte, dass sich Mario opfern musste, um den fehlerfrei leitenden Unparteiischen Stefan Kampmann wenigstens durch etwas Genöle zu einer Zeitstrafe zu bewegen. Hier noch der Dank der Mannschaft, denn der Strafenkatalog lässt da sicherlich keinen Spielraum. Sonst war nichts Besonderes (Gruß an Mira).

Ach so, das Spiel! Nach rund 20 Minuten war es zunächst mit der bis dahin herrschenden Ausgeglichenheit vorbei und unsere Jungs konnten sich bis zur Halbzeit auf 17:10 absetzen. Logischerweise wurden in der 2. Halbzeit alle Vorgaben der Trainer 1 zu 1 umgesetzt, sodass die HSG endlich, so um die 45. Minute, wieder auf 2 Tore dran war. Um das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, nämlich eben das nicht zu tun, zu verlieren, wurde mehr oder weniger einstimmig beschlossen, nochmal ein wenig mannschaftsdienlicher zu agieren. Dieses Verhalten hatte zur Folge, dass das Spiel mit 28:22 Toren gewonnen werden konnte. Wer hätte das gedacht. Fazit: Handball – Spieler einer Mannschaft versuchen „ZUSAMMEN“ eine andere Mannschaft zu schlagen! Also, ich habe an dem Wochenende richtig was gelernt und das ist gleichzeitig als ein Aufruf an die Zuschauer zu verstehen: Kommt bitte weiterhin so zahlreich, auch wenn mal das Spiel etwas schlechter sein sollte – hier wirst DU nicht dümmer!

Einzelkritiken haben hier nichts zu suchen nur so viel: Als neutraler Beobachter fand ich unsere Hüter Vibbel und Willi gut. Jan (7) und Mario (8/4) haben gezeigt, dass sie an guten Tagen durchaus eine Verstärkung für das Team sein können. Phasenweise könnte man den Eindruck gewinnen, das Holger (1) in dieser Serie dicht vor seinem Durchbruch steht. Bei Verwendung einer Sportbrille liegt in Korte (4) eine Menge Potenzial verborgen. Erstaunlich die Frühform im Defensivverhalten von Helge (3) und Matti (1). Gunnar (4) als Mannschaftsspieler – es geht doch! Mole macht beim nächsten Spiel auch mit. In diesem Sinne!

 

 

 

Sponsoren