Spielberichte der 2. Mannschaft Frauen

13..Spieltag, 12.02.2017:  TSV Hillentrup 2 - HSG PB-Elsen  17:26 (4:13)
12. Spieltag, 29.01.2017:  TSV Oerlingh. - TSV Hillentrup 2  39:13 (17:5)
11. Spieltag, 22.01.2017:  TSV Hillentrup 2 - HSG Lemgo  17:32 (9:17)
10. Spieltag, 15.01.2017:  TSV Hillentrup 2 - TuS Leopoldshöhe  12:32 (5:14)
Pokal-Viertelfinale, 08.01.2017: TSV Hillentrup 2 - HSG PB-Elsen  21:32 (9:17)
9. Spieltag, 03.12.2016:  TSV Hillentrup 2 - HSG Bad Salzulfen 2  19:39 (8:20)
8. Spieltag, 27.11.2016:  TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke 13:33 (6:16)
7. Spieltag, 12.11.2016:  TSV Schloß-Neuh. - TSV Hillentrup 2  41:19 (21:11)
6. Spieltag, 06.11.2016:  TSV Hillentrup 2 - TuS Müssen-B. 2  18:15 (8:8)
5. Spieltag, 29.10.2016:  TuS Müssen-B. - TSV Hillentrup 2  25:8 (9:3)
4. Spieltag, 02.10.2016:  TSV Hillentrup 2 - SG Cappel/Großenm. 29:15 (15:6)
3. Spieltag, 24.09.2016:  HSG PB-Elsen - TSV Hillentrup 2  24:16 (15:7)
2. Spieltag, 17.09.2016:  TSV Hillentrup 2 - TSV Oerlingh. 2  14:25  (9:11)

1. Spieltag, 10.09.2016:  HSG Lemgo - TSV Hillentrup 2  35:22 (17:7)

22. Spieltag, 16.04.2016:  TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke 13:19 (7:8)
21. Spieltag, 09.04.2016:  TuS Müssen/B. 3 - TSV Hillentrup 2  11:17 (4:4)

19. Spieltag, 06.03.2016:  HSG PB/Elsen - TSV Hillentrup 2  23:15 (14:9)
18. Spieltag 27.02.2016:  TSV Hillentrup 2 - VfL Schlangen 2  21:12 (7:7)
16. Spieltag 14.02.2016:  TSV Hillentrup 2 - TuS Brake  21:12 (14:8)
15. Spieltag 31.01.2016:  TSV Hillentrup 2 - TuS Müssen/B. 2  15:41 (5:16)
14. Spieltag 24.01.2016:  TSV Schloß Neuhaus - TSV Hillentrup 2  27:9 (12:5)
13. Spieltag 17.01.2016:  TSV Hillentrup 2 - TuS Leopoldshöhe  20:25 (10:13)
12. Spieltag 10.01.2016:  TV Horn-Bad Meinb. - TSV Hillentrup 2  16:15 (7:5)
11. Spieltag 13.12.2015:  HSG Altenbeken/B. - TSV Hillentrup 2  35:22 (13:9)
10. Spieltag 06.12.2015:  TSV Hillentrup 2 - TuS Müssen/Billingh. 3 17:14 (7:9)
9. Spieltag 29.11.2015:  TSV Oerlinghausen 2 - TSV Hillentrup 2  34:16 (15:8)
8. Spieltag 26.11.2015:  TSV Hillentrup 2 - TuS Schloß Neuhaus  11:26 (6:11)
7. Spieltag 15.11.2015:  TSV Hillentrup 2 - HSG Paderborn/Elsen  20:25 (9:13)
5. Spieltag 25.10.2015:  TSV Hillentrup 2 - SG Cappel/Großenm.  19:30 (13:19)
3. Spieltag 26.09.2015:  TuS Müssen/B. 2 - TSV Hillentrup  30:18 (16:7)
2. Spieltag 13.09.2015:  TuS Leopoldshöhe - TSV Hillentrup 2  30:17 (17:6)

17. Spieltag 15.03.2015:  TSV Hillentrup 2 - HC Horn-Bad M.  14:13 (8:7)
12. Spieltag 08.02.2015:  TSV Schloß Neuhaus - TSV Hillentrup 2  18:18 (8:9)

8. Spieltag 30.11.2014:  TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke  12:23 (4:14)
7. Spieltag 16.11.2014:  HC Horn/Bad Meinberg - TSV Hillentrup 2  24:7 (12:2)

6. Spieltag 09.11.2014:  TSV Hillentrup 2 - TSV Oerlinghausen 2  9:24 (6:13)

5. Spieltag 26.10.2014:  TSV Hillentrup 2 - TuS Müssen/Billingh. 2  20:13 (7:8)
4. Spieltag 18.10.2014:  TV Großenmarpe - TSV Hillentrup 2  20:10 (10:7)
3. Spieltag 28.09.2014:  TSV Hillentrup 2 - TuS Schloß Neuhaus  11:24 (5:10)
2. Spieltag 13.09.2014:  TSV Hillentrup 2 - TuS Leopoldshöhe  13:22 (4:13)
1. Spieltag 07.09.2014:  SG Bad Salzuflen 2 - TSV Hillentrup 2  22:14 (9:6)




13. Spieltag/12.02.2017:  TSV Hillentrup 2 - HSG PB-Elsen  17:26 (4:13)

Nach der Niederlage im Pokal traf man dieses mal erneut aufeinander in dem Heimspiel des TSV Hillentrup 2 gegen die Gäste aus Paderborn/Elsen.
Es ist und war nicht leicht sich nach der Niederlage im Pokal gegen die Gäste und den ebenso schweren Niederlagen in den letzten Saisonspielen erneut zu motivieren. Es sah nach Anpfiff des Spieles auch wahrlich nicht gut aus für unsere Mädels. In der Abwehr war man noch nicht wach geworden und auch verständlicherweise verunsichert. Denn man wollte an sich arbeiten. Experimentieren. Probleme erkennen und Lösungen finden. So war die Anfangsphase eine Findungsphase, die nicht ungestraft blieb. Die Hälfte der ersten Halbzeit verstrich bevor wir unser erstes Tor warfen. Julia Fromme sorgte mit ihrem Tor in der 15. Spielminute für den Anschlusstreffer zum 1:5. Carolin Meier schloss sich kurz danach an und warf das 2:5 gefolgt von Jule Solfen die das dritte Tor für uns warf zum zwischenzeitlichen 3:6. Danach durchliefen wir wieder eine Durststrecke. Die Abwehr stand recht gut und ließ nur selten Fehler zu die den Gegner, entgegengesetzt zum Pokalspiel, zu leichten Toren verhalf. Das Problem war der Angriff. Im Umschlagspiel kamen die gutgemeinten Pässe in die Tiefe nicht genau genug und führten daher wieder zu  Ballverlusten. Was jedoch in der Phase sehr gut lief war das erneute Umschalten in die Abwehr und so konnte man die Ballverluste zumindest so unterbinden, das sie nicht wieder in direkte Gegentore umgemünzt wurden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit warf Simone Schiemann erst das vierte Tor für uns zum 4:12. Ein Tor konnten die Gäste noch drauflegen zu einem Halbzeitstand von 4:13, in der die Abwehr und auch Sandra Lorenz im Kasten wirklich eine sehr gute Leistung erbrachten.

In Sachen Abwehr hatte man viel probiert. Und das erfolgreich. Ballgewinne hatte man reichlich. Es fehlte nur eines. Das Tor treffen. 13 Tore kriegen ist ok, aber nur vier werfen war ein Problem. Anwurf zweite Halbzeit und erst schien es wieder gegen uns zu  laufen. Drei Tore in Folge brachte den Gegner zu einer Führung von 4:16 Toren. Doch dann fing es langsam an sich auszuzahlen, was unsere Mädels sich hart erarbeiten mussten. Eine zweite Halbzeit die von taktischen Abwehrleistungen nur so geprägt war und die sich auch endlich auszahlte. In jedem Moment in dem der Gegner sich an Abwehr oder auch Angriff gewöhnt hatte und meinte Antworten zu haben taktierten wir um und stellten Paderborn/Elsen immer wieder vor neue Herausforderungen. Und es half uns zurück ins Spiel zu kommen. Die Mannschaft setzte mit Bravour die Umstellungen um und zeigte nur in Einzelfällen mal Schwächen. Ansonsten hatte der Gast zwar immer noch die Führung aber in keinster Weise die Dominanz eines bis dato Tabellendritten. Abwehr arbeitete hervorragend. Einzige Schwächung waren die einzelnen Zwei-Minuten-Strafen die bei dieser Energieleistung auch mal vorkommen.  Es war eine Halbzeit die man gesehen haben muss um sich ein Bild davon zu machen, wie vielseitig die Mannschaft spielen kann. Sehr viele taktische Veränderungen und auch ein Schlagabtausch wie man ihn nur selten in letzter Zeit von unseren Mädels sehen durfte. Deutlich engagierter gingen wir im Spiel nach vorne zu Werk. So puschte sich die Mannschaft immer mehr dahin wo sie eigentlich hingehört. Carolin Meier hatte durch diesen "Mannschaftsschub" auch den Platz den sie brauchte um ihre Würfe aus dem Rückraum ein ums andere mal zu platzieren. Das gab der Mannschaft den Schwung den sie benötigte um einen tollen Handball abzurufen. Man sah die Mannschaft so wie man sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Aufopferungsvoll, kämpferisch, emotional. Man freute sich über gelungene Aktionen in Abwehr wie auch im Angriff. Die wenigen guten Torchancen die Paderborn/Elsen sich erarbeitete, wurden in dieser Phase dann auch durch den sicher aufspielenden Rückhalt im Tor durch Sandra Lorenz vereitelt. Natürlich konnte man den Rückstand nicht mehr aufholen. Doch man erarbeitete sich für die zweite Halbzeit ein Unentschieden in Form von einem 13:13, welches zu einem Endresultat von 17:26 führte. Es hätte auch noch mehr sein können. Erste Halbzeit leider etwas "verpennt", viele Chancen liegen gelassen und zweite Halbzeit auch noch ein wenig Pech in den Abschlüssen gehabt. Der Gegner hat den Besuch bei uns an diesem Sonntag mit Sicherheit nicht so schwer erwartet.

Neben Sandra Lorenz zwischen den Pfosten spielten;
Carolin Meier 8, Jule Solfen 4, Julia Fromme 3, Simone Schiemann 1, Maren Lehnert 1,Sophie Friedrichs, Jana Slawik, Linda Lübbecke, Daniela Dreier und last but not least die wieder genesene Sina Schneider.  

12. Spieltag/29.01.2017:  TSV Oerlingh. - TSV Hillentrup 2  39:13 (17:5)

Der Spielbericht zum Auswärtsspiel der TSV-Mädels lässt sich schwer aber kurz verfassen. Es war erschreckend was sich auf dem Spielfeld abspielte. Gutes kann man zu diesem Spiel nicht schreiben. Zu sehr und zu häufig zeigte man Planlosigkeit, Fehler und Unvermögen und es ist beinahe unmöglich, daraus noch etwas positives heraus zu ziehen. Man kann nicht sagen, warum wir so schlecht spielten und es wäre nicht korrekt irgendwelche Vermutungen zu nutzen um dem Bericht einen Sinn zu geben, geschweige denn etwas schön zu reden, um dieses Spiel doch noch wirkungsvoll zu beeinflussen. Peinlich war unser Auftritt in Oerlinghausen. Abwehr fand gar nicht statt. Kein Zugriff, kein Gegenhalten, keine Lust es irgendwie wenigstens zu probieren. Selbst bei Ballgewinn hatte man keine Chance und kein Durchsetzungsvermögen um großartig Tore zu werfen oder Tore werfen zu wollen. Es war traurig zu sehen, das unsere Mädels an diesem Sonntagnachmittag einfach in Sachen Handball gar nichts schafften. So ging die erste Halbzeit mit sage und schreibe 17:5 an Oerlinghausen. So schlecht wie das Ergebnis, war auch bis dahin das Spiel. 

Genauso ging es auch in Halbzeit zwei weiter. Die Mädels konnten einem Leid tun und man kann nur hoffen, das es einfach ein Virus in Form von "zu wenig Schlaf" oder irgendetwas anderem war. So war auch Halbzeit zwei keine Freude und ging mit einem 22:8 für die Hausdamen zu Ende. Mit einer 39:13-Klatsche fuhr man nach 60 Minuten Spielzeit nach Hause. 

Lediglich Franziska Eckardt hielt im Tor was zu halten ging, konnte aber durch die Vielzahl an Tempogegenstößen und freien Würfen von sechs Metern nicht wirklich etwas gegen die Niederlage tun. Kurz gesagt; Wir waren superschlecht der Gegner war besser und hat sich die Punkte auf dem Tablett serviert abgeholt.  

Neben Franziska Eckardt im Tor spielten
Simone Schiemann 4, Julia Fromme 2, Carolin Meier 2, Lina Westerhaus 1, Jule Solfen 1, Jana Slawik 1, Linda Lübbecke 1, Melina Solfen 1, Maren Lehnert, Julia Meyer.    

 


11. Spieltag/22.01.2017:  TSV Hillentrup 2 - HSG Lemgo  17:33 (9:17)

 

Dritte Heimspiel in Folge und immer noch der Kampf um die ersten Punkte die man sich ersehnt und auch mittlerweile mal verdient hatte. Der Gegner aus Lemgo stand an und man wusste, was da auf einen zukam. Und wie in vielen Spielen davor fingen wir klasse an. Das erste Tor warf Carolin Meier in der zweiten Spielminute zum 1:0.
Nach diesem Führungstreffer spielte der Technikteufel unseren Zeitnehmern einen Streich und ließ ein Problem im ESB auftreten, welches zu einer kurzen Spielunterbrechung führte. Ein Tor in Führung und Abpfiff wären in diesem Moment Ideal gewesen.
Logischerweise bekam man das Problem in den Griff und weiter ging es und das leider wieder mal zum Nachteil für uns. Mit vier Treffern in Folge sorgte der Gast für eine 1:4-Führung bevor Carolin Meier weitere Lebenszeichen von uns gab mit ihren Treffern zum 2:4 und 3:4. Auf zwei Toren von uns folgten zwei bis vier Tore der Gegner. Lina Westerhaus traf zum 4:9, Jule Solfen zum 5:11 und Daniela Dreier traf zum 7:13, kurz nachdem Carolin Meier abermals ihr Tor machte zum 6:12. Julia Meyer traf kurz vor Ende der ersten Halbzeit zum 9:17 durch einen tollen Treffer aus dem Rückraum.

Die Abwehr stand schlecht, so musste man es einfach und deutlich sagen. Ungeordnet, ohne Abstimmung und kaum Agressivität  in den Zweikämpfen die man partiell zwar suchte aber das "Finetuning" fehlte um korrekt die Gegnerin aufzunehmen. So griff man auch in Halbzweit zwei zu oft daneben, stand falsch zum Gegner oder ließ sich durch die einfachsten Laufwege des Rückraums der Gäste aus dem Konzept bringen. "On Top" kam noch unser Pech in den Abschlüssen. Im Tempo nach vorne waren wir recht sicher und spielten auch einen guten, schlauen Ball. So brach man ab, wenn es zu brenzlig wurde, sicherte den Ball in den richtigen Momenten und versuchte den Druck aufzubauen um leichte Tore zu machen. Das dann auch mal ein Ball verloren geht ist nachzuvollziehen. Ebenso im Positionsspiel brachte man über sechzig Minuten eine gute Leistung. Relativ sichere Laufwege, guten Entscheidungen und auch gute Ideen brachten uns immer wieder in sehr aussichtsreiche Wurfpositionen. So kam die neu erwachte Melina Solfen nach längerer Pause auch zu ihrem ersten Tor der Saison zum 10:21. Was aber fehlte waren die entscheidenden Zentimeter die darüber entscheiden ob der Ball in das Tor geht oder vom Pfosten zurück. So hatte der Gegner es abermals leicht in der Schlussphase zu relativ leichten Toren zu kommen. Das Pech klebt nun mal an einem, wenn er im Tabellenkeller ist. Trotzdem ist man spielerisch auf Augenhöhe und stellenweise sogar besser. Es hapert eben vieles noch an der Umsetzung und dem perfekten Timing, welches aber jetzt schon immer besser wird, so machen unsere A-Jugend-Küken wie z.B. Julia Meyer immer größere Fortschritte die sie auch mit ihrem zweiten Tor zum 11:22 unterstrich. Trotzdem war nun auch dieses Spiel verloren und unsere Torhüterin Franziska Eckardt musste einem Leid tun, denn sie bekam fast jeden Wurf von 6 Metern frei durch um die Ohren geworfen. Mit einem 4:0 Lauf durch Daniela Dreier, Jana Slawik, Carolin Meier und Julia Fromme verabschiedete man sich zum Schluss von der Partie in der man wieder unnütz zu hoch mit 17:33 verloren Toren hatte.

Im Tor hielt Franziska Eckardt ihren Kopf standhaft hin und im Feld kämpften;
Carolin Meier 6 Tore davon 2 sicher verwandelte 7m, Jana Slawik 3, Daniela Dreier 2, Julia Meyer 2, Jule Solfen 1, Lina Westerhaus 1, Julia Fromme 1, Melina Solfen 1, Maren Lehnert, Vinja Röwer, Simone Schiemann, Samirah Tariq.
 

10. Spieltag/15.01.2017:  TSV Hillentrup 2 - TuS Leopoldshöhe 12:32 (5:14)

Das letzte Spiel der Hinrunde unserer TSV Mädels gegen den TuS Leopoldshöhe stand an, an diesem winterlichen Sonntag Nachmittag. Mit dem Anpfiff um 15:30 Uhr stand man den Gästen aus Leopoldshöhe entgegen, die mit ihrem kompakten Rückraum und den schnellen Außen das Spiel dominieren wollten. Aber was zu Beginn der Partie sich zeigte war alles andere als Dominanz. Im Gegenteil. Wir spielten wieder mal auf Augenhöhe mit. Eine sehr gut gestaffelte Abwehr die den Gegner herausforderte bot sich auf dem Spielfeld. Kaum Raumgewinn für den Gegner, kaum Chancen Tore "einfach" zu erzielen und selbst wenn man sie hatte musste man hart dafür arbeiten.
Das erste Tor der Partie warf Julia Fromme zum 1:0 für uns. Nach dem Ausgleich sorgte Carolin Meier für die erneute Führung zum 2:1.
Wieder der Ausgleich und abermals die erneute Führung durch Simone Schiemann die in der 8. Minute zum 3:2 traf.
Man hatte den Gegner da wo man ihn wollte. Man provozierte Ballverluste, konnte sein Tempospiel nutzen und auch aus dem Positionsspiel erarbeitete man sich sehr gute Torchancen. Schön wäre der Abpfiff an dieser Stelle gewesen, denn dann folgte etwas was man nicht gebrauchen konnte. Nach dieser erneuten Führung brach unser Spiel ein und wir verloren jegliches Glück was man braucht um in diesem Spiel weiter eine Chance zu haben. Zwar hatten wir weiterhin Möglichkeiten zu Toren, doch leider landeten sie in gewohnter Manier am Lattenkreuz oder die starke Torhüterin der Gegner hielt die Würfe. Einzig und allein unsere Chancenauswertung brachte die Gäste nun ins Spiel zurück. Man hatte alles richtig gemacht und doch wieder alles verloren. Erst in der 27. Spielminute trafen wir wieder in das Tor der Gegner und das auch noch durch einen verwandelten Strafwurf zum 4:10 und mit einem 5:14 ging man dann in die Halbzeit.

Dieser hohe Abstand spiegelt nicht wieder, was der Gegner doch für ein Glück hatte das unsere Mädels das Spiel aus der Hand verloren. Hätte man einige Tore aus den zahlreichen Chancen erzielt wäre dieser Abstand nicht zustande gekommen.
Es war ein Spiel was man nicht mehr gewinnen konnte. Auch in Halbzeit zwei bemühten sich unsere Mädels zwar redlich, doch aller Kampf und Optimismus half uns nicht und so trafen wir auch in diesen 30 Minuten sehr selten in das gegnerische Tor.
Pfosten, Latte und gegnerische Torhüterin hatten leider heute einiges gegen uns. Ebenso schafften wir auch nicht mehr den Druck auf den Gegner aufzubauen und so konnte sich Leopoldshöhe zurücklehnen in einer 6:0 Abwehr und ließ uns den Ball hin und her spielen, denn erfolgreiche Aktionen auf das Tor kamen von uns kaum noch. In der 49. Minute sorgte Simone Schiemann dafür das wir wenigstens zweistellig wurden mit ihrem Treffer zum erschütternden 10:25.
Das Spiel endete für unsere Mädels mit einem 12:32 und man hatte bei weitem nicht eine so hohe Niederlage verdient.

Es ist bewundernswert, welches Herz unsere Zweite zeigt, denn trotz diesen "Klatschen" wird weiter Handball gespielt und weiter an den Fehlern gearbeitet.

Neben Franziska Eckardt und Sandra Lorenz im Tor waren dabei;
Simone Schiemann 5, Carolin Meier 3/1, Julia Meyer 1, Jule Solfen 1, Julia Fromme 1, Daniela Dreier 1, Sophie Friedrichs, Maren Lehnert, Vinja Röwer, Lina Westerhaus,
 


Pokal-Viertelfinale / 08.01.2017: TSV Hillentrup 2 - HSG PB-Elsen 21:32 (9:17)

Das neue Jahr ist gerade mal eine Woche alt, schon ging es an diesem Sonntag Nachmittag weiter für unsere Mädels im Pokal Viertelfinale dessen Gegner der Ligakonkurrent Paderborn/Elsen war.
Mit dem Anwurf  um 16:00 Uhr in Dörentrup wollten wir weiter an uns arbeiten, weiter entwickeln und auch weiter zueinander finden.
Es war nicht einfach, nach der Winterpause direkt die beste Leistung abzurufen. Zuviel neues und dazu einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft, machten es uns nicht leicht in Abwehr und Angriff die richtigen Lösungen zu finden. So übersah man viele Lücken die zu guten Torwürfen hätten genutzt werden können. Eine große Menge an technischen Fehlern brachten den Gegner zu oft wieder in Ballbesitz, welches die Gäste durch ihre geradlinige Spielweise recht gut zu nutzen wussten.
Dabei fingen wir sehr gut an. Auf das 0:1 durch den Gegner antworteten wir mit einem verwandelten Strafwurf von Carolin Meier zum 1:1.
Simone Schiemann glich nochmals aus zum 2:2 durch ein Tor aus dem Rückraum. Daniela Dreier reihte sich kurz danach ebenfalls mit ihrem Treffer zum 3:4vom Kreis ein. Man spielte sehr gut mit. Brachte den Gegner dazu, das er sich schwer tat Tore zu werfen. Carolin Meier und Simone Schiemann sorgten in dieser Phase für die Tore für unsere TSV-Mädels bis hin zu einem 6:10 ehe sich auch Julia Fromme meldet mit ihren beiden Treffern zum 7:10 und 8:11. In der Schlussphase knickten wir ein wenig ein und ließen den Gegner etwas davon ziehen. So gingen wir mit einem zu hohen Rückstand von 9:17 in die Pause.

Weiter ging es in Halbzeit zwei und man ließ den Kopf nicht hängen. Wiedermals fing Carolin Meier an, mit ihren Treffern zum 10:17 und 11:18 bevor nun auch Julia Meyer aus dem Rückraum traf zum 12:20.
Leider bekamen wir auch in dieser Halbzeit einen unerklärlichen Einbruch in denen der Gegner zu Toren kam. 14:27 stand es bevor Julia Fromme wieder in die Maschen der Gegner traf. "Gastarbeiterin" Rebecca Schmidt traf nunmehr ebenfalls nach längerer Pause wieder ins Tor zum 16:27 und 18:28.
Ebenso gelang Jana Slawik nun auch ihr erstes Tor nach langer Verletzungspause und langsamen Wiedereinstieg zum 19:28.
Jule Solfen warf das letzte Tor der Partie für unsere "Viertelfinalistinnen" zum 21:30.
Das Spiel ging mit 21:32 zu hoch aus für die Gegner, denn wir arbeiten hart an den Fehlern und neben den technischen Fehlern hat man leider auch viel Pech.

Hervorheben sollte man aber das man zwar hoch verloren hatte. Aber die zweite Halbzeit hatte man "nur" 12:15 verloren.
Das zeigt schon, das man mitspielen kann, auch wenn der Ligakonkurrent momentan mit nur 4 Minuszählern Platz drei belegt und als Favorit es stellenweise wirklich nicht einfach gemacht wurde.

Für dieses Pokalspiel liefen für das Viertelfinale auf;
Franziska Eckardt und Sandra Lorenz im Tor
Carolin Meier 6/3, Simone Schiemann 4, Julia Fromme 3, Jule Solfen 2, Rebecca Schmidt 2, Daniela Dreier, Jana Slawik 1, Julia Meyer 1, Samirah Tariq, Sophie Friedrichs, Maren Lehnert, Vinja Röwer.         
 

9. Spieltag/03.12.2016:  TSV Hillentrup 2 - HSG Bad Salzuflen 2  19:39 (8:20)

Das letzte Spiel des Jahres 2016 stand auf dem Programm für unsere Mädels des TSV Hillentrup 2.
Man empfing den Tabellenzweiten aus Bad Salzuflen an diesem kalten Samstag Nachmittag.
Aber kalt war es nur draußen vor der Tür, denn innerhalb der heimischen Halle wurden die Temperaturen immer heißer mit Verlauf des Spieles. Nach den letzten recht schlechten Spielen hatte man nun den Fokus auf die Abwehr gelegt um dort stabiler, abgeklärter und auch energischer die Zweikämpfe zu suchen und sie auch für sich zu entscheiden. Mit neuen Ideen wollten wir in diesem Spiel den Favoriten aus Bad Salzuflen konfrontieren, denn klar war das man dieses Spiel zwar im Normalfall nicht gewinnen konnte, aber man hatte die Chance an sich zu arbeiten.

Etwas unsicher begann man das Spiel. Die Änderungen waren noch nicht bis ins Detail trainiert, gefestigt und auch risikoreich. Doch passte es wie die Faust aufs Auge auf das Spiel der Gäste. Beste Voraussetzungen um das zu verinnerlichen woran man die Woche gearbeitet hatte. Die individuelle Stärke des gegnerischen Rückraum war vorauszuahnen. Wir taten uns anfangs schwer die richtige Distanz zum Gegner zu finden und waren auch noch etwas zu unsicher beim Zugriff. So ließen wir dem Gegner noch etwas zu viel Raum um sich zu entfalten. Mit 0:4 ging Bad Salzuflen in Führung bevor Linda Lübbecke über die Links-Außen Position das erste Tor für uns zum 1:4 warf.
Je länger das Spiel dauerte umso stabiler wurden wir in unserem Deckungsverband und fanden immer besser Zugriff auf die recht starken Rückraumspieler der Gäste. So schaffte man ein ums andere mal in Ballbesitz zu kommen und man arbeitete sich auch aus dem Positionsspiel immer wieder recht gute Torchancen heraus. Ein weiteres Tor durch unsere Links-Außen brachte uns zu einem 2:7. Das wir nicht näher rankamen lag nicht an der spielerischen Klasse des Gegners sondern an dem sehr gut aufspielenden Rückhalt im Tor der Gäste. Unsere Abwehr arbeite sehr gut nur schafften wir es nicht die Chancen zu verwerten.

Nach dem Auftakt durch unsere Links-Außen reihte sich nunmehr auch unsere rechte Seite um Jule Solfen zum 3:8 und Carolin Meier zum 4:9 durch einen verwandelten Strafwurf in die Torschützenliste ein. Weiter ging es also mit unserem Rückraum. Lina Westerhaus  traf mit ihrem Wurf in der 19. Minute zum 5:12 und eine Minute später auch Simone Schiemann zum 6:13. Fehlte noch der Kreis und der traf durch Inga Höltke zum 7:13 bevor Julia Fromme das letzte Tor der ersten Halbzeit für uns zum 8:14 warf. Mit 8:20 ging man in die Pause in diesem Vorweihnachtlichen Saisonspiel. Das Ergebnis zeigt zwar einen dominierenden Gegner aber zeigt leider nicht wie stark wir doch in Wirklichkeit gearbeitet haben und leider nur kleine Fehler machte die vom Gegner bestraft wurden.

In Unterzahl begann man die zweite Halbzeit und nachdem wir wieder vollzählig waren sorgte Simone Schiemann für das erste Tor der zweiten Hälfte zum 9:20. Ein temporeiches Spiel entwickelte sich. Weitere Tore durch Inga Höltke , Lina Westerhaus und Julia Fromme führten uns zu einem 13:24. 
Johanna Bönnemann traf dann ebenfalls vom Kreis zum 14:25 bevor Carolin Meier gewohnt sicher ihren Strafwurf zum  15:26 verwandelte. Die zweite Halbzeit war absolut ausgeglichen. Eine sehr gute Abwehr unsererseits, immer besser werdendes Spiel nach vorne und auch das verwandeln der Würfe aus dem Positionsspiel wurden immer besser. Das Spiel gewinnen konnte man natürlich nicht, aber man spielte einen tollen Handball. Was dem Gegner zugute kam war die gute Torhüterin und die Sicherheit der Rückraumspielerinnen die reichlich zu tun hatten um gegen uns Tore zu werfen. Es war kräfteraubend und so hatte der Gegner es gegen Ende des Spiels einfach zu Toren zu kommen. Man hatte durch die Bank leidenschaftlich gekämpft und zum größten Teil einen sehr guten Handball gespielt. Der Sieg der Gäste ist mit einem Endstand von 19:39 wahrlich zu hoch ausgefallen. Man hatte den Tabellenzweiten in der Abwehr hart bekämpft und ihn ein ums andere mal (im wahrsten Sinne des Wortes) zurückgedrängt und zu Fehlern gezwungen. Die Tore musste man sich an diesem Nachmittag schwer erarbeiten gegen uns.

Neben unseren Torhüterinnen Franziska Eckardt und Sandra Lorenz waren dabei;
Carolin Meier 4/2, Inga Höltke 3, Linda Lübbecke 3, Johanna Bönnemann 2, Lina Westerhaus 2, Julia Fromme 2, Simone Schiemann 2, Jule Solfen 1, Maren Lehnert, Vinja Röwer und Julia Meyer.   
 

8. Spieltag/27.11.2016:  TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke 13:33 (6:16)

Advent, Advent ein Lichtlein brennt.

Und das lichterloh in Dörentrup wo unsere Mädels des TSV Hillentrup am Adventssonntag die Gastmannschaft aus Altenbeken/Buke empfing.

Handball zum abgewöhnen zeigte man an diesem Abend in der Dörentruper Halle den wenigen Gästen, die sich trotz letzterer schlechten Leistungen der Mannschaft doch in die Halle getraut haben um die Mädels anzufeuern.
Belohnt wurden sie nicht. Ganze zehn Minuten hat es gedauert bis Simone Schiemann das erste Tor in der Partie für unsere Mädels warf. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste schon auf ein 1:7abgesetzt. Damit nicht genug ließ man den Gegner unheimlich viel Spielraum und so ging es für die Gäste ohne große Mühe weiter über ein 2:9 bis hin zu einem 5:9 dessen Höhepunkt darin bestand das man zwischenzeitlich einen 3:0 Lauf hatte in dem nochmals Simone Schiemann, Carolin Meier und Daniela Dreier ins Tor der Gegner trafen. Vivien Schmeckthal reihte sich noch in die Torschützenliste ein mit ihrem Tor zum 6:13  bevor es mit einem Spielstand von 6:16 in die Halbzeitpause ging.

Das Spiel war wieder mal durch zu diesem Zeitpunkt. Der Gegner war nicht mehr einzuholen und so ging es nur noch darum, wie hoch das Ergebnis noch ausfallen wird. Man setzte nichts mehr dagegen. Wo man früher noch Moral gezeigt hatte, war man nunmehr nur noch darauf bedacht die Minuten über die Runde zu kriegen. Nach 60 langen Minuten stand die Niederlage fest mit einem 13:33 für die HSG Altenbeken/Buke.

Neben Sandra Lorenz im Tor spielten
Simone Schiemann 5/1, Daniela Dreier 3, Carolin Meier 2, Samirah Tariq 1, Julia Meyer 1, Vivien Schmeckthal 1, Lina Westerhaus,  Julia Fromme, Maren Lehnert.
 

7. Spieltag/12.11.2016:  TSV Schloß Neuhaus - TSV Hillentrup 2  41:19

Nichts zu holen gab es am Samstag für unsere Mädels der zweiten Mannschaft im Auswärtsspiel in und gegen den Schloss Neuhaus.
Mit einer der schwächsten Abwehrleistungen der Saison ließ man unsere Torhüterinnen auf sich allein gestellt, die trotz Erkrankung ihr Bestes gaben. Keinerlei Zugriff auf den Gegner hatten wir über die gesamte Spieldauer. Selbst wenn man mal dran war, schaffte man es nicht die Gegenspielerin so fest zu machen, das ein weiterspielen nicht möglich war. So lud man aus dem Positionsspiel den Gegner ein ums andere mal zu recht leichten Toren ein. Trotzdem kam man recht oft noch zu dem Tempospiel aus der Abwehr heraus das man hier wieder spielen wollte. Doch auch da ging man oftmals zurück in alte Fehler die ein erfolgreichen Abschluss im Spiel nach vorne fast unmöglich machten.

Man muss dazu sagen, das auch unheimlich viel Pech dazu kam. Zahlreiche Treffer an das Gebälk des gegnerischen Tores brachten den Gegner wieder in Ballbesitz. Ebenso auch falsche Entscheidungen im Abschluss oder auch die Würfe aus Bedrängnis zu nehmen, führten uns in Probleme. Zwar hatte man im Spiel nach vorne alles richtig gemacht und sogar gegnerische Spielerinnen im Halbfeld überholt und somit sich eine Überzahl geschaffen von 6 gegen 5, oder auch 6 gegen 4, doch schaffte man es kaum den Ball auch mit dem letzten Willen ins Tor zu bringen. Stattdessen hatte man das Pech heute gepachtet und so konnten die Gegner oftmals die überholte Spielerin die noch in unserem Rücken war direkt wieder zum Gegenstoß schicken, welchen sie dann ungehindert abschließen konnte.

Die Abwehr war ein Totalausfall auf allen Ebenen. Unkonzentriert, zu zaghaft und keinerlei Übersicht und Absprache im Deckungsverband. Egal wie man die Abwehr umstellte, man hatte keinerlei Idee und auch nicht den Mumm etwas zu ändern.
So schaffte man es in diesem Auswärtsspiel nicht über ein enttäuschendes 41:19 Toren hinaus.
Hätte man an die Leistung angeknüpft aus dem letzten Heimspiel, wäre in diesem Spiel weitaus mehr drin gewesen.
Der Ball war zu groß, das Tor zu klein, vorm Spiel was falsches gegessen...

Sandra Lorenz und Franziska Eckardt im Tor
Carolin Meier 6/4, Daniela Dreier 4, Jule Solfen 4, Vivien Schmeckthal 3, Simone Schiemann 1, Lina Westerhaus 1, Julia Meyer,
Maren Lehnert, Vinja Roewer und Julia Fromme.
 

6. Spieltag/06.11.2016: TSV Hillentrup 2 - TuS Müssen-B. 2  15:18 (8:8)

Tolles Spiel, falscher Sieger.
Sonntag Abend empfingen unsere Mädels der 2. Damen die zweite Mannschaft des TuS Müssen/Billinghausen.
Umso wichtiger war es, das man dieses mal endlich wieder auf den Etatmäßigen Rückraum zurück greifen konnte, der nach  längerer Verletzungspause nun wieder dabei war.
Zwar fehlte ein wenig das gewohnte Zusammenspiel, doch war man in diesem wichtigen Spiel endlich wieder stärker besetzt.
Das man in den letzten Wochen viel gearbeitet hatte an der Spielweise, wirkte sich auch direkt in der ersten Halbzeit aus.
Nach einem 0:1 durch den Gast antworteten wir mit den Toren von der wieder genesenen Carolin Meier und Jule Solfen zu einer Führung von 2:1.

Ein tolles Spiel entwickelte sich in der wir zeigten, das wir ein gefährlicher Gegner sein können. Aus unserer sehr gut stehenden Abwehr um Lina Westerhaus, die ein ums andere mal äußerst stark gegen hielt, erspielten wir uns immer wieder sehr gute Chancen um zum Torerfolg zu kommen.
In der Anfangsphase sorgten unsere beiden Linkshänderinnen auch für die Tore. Carolin Meier erzielte neben zwei Toren aus dem Feld auch zwei 7m Tore. Anbei sorgte eine sehr gut aufspielende Jule Solfen für zwei weitere Tore bis hin zu einem Spielstand von 6:6 kurz vor der Pause. Das der Gegner auch mal Tore wirft lässt sich nicht verhindern. Es haperte leider nur an der eigenen Chancenverwertung, das wir weiter in Führung gehen konnten.
Mit zwei Treffern des Gegners sorgte somit TuS Müssen/Billinghausen nunmehr für die Führung kurz vor dem Halbzeitpfiff.
Nach unserem Timeout dann in der 27. Spielminute sorgten wir noch vor der Halbzeit für klare Verhältnisse indem wir diesen Rückstand noch aufholten und durch die Tore von Simone Schiemann zum 7:8 und Julia Fromme zum 8:8 in der 29. Minute ausglichen.
Super Abwehrleistung aller Beteiligten und auch ein sehr stark aufspielender Rückhalt im Tor durch Sandra Lorenz sorgten für ein Spiel was Laune auf mehr macht.

Mit Beginn von Halbzeit zwei fing man also wieder bei Null an. Leider sorgten die Gäste abermals für eine Führung ihrerseits durch drei Tore in Folge zum 8:11.
Julia Fromme sorgte dann für das erste Tor unserer Mädels zum 9:11. Viel Pech spielte in dieser ersten Phase bei uns mit.
Wir blieben zwar in Schlagdistanz doch konnten wir unsere zahlreichen Chancen einfach nicht verwerten.
Das wir diese zwei Punkte wollten, war nicht zu übersehen. So reihten sich nunmehr auch Vinja Roewer und Daniela Dreier in die Torschützenliste mit ein. Das Spiel wurde breiter und stellte den Gegner vor immer mehr Probleme und man kann sagen, das wir ihn gegen die Wand spielten. Es fehlte einfach an ein wenig Glück das die Tore vorne auch rein gingen.
Über ein 12:14 kämpften wir uns ran auf ein 14:15 in dem Lina Westerhaus ihre starke Leistung durch ihr Tor zu  diesem Spielstand unterstrich.
Danach wurde es ein Spiel welches so wohl noch nicht erlebt wurde. Die beiden Schiedsrichter hatten bis genau zu diesem Zeitpunkt eine wirklich vorbildliche Leistung gezeigt. Doch aus unerklärlichen Gründen schwenkten sie um und verloren die Kontrolle über sich und das Spiel.
So kam es in der 58. Minute zu einem 7m für den Gegner in dem wir die Torhüter tauschten und Sophie Gerner einwechseln wollten die für unsere erkrankte Franziska Eckardt einsprang. Eine Szene die man in 100 Jahren Handball wohl noch nicht erlebt hatte nahm ihren Beginn. Sandra Lorenz verließ das Feld und Sophie Gerner ging an ihren "Arbeitsplatz".
Doch bevor sie ihn überhaupt erreichen konnte Pfiff der Schiedsrichter den Strafwurf an. Erschrocken und mit einem Reflex reagierte sie mit zwei schnellen Schritten und streckte ihr Bein noch aus.
Zu unserem und auch Schiedsrichters Glück hielt Sophie in diesem Moment auch noch den 7m. Man mag gar nicht daran denken was los gewesen wäre, wenn neben den schon "interessanten" Entscheidungen nun auch noch der Strafwurf erfolgreich gewesen wäre und auch noch gezählt hätte.
Jule Solfen sorgte für das letzte Tor für uns zum 15:16. Das Spiel endete dann mit 15:18 für die Gäste des TuS Müssen/Billinghausen.

Leider nimmt die falsche Mannschaft diese zwei Punkte mit, denn besser waren wir auf jeden fall und hatten einfach nicht das Glück auf unserer Seite.

Neben unserer starken Torhüterin Sandra Lorenz und der "Gastarbeiterin" Sophie Gerner waren dabei:
Jule Solfen 4, Carolin Meier 4/2, Julia Fromme 2, Simone Schiemann 2, Vinja Roewer 1, Lina Westerhaus 1, Daniela Dreier 1,
Sophie Friedrichs, Maren Lehnert, Vivien Schmeckthal, Linda Luebbecke.     
 

5. Spieltag/29.10.2016: TuS Müssen-B. - TSV Hillentrup 2  25:8 (9:3)

Man hatte nicht die besten Vorzeichen für dieses Auswärtsspiel unserer 2. Damenmannschaft.
Wir waren zu Gast bei der 1. Mannschaft des TuS Müssen-Billinghausen, Tabellenführer und klarer Favorit in diesem Spiel. Immer noch angeschlagen durch die Ausfälle vieler Spielerinnen reiste man abermals nur mit 11 Spielerinnen an.
Trotzdem wollten wir das Spiel nutzen um uns weiter zu finden und auch weiter zu formen. Die Heimmannschaft sollte es so schwer wie Möglich haben und sollte sich die Punkte erkämpfen und nicht einfach auf dem Tablett dargereicht bekommen.

Auch wenn mit Beginn des Spieles alles planmäßig für Müssen-Billinghausen lief war es kein Spiel eines Tabellenführers gegen einen Tabellenletzten. Nach drei Toren der Heimmannschaft viel das erste Tor dann durch Jana Slawik zum 3:1.
Abermals drei Tore später sorgte Daniela Dreier vom Kreis für das 6:2 und kurz darauf verwandelte sie in gewohnt selbstsicherer Manier einen Siebenmeter zum 7:3.
Müssen-Billinghausen tat sich sehr schwer gegen unsere Abwehr, die zwar ab und zu den Überblick leicht verlor aber sich ein ums andere mal den Ball erkämpfte und mit Tempo nach vorne zu spielen um noch zum Torerfolg zu kommen bevor der Gegner sich in der Abwehr wieder sortieren konnte. Einen sicheren Rückhalt hatten wir in diesem Spiel wieder durch Franziska Eckardt im Tor, die parierte was zu parieren ging. Lediglich unsere eigene Chancenverwertung schütze die Heimmannschaft vor einem knappen Halbzeitstand. So gingen wir mit einem Rückstand von 9:3 Toren in die Halbzeit.

Geärgert haben wir den Gegner zu genüge, denn sowas hatte nun keiner erwartet, das der "Underdog" hier tatsächlich gegenhalten will.
Also raus mit uns für Halbzeit zwei. Simone Schiemann sorgte durch einen ebenfalls sicher Verwandelten 7m zum 9:4.
Man bäumte sich noch einmal auf und spielte gleichauf mit den Gegnern und so ging es hin und her. Durch Tore von Jana Slawik und Simone Schiemann zum 10:5 und 11:6 nahm man weiterhin Fahrt auf um dagegen zu halten.
Leider ließen Kräfte und Konzentration nach und so konnte Müssen unsere Ballverluste nutzen um direkte Gegenstöße zu verwandeln und so zogen sie weg bis zu einem 16:6, bevor Simone Schiemann einen weiteren 7m verwandelte zum 16:7.

Immer mehr ließen wir den Kopf hängen und man war nicht mehr fähig sich ausreichend zu konzentrieren. Nach diesem Kräfte zehrenden Spiel hatte man seine Ressourcen verbraucht und so konnte TuS Müssen-Billinghausen einen Sieg feiern in Höhe von einem 25:8.
Jeder hat mit Sicherheit einen Sieg in dieser Höhe für die heimischen Damen gerechnet, aber er ist eindeutig zu hoch ausgefallen, denn unsere Mädels haben sehr gut gekämpft und gegengehalten. Allein die Chancenverwertung und das letzte bisschen Glück auf unserer Seite hat dem Gegner in die Karten gespielt.
Durch die Bank haben alle Beteiligten toll gearbeitet und gezeigt das da noch mehr in der Mannschaft steckt.

Neben unserem Rückhalt im Tor durch Franziska Eckardt waren auf dem Feld Simone Schiemann 4/2, Jana Slawik 2, Daniela Dreier 2/1, Sophie Friedrichs, Samirah Tariq, Jule Solfen, Lina Westerhaus, Julia Meyer, Vinja Roewer, Louisa Kleinsorge
 


4. Spieltag/02.10.2016:  TSV Hillentrup 2 - SG Cappel/Großenm.  29:15 (15:6)

Ein besonderes Spiel sollte es werden für die TSV-Mädels. Nicht nur der erste Sieg der Saison sollte her gegen den Tabellenletzten in Form von Cappel/Großenmarpe, sondern wurde es auch ein Abschiedsspiel für Louisa Kleinsorge, welche die Mannschaft aus beruflichen Gründen nunmehr verlässt, sollte mit 2 Punkten auf der Habenseite verabschiedet werden. Schön wäre es für alle gewesen, diesem Wunsch gerecht zu werden, doch leider sollte es nichts daraus werden. Ein offener Schlagabtausch wurde es. Beide Seiten wollten hohes Tempo gehen und leichte Tore machen. Entschuldigungen kann man keine nennen, die diese Niederlage zu Tage brachten.
Die Abwehr bemühte sich und stand über weite Teile des Spiel sehr gut. Lediglich der letzte Schritt, die Gegnerin im Positionsspiel RICHTIG fest zu machen fehlte. Man stand gut zum Gegner, war schnell in den Bewegungen und hatte auch guten Zugriff auf die Ballführende. Leider verpasste man es das Spiel entscheidend zu unterbinden und ermöglichte so den Spielerinnen der Gastmannschaft den Durchbruch beziehungsweise auch den Abschluss zum Torwurf. Leider dann auch mit dem dazu gehörigen Torerfolg. 
Es fehlte die Konsequenz, die Abgeklärtheit und der letzte Wille über sich hinaus zu wachsen. So gingen schon zu Anfang des Spieles die Gäste mit 0:4 in Führung. Samirah Tariq warf das erste Tor für uns zum 1:4, Jule Solfen das Tor zum 2:5. Viel kam nicht von uns. Aufgrund des Eifers und des Engagements in der Abwehr brachte man einige Verwarnungen und Zeitstrafen zu Tage. Der Gast kam zu einem Torerfolg nach dem anderen und so erspielte sich Cappel/Großenmarpe eine Halbzeitführung von sage und schreibe 6:15.

Nach der Halbzeit fingen wir gut an. Man erspielte sich einen Lauf von 5:2. Abwehr stand sehr gut und im Angriff nutze man nun endlich auch die zahlreichen Chancen. Das erste Tor der zweiten Halbzeit erzielte Simone Schiemann, gefolgt von einer, an diesem Tag, sehr gut aufspielenden Daniela Dreier, einem 7-Meter-Erfolg der allmählich wieder genesenen Carolin Meier und von unserer Rechts-Außen Jule Solfen. Nach dem 12:19 durch Daniela Dreier brach die Mannschaft leider ein wenig ein und Cappel konnte wieder mal eine Reihe an Toren erzielen und zog uneinholbar mit 12:25 davon.
Die Kraft und Konzentration war weg und so brachte man dieses Spiel einfach nur noch zu Ende. Louisa Kleinsorge erzielte in der 51. Spielminute ihr (vorerst?) letztes Tor für die TSV-Mädels. Vinja Röwer und Julia Fromme beendeten dann das Spiel mit ihren Toren und somit endete dieses Saisonspiel mit einer Niederlage von 15:29 Toren. Schade das es nicht mit einem Sieg geklappt hat zum Abschied von Louisa Kleinsorge. Mit ihr geht eine wichtige Spielerin und wir hoffen das ihre Wege wieder mal in diese Mannschaft zurück führen.

Im Spiel bei diesem Abschiedsspiel waren;
Franziska Eckardt und Sandra Lorenz die trotz der hohen Niederlage ihren "Job" im Kasten sehr gut gemacht haben, Julia Fromme 4, Daniela Dreier 3, Samirah Tariq 2, Jule Solfen 2, Louisa Kleinsorge 1, Simone Schiemann 1, Vinja Röwer 1, Carolin Meier 1/1, Johanna Bönnemann, Lina Westerhaus,, Julia Meyer, Linda Lübbecke,
 

3. Spieltag/24.09.2016:  HSG PB-Elsen - TSV Hillentrup 2  24:16 (15:7)

Wieder nur 50 % abgerufen.
So kann man wohl beschreiben wie unsere Mädels das Auswärtsspiel gegen Paderborn Elsen bestritten haben.
Es lag zwar nicht an der Motivation oder dem Einsatzwillen, doch hat man wieder mal nur eine Halbzeit abrufen können, was man braucht um in einer Bezirksliga mitspielen zu können.
Zwar fing man die erste Halbzeit gar nicht schlecht an und konnte durch Tore von Johanna Bönnemann zum 1:1 und 4:3, sowie von Samirah Tariq (1:2) und Simone Schiemann (5:4) sehr gut mithalten.
Ein kleiner Einbruch bescherte den Hausdamen dann eine Serie von Toren die nicht hätte sein müssen.
Leichtsinnige Ballverluste im Angriff und wieder mal zu wenig Aggressivität in der Abwehr brachten Paderborn Elsen mit einem 8:1 Lauf mit 13:5 in Führung.
Jana Slawik und Julia Fromme trafen daraufhin noch in den ersten 30 Minuten für uns zu einem 15:7 Halbzeitstand.
Wie in den Spielen zuvor hatte man also eine Halbzeit in der man einen derartigen Einbruch hatte und dem Spiel unnötig hinterher lief.
Bedeutet also das dieses mal die zweite Halbzeit die bessere werden sollte. Verloren war noch nichts und man spielte so auf wie man es auch in Halbzeit eins hätte machen sollen. Durch Doppelschläge von Johanna Bönnemann und Simone Schiemann zeigte man sich von einer anderen Seite. Ebenso wurde nun das Spiel breiter gestaltet und man kam da hin, wo man hin will und vor allem soll.
Nämlich das alle Positionen sich zeigen, gefährlich machen und auch Tore werfen. Louisa Kleinsorge, Jule Solfen und Daniela Dreier reihten sich nunmehr auch in die Torschützenliste ein.
Eine gute Abwehr und der Wille nach vorne zu gehen, brachte auf der Habenseite äußerst viele Torchancen, die leider durch etwas zu schlecht platzierten Würfen, welche die gegnerische Torhüterin parierte oder "zu gut" platzierten Würfen die an Latte oder Pfosten nicht den Weg in das Tor fanden und beim Gegner landeten.
Einzig und allein unsere Torausbeute half dem Gegner über die Runden und brachte so den Sieg nach 60 Minuten für die Damen der HSG Paderborn Elsen.
Vor Augen halten muss man sich, das man zweite Halbzeit 9:9 gespielt hat und Chancen für doppelt so viele Tore hatte.
Man ist nicht mehr weit weg vom ersten Saisonsieg und daran wird weiter gearbeitet.
Für den TSV dabei;
Franziska  Eckardt (diesmal ohne h, wie fälschlicher Weise in den vorigen Berichten geschrieben) und Sandra Lorenz im Tor als verlässlicher Rückhalt.
Johanna Bönnemann 5/2
Simone Schiemann 4/1
Julia Fromme 2
Daniela Dreier, Jana Slawik, Jule Solfen, Samirah Tariq und Louisa Kleinsorge 1
Vinja Rüwer, Julia Meyer und Maren Lehnert.


2. Spieltag/17.09.2016:  TSV Hillentrup 2 - TSV Oerlinghausen 2  14:25 (9:11)

Beim ersten Heimspiel der 2. Damen des TSV Hillentrup in der Bezirksliga hatte man an diesem Samstag Nachmittag den TSV Oerlinghausen 2 zu Gast.
Gegenüber dem Gegner, der gerade man vollzählig angereist war, hatte man einen vollen Kader der TSV Mädels dagegen zu stellen.
Geknackt werden sollte der Gast durch eine sichere Abwehr und einem noch effektiveren Tempospiel nach vorne um den Gast einfach "kaputt" zu laufen.
In der ersten Halbzeit ging die Rechnung auch weites gehend auf. Zwar lief man nicht das Tempo wie es gewünscht war, doch hatte man  gut in das Spiel gefunden und konnte die recht offen stehende Abwehr der Gegner gut ausspielen.
Lediglich die Verletzung von Vivien Schmeckthal war ein kleiner Rückschlag für uns, da man nun im Rückraum eine Spielerin weniger hatte und so ein wenig rotieren musste.
Bei einem Sprungwurf knickte sie leider so unglücklich um, das sie mit Schmerzen das Feld und auch das Spiel verlassen musste.
Trotzdem hielt man gut dagegen und erspielte sich einen Halbzeitstand von 9:11.

Man brauchte nur noch ein wenig mehr Herz in die Sache legen, im Angriff zu positiven Abschlüssen kommen und in der Rückwärtsbewegung und in der Abwehr das Spiel der Gäste unterbinden zu wissen.
Doch genauso wie Vivien das Spiel verlassen musste verließen nun auch Wille und Einsatz die Mannschaft und wir ließen Oerlinghausen das spielen, was wir uns eigentlich vorgestellt hatten.
So verloren wir ein ums andere mal den Ball im Angriff und die schnelle Außen der Gäste brachte ein ums andere mal ihren Gegenstoß in das Tor in dem unsere Torhüterinnen in Form von Franziska Eckhardt und Sandra Lorenz ihr Bestes gaben um noch dagegen zu halten.

Mit wenigen Ausnahmen konnte keine der heimischen Mädels wirklich dagegenhalten und so ließ man dem Spiel freien Lauf und holte sich in der 2. Halbzeit eine vernichtende 5:14-Klatsche ab.
Somit endete dieses Spiel leider mit einem nicht zufrieden stellenden 14:25 für die Gäste.

Für den TSV dabei waren;
Franziska Eckhardt, Sandra Lorenz,
Johanna Bönnemann 4/1, Jana Slawik 2, Maren Lehnert 2, Linda Lübbecke 2, Samirah Tariq 1, Lina Westerhaus 1,Julia Meyer 1, Simone Schiemann 1, Louisa Kleinsorge, Vinja Röwer, Vivien Schmeckthal, Daniela Dreier.
 

 


1. Spieltag/10.09.2016:  HSG Lemgo - TSV Hillentrup 2  35:22 (17:7)

Aller Anfang ist schwer, so kann man den ersten Auftritt unser Mädels in der neu geordneten Bezirksliga bezeichnen.
Mit dem Anpfiff um 20:00 Uhr in der Volker Zerbe Halle in Lemgo gegen die Hausdamen vom HL Lemgo,begann für die TSV-Mädels das erste spannende Jahr Bezirksliga.

Schwer wurde es direkt vom Anpfiff her. In der Abwehr kein Zugriff auf die gegnerischen Spielerinnen und im Angriff noch nicht effektiv genug und mit zu wenig Drang zum Tor rannte man der HL Lemgo förmlich hinterher. Die ersten 15 Minuten gehörten alleine den Hausdamen. mit 9:0 in der ersten viertel Stunden zogen sie davon. Lediglich zwei Strafwürfe hatten wir uns erarbeitet, welche leider auch nicht den Weg in das Tor fanden. Erst Vivien Schmeckthal erlöste unsere Mädels von der Torflaute durch einen Treffer aus dem Rückraum zum 9:1.
Durch Veränderungen in der Abwehr und sehr gut aufspielende Kreisläuferinnen kam man langsam in das Spiel rein. So gelang es unseren Mädels das Spiel allmählich auf Augenhöhe zu gestalten. Durch Tore von Daniela Dreier, Johanna Bönnemann, Samirah Tariq und Jule Solfen brachte man sich in Spiellaune. Trotzdem hatte man in der ersten Halbzeit zu viele leichte Fehler gemacht und der heimischen Mannschaft ein Halbzeitresultat von 17:7 ermöglicht.

Obwohl das Spiel nunmehr gelaufen war, hatte man trotzdem einiges klar zu stellen, denn wenn man die "verpennten" ersten 15 Minuten abzieht hatte man bis dahin 8:7 gespielt. Also auf Augenhöhe mit dem Gegner. Genauso begann die zweite Halbzeit auch. Mit Toren durch Julia Fromme, Maren Lehnert und Samirah Tariq meldete man sich in das Spiel zurück um zu zeigen das hier nicht der Punktelieferant aus Hillentrup angereist ist sondern ein ernst zu nehmender Gegner.Auch wenn das Zusammenspiel der jungen, neu geformten Truppe noch nicht so harmoniert, wie man es sich wünscht ist sie doch im Stande Gegner zu ärgern. Mit zunehmender Spieldauer spielte man immer besser auf und es zeigte sich ein  gutes Bezirksligaspiel in dem man merkte das die 2. Mannschaft des TSV in diese Klasse auch hinein gehört.Hohes Tempo von beiden Seiten und viel Einsatz zeigten ein sehr ansehnliches Bezirksligaspiel.
Man konnte das Spiel natürlich nicht mehr gewinnen, doch hatte man sich immer besser gefunden, auch wenn nunmehr das Spiel mit 35:22 Toren verloren ging. Nach dem "7:8" in der ersten Halbzeit folgte nun ein 15:18 in der zweiten Halbzeit und das macht Lust auf mehr für die nächsten Spiele.

Für das erste Spiel in der Bezirksliga waren dabei:
Franziska Eckhardt, Johanna Bönnemann 5/2, Louisa Kleinsorge 4, Samirah Tariq 3, Simone Schiemann 3, Jule Solfen 2, Daniela Dreier 2, Julia Fromme 1, Vivien Schmeckthal 1, Maren Lehnert 1, Jana Slawik

 

22. Spieltag/16.04.2016:  TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke 13:19 (7:8)

Samstag 15:00 Uhr wurde das vorerst letzte Spiel unserer Mädels der zweiten Damen aus Hillentrup  zu Hause angepfiffen.
Der Konkurent aus Altenbeken/Buke war zwar ein unangenehmer aber machbarer Gegner für uns.
Wie auch im Hinspiel war das Spiel des Gegners nicht so gut, das man hier nicht für eine Überraschung sorgen konnte.
Mit dem hochgewachsenen Rückraum genossen die Gäste jedoch einen (wortwörtlich) "großen" Vorteil.
So musste man entgegenwirken das der Rückraum des Gegners zu seinen einfachen Toren kam, indem sie aus ihrer Position ungezwungen auf das Tor werfen konnten.
Dies klappte zu Anfang leider nicht all zu gut, da man sich zu defensiv in unserer 6:0 Abwehr bewegte und ein ums andere mal dem Gegner das zuließ, was man eigentlich vermeiden wollte.
In den ersten 15 Minuten kann man über ein 1:5 und 2:7 nicht großartig ins Spiel.
Wir stellten die Abwehr um und gingen nun auch aggressiver und vor allem klüger in die Zweikämpfe und brachten den Gegner in arge Probleme, welche zu Fehlwürfen und Ballverluste durch technische Fehler führten.
So kamen wir nun sehr gut ins Spiel und konnten die Instabilität der gegnerischen Abwehr nun auch in Erfolge umsetzen.
Tor um Tor holte man auf und machte aus einem 2:7 ein 7:8 zur Pause.
Eine Energieleistung die uns einen 5:1 Lauf bescherte.
Die Pause konnte man gut gebrauchen, denn diese Spielweise hatte aufgrund des abermals schmalen Kaders sehr viel Kraft gekostet, aber waren nun die Weichen gestellt um evtl  tatsächlich für eine Überraschung zum Saisonende zu sorgen.
Der Gegner war sichtlich überrascht zu diesem Zeitpunkt.

Weiter ging es in Halbzeit zwei, in der sich die Anfangsphase recht ausgeglichen gestaltete.
Sehr gut war zu diesem Zeitpunkt auch, das nunmehr unsere Aussen besser zur Geltung kamen. durch Tore von Samirah Tariq und Jule Solfen, machten wir nicht nur das Spiel breiter und gefährlicher, sondern blieben auch noch in Schlagdistanz.
Über ein 8:9 und 9:11 ging es hin bis zu einem 11:12.
Spannend blieb es in der heimischen Arena und man schien wirklich mal das Glück auf seiner Seite zu haben. Leider war es nicht so und eine Phase brach an, die uns konditionell und auch psychisch das "Genick" brach.
mit sechs Toren in Folge zogen die Gäste davon auf ein 11:18.
Man hatte viel gekämpft und vor allem das Ziel nicht aus den Augen verloren gehabt. Doch leider konnte man am Ende nicht mehr richtig dagegen halten und so konnte Altenbeken/Buke nun auch dieses Spiel für sich mit einem Endstand von 13:19 für sich entscheiden.

Nochmal alles gegeben, nochmal viel gekämpft und geschwitzt haben an diesem Nachmittag,
Johanna Solfen mit einer sicheren Partie im Tor,
Simone Schiemann 4/1, Jule Solfen 4, Carolin Meier 2/2, Samirah Tariq 2/1, Vivien Schmeckthal 1, Sina Schneider, Johanna Bönnemann, Julia Fromme, Juliana Brüggemann und Daniela Dreier.    
 


21.Spieltag/09.04.2016:  TuS Müssen/B. 3 - TSV Hillentrup 2  11:17 (4:4)

Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2015/16 fand an diesem Samstag in Müssen/Billinghausen statt.
Mit dem Anpfiff um 16:00 Uhr hieß für uns es noch mal Fahrt aufzunehmen, um in den letzten Spielen Punkte einzufahren.
Gegen den Tabellenletzten der Kreisliga wollte man auf keinen Fall die Punkte liegen lassen.
Zwar war man immer noch gezwungen im Rückraum zu rotieren, da der Kader personell noch nicht so vollständig ist, wie man es sich erwünscht, doch hatte man sich an diesen Zustand langsam gewöhnt und wusste damit umzugehen.
Trotzdem fingen wir nervös an und ließen ein ums andere mal sehr gute Chancen liegen um das Spiel von vorne rein zu einer klaren Sache zu machen.
Die Abwehr stand sehr gut und ließ nicht mal Ansatzweise zu, das der Gegner sich in irgendeiner Weise entfalten konnte.
Für die Würfe die trotzdem Richtung TSV-Tores gingen, sorgte Stefanie Beer für einen abgeklärten und sicheren Rückhalt im Tor der TSV-Mädels.   
Ganze vier Tore standen nach Halbzeit eins auf dem Konto der Müssener Spielerinnen.
Von diesen vier Toren fielen drei Tore durch Strafwürfe. Da brauch man kein Fachwissen für, das es wohl nicht an der Abwehr lag, das es unentschieden und man es selber auch nur zu vier Toren geschafft hatte.
Technische Fehler im Spiel nach vorne und Wurfpech in den sehr gut rausgespielten Torchancen ließen es leider nicht zu, das man sich deutlich absetzen konnte. Ein 4:4 zur Halbzeit war zu wenig für uns.

Aber man konnte beruhigt in die zweite Hälfte gehen, denn der Gegner hatte keine Überraschungen mehr zu bieten und man war sich mehr als sicher, das man dieses Spiel auch nicht verlieren durfte und vor allem nicht verlieren konnte.
Anpfiff zu Halbzeit zwei und es hieß im Prinzip wieder 0:0. Zwar lief es etwas hakelig an, doch war zu sehen, das nun ein etwas anderer Wind wehte. Deckung stand weiterhin sicher und man nahm nun den Torerfolg deutlicher ins Visier.
Mit den direkten Toren zu Beginn von Simone Schiemann und Julia Fromme ging man mit 4:7 und 5:8 in Führung.
Zwar ließen wir weiterhin Chancen liegen, so das Müssen sich wieder auf ein 8:8 heran arbeiten konnte und  doch war nun deutlich zu erkennen, das es in dieser Halle an diesem Tag nur einen Sieger geben durfte.So gab man nun nochmal richtig Gas und zeigte den Handball den man eigentlich schon zu Anpfiff des Spiels zeigen wollte.Unsere Mädels konnten sich im Verlauf des Spiels nun immer weiter absetzen.
Über ein Doppelpack von Jule Solfen zum 8:10, Treffern von Simone Schiemann zum 9:12 und 10:15 bis hin zum letztendlichen Entstand durch Carolin Meier zum 11:17 spielte man sich zu einem verdienten Sieg über den Tus Müssen/Billinghausen.
Wohlgemerkt "spielte", denn spielerisch war es weitesgehend äußerst ansehnlich, was unsere Mädels auf der Platte ablieferten und es zeigt sich erneut, das in dieser Truppe mehr schlummert als das was man in der Tabelle zu erkennen vermag. Nun steht am nächsten Wochenende das letzte Heimspiel zu Hause an, gegen HSG Altenbeken/Buke, wo man zum Saisonende nochmal um Punkte spielen und kämpfen wird.

Der erfolgreiche Kader dieses Spiel setzt sich aus folgenden Spielerinnen zusammen;
Simone Schiemann 7/2, Carolin Meier 6/2, Jule Solfen 2, Julia Fromme 2, Juliana Brüggemann, Samirah Tariq, Johanna Bönnemann; Vivien Schmeckthal, Daniela Dreier und Stefanie Beer.

 

19. Spieltag/06.03.2016:  HSG PB/Elsen - TSV Hillentrup 2  23:15 (14:9)

Erschütternd, desaströs und traurig, diese Wörter könnte man nehmen um das Auswärtsspiel unserer zweiten Damen in Paderborn/Elsen kurz zu umschreiben und da ist noch nicht mal die Mannschaft mit gemeint.
Am Sonntag um 16:00 Uhr war der Anwurf für das vorletzte Auswärtsspiel unserer Mädels
in dem man sich einiges vorgenommen hatte.
Punkte sollten her und das war machbar gegen einen eigentlich leichten Gegner aus Paderborn.
Aber leicht wurde es leider nicht für uns, da man, wie schon oft in dieser Saison, nur mit einem schmalen Kader anreiste, von dem ein Teil noch nicht mal richtig einsatzfähig war.
Ein offener Schlagabtausch sollte es werden, trotz der Problematik das man nicht den Vorteil hatte gut durch zu wechseln. Energisch in der Abwehr, auf Ballgewinn aus und hohes Tempo nach vorn hatten wir uns vorgenommen. Den Gegner gar nicht erst zur Ruhe kommen lassen und ihn über lange Sicht Paroli bieten.

Diese Vorgaben waren auch in der ersten Halbzeit mit Erfolg gekrönt.
So spielte man gut mit und war die ganze Zeit auch ebenbürtig. Keinerlei Vorteile des Tabellentechnisch besseren Gegners waren zu erkennen. Nach einem anfänglichen Rückstand von 2:0 kam man sofort auf ein 2:2 heran.
Ein kurzer Einbruch bescherte den Hausdamen eine Führung von 6:3, welche aber auch nicht ewig hielt und wir uns  auf 7:6 wieder heran kämpften.
Danach war es der besagte offene Schlagabtausch der über ein 8:7 und 9:8 bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit anhielt.

ERSCHÜTTERND war das Auftreten der im Gespann pfeifenden Schiedsrichter, die mit ihren Entscheidungen ein ums andere mal in beiden Teams Unruhe einbrachten und so verlor man den Schwung den man sich erarbeitet hatte durch Zeitstrafen und konnte bis zur Halbzeit leider nicht mehr mithalten. 14:9 stand es nach 30 aufreibenden Minuten die von unserer Seite eigentlich nicht schlecht liefen. Lediglich kleine Unstimmigkeiten in der Abwehr und im Spiel nach vorne waren abzustellen um unser Spiel erfolgreicher zu gestalten.

DESASTRÖS war dann der Verlauf der zweiten 30 Minuten, in der das heimische Publikum Geschmack daran gefunden hatte, den eh schon überforderten Schiedsrichtern nun auch noch vorzugeben, was sie für ihre Mannschaft zu pfeifen haben.
So kamen die Hausdamen zu leichten Toren denen wir leider nichts mehr entgegensetzen konnten.
Auch wenn wir in der Abwehr weiterhin Fehler machten und auch 2 Minuten Strafen kassierten, hätte das Spiel mit Sicherheit anders ausgehen können, wenn man wenigstens das gepfiffen hätte was Regelwidrig ist und nicht das, was das Publikum vorgibt.
Selbst dem äußerst fairen Trainerkollegen auf der Seite des Gegners war es peinlich, wie die Anhänger und Schiedsrichter sich verhielten. Schade das man sich auf und neben dem Feld fair und gut verstanden hat aber die Zuschauer und somit auch die unerfahrenen Schiris den Handballsport schlecht aussehen lassen.
TRAURIG die Erkenntnis das man den Gegner hätte schlagen können, wenn man mit einem vollem und auch gesunden Kader angereist wäre.
Trotz dieser Art und Weise wie die zweite Hälfte abgelaufen ist, hatte man diese "nur" mit 9:6 verloren, im Gegensatz des Pausenstandes von 14:9. Der Endstand nach 60 Minuten war daher ein unglückliches 23:15.
 
Mit angereist waren Stefanie Beer, Carolin Meier 7/2, Caroline Engels 3, Jule Solfen 3, Johanna Bönnemann und Julia Fromme 1, Juliana Brüggemann, Daniela Dreier, Sina Schneider und Vivien Schmeckthal.
 
 

18. Spieltag/27.02.2016:  TSV Hillentrup 2 - VfL Schlangen 2  21:12 (7:7)

Den Schwung mitnehmen aus dem zuvor gewonnenen Heimspiel, hieß es am Samstag Abend für die Mädels unserer 2. Mannschaft.

Um 17:30 pfiff der Schiedsrichter die Partie an, in der wir unseren Gästen aus Schlangen die Punkte nicht freiwillig übergeben wollten, sondern dafür arbeiten wollten, uns weiter noch ein wenig aus dem Tabellenkeller raus zu kämpfen.
Es fing auch gut an mit einer 2:0 Führung durch Tore von Simone Schiemann und Caro Meier, bevor Schlangen durch einen Siebenmeter und einem Tor vom Kreis zum 2:2 ausgleichen konnte.
Caro Meier brachte uns dann wieder mit 3:2 in Führung. Nach 10 min Spielzeit stand es 3:3, als das Spiel nach einem tragischen Zwischenfall für lange Zeit unterbrochen werden musste.  
Nach einem Durchbruchsversuch einer Schlangener Rückraumspielerin, kam diese so unglücklich auf, dass sie mit schweren Schmerzen auf dem Hallenboden liegen bleiben musste.
Ein kurzer, kontrollierender Blick und eine Geste des Schiedsrichters bedeutete "leider Gottes" sofort einen Krankenwagen zu rufen.
Die Spielerin hatte sich offensichtlich eine ganz schwere Verletzung des linken Ellenbogens zugezogen und musste bis zum Eintreffen der Sanitäter an Ort und Stelle auf dem Hallenboden verweilen, um ihre Schmerzen so gering wie möglich zu halten.
Minute um Minute verging und so waren insgesamt mehr als 45 Minuten vergangen, als das Spielfeld wieder freigegeben werden konnte. In Rücksprache mit unseren sichtlich geschockten Gästen, dem Schiedsrichter und unseren eigenen Spielerinnen wurde gemeinsam entschieden, das Spiel wieder anzupfeifen und zu Ende zu spielen, anstatt es nochmal neu anzusetzen.

Nach einer knappen 10 Minütigen erneuten Warmlaufphase beider Teams stand man wieder mit Ball auf dem Feld und war bereit, sich wieder dem sportlichen Teil zu widmen.
Wie man sich vorstellen kann, kamen beide Mannschaften nur recht schwer zurück ins Spiel zurück – nicht nur auf Grund der durchlebten Situation, sondern auch, weil man sowohl körperlich als auch psychisch noch nicht wieder so aufgewärmt war, wie zu Beginn des Spieles.
So spielte man auf Augenhöhe und arbeitete sich immer wieder über Unentschieden wie 5:5, 6:6 hin zu einem Pausenstand von 7:7.

Unsere Mädels hatten bis dato noch lange nicht gezeigt was sie eigentlich können und vor allem was sie auch spielen sollten. So gab es klare Worte in der Halbzeit um richtig zu stellen, dass es gegen diesen Gegner reicht, eine sichere Basis abzurufen, um hier die Punkte einzufahren. Die Abwehr wurde von einer 5+1 umgestellt auf eine 6:0 und mit Caro Engels und Katrin Pawlak ein neuer Mittelblock gestellt, welcher sich dann mit ihren Mitspielerinnen zu einem "fast" undurchdringlichen
Abwehrbollwerk entwickelte.
Ein ums andere mal kamen wir in Ballbesitz und konnten über die erste und zweite Welle den Druck immens hoch halten. Zwar war es zu Anfang der zweiten Hälfte von den Toren her noch ein offener Schlagabtausch, doch erkannte man, dass die Richtung passte. Nach einem 8:8 zu Beginn konnten wir unsere Überlegenheit ausspielen und trotz noch zu viel vergebener Chancen uns langsam über ein 10:8 und 11:10 absetzen, bis hin zu einem 17:10, bevor die Gäste wieder das Tor zum 17:11 trafen.
Die sehr gut arbeitende 6:0 Abwehr und der nicht zu vergessene (wieder mal) sichere Rückhalt im Tor durch Johanna Solfen waren der Schlüssel zum Erfolg in diesem Spiel. Mit 21:12 holte man sich an diesem Spieltag die Punkte auf die Habenseite und hat somit weiterhin gute Chancen noch ein bisschen nach oben zu klettern in der Tabelle.
In Halbzeit Zwei 14 Tore geworfen und nur 5 Tore zugelassen - daran erkennt man, wie man Spiele gewinnt.
Für diese zwei Punkte verantwortlich und mit Lob zur Rechenschaft zu ziehen sind, Johanna Solfen, Julia Fomme 4, Carolin Meier 4/1, Simone Schiemann 3, Katrin Pawlak 3, Samirah Tariq 2, Jule Solfen 2, Caroline Engels 2/2, Daniela Dreier 1, Sina Schneider, Vivien Schmeckthal und Juliana Brüggemann.      

Beste Genesungswünsche gehen noch in Richtung der verletzten Spielerin aus Schlangen und wir hoffen, dass sich alles wieder positiv entwickelt.
 


16. Spieltag/14.02.2016:  TSV Hillentrup 2 - TuS Brake  21:12 (14:8)

Zwei Wochen Vorbereitungsphase hatten unsere Mädels aus der 2. Mannschaft genutzt um nach den bis dato nicht so gut laufenden Spielen nun wieder den Weg in die richtige Richtung zu gehen.
Wo man im Hinspiel noch die Punkte liegen ließ, war man diesmal zuversichtlich, gegen den Gegner aus Lemgo-Brake sowas nicht noch einmal zu zulassen. Nicht nur personell konnte man endlich wieder mit einem gut gefüllten und hoch motivierten Kader aus dem Vollen schöpfen, sondern hatte man auch intensiv an der spielerischen  Ausrichtung gearbeitet. Mit der Rückkehr von Vivien Schmeckthal, Juliana Brüggemann und auch Torhüterin Stefanie Beer konnte man in diesem Spiel nur in eine Richtung gehen und zwar in Richtung zwei Punkte. So genoss man den Vorteil, die noch leicht angeschlagenen Spielerinnen Dani Dreier und Julia Fromme noch etwas schonen und immer wieder sehr gut durchwechseln zu können, um das Tempo und den Druck auf den Gegner hoch zu halten.

Zu Anpfiff ließen wir noch zu, dass der Gegner mit 0:1 in Führung ging. Simone Schiemann glich noch zum 1:1 aus und mit einem Strafwurf und einem Tor aus dem Feld schafften die Braker Damen es zu einer zwischenzeitlichen Führung von 1:3.
Das war dann auch genug der Gastfreundschaft unserer Mädels und wir spielten so auf, wie wir es uns vorgenommen hatten.
Die Abwehr sortierte sich und ließ dem Gegner kaum Würfe aus guten Positionen zu. Der sichere Rückhalt im Tor sorgte für die restliche Unterstützung und so drehten wir den Spieß um.
Mit einem unglaublichen 9:2 Lauf schossen unsere Mädels davon und übernahmen die verdiente Führung von 10:5. Allen voran sorgte Caro Meier für diese Energieleistung, die von den neun Toren alleine fünf warf. Lediglich durch  zwei verwandelte Strafwürfe konnte der Gegner Tore erzielen bis endlich auch wieder ein Tor aus dem Feld erzielt wurde.
Nach einem verwandelten Strafwurf von (wieder mal) Caro Meier zum 11:6, sorgte unsere Kreisläuferin  Johanna Bönnemann durch ihren Hattrick mit drei Toren in Folge, für einen Pausenstand von 14:8.

Die harte Gangart der Gäste war bekannt und so hatte man sich auch in der zweiten Halbzeit auf dieses Spiel perfekt eingestellt und nahm diesen Kampf auch gerne an.
So erhielt der Gegner auch in Halbzeit zwei Zeitstrafen durch den gut leitenden Schiedsrichter, der dieses immer wieder zu unterbinden wusste. Egal ob es die Spielweise der Gäste war oder auch die Kommentare der mit angereisten Zuschauer.
Spielerisch fuhren unsere Damen das Spiel sicher nach Hause und ließen dem Gegner einfach nichts zu. Zwar versuchten die Braker Damen in Halbzeit zwei durch Umstellungen in den Positionen und einem 4:2 Angriff wieder ins Spiel zu kommen, doch auch das ließ unsere Truppe heute nicht aus dem Konzept bringen. Sehr viele Tore fielen zwar nicht mehr, doch das lag daran, dass der Gegner sich an unsere Abwehr die Zähne ausbiss und lange Angriffe fuhr, die stellenweise zum Zeitspiel führten. Eine gute Abwehr mit einer tollen Torhüterin, ein sicheres Spiel nach vorne und viel Bewegung im Positionsspiel brachte dann nach 60 Minuten den ersehnten Erfolg für die Mannschaft und den zahlreich erschienen Anhängern des TSV.
Mit einem Endstand von 21:12 Toren beendete man dieses Spiel, um danach den Sieg zu feiern und sich (fürs erste) von Franziska Eckardt zu verabschieden, die es nunmehr beruflich woanders hinzieht.
Es war ein heißer Tanz in der Dörentruper Halle am Sonntag, aber die besseren Tänzerinnen hatten wir an diesem Abend.

Die Tore in diesem Spiel:
Carolin Meier mit einer wahnsinnig tollen Leistung. 8 Tore aus dem Feld und 1 verwandelter Strafwurf
Simone Schiemann 4/1
Johanna Bönnemann 3
Samirah Tariq, Julia Fromme, Caroline Engels, Jule Solfen und Sina Schneider jeweils 1 Tor.

 

15. Spieltag/31.01.2016:  TSV Hillentrup 2 - TSV Müssen/B. 2  15:41 (5:16)

Eine herausragende Partie des Keepers, eine glänzende, mannschaftliche Leistung des kompletten Kaders und immer zur rechten Zeit mit dem Kopf bei der Sache wenn es wichtig wurde.
Auf den Punkt mental und auch körperlich trotz kräfteraubenden Spielen bis zuletzt in Hochform.
An diesem Abend hat sich gezeigt, dass man auch über sich heraus wachsen kann, wenn man als Mannschaft bereit ist, alles zu geben und fest verinnerlicht, dass der Weg das Ziel ist.
So hat es die junge, deutsche Nationalmannschaft geschafft von einem Außenseiter zum Europameister zu werden.
Vor Anpfiff dieses tollen Finales in Polen hatte auch die TSV 2. Damen zuhause Anpfiff gegen die Gäste aus Müssen Billinghausen.
Leider musste der Gegner bis nach Dörentrup fahren, um sich die Punkte persönlich abzuholen und war auch noch gezwungen 60 Minuten durchzuspielen, bis der erlösende Abpfiff kam, um noch den Rest vom Endspiel der Deutschen Mannschaft verfolgen zu können.

Zu berichten gibt es über dieses Spiel eigentlich nicht viel, da man bemüht war, die Zeit ohne große Pausen und Unterbrechungen ablaufen zu lassen, um den deutschen Jungs auch körperlich die Daumen zu drücken, denn im Geiste war man offensichtlich weitestgehend schon dabei.
So lud man den Gegner höflichst ein, immer wieder problemlos und ohne sich Blessuren zu holen, die zu Zeitverlust führen könnten, Tor um Tor zu werfen, damit das Spiel schnellst möglichst ein Ende fand. Mannschaftlich gesehen war es eine desaströse Leistung und man konnte nur eins mitnehmen, dass man es diesmal sogar geschafft hat, sich über 40 Tore einschenken zu lassen.
Nur vor wenigen Spielerinnen muss man dieses Wochenende den Hut ziehen, da sie wirklich einen tollen Charakter beweisen und sich immer wieder neu in Training und Spiel ins Zeug werfen.
Nach einem Halbzeitergebnis von 5:16 folgte ein Endstand von 15:41.
Die Tore warfen:
Simone Schiemann 4
Caro Engels 4
Caro Meier 2
Julia Fromme 2
Jule Solfen, Samirah Tariq und Margit Hohmeier jeweils 1

 

14. Spieltag/24.01.2016:  TuS Schloß Neuhaus - TSV Hillentrup 2  27:9 (12:5)

"Das Beste draus machen", war die Devise für das Rückrundenspiel der zweiten Damen gegen den recht unangenehmen Gegner aus Schloss Neuhaus.
Mit einer Feldspielerin im Tor, fast ohne Rückraum und auch nur einer spielfähigen Ersatzspielerin war man angereist.
Man war gezwungen wieder mal Positionen neu zu besetzen und so hatte man auch nicht mal ansatzweise eine Chance dem Gegner Paroli zu bieten. In einer Konstellation in der man noch nie zusammen trainiert, geschweige denn gespielt hatte lief man an diesem Sonntag Nachmittag auf.
Viele Ballverluste waren der anfängliche Auslöser für ein Spiel in dem man nur das Ende herbeisehnte.
So störte die Vorgezogene Spielerin der Hausdamen mit nur wenigen Aktionen das Aufbauspiel unserer Damen und brachte sie so ein ums andere mal in Ballbesitz. Ohne große Mühe konnten sich Schloss Neuhaus Tor um Tor absetzen. Von einem 6:2 bis hin zum Pausenstand von 12:5. Unsere Defensive stand partiell zwar recht sicher,  doch machten sich natürlich Abstimmungsschwierigkeiten breit, die zu einfachen Gegentoren führten.

Man mühte sich redlich, doch auch in Halbzeit zwei wurde es nicht besser und so konnte man nur versuchen das Spiel sauber und ohne Blessuren über die Bühne zu bringen.
Wo man gegen Leopoldshöhe am vorigen Wochenende noch ein glänzendes Spiel hinlegte, musste man an diesem Spieltag leider die Konsequenzen zu spüren bekommen, was passiert wenn noch mehr Spielerinnen dem eh schon stark dezimierten Kader fehlen. So schlug man sich wacker, doch gegen die gut besetzte Auswechselbank des Gegners und dem dadurch druckvollen Spiel nach vorne konnte man nichts entgegen bringen.  
Schloss Neuhaus kam so zu einem sehr leichten Heimsieg in Form von einem 27:9.

Am nächsten Wochenende steht der nächste dicke Brocken vor der Tür gegen den es nicht leicht wird.  Aber klar ist, das wir auch da wieder unser Bestes geben werden und vielleicht mit etwas Glück doch mal  für eine Überraschung sorgen.

Die wenigen Tore verteilen sich auf:
Simone Schiemann mit 3 Toren,
Caro Meier mit 3 verwandelten Strafwürfen,
Samirah Tariq, Sina Schneider und last but not least "good old" Margit Hohmeier mit jeweils 1 Tor.      

 

13. Spieltag/17.01.2016:  TSV Hillentrup 2 - TuS Leopoldshöhe  20:25 (10:13)

Der TuS Leopoldshöhe gegen TSV Hillentrup 2, Platz 1 gegen den Vorletzten der Kreisliga aus Hillentrup -da braucht es nicht viel Fachwissen, um sich eine Vorstellung zu machen, wer in diesem Spiel der klare Favorit war. Das Hinspiel haben wir deutlich verloren und auch sonst hatte Leopoldshöhe bis dato eine zweifellos herausragende Saison gespielt. Dazu kam noch, dass unsere Mädels noch stark ersatzgeschwächt in dieses Spiel gehen mussten, da mit Caro Engels und Vivien Schmeckthal gleich zwei der etatmäßigen Rückraumspielerinnen fehlten. So mussten wir zwar ein wenig rotieren, doch wir hatten den Rückraum noch voll besetzt.
Mit Betonung auf "noch", denn nach nicht einmal 10 Minuten Spielzeit erhielt Kathrin Pawlak nach einem Foul die direkte rote Karte vom Schiedsrichter. Zwar war diese Foul eindeutig eine Regelwidrigkeit, die mit einer zwei-Minuten-Strafe zu ahnden war, aber direkt Rot zu ziehen, war etwas übertrieben.
So waren wir gezungen, noch mehr mit unserem verbleibenden Kader zu jonglieren, um diesem starken Gegner Paroli bieten zu können. Die Defensive wie auch die Offensive musste sich in der
Spielzeit immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Herausforderungen nicht hinsichtlich der Gegner, sondern den immer wieder neu zukommenden Aufgaben für einige
Spielerinnen, die in dieser Konstellation noch nicht trainiert geschweige denn gespielt hatten.
Der Gegner wie auch die Zuschauer hatten mit Sicherheit alles andere erwartet als dass unsere Damen hier ein ordentliches Spiel hinlegen.
 
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Klar ist der Favorit seiner Rolle gerecht geworden und ging in Führung. Mit 2:6 und 4:8 hingen wir deutlich hinterher, nach den vielen zwei-Minuten-Strafen zu Anfang der ersten Halbzeit, die nur so der Reihe nach gepfiffen wurden.
Doch was keiner erwartet hatte, das war dass die Mannschaft sich zusammenriss und sich so nicht geschlagen geben wollte.
So holte man mit einer über sich hinauswachsenden Caro Meier Tor um Tor auf und schaffte es sogar, sich auf ein 8:8 und 9:9 heran zu arbeiten.  
Kleine Nachlässigkeiten zum Schluss ließen dann die "Leos" auf 9:13 wegziehen, doch mit einem fulminanter Winkelkracher konnte Simone Schiemann direkt vor der Halbzeitsirene auf den Pausenstand von 10:13 verkürzen. 

Wer jetzt dachte, dass der Gegner mit Änderungen herauskam und nun seiner Favoritenrolle gerecht wurde, hatte in diesem Moment falsch gewettet.
Unsere Damen machten da weiter wo sie aufgehört haben.
Hart und kämpferisch in der Abwehr und leidenschaftlich im Spiel nach vorne.
So entwickelte sich eine tolle zweite Halbzeit, in der man denken konnte, hier spielt der Erste gegen den Tabellendritten.
Mal hoch mal runter ging es in der zweiten Halbzeit. Auf ein 12:13 kämpfte man sich ran, verlor aber dann etwas die Konzentration und hing dann wieder mit 14:19 hinterher. Doch wieder fing sich unsere Truppe und schon stand es nach einem 5:2-Lauf für uns auf einmal nur noch 19:21. Dass wir somit auch ca. 5 Minuten vor dem Ende das Spiel immer noch spannend halten konnten, lag zu einem wesentlichen Teil auch an unserer sehr starken Torhüterin Johanna Solfen, die wieder eine klasse Partie ablieferte. 
In der Schlussphase der Partie profitierte Leopoldshöhe dann auch von ihrer besser besetzten Bank. Unseren Mädels dagegen ging nach einer tollen, aber gleichzeitig kräftezehrenden Leistung auf der Zielgerade etwas die Puste aus. Darunter litten natürlich Kraft und Konzentration und so konnte der Favorit sich zum Schluss doch noch absetzen und dieses Spiel mit 20:25 nach Hause bringen. 

Die Leistung unserer Mädels ist an diesem Abend aller Ehren wert gewesen und hat abermals gezeigt dass man den TSV Hillentrup nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. In diesem tollen Spiel warfen die Tore diesmal:
Carolin Meier mit wahnsinnigen 8 Feldtoren und einem 7m,
Simone Schiemann 4
Jule Solfen 2
Julia Fromme 2
Johanna Boennemann, Franziska Eckardt und Sina Schneider mit jeweils 1 Tor.

 

12. Spieltag/10.01.2016:  TV Horn-Bad Meinberg - TSV Hillentrup 2  16:15 (7:5)

Rückrundenstart in Horn für die Zweite Truppe der TSV Damen.
Viel Erfahrung hatte man in der Hinrunde gesammelt und nun hatte man das erste
Spiel der Rückrunde vor Augen gegen eine schlagbare Mannschaft aus Horn-Bad Meinberg.
Veränderungen in der Abwehr sollten den erwünschten Erfolg bringen.
Auch wenn man über die Winterpause nicht alles verändern oder auch festigen konnte, war es ein Treffen auf Augenhöhe.

Mit dem Anpfiff um 18:00 Uhr zeigte sich ein Spiel welches so wohl nicht ganz zu erwarten war.
Die Abwehr stand Anfangs durch die Umstellungen etwas wackelig, doch entwickelte sie sich als einwandfreie und erfolgreiche Maßnahme.
Immer wieder kamen unsere Mädels in Ballbesitz und ließen dem Gegner keinerlei Chancen aus dem Spiel heraus zu. Ganz im Gegenteil:
Eine bärenstarke Abwehrleistung mit einem sehr guten Stellungsspiel und einem individuell sehr
gut organisiertem Mittelblock ließen dem Angriff keinerlei Torwürfe aus guten Schusspositionen zu.
Die einzigen Würfe, die mal aus kleinen Fehlern der Abwehr, aber auch aus erzwungenen Würfen
aus aussichtsloser Position auf das Tor der TSV-Mädels kamen wurden von unserer starken Torhüterin mit Bravour gehalten. Mit Johanna Solfen im Tor hatte der stark arbeitende Abwehrblock an diesem Tag einen megastarken Rückhalt.

Nur ein Manko hatte dieses Spiel über die ganzen 60 Minuten und das war das Umschlagspiel und das darauffolgende Positionsspiel. Wie schon betont, konnte man über die Winterpause nicht alles festigen. Das kam dann bei den Gegenstößen und dem unsicheren Positionsspiel zur Geltung.
Trotz immens vieler Ballgewinne über das gesamte Spiel war die Chancenverwertung
nicht so, wie man sie sich erwünscht hätte. Knapp neben das Tor, an das Gebälk,  technische Fehler oder auch gut von der gegnerischen Torhüterin gehalten, hatte man keine Möglichkeit sich mal abzusetzen.
So ließ man in Halbzeit eins nicht mehr als nur sieben Gegentore zu. Leider warf man bis dato aber auch nur  fünf Tore und so hieß es 7:5 für Horn-Bad Meinberg zum Halbzeitpfiff.

Viel ändern musste man für Halbzeit zwei nicht, nur die zahlreichen Chancen die man hatte, mussten effektiver genutzt werden.
Es entwickelte sich ein Spiel wie in Halbzeit eins, nur merkte man, dass unsere Mädels
noch mehr Drang zum Sieg entwickelten. So bekam man natürlich neben den gelben Karten auch dementsprechende Bestrafungen in Form von Zwei-Minuten-Strafen, die durchaus gerechtfertigt waren.
Trotz ebenso eindeutiger Aktionen gegen unsere Spielerinnen hatte es der Schiedsrichter aus seiner Sicht wohl nicht als gelb- oder auch Zwei-Minuten-gerecht angesehen und so kam abermals ein Gegner wieder mit ( unglaublicherweise ) nur einer gelben Karte im gesamten Spiel aus.

Das 7:5 entwickelte sich trotzdem zu unseren Gunsten über ein 7:7 zu einem 8:9, 10:11 und sogar einem 12:14. Bis kurz vor Schluss kämpften die Mädels vorbildlich und so stand es 15:15 kurz vor Schluss. Der bis dato eh schon nicht sichere Schiri sah ein Foul im Mittelblock unserer Abwehr und entschied auf Freiwurf.
Zu allem Übel kam der Freiwurfpfiff, darauffolgend ein nicht eindeutiges Zeichen, was ein Time-out
sein sollte, er es aber nicht pfiff und so direkt Richtung Mittelblock korrigierend wedelte.
Eigentlich war die Zeit abgelaufen, doch der hauseigene Zeitnehmer reagierte vorbildlich und stoppte die Uhr bei 29 Minuten und 58 Sekunden in der zweiten Halbzeit. Eine perfekte Position für die einzige Spielerin der Gegnerinnen, die bei freiem Wurf sehr gut traf.
Genau diesen Freiwurf nutzten die Hausdamen, um dieses Spiel glücklich und vor allem mehr als nur unverdient mit 16:15 zu gewinnen. Man muss wirklich sagen, dass sowas unsere Mädels nicht verdient haben, die eine tolle Leistung abgeliefert haben und ich auch der festen Überzeugung bin, dass die selbe Aktion auf der anderen Seite anders bewertet worden wäre.   
Trotz reichhaltiger Nachforschungen ist der Link für die Cheats noch nicht gefunden worden, in dem man gelbe Karten und Zwei-Minuten-Strafen für 30 oder auch 60 Minuten ausstellen kann.
Weiterhin wird trotzdem von Fachleuten unter Hochdruck daran geforscht und gearbeitet.

Neben der herausragenden Leistung unserer Torhüterin Johanna Solfen gab es auch noch Torschützen.
Diese waren für dieses Spiel:
Caro Engels (4/1), Caro Meier (5), Simone Schiemann (2), Johanna Bönnemann, Daniela Dreier und das Schwesterherz der Torhüterin Jule Solfen jeweils 1

 

11. Spieltag/13.12.2015:  HSG Altenbeken/Buke - TSV Hillentrup 2  35:22 (13:9)

Das letzte Spiel der Hinrunde fand für die Damen der 2. Mannschaft im weit entfernten Altenbeken statt. Mit den ersten Punkten im Gepäck reiste man an, um evtl. sogar für eine Überraschung zu sorgen und mit weiteren zwei Punkten in die Winterpause zu gehen. In der Anfangsphase sahen die Gastgeberinnen auch einen TSV der nicht als Absteiger spielte sondern absolut ebenbürtig war.

Spielerisch und taktisch war man sogar überlegen und schenkte dem Gegner ein Tor nach dem anderen ein, so das man das Spiel ausgeglichen gestaltete. Über ein 2:2, 4:4 und 6:6 lief das Spiel weitaus anders,  als es die Damen aus Altenbeken sich wohl erhofft haben.
Einziges Manko war die etwas defensive Einstellung unserer Abwehrreihe und so ließen wir einfach wieder mal zu einfache Tore aus dem Rückraum zu.
So zogen die Gastgeberinnen zur Halbzeit langsam Tor um Tor über ein 8:6 und 10:7 davon.Ergebnis zur Halbzeit war dann ein 13:9 für Altenbeken, welches aber nicht durch die Glanzleistung eines oben mitspielen wollendes Vereins resultierte, sondern einfach nur durch die zu passive und unkonzentrierte Einstellung unserer Abwehr zustande kam.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte man die Abwehrleistung wieder zu verstärken und spielte auch wieder recht gut mit. Jedoch war der Abstand zu groß um in diesem Spiel das Ruder noch rum zu reißen. So kamen die heimischen Damen weiter zu leichten Erfolgen und distanzierten sich immer weiter über ein 14:11, 17:13 und 20:15 bis zu einem 24:17. Weitere Instabilität im Spiel und auch zwei Minuten Strafen waren für das Spiel dann selbstverständlich der absolute Tiefpunkt für unsere Mädels die sich trotzdem bis dahin sehr gut geschlagen haben und auch bei einigen Auslösehandlungen überraschende Akzente setzen konnten.
So hieß es zum Abpfiff 35:22 für Altenbeken und man fuhr wieder mal glücklos zurück.

Schade ist, das nun nach Kim Fasse auch für Svenja Schneider das Handball spielen in der 2. Damen aufgrund beruflicher Weiterentwicklung aufhört. Hinsichtlich der Rückrunde und auch der nächsten Saison wird der Kader der Mädels immer dünner und auch die Torhüterinnenfrage steht weiter zur Debatte, da man immer noch mit einer Feldspielerin agieren muss. Einen großen Dank auch nochmal an Svenja, das sie den Vereinsschiedsrichter so toll durchgezogen hat. Vielen Dank nochmal dafür.

Die Tore in diesem Weihnachtsspiel schenkten diesmal ein;

Caro Meier 6/2

Caro Engels 5/1

Jule Solfen 4 

Simone Schiemann und Vivien Schmeckthal je 3

und last but not least Sina Schneider nach langer Verletzungspause mit ihrem ersten Tor für den TSV Hillentrup.  

 

10. Spieltag/06.12.2015:  TSV Hillentrup 2 - TuS Müssen/Billinghausen 3  17:14 (7:9)

Auf Kläschensonntag empfingen unsere Mädels in heimischer Halle die dritte Mannschaft vom Tus Müssen/Billinghausen. Es war klar, dass wir in diesem Spiel unbedingt die ersten zwei Punkte holen wollten. Motiviert aber auch ängstlich und unsicher ging unsere „Zwote“ in das Spiel. Die Spielweise der Gäste ist keine unbekannte und trotzdem ließen wir leichte Treffer aus dem Rückraum zu. 
Auch im Spiel nach vorne zeigte sich die Unsicherheit und auch Unentschlossenheit, um unsere zahlreichen Möglichkeiten zum Torerfolg zu nutzen.
Anstatt zielstrebig und konsequent die Lücken zu nutzen die wir hatten, verweigerten die TSV-Mädels eher, aus der Angst es falsch zu machen. So lagen wir zur Halbzeit sogar mit 7:9 hinten.

Die Pause brauchten wir dringend, um uns neu zu sammeln, denn allen Spielerinnen war klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Genauso klar war, dass wir deutlich mehr drauf haben, als das, was wir in der ersten Halbzeit gezeigt hatten.
Mit dem Willen, es im zweiten Durchgang deutlich besser zu machen kehrten wir zurück auf die „Platte“ und setzten unser Vorhaben auch direkt mit Wiederanpfiff in die Tat um. 
Mit fünf Toren in Folge machten wir klar, dass nun ein anderer Wind weht.
Zwar blieb es spielerisch noch unsicher in den Handlungen und Abläufen, doch wir kämpften uns mit Siegeswillen in die Partie und zeigten, dass die Punkte heute in Dörentrup bleiben.
Müssen/Billinghausen hatte nicht mehr viel zu zusetzen und so spielten wir zielstrebig Richtung erste zwei Punkte. Mit 17:14 Toren gewannen wir schließlich dieses Kellerderby.

Die Tore in diesem aufreibenden Spiel warfen;
Julia Fromme 3, Jule Solfen 3, Sina Schneider 2/2, Caro Engels, Caro Meier, Vivien Schmeckthal je 2, Simone Schiemann 2/1, Dani Dreier 1.
 



9. Spieltag/29.11.2015:  TSV Oerlinghausen 2 - TSV Hillentrup 2 34:16 (15:8)

Am Sonntagabend fuhren die Damen (dieses mal mit den etatmäßigen Kreisläuferinnen) zum Auswärtsspiel nach Oerlinghausen.
Leider entwickelte sich das Spiel ebenso wie die Wetterverhältnisse: Regnerisch ohne Aussicht auf Sonnenschein.

Obwohl recht klar war, wie die taktische Marschrute der Gastgeberinnen ausgelegt war, konnten wir defensiv und auch offensiv nicht gegenhalten.
So waren es abermals reichlich Ballverluste aus dem Positionsspiel, die es Oerlinghausen ermöglichte, immer wieder durch Tempogegenstöße über die schnellen Außen oder auch der 2. Welle zu sehr leichten Torerfolgen zu kommen. Die momentane Ausgangslage auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt unseren Spielerinnen offensichtlichschwer im Magen, da sie wissen, dass das Konzept und spielerisches Eigenvermögen normalerweise ein anderer Handball ist, als der, der momentan abgerufen wird.

So wurden unsere Mädels mit zunehmender Spieldauer immer unsicherer und das Wurfpech hatte uns auch dieses mal wieder voll im Griff. Die Linie ging vollends verloren und so gingen wir mit einem 8:15 Rückstand in die Halbzeitpause.

Auch nach Wiederanpfiff lief es leider nicht besser und der Mut sank weiter, so dass unsere Gastgeberinnen nunmehr ein noch leichteres Spiel hatten, welches wie von selbst lief - ein normaler Ablauf, wenn man schon einige Spiele gewonnen hat und so einiges an Selbstsicherheit getankt hat, welches unseren Mädels leider momentan verwehrt bleibt.

So ging dieses Spiel mit 34:16 Toren an die Oerlinghausener Damen und alles richtet sich nun auf das Heimspiel am Kläschensonntag gegen den direkten Tabellennachbarn aus Müssen/Billinghausen.

Die Tore für die TSV-Damen warfen Jule Solfen 3, Dani Dreier 3, Simone Schiemann 2/1, Julia Fromme, Johanna Bönnemann und Vivien Schmeckthal je 2, Caro Meier und Svenja Schneider je 1.

Beste Wünsche gehen nach Oerlinghausen für die verletzte Spielerin, die sich am Knie verletzt hat – wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist.
 


8. Spieltag/26.11.2015:  TSV Hillentrup 2 - TuS Schloß Neuhaus  11:26 (6:11)

Für dieses Spiel kann man wohl die Note eins in Hinsicht der Gastfreundschaft gegenüber der, auf einen Donnerstagabend, angereisten Damen aus Schloss Neuhaus vergeben. Aber alles andere, was an diesem Abend spielerisch in der eigenen Halle bei dem Nachholspiel abgeliefert wurde, wäre wohl mit vier minus oder fünf zu benoten.

Von der ersten Minute an waren die Damen des TSV unterlegen.  Aber nicht deshalb, weil der Gegner so stark war, sondern weil Abwehr wie Angriff weit unter ihren Möglichkeiten spielten.
Entgegen der letzten, recht guten Spiele, hatte man an diesem Abend weder Kampfgeist, spielerische Klasse  noch Gradlinigkeit in den Aktionen zu bieten.
Die Gäste brauchten nicht viel zu tun, um zu Torerfolgen zu gelangen. Einfachste spielerische Elemente reichten aus, um hier ein deutliches und leicht verdientes Ergebnis abzuholen.
Für diese Leistung,  die dort an den Tag gebracht wurde, kann man weder dem Schiedsrichter eine Teilschuld geben, dem offensichtlich eine Anwurfzeit nach der Tagesschau zu spät ist, noch dem Fehlen der etatmäßigen Kreisläuferinnen Dani Dreier und Johanna Bönnemann.
Fakt ist, dass die Verlegung dieses Spiels nicht vorteilhaft war und daraus nicht mehr wurde, als eine - um diese Zeit normalerweise stattfindende -  Trainingseinheit unter Wettbewerbsbedingungen.

Die erste Halbzeit ging mit 6:11 an die Gegner.
In den ersten paar Minuten nach der Pause wurde dann schon schnell und deutlich erkennbar, was im zweiten Durchgang passieren würde und so ging das Spiel klar mit 11:26 Toren verloren.
 
Die wenigen Tore für die TSV-Damen warfen Jule Solfen 3, Caro Engels 3/2, Caro Meier 2/1, Lisa Hartmann, Vivi Schmeckthal und Juliane Welge 1.
 


7. Spieltag/15.11.2015:  TSV Hillentrup 2 - HSG Paderborn/Elsen  20:25 (9:13)

Sonntag Abend um 18:30 Uhr hatte die 2. Damen Anpfiff gegen den Ligakonkurrenten aus Paderborn-Elsen.

Wie sich schon in den letzten Spielen herauskristallisierte, waren auch dieses Mal die Damen  aus der 2. Mannschaft voller Motivation, diese Herausforderung anzunehmen.
Wie erwartet spielte Paderborn-Elsen recht sicher in der Abwehr mit dem Drang durch Tempogegenstöße zu leichten und schnellen Toren zu kommen. Klar, das konnten wir nicht vollständig verhindern, doch mit großer  Lauf-und Kampfbereitschaft  ließen wir diese einfachen Tore nach Ballverlust meistens nicht zu.  Mit einer guten Abwehrleistung und einem sehr ansehnlichen Positionsspiel hielt unser Team das Spiel offen und bewies abermals, dass es in dieser Liga nicht zu unterschätzen ist. Mit einem 9:13 ging´s  in die Pause. 13 Gegentore sind gegen diesen Gegner in Ordnung, nur die selbst erzielten Tore waren einfach zu wenig.  Unser Wurfpech  verhalf dem Gegner zu dieser knappen Pausenführung.

Mit Anwurf der zweiten Halbzeit wurde die Richtung auch direkt vorgegeben. Durch ein Tor nach dem eigenen Anwurf kamen wir auf ein 10:13 heran.
Doch leider folgte nach diesem Erfolg ein Riss in unserem Spiel, was dem Gegner direkt  in die Karten spielte und den guten Rückraumschützen der Paderbornerinnen zu einfachen Treffern aus der zweiten Reihe verhalf.
So zog unser Gegner über  13:20 und 15:23 uneinholbar und damit vorentscheidend davon.  
Doch trotz dieses Abstandes fing sich unser Team nochmal und spielte bis zum Abpfiff einen sehr schönen und disziplinierten Handball.

Das Spiel ging zwar mit einem 20:25 verloren, aber es zeigt wieder, dass nicht mehr viel fehlt und die Truppe bald die ersten zwei Punkte auf dem Konto verbuchen wird. 

Die Tore warfen in diesem Spiel:
Jule Solfen 4, Caro Engels 3/1, Vivi Schmeckthal 2/1, Caro Meier, Samirah  Tariq, Julia Fromme,  Simone Schiemann und Johanna Bönnemann jeweils 2 und Dani Dreier 1.

 

5. Spieltag/25.10.2015:  TSV Hillentrup 2 - SG Cappel/Großenm.  19:30 (13:19)

Am Sonntagabend um 17:00 empfing die 2. Damenmannschaft des TSV Hillentrup den tabellarisch schweren Gegner aus Großenmarpe. Wie in den Spielen zuvor musste unsere Mannschaftstark geschwächt in dieses Spiel gehen. So hatte man neben den sechs Feldspielerinnen und der als Aushilfe eingesetzten Torhüterin, nur eine einzige Ersatzspielerin auf der Bank sitzen. Lediglich Vivien Schmeckthal hatte sich trotz ihrer starken Erkältung bereit erklärt sich für den absoluten Notfall das Hillentruper Trikot überzustreifen. Trotzdem sei vorab bemerkt, dass von einem Einsatz abgesehen wurde, da die Gesundheit  absolut im Vordergrund steht.

Auch wenn man bis dato keinen Punkt geholt hat und das Spiel am vorigen Wochenende gegen den Aufsteiger aus Lemgo/Brake verloren ging, durften sich die wenigen Zuschauer auf ein äußerst unterhaltsames Handballspiel freuen. Gegenüber der blamablen Vorstellung beim Aufsteiger aus Brake zeigte sich eine zweite Damenmannschaft, wie sie bis hierhin in dieser Saison noch nicht zu sehen war.  

Nach Anpfiff der ersten Halbzeit ging unser Team recht sicher mit 3:0 in Führung. Wurfpech und auch geringfügige Fehler im Positionsspiel verhalfen dem Gegner wieder heran zu kommen und auch eine sichere Führung zu erspielen. Nichtsdestotrotz spielten unsere Damen einen vorbildlichen und leidenschaftlichen Handball und haben es dem Gast sehr schwer gemacht, Tore zu werfen. Nach einer beidseitigen, temporeichen ersten Halbzeit, lagen unsere Damen mit 13:19 Toren zurück.   

Mit erhobenen Haupt und einem vorbildlichem Willen, weiter einen guten Ball zu spielen kamen die Damen dann aus der Kabine und fingen dort an, wo sie aufgehört hatten. Leidenschaftlich, kampfbereit und willens sich hier nicht als Punktelieferant der Kreisliga zu präsentieren.Diese paar Spielerinnen haben an diesem Abend gezeigt, was sie für einen Kampfgeist haben können und es sei mir erlaubt zu sagen, das bei so mancher Schiedsrichterentscheidung äußerst milde vorgegangen wurde. Denn man muss ehrlich sagen, dass man so manche Karte oder auch zwei Minuten bei dem Gegner eher hätte zeigen können und es dann so vielleicht auch den TSV Mädels einfacher gemacht werden konnte im Spiel zu bleiben. Die Zuschauer haben sehr gut mitbekommen wie unsere Mädels reichlich einstecken mussten. Aber wie man sich nun vorstellen kann, hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen und hat ebenfalls "ausgeteilt" und so gezeigt, dass sie zurecht Kreisliga spielt und mehr wert ist als der vorletzte Tabellenplatz. Lobend hervorzuheben ist, dass der Schiedsrichter keine schlechte Partie gepfiffen hat, sondern äußerst nett und gradlinig das Spiel geleitet hat. Insgesamt muss man sagen, dass Cappel/Großenmarpe einen guten Handball spielt, der temporeich ist und aus einer Abwehr resultiert, die die Grenzen des erlaubten überschreitet. Ein voller Kader der TSV Mädels und das Herz und die Leidenschaft wie es in diesem Spiel gezeigt wurde, wird in Zukunft noch einige Mannschaften in dieser Klasse ärgern. Nicht nur die unten angesiedelten, sondern auch die, die sich sicher auf den oberen Plätzen fühlen.

Auch wenn das Spiel mit 19:30 Toren verloren ging, haben unsere Mädels alles gegeben und nur 11 Tore in der zweiten Halbzeit  zugelassen. Da die Kraft natürlich immer mehr nachließ bei diesem Pensum, konnte man keine Weltwunder mehr verlangen.


Die Tore für die Mädels warfen; Caro Engels 8/3, Julia Fromme 4, Lisa Hartmann 3, Caro Meier 2, Jule Solfen und Daniela Dreier 1.  Svenja Schneider blieb leider ohne Torerfolg hat aber einen sehr wichtigen und soliden Part gespielt.

Bleibt zu hoffen dass die Mannschaft nun  dort weitermacht, wo sie am Sonntag Abend aufgehört hat, um in zwei Wochen zum Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Schlangen zum ersehnten Punkterfolg zu kommen.  


3. Spieltag/26.09.2015:  TuS Müssen/B. 2 - TSV Hillentrup 2  30:18 (16:7)

2. Frauenmannschaft wartet weiterhin auf Erfolg

Personell stark geschwächt ist die 2. Damenmannschaft am Samstag zum Auswärtsspiel nach Müssen / Billinghausen gefahren. Neben den Ausfällendiverser Rückraumspielerinnen musste nunmehr auch, unsere als Ersatz antrainierte Torhüterin Franzi Eckhard, aus gesundheitlichen Gründen passen. In dieser Notsituation sprang Lena Hovestadt in die Bresche und stellte sich als ungelernte Torhüterin hinten in die „Kiste“.  Unsere großen personellen Probleme spiegelten sich dann auch im Spiel wider. Da man mit mehr Außenspielern und Kreisläufern angereist war, hatte man im Rückraum Probleme durch zu wechseln, so dass wir auch in diesem Spiel leider nicht den Erfolg erkämpfen konnten, den wir uns alle wünschen. Aber zumindest konnten wir nach einem deutlichen Halbzeitstand von 7:16 die zweite Halbzeit mit 11:14 relativ ausgeglichen gestalten. Schlussendlich ging aber auch dieses Spiel leider mit 18:30 zu verloren.


Die Tore für Hillentrup  warfen:
Caro Meier 5, Caro Engels 4, Samirah Tariq 3, Julia Fromme 2, Margit Hohmeier 2, Johanna Bönnemann 1

 

2. Spieltag/13.09.2015:  TuS Leopoldshöhe - TSV Hillentrup  30:17 (17:6)

Am Sonntagnachmittag war die 2: Damen zu Gast bei dem Tus Leopoldshöhe.
Trotz der Niederlage im Saisonauftaktspiel gegen Horn Bad Meinberg war man nicht angetreten um einfach nur gut auszusehen sondern auf Punktgewinn aus.

Hochmotiviert ging man in das Spiel, welches zu Anfang sogar recht ausgeglichen gestaltet werden konnte.
Nach einem anfänglichen 5:1 Rückstand kam man im Laufe der ersten Halbzeit durch Tore von Carolin Meier, Jule Solfen und Daniela Dreier auf ein 6:4 bzw. 7:5 heran. Trotz phasenweise recht guter Abwehrleistung ließen die TSV-Mädels leichte Treffer zu, so dass man trotzdem mit einem deutlichen 7:16-Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Hervorzuheben ist, dass die TSV-Damen auch in Hälfte Zwei nicht nachließen und weiter daran arbeiteten, den Gegner das Spiel nicht einfach gewinnen zu lassen, sondern zu zeigen, dass man den TSV Hillentrup ernst nehmen muss als Gegner. Das Spiel war zwar nicht mehr zu gewinnen, doch wurde es bis zum Ende neben den oben genannten Torschützen, durch weitere Tore von Katrin Pawlak, Simone Schiemann und Samirah Tariq ordentlich zu Ende gebracht.

Leider bleibt der gewünschte  Erfolg noch aus, da sich die vielen Neuzugänge noch spielerisch einfinden müssen und auch das Konzept der neuen Trainer noch nicht komplett  umgesetzt ist.Dazu fehlen noch wichtige Spielerinnen, die aus gesundheitlichen Gründen der Mannschaft noch nicht behilflich sein können.

Da das kommende Heimspiel gegen Schloss Neuhaus 
verlegt ist, hat man nunmehr zwei Wochen Zeit, um sich auf das Auswärtsspiel gegen Müssen Billinghausen 2 vorzubereiten. Dann wird unser Team erneut angreifen, um die ersten zwei Punkte nach Hause zu holen.


17. Spieltag/15.03.2015:  TSV Hillentrup 2 - HC Horn-Bad M. 14:13 (8:7)

Ein großer Schritt zum Klassenerhalt?

In einem superspannenden „Kellerduell“ setzten sich unsere Mädels verdient gegen das Team des HC Horn-Bad Meinberg durch. Nach der desolaten Leistung im Hinspiel, das Horn seinerzeit mit 24:7 überdeutlich für sich entscheiden konnte, war mit dieser tollen Revanche nicht unbedingt zu rechnen.

Der Schlüssel zum Erfolg lag ganz klar in einer bärenstarken Abwehrleistung und der extrem reduzierten Anzahl an leichten Ballverlusten, wodurch dem Gegner nahezu vollständig die Möglichkeit genommen wurde, Tempogegenstöße zu laufen.  Somit war die Hauptursache für die hohe Hinspielpleite „bereinigt“ und Horn damit seiner gefährlichsten „Waffe“ beraubt.

Denn im gebundenen Spiel 6 gegen 6 präsentierte sich das Horner Team – abgesehen von ihrer sehr guten Halblinken – ziemlich harmlos. Das wird dadurch deutlich, dass sämtliche (!!!) sieben Gäste-Treffer der ersten Halbzeit von der Halblinken erzielt wurden.  Irgendwann hatte unser Trainerteam von dieser „One-Woman-Show“ dann aber genug und verordnete eine enge Manndeckung gegen diese Topshooterin.  Genau die richtige Entscheidung, wie der weitere Spielverlauf dann zeigen sollte.

Unser Team kam gut in die Partie und führte nach 18 Minuten relativ klar mit 6:3 (davon jeweils 2 Treffer von unseren Flügelflitzern Margit Hohmeier und Jule Solfen). Doch nach 4 Gegentoren in Folge hieß es dann plötzlich 6:7 – auch weil wir im ersten Durchgang 3 „Marken“ gegen die gute Gästekeeperin verballert haben. Doch unsere Mädels fingen sich zum Glück danach wieder und gingen durch einen knackigen Rückraumtreffer von Simone Schiemann und einem verwandelten Siebenmeter von Caro Engels dann doch noch mit einer knappen 8:7 Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff wurde es dann auf beiden Seiten deutlich ruppiger und „körperbetonter“.
Nach einem so nicht gewollten Foul bei dem Versuch einen Tempogegenstoß zu unterbrechen, sah unsere Jule Solfen (ansonsten eine unserer fairsten Spielerinnen) regelkonform die rote Karte.

Unsere Gäste waren natürlich zu Recht „not amused“, übertrieben es aber anschließend für einige Minuten mit dem Lamentieren und ihrer Theatralik. Die Schieris waren kurzzeitig „beeindruckt“ und stellten zwei weitere Spielerinnen von uns vom Platz, so dass es plötzlich 3 gegen 6 hieß (beim Spielstand von 9:9). Also eine super Gelegenheit für Horn, ein paar Tore vorzulegen. Doch jetzt kochten die Emotionen in der Horner Abwehr etwas über, so dass sich zwei Horner Spielerinnen gleichzeitig (!) eine 2-Minuten-Strafe einfingen und schon war der numerische Vorteil für unsere Gäste wieder futsch.

Der weitere Spielverlauf glich einer Achterbahnfahrt. Beim 11:9 (unter anderem durch ein super Kreisläufertor von Mira Schmidthuis nach perfektem Anspiel von ihrer Schwester Vera Nolte) waren wir wieder im Vorteil, doch 9 Minuten vor´m Abpfiff mussten wir den erneuten Führungstreffer unserer Gegner zum 11:12 hinnehmen. 

Die Schlussphase war dann absolut nichts für schwache Nerven. Aber zum Glück blieb vor allem Carolin Engels ganz cool und verwandelte eiskalt innerhalb von 6 Minuten drei „Marken“ hintereinander zur vielumjubelten und vorentscheidenden 14:12-Führung. In den letzten 2 Minuten agierte Horn dann mit offener Manndeckung, aber mehr als der Treffer zum 14:13-Endstand sprang dabei nicht mehr heraus. 

Dieser Sieg war ein toller Beleg dafür, was die Mannschaft leisten kann, wenn sie es schafft, über 60 Minuten Konstanz in ihr Spiel zu bekommen. Und diese zwei Punkte könnten eine Vorentscheidung für den Klassenerhalt sein. Allerdings haben unsere Mädels nur noch ein einziges Spiel (bereits am nächsten Wochenende in Altenbeken), während unser Abstiegskonkurrent Müssen-Billinghausen (jetzt zwei Punkte hinter uns) noch drei Partien zu absolvieren hat. Das Zittern beim gleichzeitigen „zum Zuschauen verdammt sein“ geht für uns also auch nach dem nächsten Wochenende noch bis zum 25. April weiter… 

Spielverlauf aus Sicht des TSV:
1:0 / 1:1 / 2:1 / 2:3 / 6:3 / 6:7 / 8:7 (Halbzeit)
9:7 / 9:9 / 11:9 / 11:12 / 14:12 / 14:13

Aufstellung:
Stefanie Beer (wie immer ein klasse Leistung im Tor), Svenja Schneider, Vera Nolte, Daniela Dreier, Katrin Pawlak, Diane Tünker, Inga Albrecht, Margit Hohmeier (2), Simone Schiemann (2), Jule Solfen (2), Mira Schmidthuis (3), Carolin Engels (5/5)

Siebenmeter-Statistik:
TSV: 9/5  
Horn BM: 2/2


12. Spieltag/08.02.2015:  TuS Schloß Neuhaus - TSV Hillentrup 2 18:18 (8:9)

Durch viele verletzungsbedingte Ausfälle reisten wir mit nur 9 Feldspielerinnen nach Schloß Neuhaus. Zum ersten Mal mit im Kader Inga Höltke aus der A-Jugend, die sofort bereit war uns zu unterstützen.

Vor dem Spiel war allen klar, dass wir nichts zu verlieren haben und deshalb locker aufspielen konnten. Lange den Ball halten und einfache Fehler vermeiden, war die hauptsächliche Vorgabe der beiden Trainerinnen.

Wir lieferten einen vorbildlichen Start. Nach knapp 5 Minuten lagen wir mit 4:0 in Führung. Der Angriff übte ordentlich Druck auf die gegnerische Deckung aus, so dass wir schnell zu tollen Torchancen kamen, die dann auch verwandelt wurden. Der Gegner war augenscheinlich sehr überrascht über unsere Leistung und machte viele technische Fehler.

Konsequent wurde in der Abwehr zugepackt, was die letzten Spielen häufig nur halbherzig erfolgte. Dadurch konnten die Schloß Neuhäuserinnen nicht in ihr sonst sehr dynamisches Spiel finden und scheiterten immer wieder an unserer bärenstarken Torhüterin Bifi.

Mitte der ersten Halbzeit führten wir mit 8:4 Toren. Leider erlaubten wir uns dann einen kleinen Durchhänger. Zwei Siebenmeter wurden von uns genausten an den Pfosten geworfen und in der Abwehr kamen auch einige Unstimmigkeiten auf, so dass es zur Halbzeit dann nur noch 9:8 für uns Stand.

Danach war es ein Spiel auf Augenhöhe. Immer wieder konnten die Gegnerinnen unseren 1 oder 2 Tore Vorsprung ausgleichen. Aber alle kämpften sowohl in der Abwehr wie im Angriff, weil die Punkte so nah waren. Häufig standen wir in Unterzahl auf dem Spielfeld, aber auch das brachte uns nicht aus der Fassung. Etwa 5 Minuten vor Schluss führten wir sogar mit 2 Toren.
Leider passierten uns dann gerade in den letzten 5 Minuten wieder zwei kleine technische Fehler im Angriff, die sofort mit Gegentoren bestraft wurden.

Am Ende stand es verdient 18:18. Mit dem Unentschieden sind wir aber super zufrieden, wenn man bedenkt, wie lange wir auf einen Punkt warten mussten. Super Leistung, Mädels. Alle haben toll gefightet. Weiter so, dann ist der Klassenerhalt auf jeden Fall zu schaffen!!! 

Mannschaftsaufstellung:
Stefanie Beer-Bifi (Tor), Jule Solfen (4), Juliane Welge (1), Mira Schmidthuis (3), Mara Skupin (1), Diane Tünker, Inga Höltke, Caro Engels (5/2), Simone Schiemann (2), Katrin Pawlak (2)

 


8. Spieltag/30.11.2014:  TSV Hillentrup 2 - HSG Altenbeken/Buke  12:23 (4:14)

Nachdem wir in den ersten 15 Spielminuten (Zwischenstand 3:5) noch einigermaßen mithalten konnten, stellten anschließend die starken Rückraumakteure von Altenbeken unsere Abwehr vor unlösbare Probleme. Ein ums andere Mal hämmerten unsere Gegner den Ball per Sprung- oder Schlagwurf unhaltbar genau in den Winkel. Unsere Mädels dagegen hatten im ersten Abschnitt weder in Sachen Dynamik noch Treffsicherheit gleichwertiges dagegen zu setzen, so dass die bis dahin sehr einseitige Partie  beim Halbzeitstand von 4:14 schon verloren war.

Nach der Pause zeigten dann auch wir endlich ein ansehnliches Spiel. Vorne war jetzt deutlich mehr Biss und Überlegung in den Aktionen und hinten im Tor konnte Stefanie Beer sich mehrfach mit tollen Paraden auszeichnen.  Wie schon häufig in dieser Saison haben unsere Mädels zumindest wieder mal bewiesen, dass sie trotz eines uneinholbaren Rückstandes nicht resignieren. Insbesondere Dank ihres guten Teamgeistes ist es den Mädels gelungen, den zweiten Durchgang vom Ergebnis her nahezu ausgeglichen zu gestalten (nur 8:9 „verloren).

Aufstellung: Stefanie Beer (Tor), Svenja Schneider, Laura Mages, Franzi Eckardt,  Mara Skupin, Jule Welge, Daniela Dreier, Jule Solfen,  Margit Hohmeier (1), Simone Schiemann (1), Isabel Bracht (1),  Mira Schmidthuis (4), Caro Engels (5/2)

  

7. Spieltag/16.11.2014:  HC Horn/Bad Meinberg - TSV Hillentrup 2  24:7 (12:2)

Bericht zum Spiel: leider wie letzte Woche, daher wird hier auf einen weiteren Kommentar verzichtet.

Aufstellung: Stefanie Beer (Tor), Katrin Pawlak, Kim Fasse, Simone Schiemann, Sonja Namislo, Isabel Bracht, Jule Solfen, Margit Hohmeier, Daniela Dreier (1), Mara Skupin (1), Lena Hovestadt (1/1), Caro Engels (2/1), Mira Schmidthuis (2),

 

6. Spieltag/09.11.2014:  TSV Hillentrup 2 - TSV Oerlinghausen 2  9:24 (6:13)

Fonn den ärsten Minuhte ann zeikten unseren Mannschafft eine indeskutabel Leihstung und wahr dem gegneriesches Tiem hoffnunkslos untalegen.

So mies wie die Rechtschreibung und Grammatik in dem vorstehenden Satz – so mies war auch die Darbietung, die unsere Mädels von der „Zweiten“ den Zuschauern, den Trainern und vor allem auch sich selbst zugemutet haben.

Da gibt es überhaupt nichts zu beschönigen – das war einfach nur schlecht und sehr enttäuschend.

Nie war der Satz „Es kann nur besser werden“ zutreffender!

Mädels, im nächsten Spiel müsste ihr ALLE beweisen, dass ihr deutlich mehr drauf habt!!!

Aufstellung: Stefanie Beer (Tor), Svenja Schneider, Franzi Eckardt, Vera Nolte, Katrin Pawlak, Mara Skupin, Daniela Dreier, Jule Solfen, Melina Solfen, Mira Schmidthuis (1), Kim Fasse (1), Simone Schiemann (1), Caro Engels (3/2), Diane Tünker (3)


 

 

5. Spieltag/26.10.2014:  TSV Hillentrup 2 - TuS Müssen/Billingh. 2  20:13 (7:8)

Mit der wohl besten Leistung seit dem Aufstieg in die Kreisliga vor 1 ½ Jahren haben unsere Mädels von der „Zwoten“ das wichtige Spiel gegen die Zweitvertretung vom TuS Müssen/Billinghausen gewonnen und damit die ersten beiden Saisonpunkte geholt.

Die Bedeutung dieses Kellerduells ließ sich bereits vor dem Anpfiff daran ablesen, dass beide Teams mit voller Truppe antraten – der Spielberichtsbogen und damit auch die Auswechselbänke waren rappelvoll.

Nach 14 Minuten lagen wir knapp mit 4:3 vorne, doch leisteten wir uns dann einen ca. 10-minütigen Durchhänger und kassierten in dieser Phase  5 Gegentore in Folge. Beim 4:8 fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff sah´s somit gar nicht gut aus für uns.  Aber diesmal ließen wir uns durch diesen Negativlauf nicht entmutigen, spielten weiter selbstbewusst und mit viel Druck auf die Abwehr und wurden für unseren Kampfgeist belohnt. Nach den Treffern zum 5:8 und 6:8 durch Franzi Eckardt und Katrin Pawlak gelang Mara Skupin genau mit der Halbzeitsirene der ganz wichtige Anschlusstreffer zum 7:8 Pausenstand.

Die zweite Halbzeit war dann wirklich klasse!
Direkt nach Wiederanpfiff erzielte die sehr starke Jule Solfen (insg. 6 Tore bei 7 Versuchen) den Ausgleichstreffer zum 8:8. Und danach ging´s munter so weiter. Erst nach dem 12:8 Tempogegenstoßtor durch Sonja Namislo gelang es Müssen, unseren 8:0-Tore-Lauf (!) zu unterbrechen und in der 40. Minute nochmal auf 12:9 zu verkürzen. Aber spätestens als Inga Albrecht gewohnt sicher vom Siebenmeterpunkt zum 15:10 vollstreckte (47. Minute) war die Partie praktisch entschieden. In der Schlussphase ließen unsere Mädels nichts mehr anbrennen, sondern belohnten sich vielmehr für ihre tolle Leistung damit, dass sie das Ergebnis bis zum Abpfiff noch auf 20:13 hochschraubten.

Auch wenn in den vorstehenden Zeilen insbesondere über die Tor(er)folge berichtet wurde, lag der Schlüssel zum Erfolg ganz klar in der sehr guten Abwehrleistung. Simone Schiemann und Mara Skupin verrichteten einen wirklich tollen Job gegen die sehr starke Halblinke von Müssen und ALLE anderen daneben oder dahinter machten durch gutes Verschieben die Räume eng. Und dann gab es ja im Tor auch noch unsere Bifi, die sich wieder mal durch zahlreiche Glanzparaden auszeichnen konnte (u.a. zwei „Marken“ gehalten).

Insgesamt war das eine sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung. Alle Spielerinnen wurden eingesetzt und ALLE haben einen guten Tag erwischt, was sich auch daran ablesen lässt, dass sich unsere Treffer auf 10 verschiedene Torschützinnen verteilen.

Prima Mädels, so kann´s weitergehen!!!

Spielverlauf aus Sicht des TSV:
0:1 /1:2 / 2:3 / 4:3 / 4:8 / 7:8 (Halbzeit)
12:8 / 12:9 / 14:9 / 14:10 / 15:10 / 15:11 / 18:11 / 18:12 / 19:12 /19:13 / 20:13

Aufstellung:
Stefanie Beer (Tor), Simone Schiemann, Dani Dreier, Vera Nolte (1), Kim Fasse (1), Mara Skupin (1), Franzi Eckardt (1), Katrin Pawlak (1), Mira Schmidthuis (1), Diane Tünker (1), Sonja Namislo (2), Inga Albrecht (5/3), Jule Solfen (6)

Siebenmeter-Statistik:
TSV: 4/3 (Inga scheitert bei einem Strafwurf am Keeper, verwandelt aber den Nachwurf)
Müssen: 4/1 (Bifi hält zwei „Marken“, eine landet am Pfosten)

 

4. Spieltag - 18.10.2014:  TV Großenmarpe - TSV Hillentrup 2  20:10 (10:7)

Was für ein seltsames Spiel.
Da zeigen unsere Mädels bis zur 23. Spielminute eine wirklich mutige und konzentrierte Leistung und dann plötzlich geht von jetzt auf sofort gar nichts mehr! Wer hat da denn den Stecker rausgezogen???

Dianes Tünkers Treffer zum 7:7 in besagter 23. Spielminute war das letzte Feldtor für das TSV-Team im gesamten Spiel!!! Danach kassierte man bis zum Halbzeitpfiff noch drei Gegentore zum 7:10 Pausenstand – bis dahin also alles noch gar nicht so schlimm.

Aber die Leistung im zweiten Durchgang war einfach nur noch erschreckend schwach. Das muss man leider so hart formulieren.  Die Torausbeute in Halbzeit Zwo lag bei mageren drei Siebenmetertreffern, während die Abwehr sich gleichzeitig – wie in den ersten 30 Minuten – 10 Gegentore einfing, so dass man am Ende mit einer deutlichen 10:20 Klatsche nach Hause fahren musste.

Und die Mädels konnten sich noch bei ihrer starken Keeperin Stefanie Beer bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist.

Die „dritte“ Halbzeit beim gemeinsamen Mannschaftsessen verlief dann deutlich erfolgreicher!
Beim Getränkeverzehr lagen wir schnell in Führung vor den anderen Gästen des Lokals und verteidigten diese erfolgreich bis zum Schluss.

Torschützen für den TSV: Caro Engels (3/2), Diane Tünker (2), Jule Welge (2/1), Vera Nolte (1), Kim Fasse (1), Simone Schiemann (1)

 

3. Spieltag - 28.09.2014:  TSV Hillentrup 2 - TuS Schloß Neuhaus  11:24 (5:10)

Tja, was soll man nach so einem Spiel schreiben?
So ratlos wie die Spielerinnen auf dem Spielfeld, zeigt sich auch der Verfasser dieser Zeilen. 

Natürlich war im Vorfeld klar, dass es gegen Schloß-Neuhaus ganz, ganz schwer werden würde, aber dass unser Team dann so deutlich untergeht, war höchst überflüssig. 

In der ersten Halbzeit konnten wir uns über lange Zeit noch erfolgreich gegen einen hohen Rückstand wehren (4:4 nach 15 Minuten / 5:8 nach 27 Minuten / 5:10 zur Halbzeit). 

Nach der Pause – man muss es so hart formulieren – sind wird dann völlig untergegangen, wobei besonders schmerzlich war, dass wir sämtliche (!!!) Gegentreffer im zweiten Durchgang durch Tempogegenstöße kassierten. Dabei machten wir es unseren Gästen viel zu einfach  – meistens weil wir uns vorne üble Ballverluste erlaubt haben, aber auch, weil unsere Torabschlüsse einfach zu harmlos waren und so der gegnerische Keeper den Ball sofort wieder ins Spiel bringen konnte. 

Unsere Problemzone liegt also eindeutig im Angriff, wo wir einfach druckvoller, variabler und torgefährlicher werden müssen – und zwar ganz schnell, sonst wird auch in den nächsten Partien nichts zu holen sein. 

Da es an der Einstellung unserer Mannschaft auch diesmal absolut nichts zu meckern gab, können wir uns voll darauf konzentrieren, im Training Ballsicherheit und Abschlussstärke zu üben, üben, üben!

Und irgendwann wird das dann auch auf dem Spielfeld belohnt werden. 

Torschützen für den TSV gab es nur drei(!), was auch nochmal ganz deutlich aufzeigt, wo´s im Argen liegt:
Caro Engels (5/2), Inga Albrecht (3), Jule Solfen (3)

  

 

2. Spieltag - 13.09.2014:  TSV Hillentrup - TuS Leopoldshöhe  13:22 (4:13)

Zweites Spiel, zweite klare Niederlage für unsere 2. Frauenmannschaft.

In der ersten Viertelstunde der Partie führte der Favorit aus Leopoldshöhe nur 3:2 und in dieser Phase hätten unsere Mädels durchaus sogar vorne liegen können, scheiterten aber ein ums andere Mal an der Gästekeeperin.
Dann „leistete“ sich das TSV-Team einen 5-Minuten-Blackout, den die „Leos“ dazu nutzen, um zwischen der 18. und der 23. Spielminute auf 9:3 davon zu ziehen.

Erst in der 28. Spielminute fiel dann der vierte TSV-Treffer zum 4:9, aber anstatt anschließend sich erstmal  irgendwie in die Halbzeit zu retten und sich neu zu sammeln, produzierten wir in den letzten 120 Sekunden vier haarsträubende Fehler, die alle zu schmerzlichen Gegentreffern und  dem vorentscheidenden Pausenstand von 4:13 führte. Hier war deutlich zu merken, dass unseren jungen Spielerinnen noch die nötige Coolness und Erfahrung fehlt, um kritische Situationen im Spiel einigermaßen unbeschadet durchzustehen.

Trotz des uneinholbaren Rückstandes zeigten unsere Mädels im zweiten Durchgang eine tolle Moral, ließen sich zu keiner Zeit hängen und setzten alles daran, die Niederlage in Grenzen zu halten. Das klappte dann so gut, dass die zweiten dreißig Minuten für sich betrachtet, 9:9 Unentschieden ausgingen.

Ein Top-Leistung zeigte Stefanie Beer im Tor, die nicht nur 3 „Marken“ entschärfen konnte, sondern auch zahlreiche klare Chancen des Gegners mit super Reflexen zunichte machte.

In der zweiten Halbzeit war vieles gut, was Mut macht, für die kommenden Aufgaben. Letztlich waren es  „nur“ die geschilderten insgesamt 7 ganz schwachen Minuten im ersten Durchgang, die diesmal einem besseren Resultat im Wege standen.

TSV-Torschützen: Inga Albrecht (3), Caro Engels (3), Jule Welge (2), Simone Schiemann (1), Lena Hovestadt (1), Jule Solfen (1), Franziska Eckardt (1), Margit Hohmeier (1)

 

1. Spieltag - 07.09.2014:  SG Bad Salzuflen 2 - TSV Hillentrup 2   22:14 (9:6)

 

In den ersten 20 Minuten konnte das TSV -Team das Spiel noch ausgeglichen gestalten (5:6), doch danach führten zu viele Angriffsfehler zu zahlreichen Tempogegenstößen für Bad Salzuflen. Spätestens in der 40. Spielminute hatten die Gastgeber beim Zwischenstand von 15:8 die Partie vorzeitig für sich entschieden. 
Unsere junge Mannschaft konnte in diesem Spiel leider nicht ihr wahres Leistungsvermögen abrufen.
Ausnahmen waren Inga Albrecht mit einer guten Trefferquote sowie A-Jugend-Keeperin Johanna Solfen, die in ihrem ersten "Frauenspiel"  ihren Job im Tor wirklich klasse erledigt hat. 

TSV-Torschützen: Inga Albrecht (7/3), Kim Fasse (2), Jule Welge (2), Lena Hovestadt (2/1), Mira Schmidthuis (1)
 

 

 

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