Spielberichte der weiblichen B-Jugend

     

    

    

 

8. Spieltag 12.11.2017  HSG Lemgo - TSV Hillentrup  11:35 (9:17)
7. Spieltag 05.11.2017  HSG Altenbeken/Buke - TSV Hillentrup  11:32 (7:14)
6. Spieltag 08.10.2017  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad Meinberg  23:16 (12:5)
5. Spieltag 01.10.2017  HSG Blomberg 2 - TSV Hillentrup  4:26 (2:19)
4. Spieltag 24.09.2017  TSV Hillentrup - SG Detmold 1  13:13 (8:10)

3. Spieltag 17.09.2017  SG Detmold 2 - TSV Hillentrup  12:22 (7:12)
2. Spieltag 09.09.2017  TuS Müssen-Billingh. - TSV Hillentrup 14:20 (5:10)

1. Spieltag 02.09.2017  TSV Hillentrup - HSG Lemgo  24:8 (11:1)

3. Oberliga-Quali-Turnier / 17. und 18.06.2017
2. Oberliga-Quali-Turnier / 11.06.2017

1. Oberliga-Quali-Turnier / 28.05.2017
Final-Four um den Kreispokal / 02.04.2017
16. Spieltag 19.03.2017  TSV Hillentrup - SG Cappel/Großenm.  21:21 (13:12)
15. Spieltag 14.03.2017  TV Horn-Bad Meinberg - TSV Hillentrup  15:19 (8:7)
14. Spieltag 19.02.2017  SG Detmold 2 - TSV Hillentrup  15:30 (6:16)
13. Spieltag 12.02.2017  TSV Hillentrup 2 - HSG Blomberg 2  19:12 (11:5)
12. Spieltag 05.02.2017  TuS Müssen-Billingh. - TSV Hillentrup  20:18 (9:4)
11. Spieltag 28.01.2017  SG Cappel/Großenm. - TSV Hillentrup  13:28 (5:12)
10. Spieltag 24.01.2017  TSV Hillentrup - SG Detmold  19:17 (7:7)
9. Spieltag 21.01.2017  FC Stukenbrock - TSV Hillentrup  12:21 (7:10)
8. Spieltag 15.01.2017  TSV Hillentrup - JSG Schloß N./Sennelager  36:5 (16:1)
Pokal-Viertelfin. 18.12.2016  SG Cappel/Großenm. - TSV Hillentrup 11:21 (8:6)
7. Spieltag 03.12.2016  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad Meinberg 21:24 (12:9)
6. Spieltag 06.11.2016  TSV Hillentrup - SG Detmold 2  27:14 (15:7)
5. Spieltag 30.10.2016  HSG Blomberg/L. 2 - TSV Hillentrup 25:18 (12:9)
4. Spieltag 25.10.2016  TSV Hillentrup - TuS Müssen-Billinghausen  18:15 (8:7)
3. Spieltag 25.09.2016  HSG Detmold - TSV Hillentrup  22:6 (14:2)

2. Spieltag 18.08.2016  TSV Hillentrup - FC Stukenbrock  33:9 (15:4)

1. Spieltag 10.09.2016  JSG Schloß-N./Sennelager - TSV Hillentrup  9:22 (4:11)

Pokal-Final-Four  12.03.2016 / Ausrichter TSV Hillentrup
18. Spieltag  06.03.2016  TSV Hillentrup - VfL Schlangen  36:14 (19:7)
17. Spieltag  28.02.2016  VfL Schlangen - TSV Hillentrup  7:33 (5:16)
16. Spieltag  21.02.2016  TSV Hillentrup - TuS Müssen-Billingh. 25:21 (14:10)
15. Spieltag  14.02.2016  TSV Hillentrup - HSG Lemgo  26:13 (10:8)
14. Spieltag  09.02.2016  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad Meinberg 24:16 (10:7)
13. Spieltag  07.02.2016  SG Handball Detmold 2 - TSV Hillentrup  13:31 (6:16)
12. Spieltag  23.01.2016  FC Stukenbrock - TSV Hillentrup  17:21 (8:14)
11. Spieltag  09.12.2015  TuS Müssen-Billingh. - TSV Hillentrup  16:27 (10:12)
10. Spieltag  06.12.2015  TSV Hillentrup - SG Handball Detmold 2  37:15 (14:6)
9. Spieltag  29.11.2015  TV Horn-Bad Meinberg - TSV Hillentrup  11:18 (9:7)

8. Spieltag  21.11.2015  SG Handball Detmold 2 - TSV Hillentrup  9:47 (4:20)
7. Spieltag  20.11.2015  HSG Lemgo - TSV Hillentrup  19:34 (8:14)

6. Spieltag  15.11.2015  TSV Hillentrup - FC Stukenbrock 36:8 (18:6)
5. Spieltag  31.10.2015  TSV Hillentrup - VfL Schlangen  39:9 (16:2)
4. Spieltag  27.09.2015  TSV Hillentrup - TuS Müssen-Billingh.  21:22 (12:9)
3. Spieltag  13.09.2015  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad Meinberg  27:12 (14:9)
2. Spieltag  04.09.2015  FC Stukenbrock - TSV Hillentrup  14:41 (7:22)

1. Spieltag  29.08.2015  TSV Hillentrup - HSG Lemgo  32:11 (13:7)
23.08.2015 Pokal-Viertelfinale HSG Lemgo - TSV Hillentrup  14:27 (6:16)
Trainingslager und Vorbereitungsspiele 15. und 16.08.2015


8. Spieltag/12.11.2017  HSG Lemgo - TSV Hillentrup  11:35 (9:17)

Mit einem klaren 35:11 Auswärtserfolg bei der HSG Handball Lemgo starten unsere B-Mädels in das zweite Drittel der Saison (es wird eine „Dreier-Runde“ gespielt).

Einen ausführlichen Spielbericht können wir uns diesmal sparen, denn wer wissen möchte, wie sich die Mädels geschlagen haben, der braucht nur den Bericht von letzter Woche lesen!
Das Spiel in Lemgo war fast eine exakte Kopie des Auftrittes am letzten Wochenende in Altenbeken:
-    Erste Halbzeit bis zur 20 Minuten erschreckend unkonzentriert und häufig nicht schön anzusehen (vor allem in der Abwehr).
-    Zweite Halbzeit dann überhaupt nicht mehr zu bremsen – schon irgendwie komisch.

Als wir nach 20 Minuten bereits 9 Gegentore gegen die wacker kämpfenden Lemgoerinnen kassiert hatten (die im Übrigen nur mit 8 Spielerinnen angetreten waren – darunter mehrere C-Jugendliche), gab´s im Team-Time-Out bei einer nur äußerst knappen TSV-Führung von 11:9 ein paar klare Ansagen von der Trainerseite.
Danach blieben wir dann prompt bis zum Pausenpfiff ohne weiteren Gegentreffer und steigerten uns gleichzeitig in der Präzision unserer Tempogegenstöße, so dass mit einem Halbzeitstand von 17:9 die Seiten gewechselt wurden.

Die nochmals deutlichen Anweisungen in der Kabine zeigten anscheinend Wirkung, denn im zweiten Durchgang gab´s dann – bis auf die immer noch weit vom Optimum entfernte Chancenverwertung – nicht mehr viel zu meckern. Wie gesagt, alles genau so wie letzte Woche!
 
Am nächsten Samstag brauchen wir in unserem Heimspiel gegen den Tabellendritten TuS Müssen-Billinghausen (13:4 Punkte) gegenüber unseren letzten beiden Spielen schon eine deutliche Leistungssteigerung, um gegen diesen unbequemen Gegner punkten und das Kopf-an-Kopfrennen an der Tabellenspitze mit Detmold (jeweils 15:1 Punkte) fortsetzen zu können.

TSV-Aufstellung gegen Lemgo:
Maja Fahrenkamp (einen Strafwurf pariert) und Marit Lehnert;  Sina Gerber (1/1), Lisa Schake (1), Maya Menz (2), Marie Vieregge (3), Leah Ruhnau (4), Tine Kienert (5), Emi Schröder (6/1), Lea Neu (6), Alina Brinkmann (7/2)

 

7. Spieltag/05.11.2017  HSG Altenbeken/Buke - TSV Hillentrup 11:32 (7:14)

Unsere B-Mädels gewinnen das Nachholspiel in Altenbeken deutlich mit 32:11 und bleiben damit weiterhin ungeschlagen!

Wer nur das Ergebnis sieht, der wird vermuten, dass die Mädels eine überzeugende Leistung gezeigt und den Gegner völlig problemlos „von der Platte gefegt“ haben. Für die zweite Halbzeit stimmt diese Einschätzung auch, aber im ersten Durchgang waren unsere Mädels offensichtlich noch komplett im „Herbstferien-Modus“ – anders ist das schlafmützige Auftreten in den ersten ca. 20 Spielminuten nicht zu erklären. In dieser Zeit hatten wir uns mühsam und begleitet von vielen Fehlern zu einem 9:6 „geeiert“. Nach dem überfälligen Team-Time-Out lief es dann bis zum Halbzeitpfiff schon besser, so dass wir doch noch mit einer relativ klaren 14:7-Führung in die Pause gehen konnten. 

Auch nach Wiederanpfiff ging es in den ersten paar Minuten noch etwas holprig weiter – unsere ersten vier Treffer nach der Pause konterte Altenbeken jedesmal umgehend mit einem Gegentor zum Zwischenstand von 18:11.
Erst danach zeigten unsere Mädels endlich so richtig, was sie drauf haben, wenn sie voll bei der Sache sind. Obwohl wir – wie auch schon in Halbzeit 1 – viel durchwechselten, konnte man sich das Zusammenspiel unserer Mädels jetzt wirklich gut ansehen. Die Abwehr hatte jetzt endlich diesen Namen verdient und im Umschaltspiel wurde der Ball jetzt deutlich schneller und sicherer nach vorne gebracht. Der Lohn für diese späte Leistungssteigerung: Ein 14:0 Lauf bis zum Schlusspfiff!
Klasse dabei vor allem auch die Leistung von Marie Vieregge, die die tollen Zuspiele ihrer Mitspielerinnen in vier blitzsaubere Treffer veredelte!

Bei aller Trainerkritik, die sich unsere Mädels in der Halbzeit anhören mussten, müssen wir sie aber gleichzeitig auch für den überzeugenden Endspurt loben. Aber gerade dieser Endspurt beweist mal wieder eindeutig: Auf die richtige Einstellung kommt es an!

TSV-Aufstellung gegen Altenbeken-Buke:
Marit Lehnert (einen Strafwurf pariert) und Maja Fahrenkamp im Tor;  Leah Ruhnau (1), Lisa Schake (1), Alina Brinkmann (3), Marie Vieregge (4), Maya Menz (4), Janina Thermann (4), Lea Neu (5/3), Tine Kienert (5), Alina Brand (5)


6. Spieltag/08.10.2017  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad Meinberg 23:16 (12:5)

Unsere B-Mädels verteidigen die Tabellenspitze mit einem 23:16 Erfolg gegen den TV Horn-Bad Meinberg!

Wie schon häufiger in den letzten Spielen zu beobachten, zeigten die Mädels dabei auch diesmal wieder zwei ziemlich unterschiedliche Halbzeiten: Der erste Durchgang war richtig toll anzusehen, nach der Pause gab´s dann zu viele Fehler, die unseren Gegner nochmal zurück ins Spiel brachten.   

In den ersten 25 Minuten gab´s wirklich nichts zu meckern: Starke Torwartleistung (Marit Lehnert), sehr konzentrierte und konsequente Deckungsarbeit, schnelles und erfolgreiches Umschaltspiel nach vorne, klug vorgetragene Angriffe im Spiel 6 gegen 6 mit Torerfolgen von allen Positionen – das war richtig klasse! Vor allem in der bärenstarken Anfangsphase war Horn quasi chancenlos – 9:1 lautete der fast schon sensationelle Zwischenstand gegen den Tabellendritten nach nur 12 gespielten Minuten! Eins von gleich mehreren Highlights war dabei die super Aktion von Marie Vieregge, die erst im Innenblock einen Sprungwurf blockte, dem abprallenden Ball hinterherhechtete und nach Eroberung sofort knackig zur bereits nach vorne gestürmten Lea Neu spielte, die dann sauber vollstreckte! Da war alles dabei, was das Trainerherz höher hüpfen lässt!

Wir fingen dann früh an, munter durchzuwechseln (wir hatten heute 13 Spielerinnen an Bord), was etwas zu Lasten der „Perfomance“ ging, aber auch in der neuen Formation machten die Mädels weiterhin ihre Sache gut. Den Treffer zum 12:5-Halbzeitstand erzielte Maya Menz mit einem schönen Tor von Linksaußen, nachdem sie vorher von ihren Mitspielerinnen mustergültig freigespielt worden war.  

Auch der Start in Durchgang Zwei war dann durchaus noch gelungen (16:8 bei gespielten 6 Minuten nach Wiederanpfiff), doch dann folgten mehr als 10 Minuten, in denen wir sowohl in „hinten“ als auch „vorne“ wirklich ganz schön schlecht aussahen! Mit vielen technischen Fehlern und suboptimalen Torwürfen sowie einem unerklärlichen Nachlassen in der Defensive, machten wir die Horner Mädels unnötigerweise wieder stark. 1:5 Tore kassierten wir in dieser Schwächephase, so dass 8 Minuten vor dem Spielende unsere Führung auf 17:13 zusammengeschmolzen war. Eine energische Einzelaktion von Leah Ruhnau zum 18:13 beendete dann diesen Negativlauf und als danach Lisa Schake ein klasse Anspiel an den Kreis zum 19:13 verwertete, war alles wieder im Lot. In den verbleibenden Minuten geriet der Erfolg unserer Mädels dann nicht mehr in Gefahr und – über die gesamte Spielzeit betrachtet – spiegelt das Endergebnis von 23:16 die Kräfteverhältnisse an diesem Tag schon richtig wider.

Und wieder mal freuen wir Trainer uns vor allem über die geschlossene Mannschaftsleistung, die auch durch die gleich 9 verschiedenen Torschützinnen zum Ausdruck kommt (siehe unten).

Somit bleiben unsere B-Mädels weiterhin ungeschlagen und liegen mit jetzt 9:1 Punkten weiterhin an der Kreisligaspitze. Das „Kopf-an-Kopf-Rennen“ mit den punktgleichen Detmoldern setzt sich also fort.
Nächstes Wochenende geht´s nach Altenbeken und natürlich hoffen wir, dass wir dort unsere Erfolgsserie weiter ausbauen können.

TSV-Aufstellung gegen Horn-Bad Meinberg:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor;  Sina Gerber, Marie Vieregge, Maya Menz (1), Lea Neu (1), Janina Thermann (1), Tine Kienert (1), Leah Ruhnau (3/1), Alina Brand (3 /starkes Comeback bei ihrem ersten Einsatz nach auskuriertem Nasenbeinbruch!), Alina Brinkmann (4), Lisa Schake (4), Emi Schröder (5/1)


5. Spieltag/01.10.2017  HSG Blomberg 2 - TSV Hillentrup  4:26 (2:19)

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass es für unsere Gastgeber wohl richtig schwer werden würde, da nur drei „richtige“ B-Jugendliche in Blombergs „Reserveteam“ standen. Alle übrigen Blomberger Spielerinnen waren aus dem Jahrgang 2003 und jünger.

Obwohl bei uns Alina Brand immer noch nicht wieder mitwirken konnte und auch Leah Ruhnau (stark erkältet) über die komplette Spielzeit geschont wurde, war Blomberg von Beginn chancenlos und wurde in der ersten Halbzeit von unseren Mädels förmlich überrollt. Zwischenstand nach einer Viertelstunde: 15:0 für den TSV!

Wir wechselten natürlich munter durch, so dass alle Spielerinnen auf mindestens eine Halbzeit Spielanteile kamen und nahmen dabei bewusst in Kauf, dass unsere Rückraumformationen in vielen Phasen aus drei etatmäßigen Außenspielerinnen bestanden. Dabei konnten die Mädels ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen, was ihnen in der ersten Halbzeit auch sehr gut gelang – bis zum Halbzeitpfiff wurde eine 19:2-Führung herausgespielt.

Über den zweiten Durchgang sollten wir den „Mantel des Schweigens“ legen. Am Endstand (26:4) lässt sich ablesen, dass wir nach der Pause nur noch ganze 7 Treffer erzielten – das war schwach von uns. In der Abwehr hatten wir weiterhin überhaupt keine Probleme, aber unsere Offensivleistung war Welten von der tollen Darbietung der ersten 25 Minuten entfernt. Das lag zum größten Teil an uns selbst (eine Unzahl von technischen Fehlern – insbesondere „Kreis ab“!), aber auch an einer bemerkenswerten Leistungssteigerung der Blomberg Abwehr, bei denen vor allem die Keeperin immer wieder Siegerin im Duell gegen unsere Werferinnen war.  

Nächsten Sonntag haben wir dann eine deutlich härtere Nuss zu knacken. In heimischer Halle empfangen wir im Duell „Erster gegen Dritter“ die Mannschaft des TV Horn-Bad Meinberg. Anwurf ist um 16:45 Uhr – wir freuen uns über jeden Zuschauer!

TSV-Aufstellung gegen Blomberg 2:
Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert im Tor (beide wurden nur jeweils zweimal bezwungen); Tine Kienert (1), Marie Vieregge (1), Lisa Schake (2), Janina Thermann (2), Sina Gerber (2), Maya Menz (3/1), Lea Neu (4/1), Alina Brinkmann (5/1), Emi Schröder (6)
 

4. Spieltag/24.09.2017  TSV Hillentrup - SG Detmold 1  13:13 (8:10)

Gegen den aktuellen Kreismeister SG Handball Detmold erkämpfen sich unsere Mädels ein hochverdientes 13:13-Unentschieden und bleiben damit weiterhin ungeschlagen!

In diesem intensiven und jederzeit packenden Duell zeigten unsere Mädels mal wieder über die volle Spielzeit eine hochmotivierte Einstellung, die am Ende völlig zu Recht mit einem Punkt belohnt wurde. Selbst ein Sieg wäre möglich und auch nicht unverdient gewesen.

Wir kamen super aus den Startlöchern und gingen durch ein Tempogegenstoßtor von Marie Vieregge und einem Linksaußentreffer von Alina Brinkmann schnell mit 2:0 in Führung. Auch beim 3:1 (Tor durch Lea Neu von Halbrechts) und 4:3 (Emi Schröder) lagen wir – bei gespielten 10 Minuten – immer noch in Front. Danach leisteten wir uns allerdings einige unnötige Abspielfehler und auch zu einfache Torwürfe, nach denen die sehr starke gegnerische Keeperin dann jedesmal den Ball zu schnell wieder ins Spiel bringen konnte. Beide „Fehlerquellen“ machten es den Detmoldern dann leicht, einfache Tempogegenstoßtore gegen uns zu erzielen. So lagen wir beim 5:8 auf einmal mit 3 Toren hinten. Und auch nach den beiden Anschlusstreffern durch Alina Brinkmann und Leah Ruhnau zum 7:8 bestrafte Detmold zwei weitere Angriffsfehler von uns mit weiteren Kontertoren zum 7:10.
Ganz wichtig aber, dass Emi Schröder kurz vor dem Halbzeitpfiff dann noch zum 8:10 Halbzeitstand verkürzen konnte.  

Die zweite Halbzeit war dann auf beiden Seiten von den starken Abwehrreihen geprägt und durch ihre ähnliche Spielweise neutralisierten sich beide Teams quasi gegenseitig, so dass nur noch wenig Tore fielen.

Unsere Mädels zeigten in der Abwehr gegen die „Torfabrik“ der SG Detmold (dieses Team erzielte in der letzten Saison im Schnitt pro Spiel 27 Tore!) eine herausragende Leistung und ließen im zweiten Durchgang nur noch einen einzigen (!!!) Treffer aus dem gebundenen Spiel heraus zu! Was an Würfen dann doch mal durch unsere dicht gestaffelte Abwehrreihe auf´s Tor flog, war – bis auf diese eine Ausnahme - immer sichere Beute unserer Torhüterin Maja Fahrenkamp, die ihre Kiste quasi zunagelte!

Vorne spielten wir jetzt konzentrierter und geduldiger, hatten aber auch bei guten Wurfgelegenheiten Schwierigkeiten, den Ball im Tor unterzubringen. Allein Emi Schröder hatte das Wurfglück noch auf ihrer Seite und war damit in der zweiten Halbzeit unsere einzige Torschützin  - das gibt´s auch nicht alle Tage! Nach Emis Anschlusstreffer zum 9:10 erzielte Detmold – durch einen unhaltbaren Wurf genau in den Winkel – das 9:11. Danach blieb Detmold aber eine komplette Viertelstunde (!) ohne eigenen Treffer – auch weil Maja Fahrenkamp in dieser Zeit eine „Marke“ parieren konnte.

Drei weitere „Emi-Kracher“ brachten uns mit 12:11 in Front, doch ausgerechnet in dieser Phase, wo wir im Vergleich zu Detmold ein deutliches Chancenplus hatten, leisteten wir uns 3 „Fahrkarten“ vom Siebenmeter-Punkt aus und – noch schlimmer – verdamelten dann zweimal hintereinander den Ball, was Detmold eiskalt zu zwei weiteren Tempogegenstoßtoren nutzte.  Obwohl das ihre einzigen  weiteren Treffer im zweiten Durchgang waren, lag Detmold so plötzlich doch wieder 13:12 in Führung - bei noch genau 2 Minuten Spielzeit.

Das fällige Team-Time-Out war in erster Linie zur Nervenberuhigung gedacht und das hat auch gut funktioniert: Geduldig brachten unsere Mädels ihre Emi erneut in eine gute Wurfsituation und die hämmerte die Kugel erneut in den Detmolder Kasten!
13:13 - noch 45 Sekunden.
Detmold zeigt Nerven und verliert im folgenden Angriff schnell den Ball. Wir spielen vorne die Zeit runter und warten auf die finale Wurfgelegenheit, die sich dann tatsächlich nochmal bietet. Doch gegen unseren Wurf frei von Rechtsaußen zeigt Detmolds Keeperin eine tolle Parade und rettet ihrer Mannschaft damit den Punkt.

Wir sind sehr froh, dass wir uns wenigstens mit einem Punkt für die starke Leistung belohnt haben. Eine Niederlage wäre auch wirklich nicht verdient gewesen. Letztlich hat Detmold das Unentschieden zu 90  % ihrer Torhüterin und ihren Tempogegenstoßtoren zu verdanken. Im gesamten Spiel hat die Detmolder Offensive im gebundenen Spiel (6:6) gerade mal 4 Tore (+ ein Siebenmetertor) gegen uns erzielen können – das sind Zahlen, die zeigen, wie stark unsere Mädels inzwischen in der Deckung sind! Der Leser merkt wahrscheinlich: Die Trainer sind darauf sehr stolz!

Somit bleibt der Kampf um die Tabellenspitze weiter spannend.
Nächsten Sonntag spielen wir bei der „Reserve“ der HSG Blomberg-Lippe, bevor dann eine Woche später das bisher verlustpunktfreie Team vom TV Horn-Bad Meinberg seine Visitenkarte bei uns abgibt.  

P.S. Danke an alle, die gegen Detmold in der Halle waren und für eine tolle Stimmung und Unterstützung gesorgt haben!!!

TSV-Aufstellung gegen Detmold 1:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor;  Sina Gerber, Maya Menz, Lisa Schake, Janina Thermann, Tine Kienert, Marie Vieregge (1), Leah Ruhnau (1), Lea Neu (1), Alina Brinkmann (2), Emi Schröder (8)


3. Spieltag/17.09.2017  SG Detmold 2 - TSV Hillentrup  12:22 (7:12)

Ungefährdeter 22:12 Sieg bei der „Zwoten“ von Detmold macht den gelungenen Saisonstart perfekt!

Während sich die „Reserve“ von Detmold personell leichte Verstärkung aus ihrer „Ersten“ holte, fehlten bei uns mit Alina Brand, Lea Neu und Janina Thermann verletzungs- bzw. krankheitsbedingt gleich drei Akteure. Somit mussten wir diese Partie mit nur neun Feldspielerinnen über die Bühne bringen.

Das klappte dann aber in den meisten Phasen des Spiels viel besser als vorher zu erwarten. Trotz nicht eingespielter Rückraumformation hatten unsere Mädels die Partie – nach leichtem Stotterstart – eigentlich jederzeit gut unter Kontrolle und gerieten nie ernsthaft in Gefahr, hier Punkte liegen zu lassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (2:2 nach 5 Minuten) zogen unsere Mädels anschließend auf 7:2 davon und hielten danach – trotz zu vieler Fehlpässe im Umschaltspiel nach vorne – diesen  5-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit (12:7).

Detmold verkürzte nach Wiederanpfiff nochmal auf 13:9, doch nach einem erneuten 5-Tore-Lauf war das Spiel dann Mitte des zweiten Durchgangs beim Zwischenstand von 18:9 endgültig entschieden. Und obwohl wir in der anschließend noch verbleibenden Spielzeit wirklich eine ganz „wilde“ Aufstellung auf der Platte hatten, zeigten die Mädels weiterhin eine gute Leistung und konnten bis zum Schlusspfiff den Vorsprung sogar noch auf 10-Tore zum 22:12-Endstand ausbauen.

Am kommenden Sonntag tritt dann die „Erste“ der HSG Detmold bei uns an (Anwurf 15:45 Uhr). Gegen den amtierenden Kreismeister brauchen wir eine Topleistung und viel Unterstützung von unseren Zuschauern, um bestehen und vielleicht sogar gewinnen zu können!
Also – kommt alle in die Halle und „helft“ unseren Mädels!

TSV-Aufstellung gegen Detmold 2:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor (beide konnten jeweils eine „Marke“ parieren!);  Sina Gerber, Marie Vieregge (1), Maya Menz (1), Lisa Schake (1), Tine Kienert (3), Leah Ruhnau (4/1),  Emi Schröder (6), Alina Brinkmann (6)
 


2. Spieltag/09.09.2017  TuS Müssen-Billingh. - TSV Hillentrup  14:20 (5:10)

Überraschend deutlich gewinnen unsere B-Mädels das Spitzenspiel in Müssen mit 20:14!

Am frühen Samstagabend mussten wir ohne Alina Brand (verletzt) und Lisa Schake (privat verhindert) bei einem der diesjährigen Titelfavoriten antreten. Genau wie Detmold (und wir) hat auch Müssen den – eigentlich fest eingeplanten - Aufstieg in die Oberliga verpasst, sich daher aber umso mehr für die Kreisligasaison vorgenommen. Wir dagegen sind ohne großen Druck in dieses Spiel gegangen und das sah man unserem Spiel dann auch von der ersten bis zu letzten Minute deutlich an.

Cool, clever und nicht zu „verkopft“, dabei gleichzeitig aber hochkonzentriert, leidenschaftlich und entschlossen – so lässt sich der Auftritt unserer Mädels wohl am besten in Kurzform beschreiben.

In zwei Bereichen waren wir den Müssenerinnen in dieser Partie deutlich überlegen:
1.    in der Abwehr, die – vor allem in der ersten Halbzeit – nur ganz selten zwingende Chancen zuließ
2.    im Tempogegenstoßspiel, mit dem wir uns bereits im ersten Durchgang den entscheidenden Vorteil herausspielen konnten

Aber auch unser Positionsspiel vorne war wirklich gut anzusehen. Egal mit welchen Abwehrformationen es Müssen probierte, wir spielten geduldig und überlegt weiter und suchten  den Torabschluss meistens nur bei wirklich klaren Chancen.

Dabei ließen wir in der ersten Halbzeit sogar noch einen Strafwurf und ein paar Konter ungenutzt, sonst hätten wir bereits zur Pause noch höher führen können.

Aber auch so erspielten wir uns über 3:1, 5:1, 5:3, 7:3 bis zum Halbzeitpfiff einen komfortablen 10:5 Vorsprung. Besonders die nur 5 Gegentore gegen diese eigentlich spielstarke Mannschaft belegen, wie stark die Defensivleistung unserer Mädels war – auch Dank des tollen Auftrittes von Marit Lehnert im Tor.

Auf Grund der klaren Führung und unserer stark eingeschränkten Wechselmöglichkeiten für die Rückraumpositionen, stellten wir unseren „Matchplan“ für den zweiten Durchgang dann etwas um. Ganz bewusst nahmen wir nun häufiger das Tempo aus dem Spiel, um auch für das Schlussviertel der Partie noch ausreichend Kraftreserven zu haben. Und auch diese Vorgabe setzten die TSV-Mädels klasse um. Zwischenzeitlich führten wir sogar mit 8 Toren (16:8) und wurden daher auch nicht nervös, als Müssen dann mit drei Treffern in Folge nochmals auf 16:11 (9 Minuten vor Schluss) verkürzte. Danach ließen wir nichts mehr anbrennen und konnten am Ende einen – in dieser Form vorher nicht erwarteten, aber hochverdienten – 20:14 Erfolg bejubeln!

Viel Lob gab es von den mitgereisten Eltern, die dabei zu Recht die geschlossene Mannschaftsleistung und das wirklich gute Zusammenspiel hervorhoben.

Das hat Spaß und Lust auf mehr gemacht! Klar, solche Topleistungen lassen sich nicht auf Knopfdruck beliebig wiederholen, aber es war deutlich zu sehen, dass die Mädels auf einem richtigen guten Weg sind.  Wir als Trainer können nur sagen: Das war klasse – weiter so!

TSV-Aufstellung gegen Müssen:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor (Maja konnte eine „Marke“ parieren);  Marie Vieregge, Sina Gerber, Janina Thermann, Maya Menz, Tine Kienert (3), Emi Schröder (3), Leah Ruhnau (4/3), Lea Neu (5/1), Alina Brinkmann (5 / sehr gute Wurfquote!)
 


1. Spieltag/02.09.2017  TSV Hillentrup - HSG Lemgo  24:8 (11:1)

Erfolgreicher Saisonauftakt für unsere B-Mädels!

Im ersten Punktspiel der neuen Saison wurde das TSV-Team seiner Favoritenrolle gerecht und gewann seine Heimpartie gegen die Mädels der HSG Handball Lemgo am vergangenen Samstag deutlich mit 24:8.

Bei uns fehlte verletzungsbedingt Alina Brand und auch Emi Schröder konnte nur eingeschränkt eingesetzt werden. Dadurch hatten wir über weite Strecken des Spiels Rückraumformationen auf der Platte, die in dieser Konstellation bisher nur selten oder gar nicht zusammengespielt haben.

Gegen ein ebenfalls ersatzgeschwächtes Lemgoer Team (mussten mit einem Feldspieler im Tor agieren) liefen wir zwar zu keinem Zeitpunkt Gefahr, die Punkte abzugeben, richtig überzeugen konnten wir aber in vielen Phasen des Spiels auch nicht.

Insbesondere in der zweiten Halbzeit sahen wir vor allem in der Abwehr oftmals schlecht aus – natürlich auch deswegen, weil sich in der Abwehr die fehlende Abstimmung noch stärker auswirkte als im Angriff, dennoch hätten wir viele Situationen besser lösen können.

Aber bei aller Kritik gab es auch viel Positives:
Wir hätten zwar noch mehr Tore erzielen müssen, aber DIE Tore, die wir geworfen haben, waren dafür häufig schön herausgespielt – sowohl durch gut vorgetragene Tempogegenstöße als auch im Positionsspiel 6:6.

Auch unsere beiden Torhüterinnen wussten zu gefallen und konnten so manchen Fehler unserer löchrigen Abwehr noch ausbügeln.

Nach der bereits vorentscheidenden 11:1 Halbzeitführung haben wir im zweiten Durchgang oftmals bewusst auf das schnelle Spiel nach vorne verzichtet, um mit unserem bunt zusammengewürfelten Rückraum das Positionsspiel zu trainieren. Das klappte auch gar nicht mal so schlecht, aber – wie schon gesagt – die Abwehrleistung dieser Formation war dann doch teilweise „gruselig“. Den zweiten Durchgang „gewannen“ wir daher „nur“ mit 13:7 – auch weil Lemgo nie aufsteckte und bis zum Schluss um jeden Treffer kämpfte.

Unser Highlight der Partie erfolgte erst ganz zum Ende, als Lea Neu einen Freiwurf mit einem fulminanten Geschoss unter die Latte DIREKT verwandeln konnte – sowas sieht man nicht alle Tage!

Was uns wirklich gefreut hat, ist, dass alle 10 Feldspielerinnen sich in die Torschützenliste eintragen konnten – prima!

Am Sonntagnachmittag stand für unsere Mädels dann noch eine längere (gut gelaunte) Trainingseinheit mit anschließendem „Kaffeetrinken“ auf dem Programm.

TSV-Aufstellung gegen Lemgo:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor (Maja konnte zwei „Marken“ entschärfen); Lisa Schake (1), Marie Vieregge (1), Alina Brinkmann (1), Janina Thermann (1), Tine Kienert (2), Maya Menz (2), Sina Gerber (2), Lea Neu (4), Emi Schröder (4), Leah Ruhnau (6/1)
 

3. Oberliga-Quali-Turnier / 17. und 18.06.2017

Oberligaaufstieg verpasst – aber viele wertvolle Erfahrungen gewonnen!

Im 3. und letzten Quali-Turnier lief irgendwie alles gegen uns, so dass wir in insgesamt 5 Spielen leider nur einen einzigen Punkt holen konnten. Um nachempfinden zu können, warum wir die Turnierserie trotzdem ganz klar als Erfolg einstufen, versuche ich mal für alle interessierten und geduldigen Leser den Ablauf der zwei Turniertage in Menden zusammenzufassen:

1.  Spiel gegen „Everswinkel“: Ein tolles Auftaktspiel, das wir – auch nach Meinung der anderen, zuschauenden Mannschaften  - alleine wegen der unübersehbar gegen uns pfeifenden Schiedsrichter verloren haben (wer mich kennt, weiß, dass – wenn ich so etwas schreibe – es wirklich übel gewesen sein muss!)! Trotzdem hielten unsere Mädels das Spiel bis kurz vor Schluss offen (9:10) - vor allem auch, weil Maja Fahrenkamp im Tor bei 6 Strafwürfen nur einmal überwunden wurde! Dann aber wurden wir durch die fünfte (!) äußerst zweifelhafte Hinausstellung (in 30 Minuten! / KEINE für unseren Gegner!) endgültig entscheidend in Nachteil gebracht, so dass wir am Ende mit 9:12 gegen den späteren Turnierzweiten verloren haben.

2. Spiel gegen „Bösperde“: Die schmerzliche und äußerst knappe Niederlage gegen die Mannschaft des Turnierausrichters müssen wir uns in erster Linie schon selbst zuschreiben, auch wenn wieder die Schiedsrichter uns in vielen Situationen klar benachteiligt haben. Allerdings war es diesmal so, dass wir uns bei einer ähnlich starken Leistung wie im Auftaktspiel gar nicht in die Abhängigkeit von Schieri-Entscheidungen gebracht hätten. Insbesondere unsere Chancenverwertung und unsere Abwehrleistung war lange Zeit einfach zu schlecht. Erst als wir schon aussichtslos 7:12 hinten lagen und nur noch 7 Minuten zu spielen waren, bekamen unsere Mädels ihre Neven wieder in den Griff, nahmen ihr Herz in die Hand und glichen tatsächlich 60 Sekunden vor dem Ende zum 12:12 aus. Doch die tolle Aufholjagd wurde leider nicht belohnt, denn Bösperde gelang kurz vor dem Schlusspfiff dann noch der entscheidende Treffer zum 12:13.

Ihr könnte euch vorstellen, wie die Stimmung bei uns allen nach diesen beiden Spielen war. Aber zum Glück hatten wir uns ja entschlossen, nach dem ersten Turniertag nicht nach Hause zu fahren, sondern in Menden in einem kleinen Hotel zu übernachten. Gerade nach den beiden frustrierenden Niederlagen war diese Entscheidung Gold wert, denn so blieben wir alle zusammen und hatten alle gemeinsam einen richtig tollen, lustigen und sehr unterhaltsamen Abend – vor allem wurde viel gelacht!

Wir alle hatten natürlich gehofft, dass der zweite Turniertag dann besser für uns verläuft, aber der Handballgott war auch an diesem Tag wirklich nicht nett zu uns – es sollte noch richtig knüppeldick kommen!

3. Spiel gegen „Detmold“: Gegen unsere lippischen Nachbarn lief es in der ersten Halbzeit richtig gut und so lagen wir nach 15 Minuten 7:5 vorne. Aus logisch nicht erklärbaren Gründen ging dann aber in der zweiten Halbzeit auf einmal gar nichts mehr bei uns! Detmold machte 7 Buden auf Reihe (!) und aus dem 7:5 wurde ein 7:12 und am Ende dann eine 11:16 Niederlage. Noch schlimmer als das Ergebnis war allerdings die üble Ellenbogenprellung, die sich Leah Ruhnau zuzog, denn damit war das Turnier für Leah vorzeitig beendet und unser ohnehin knapper Kader weiter dezimiert.

4. Spiel gegen „Bielefeld“: Welche starke Moral unsere Mädels haben, zeigte sich auch in diesem Spiel wieder. Obwohl wir keine Chance mehr auf das Erreichen eines Aufstiegsplatzes hatten (dazu hätten wir Dritter werden müssen) spielten unsere Mädels frei nach dem Motto: „Aufgeben kommt nicht in Frage!“ Marit Lehnert rückte jetzt dauerhaft ins Tor und Maja Fahrenkamp zog sich ein normales Trikot an und spielte im Feld mit. Nach 0:2 Rückstand führten wir zur Halbzeit 6:5, lagen dann aber 60 Sekunden vor Spielende mit 9:11 hinten. Unsere Umstellung auf eine offene Abwehr brachte dann aber tatsächlich noch durch Treffer von Alina Brand und Lisa Schake den 11:11 Ausgleich, den die Mädels zu Recht lautstark bejubelten. Bielefeld wurde übrigens am Ende Dritter und spielt somit in der kommenden Saison in der Oberliga.

5. Spiel gegen „Königsborn“: Dieser Gegner war mit Abstand die beste Mannschaft des Wochenendes und stand somit bereits vor diesem Spiel als Turniersieger fest. Dass dieses Team zu Recht in der Oberliga spielen wird, bekamen wir dann deutlich zu spüren. Gegen die voll besetzte Königsborner Truppe war unser – für so ein langes Turnier einfach zu knapp besetztes – Team von Beginn an chancenlos. Das war völlig okay, aber richtig bitter war, dass sich quasi mit dem Halbzeitpfiff (beim Stande von 3:13) ausgerechnet Maja Fahrenkamp, die sich durch ihren Einsatz als Feldspielerin vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, eine ganz üble Knöchelverletzung zugezogen hat. Nach einer unglücklichen Abwehraktion gegen die gegnerische Kreisläuferin gingen Maja und Alina Brinkmann gleichzeitig zu Boden. Maja war auf den Fuß der Gegnerin getreten und dabei böse umgeknickt, Alina bekam einen Ellenbogen an den Hals gerammt und war anschließend „weg vom Fenster“. Für beide war ein weiterer Einsatz unmöglich, so dass sowohl Königsborn, als auch die Schieris sofort damit einverstanden waren, die zweite Halbzeit nicht mehr zu spielen, sondern torlos verstreichen zu lassen. Maja wurde von ihren Eltern direkt ins Krankenhaus nach Schwerte gefahren, wo sich als Glück im Unglück herausstellte, dass nichts gebrochen ist, sondern es sich „nur“ um einen Bänderriss handelt. Aber auch das ist natürlich schlimm genug und bedeutet – genau wie in der letzten Woche für Tine Kienert – eine mindestens 2-monatige Pause.

Ganz kurz noch, weil ich weiter vorne die Schieris kritisiert habe: Die Schiedsrichtergespanne des zweiten Turniertages haben alle eine tadellose Leistung abgeliefert – da gab´s nix zu meckern!

Trotz der heftigen Verletzungen einiger Spielerinnen und der letztlich verpassten Oberliga-Quali haben sich die Anstrengungen der letzten Wochen voll gelohnt – da sind sich Mannschaft, Trainer und Eltern einig! Auch wenn es wirklich mega zeitintensiv und körperlich an der oberen Belastungsgrenze war, werden unsere Mädels von den vielen neuen Erfahrungen in der Zukunft profitieren. Das Vor-Quali-Turnier in Detmold mitgerechnet, haben wir während der insgesamt 4 Turniere so viel Spielpraxis gesammelt wie sonst in 8 „normalen“ Spielen – und das ausnahmslos gegen gute bis sehr gute Mannschaften! Die Mädels haben wirklich alles rausgehauen, was möglich war, sich jederzeit vorbildlich präsentiert, sich ausnahmslos sportlich fair verhalten (was nicht immer einfach ist, wenn man oft oder unglücklich verliert) und einen tollen Zusammenhalt gezeigt – nicht nur auf dem Spielfeld. Das alles zusammen macht uns mächtig stolz und wir können nur nochmal sagen: Es hat richtig viel Spaß gemacht!!!

An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich und ganz besonders bei allen Eltern bedanken, die in den letzten Wochen die Mannschaft so tatkräftig und gleichzeitig geduldig unterstützt haben!!!

Unser TSV-Aufgebot beim Handball-Wochenende in Menden:

Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor, Sina Gerber, Maya Menz, Marie Vieregge (1), Leah Ruhnau (6/2), Alina Brinkmann (6), Alina Brand (6), Lea Neu (8), Lisa Schake (8), Emi Schröder (11/3) und auf Krücken als Fan Tine Kienert

 

2. Oberliga-Quali-Turnier / 11.06.2017

Auch nach dem 2. Quali-Turnier ist der Traum von der Oberliga noch nicht zu Ende! Nach erneut super spannendem Turnierverlauf erkämpften sich unsere B-Mädels mit 3:3 Punkten den dritten Platz und haben somit beim finalen Turnier am nächsten Wochenende weiterhin die Chance, einen der letzten freien Oberligaplätze zu ergattern.

Seeehr frühes Aufstehen war am Sonntag angesagt, denn schon um 7:45 Uhr machten wir uns auf den langen Weg nach Neuenkirchen. Unsere drei Gegner waren diesmal die Teams vom SC Greven 09, SuS Neuenkirchen und der SG Hohenlimburg (Spiele über jeweils 2 x 20 Minuten).

In unserem Auftaktmatch spielten wir eine gute erste Halbzeit, in der wir vieles richtig gemacht haben, aber leider unsere Chancenverwertung mangelhaft war, so dass wir unnötig mit 5:8 hinten lagen. Im zweiten Durchgang haben wir uns dann selbst geschlagen, weil wir uns eine Unzahl an unnötigen Abspielfehlern erlaubten, die Greven zahlreiche Tempogegenstoßtore ermöglichte.
Ärgerlicher Endstand am Schluss dann daher 11:17.

Gegen Turnierfavorit SuS Neuenkirchen gelang uns dann eine kleine Sensation, denn nach einem 7:12 Halbzeitrückstand zeigten unsere Mädels in den zweiten 20 Minuten eine nahezu perfekte Vorstellung! Drei Treffer in Folge direkt nach Wiederanpfiff brachten uns zurück ins Spiel. Neuenkirchen erhöhte dann zwar postwendend auf 10:14, doch wieder konterten wir mit drei Treffern in Folge zum 13:14-Anschlusstreffer. Dann wieder zwei Tore für den SuS zum 13:16, so dass wir 6 Minuten vor dem Ende wie der sichere Verlierer aussahen. Doch unser Schlussspurt war dann echt der Hammer! Marit Lehnert im Tor stärkte ihrer Abwehr mit tollen Paraden (u.a. eine „Marke“ gehalten) den Rücken und vorne spielten wir weiterhin nahezu fehlerfrei. Zwei stark herausgespielte Treffer von Tine Kienert und Leah Ruhnau sowie zwei „Tempos“ von Alina Brand brachten uns die nicht mehr erhoffte 17:16 Führung. Dann 30 Sekunden vor Schluss Strafwurf für Neuenkirchen, die Schützin ballert den Ball an die Latte, der Abpraller landet in unseren Händen und der Ball wird sofort auf die zum Tempogegenstoß gestartete Tine Kienert gespielt, die das Ding unter lautem Jubel sicher zum 18:16 Endstand versenkt! Das war richtig, richtig gut!

Wie minimal die Unterschiede zwischen direkter Qualifikation (1. und 2. Platz), Erreichen der nächsten Runde (3. Platz) oder kompletten Ausscheiden (4. Platz) waren, zeigten dann die letzten beiden Turnierspiele.
Um uns die Möglichkeit zu geben, uns heute direkt für die Oberliga qualifizieren zu können, hätte im vorletzten Spiel Neuenkirchen gegen Greven mit mindestens 10 Toren Unterschied gewinnen müssen (die genauen Erklärungen, warum das so war, erspar ich jetzt mal den Lesern).  Letztlich schlugen die Gastgeber den SC dann aber „nur“ mit 8 Toren Unterschied. Auf Grund der so fehlenden 2 Törchen war somit bereits vor unserem letzten Spiel gegen Hohenlimburg klar, dass wir selbst mit einem Sieg maximal Dritter werden konnten.
Die Euphorie nach dem tollen Spiel gegen Neuenkirchen wandelte sich daher schon erkennbar in leichten Frust. Diese Gefühlslage war natürlich sehr gefährlich, denn bei einer Niederlage gegen die bis dahin sieglosen Hohenlimburgerinnen wären wir auf einmal sogar Tabellenletzter und ganz raus!

Also pushten wir Trainer unsere Mädels nochmal so gut es ging und schickten sie dann auf die Platte zum „kleinen Finale“. In der ersten Halbzeit lief es noch einigermaßen nach Plan für uns, auch wenn da schon zu sehen war, dass irgendwie der Wurm drin war. Die zweite Halbzeit war dann wieder an „Drama“ nicht zu übertreffen! „Langweilig“ können unsere Mädels anscheinend nicht und für das Chaos, das im zweiten Durchgang ausbrach, gibt es keine vernünftigen Erklärungen. Klar waren wir müde, aber das war unser Gegner auch. Der Unterschied war aber der, dass Hohenlimburg im Kopf offensichtlich noch deutlich frischer war und unserem Angriff einem Ball nach dem anderen klaute.
So waren es diesmal wir, die einen 12:7-Halbzeitvorsprung „verdamelten“ und nach einem 3:10-Tore-Lauf (!!!) 8 Minuten vor Spielende auf einmal 15:17 hinten lagen und damit ausgeschieden wären! Dann endlich rissen wir uns wieder zusammen und zwei Tore von unserer am heutigen Tag treffsichersten Schützin Alina Brand sowie ein Treffer vom Kreis von Marie Vieregge brachten uns die 18:17 Führung. Doch Hohenlimburg glich mit dem nächsten Angriff sofort wieder aus zum 18:18. Da waren noch 120 Sekunden zu spielen und jetzt ging es nur noch darum, bloß nicht die Nerven zu verlieren. Hohenlimburg brauchte einen Sieg, uns reichte ein Unentschieden zum Weiterkommen. Letztlich zitterten wir das 18:18 dann irgendwie nach Hause und haben uns somit doch noch für unsere insgesamt gute Turnierleistung belohnt.

Am nächsten Wochenende steht uns jetzt eine echte Mammutaufgabe bevor. Im finalen Turnier mit 6 teilnehmenden Mannschaften geht es um die letzten 3 freien Oberliga-Plätze. Gespielt wird am Samstag UND am Sonntag (!) im 145 km entfernten Menden (Sauerland).
Bitter ist, dass uns bei dieser Härteprüfung Tine Kienert fehlen wird, die sich einen Bänderriss zugezogen hat und mindestens zwei Monate ausfallen wird. Da auch Janina Thermann weiterhin verletzt ist, müssen wir die auf uns zukommenden 200 Minuten Handball mit ziemlich kleinem Kader gewuppt bekommen – also drückt uns bitte alle ganz fest die Daumen!

Unser TSV-Aufgebot beim 2. Quali-Turnier:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor, Sina Gerber, Maya Menz, Alina Brinkmann (2), Marie Vieregge (2), Tine Kienert (5), Lisa Schake (5), Lea Neu (5), Leah Ruhnau (7/2), Emi Schröder (9/1), Alina Brand (12)


1. Oberliga-Quali-Turnier / 28.05.2017 

In der 1. Runde der Qualifikation zur Oberliga erkämpfte sich unsere weibliche B-Jugend nach einem superspannenden Turnierverlauf den 4. Platz von 5 teilnehmenden Mannschaften und hat so die 2. Runde erreicht.

Morgens um 8:45 Uhr hatten wir uns auf den Weg nach Nordhemmern gemacht, um pünktlich zum Turnierstart um 10:00 Uhr bei der vom TuS Nettelstedt ausgerichteten Veranstaltung anwesend zu sein. Wir wussten im Vorfeld um die Schwere der Aufgabe und dass da richtig „dicke Brocken“ auf unsere Mädels zukommen würden.

Unsere Gegner hießen TuS Nettelstedt, TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, DJK Coesfeld und TV Verl. Gespielt wurde im Modus „jeder gegen jeden“ mit einer Spielzeit pro Partie von 2 x 15 Minuten.

Gleich im ersten Spiel trafen wir auf das Team vom späteren Turniersieger TuS Nettelstedt, gegen das wir zwar mit 9:14 verloren, dabei aber vor allem in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung zeigten.
Ganz bitter nur, dass sich die gerade von einer schweren Bänderdehnung im Sprunggelenk wiedergenesene Alina Brinkmann gleich in der ersten Partie nach ihrem „Comeback“ erneut eine Verletzung zuzog (diesmal Ellbogengelenk), die ein Weiterspielen unmöglich machte. Bei noch vor uns liegenden weiteren 90 Minuten Handball und ohnehin äußerst schmal besetztem Kader, war das schon ein herber Schlag, den wir da alle zu verdauen hatten.

Vielleicht war dieser Rückschlag ein Grund mit dafür, dass wir das zweite Spiel (gegen Bielefeld) völlig in den Sand setzten. Insbesondere in der Abwehr passte irgendwie gar nichts so richtig zusammen und so wurden wir mit 8:18 schon ordentlich „verprügelt“.

Nach diesem heftigen „Stimmungskiller“ war die Laune verständlicherweise erstmal im Keller, aber nach einer kurzen Teambesprechung nutzten wir die anschließende, fast zweistündige Spielpause dazu, uns neu zu sammeln. Bei schönstem Sommerwetter wurde draußen vor der Halle auf einer Wiese mit vielen, schattenspendenden Bäumen „gepicknickt“. Musik aus der Soundbox und ein paar „dumme Sprüche“ – und ganz schnell hatten wir alle unser Lachen wiedergefunden.
Und nach wie vor war der Wille der Mädels ungebrochen, die nächste Runde zu erreichen, wofür mindestens Platz 4 notwendig war.

In der dann folgenden Partie gegen die Coesfelderinnen, die in ihren vorherigen Partien bärenstark aufgespielt und gegen Turniersieger Nettelstedt nur äußerst knapp mit 11:12 verloren hatten, waren wir erneut klarer Außenseiter, spielten jetzt aber endlich unverkrampft auf, erzielten tolle Treffer und Marit Lehnert im Tor war ein klasse Rückhalt. Auch bei einem 10:13-Rückstand 5 Minuten vor Spielende steckten unsere Mädels nicht frühzeitig auf, sondern kamen durch drei Treffer in Folge noch zum verdienten 13:13-Ausgleich. Dass dieser eine Punkt noch Gold wert sein sollte, zeigte sich dann im vierten und letzten Spiel.

Dort erwartete uns das Team vom TV Verl, das eine ganz besondere „Überraschung“ für uns parat hatte. Die Verlerinnen hatten sich in ihren vorherigen drei Partien tapfer mit nur 7 Spielerinnen und ohne „echten“ Torwart durchgeschlagen und dabei ebenfalls ein Unentschieden erkämpft. Doch ausgerechnet zum „Endspiel“ um Platz 4 gegen uns, trafen noch 5 weitere Verler Spielerinnen ein (die vorher durch Konfirmationsfeiern verhindert waren) – dabei war dann natürlich auch der richtige Keeper. Diese urplötzlich veränderten Bedingungen sorgten bei unseren Mädels verständlicherweise für ein kurzfristiges „Das-ist-ja-irgendwie-unfair“-Denken (weil alle anderen Mannschaften von der knappen Verler Besetzung natürlich profitiert hatten), aber genauso schnell war diese Ansicht auch wieder raus aus den Köpfen. Das zeigte sich dann auch im Spiel, das wir 25 Minuten lang ganz gut im Griff hatten und somit 5 Minuten vor Spielende scheinbar sicher mit 12:9 vorne lagen – auch weil Maja Fahrenkamp im Tor überragend gehalten hatte. Die letzten 5 Minuten aber waren dann an Dramatik eigentlich nicht zu überbieten. Verl stellte um auf offene Manndeckung und unsere Mädels verloren dadurch im Angriff komplett die nötige Ruhe und Übersicht. Ein übler Fehlpass jagte den nächsten und da in diesen Spielen keine Team-Time-Outs möglich waren, fehlte uns auch dieses Mittel, um wieder Ordnung in unsere Aktionen zu bekommen. Unsere völlige Konfusion nutzte Verl gnadenlos aus und verwandelte nacheinander vier Balleroberungen in Tempogegenstoßtore! Die Uhr zeigte noch genau 43 Sekunden an, als Verl mit 13:12 erstmals in dieser Partie in Führung ging. 15 Sekunden vor Schluss dann Freiwurf für uns von „halblinks“. Drei-Mann-Block – Emi Schröder dahinter. Ihr Wurf wird abgefälscht und landet im Toraus. Einwurf von der rechten Ecke für uns. Lisa Schake sprintet zum Ball und führt 3 Sekunden vor Schluss den Einwurf aus. Emi Schröder kommt angesprintet, erhält den Pass von Lisa und knallt den Ball von der Rechtsaußenposition an den Innenpfosten und von da ins Tor! Ausgleich! Schlusspfiff! 13:13! Alle Hillentruper freuen sich riesig, bis klar wird, dass doch nicht unser besseres Torverhältnis den Ausschlag gegenüber den punktgleichen Verlerinnen gibt, sondern die Entscheidung im Sieben-Meter-Werfen fallen muss!

Inzwischen ist es fast 19:00 Uhr. Alle sind körperlich und mental schon am absoluten Limit – und jetzt auch noch dieser „Psycho-Thriller“!
5 Schützen müssen her. Die Entscheidung fällt nicht leicht, aber unsere Auswahl ist auch nur begrenzt. Wir Trainer versuchen den Druck rauszunehmen, aber das ist natürlich kaum möglich.
Unser Trumpf ist dann unsere Keeperin Maja Fahrenkamp – unser „Riese“ im Tor. Nachdem Maja von den ersten 4 Marken bereits 2 parieren konnte, steht es vor dem finalen Verler Wurf 3:2 für uns. Verl muss treffen, sonst sind sie raus. Maja macht sich groß und größer und verunsichert dadurch ausgerechnet die bis dahin beste Verler Spielerin so sehr, dass diese ihren Wurf neben das Tor ballert! Sieg für uns!!!
Riesengroßer Jubel bei unseren Mädels und den mitgereisten Eltern - und der verdiente Lohn für einen megalangen und anstrengenden Handballtag mit vielen Aufs und Abs und vielen neuen wertvollen Erfahrungen!

Damit geht es am 11. Juni für uns in die nächste Runde. Wo und gegen welche Gegner steht derzeit noch nicht fest, wird aber in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Unser insgesamt 11-köpfiges TSV-Aufgebot in Nordhemmern:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp (die ein tolles Torhütergespann abgaben!), Tine Kienert, Alina Brinkmann (1), Sina Gerber (1), Marie Vieregge (1), Leah Ruhnau (7/2), Lisa Schake (7), Alina Brand (8), Emi Schröder (9/2), Lea Neu (9/1),
 

Final-Four um den Kreispokal / 02.04.2017

Auch wenn es zur ganz großen Überraschung nicht gereicht hat, haben unsere Mädels ihre Sache beim Kreispokal-Final-Four richtig gut gemacht! Nach Siegen gegen die Teams der HSG Blomberg 2 und des TV Horn-Bad Meinberg war unsere Mannschaft im Finale gegen die übermächtigen Detmolderinnen aber letztlich chancenlos. Detmold – frischgebackener Kreismeister – war als Topfavorit in dieses Turnier gegangen und hat sich den „Pott“ dann auch verdient „abgeholt“.

Unter diesen Voraussetzungen ist Platz 2 ein toller Erfolg und sowohl wir Trainer als auch unsere Zuschauer waren mit dem Auftritt unserer Mädels wirklich sehr zufrieden. Unser weiblicher Nachwuchs hat die TSV-Farben würdig vertreten und nicht nur guten Handball gespielt, sondern sich auch als fairer Verlierer gezeigt.

Die schmerzlichen Ausfälle von Alina Brand und Janina Thermann (die beide aber natürlich trotzdem mit auf der Bank saßen) steckte unser Team – vor allem in den ersten beiden Partien – gut weg. Wenn es was zu meckern gab, dann höchstens wegen der wieder mal häufig zu „schlampigen“ Chancenverwertung, wodurch wir die Spiele gegen Blomberg und Horn unnötig spannend gemacht haben.

Das Highlight im Spiel gegen Blomberg setzte Marit Lehnert im Tor, die 5 Sekunden vor Schluss bei einer Führung von 8:7 einen Strafwurf parieren konnte und somit unseren Auftaktsieg festhielt! Da war der Jubel groß und die Laune prächtig!

Auch gegen Horn war die Partie (Spielzeit war jeweils 20 Minuten) trotz guter Leistung lange eng, mit dem Schlusspfiff nagelte Emi Schröder dann aber die Lederkugel genau in den Winkel, so dass am Ende noch ein relativ deutliches 9:6 heraussprang.

Gegen Detmold konnten wir nur die ersten 5 Minuten auf Augenhöhe gestalten (2:2), danach aber leisteten wir uns im Angriff zu viele leichte Ballverluste, die Detmold sofort in Form von Tempogegenstoßtoren bestrafte und so auf 5:2 wegzog. Bis zum 8:5 lief es danach wieder „pari“ und als wir dann in den letzten 5 Minuten „alles oder nichts“ spielten, wurde es leider „nichts“ und Detmold kam noch zu drei weiteren Treffern. Der 11:5 Erfolg war zwar ein, zwei Tore zu hoch, daran, dass dieser Sieg für Detmold aber verdient war, gab es nichts zu rütteln.

Insgesamt haben sich unsere Mädels bei dem von Detmold sehr gut organisierten Turnier sowohl auf dem Spielfeld als auch während der Spielpausen von ihrer besten Seite gezeigt. Großes Kompliment für den vorbildlichen Teamzusammenhalt – vor allem an die Spielerinnen, die diesmal nicht so viel Spielzeiten hatten, aber trotzdem mit Feuer und Flamme dabei waren!

Unser insgesamt 16-köpfiges TSV-Aufgebot beim Final-Four:
Marit Lehnert, Jule Heldermann, Sarah Eikermann, Eileen Schwegmann, Alina Brand, Janina Thermann, Sina Gerber, Marie Vieregge, Lisa Schake (1), Tine Kienert (1), Merle Zymelka (1), Maja Fahrenkamp (1), Lea Neu (2), Alina Brinkmann (3), Emi Schröder (6) und Leah Ruhnau (8)


16. Spieltag/19.3.2017  TSV Hillentrup - SG Cappel/Großenm.  21:21 (13:12)

Nach spannendem Verlauf endete unser Spiel gegen die SG Cappel/Großenmarpe unentschieden 21:21 – ein insgesamt gerechtes Ergebnis.

Dass unsere Mädels diesmal – anders als im Pokalspiel und auch im Hinspiel – die Partie nicht für sich entscheiden konnten, hatte von unserer Seite betrachtet insbesondere zwei Ursachen:
1. In beiden Halbzeiten fand unsere Defensive – in erster Linie auf unserer linken Abwehrseite – in den jeweils ersten 15 Minuten keine Lösung gegen das druckvolle Spiel unserer Gäste.
2. Eine schlechte Chancenverwertung gegen die flinke Gäste-Keeperin, der unsere Mädels es mit ihren Würfen oft auch zu leicht machten – vor allem in der zweiten Halbzeit. 

Nach ausgeglichenem Spielbeginn (4:4 nach 7 Minuten) hebelte Cappel/Großenmarpe in der Folgezeit ein ums andere Mal unsere Abwehr gewaltig auseinander und kam so immer wieder zu Toren, bei denen wir richtig schlecht aussahen. Als Konsequenz daraus zeigte die Anzeigetafel nach 15 Spielminuten einen deutlichen 6:10 Rückstand gegen uns an. Danach berappelten wir uns dann endlich, denn plötzlich fand unsere – neu formierte – Abwehr die richtigen Gegenmittel, um das Großenmarper Offensivspiel entscheidend zu stören. In der Folgezeit blieben wir ohne Gegentor und zogen mit einem 7:0-Tore-Lauf (!) innerhalb von 8 Minuten auf 13:10 davon.
Erst als wir dann eine Zwei-Minuten-Strafe kassierten und deshalb bis zum Halbzeitpfiff in Unterzahl spielen mussten, schlug es wieder in unserem Tor ein – dann allerdings ärgerlicherweise gleich zwei Mal in Folge, so dass wir zur Pause nur hauchdünn mit 13:12 Toren vorne lagen. 

In der zweiten Halbzeit machten wir dann zu Beginn in der Abwehr unverständlicherweise wieder genau dieselben Fehler, wie zu Beginn der ersten Halbzeit! Es waren keine 5 Minuten im zweiten Durchgang gespielt und schon lagen wir erneut deutlich mit 13:16 hinten (also 6 Tore "auf Reihe" bekommen!).

In der Folgephase hielt uns insbesondere Lisa Schake mit ihren Anschlusstoren zum 15:17, 16:18 und 17:19 im Spiel. Diesen Rückstand drehten Lea Neu, Leah Ruhnau und Emi Schröder mit drei Treffern in Serie in eine 20:19-Führung, doch unsere Gäste konterten prompt zum 20:20.
Zu spielen waren da immerhin noch 6 Minuten, doch die Schlussphase war auf beiden Seiten von zu viel Hektik geprägt, so dass die spielerische Linie jetzt völlig flöten ging. Beide Mannschaften machten in dieser Phase noch von ihren Team-Time-Outs Gebrauch, um irgendwie nochmal Struktur und die nötige Ruhe getreu der Devise „Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren“ reinzubringen.
Gute Nerven bewies anschließend Alina Brand, die einen Konter sicher zum 21:20 verwandeln konnte.
Doch mit ihrem letzten Angriff erzielte Cappel/Großenmarpe noch den 21:21 Ausgleich, der dem Spielverlauf letztendlich auch gerecht wurde. Cappel/Großenmarpe war übrigens damit erst die vierte Mannschaft, der es gelungen ist, in dieser Saison gegen uns mehr als 20 Tore zu werfen.  

Klar, wir hätten im letzten Punktspiel der Saison gerne gewonnen, aber auch so müssen wir unseren Mädels ein riesengroßes Kompliment für eine wirklich ganz stark gespielte Rückrunde machen!
In 8 Spielen 13:3 Punkte gesammelt und dabei 183 zu 117 Tore erzielt – diese Bilanz kann sich schon sehen lassen. In der Endabrechnung schließen wir die Saison mit 23:9 Punkten (357:248 Tore) ab, was in der Schlusstabelle Platz 3 bedeutet (einen Punkt hinter Müssen und sieben Punkte hinter Meister Detmold).

Nächstes Wochenende geht´s dann erstmal mit der kompletten Mannschaft zum Bundesliga-Spiel des TBV Lemgo gegen die Rhein-Neckar-Löwen bevor dann eine Woche später – am Sonntag, den 02. April – das Kreispokal-Final-Four ansteht. Ausgetragen wird dieses Turnier mit den weiteren Mannschaften „Blomberg 2“ und „Horn“ von der SG Handball Detmold, die als Kreismeister gleichzeitig Favorit auf die Trophäe sind. Gespielt wird im Schulzentrum an der Sprottauer Straße (Beginn 12:00 Uhr). 

Gegen Cappel/Großenmarpe waren am Ball:
Jule Heldermann, Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Tine Kienert, Maja Fahrenkamp (1), Alina Brinkmann (1), Merle Zymelka (1), Emi Schröder (3), Lisa Schake (3), Leah Ruhnau (4/2), Alina Brand (4), Lea Neu (4)

 

 

15. Spieltag/14.03.2017  TV Horn-Bad Meinberg - TSV Hillentrup  15:19 (8:7)

Puh, das war ein ganz hartes Stück Arbeit!
Im Nachholspiel am Dienstagabend beim Team des TV Horn-Bad Meinberg mussten sich unsere Mädels schon gewaltig strecken, um – in der Schlussphase sogar noch relativ deutlich – das Spiel für sich zu entscheiden. Da wir spielerisch einen ziemlich schwachen Tag erwischt hatten, war es diesmal insbesondere ein Erfolg des Willens und der Einstellung.

Auch nach dem Schlusspfiff rätselten wir alle noch, warum uns fast alles, was uns in den letzten Wochen so stark gemacht hat, in dieser Partie so schwer gefallen ist.
Dabei sind wir zu Beginn noch ganz gut ins Spiel gekommen. Vor allem unsere Abwehr stand in der Anfangsphase richtig gut, so dass wir nach 8 Minuten mit 3:0 vorne lagen. Aber auch in diesen ersten Minuten sah man schon, was sich anschließend wie ein roter Faden durch fast alle Phasen des Spiels (insbesondere in der ersten Halbzeit) zog: Unserer Offensive fehlte es generell zu oft an der nötigen Durchschlagskraft, technischer Sicherheit und Präzision in der Chancenverwertung. Oft wurden falsche Entscheidungen getroffen (z.B. Kreisanspiele, statt selbst „zu gehen“) oder schlechte Pässe gespielt. Dazu kamen zu viele Fehler im Umschaltspiel, so dass uns die „leichten Tore“ per Tempogegenstoß fehlten.
Das alles zusammen führte dazu, dass uns die Kontrolle über das Spiel entglitt und Horn mit einem 5:1-Lauf  nach ca. 17 Minuten mit 6:4 in Führung ging.
Obwohl wir in dieser Phase spielerisch kaum Lösungen fanden, sorgten unsere Mädels aber über Biss und Leidenschaft dafür, dass Horn nicht noch weiter davonziehen konnte. Vorne packten wir die berühmte „Brechstange“ aus und zwei daraus erkämpfte Strafwürfe verwandelte Leah Ruhnau zu unseren Toren 6 und 7, so dass wir uns mit einem Rückstand von nur 7:8 in die Halbzeit retten konnten.

Die Pause nutzten wir intensiv, um den Mädels neues Selbstbewusstsein einzupflanzen und ihnen „einzutrichtern“, wie man in Spielen, in denen man merkt, dass es spielerisch einfach nicht läuft, sich trotzdem Stück für Stück die nötige Sicherheit zurückerobern kann.

Diese „Neufokussierung“ hat den Mädels anscheinend ganz gut getan. Zwei schnelle Tore von Alina Brand und Emi Schröder brachten uns nach langer Zeit wieder in Front (9:8).  Und auch anschließend konzentrierten wir uns mehr auf „einfachen“ Handball, in dem wir Tempo und Risiko im Vergleich zum ersten Durchgang etwas rausnahmen und dadurch prompt unsere Fehlerquote im Angriff deutlich minimierten. Nachdem wir dann auch noch ein paar Aktionen verdaut hatten, in denen wir uns etwas ungeschickt angestellt haben (Jule Heldermann hält einen Strafwurf, doch der Abpraller landet beim Gegner, der ihn dann „versenkt“ / zwei, drei Konter „verschenkt“), bekamen wir dann endlich die Partie wieder in den Griff.
Bis zum 11:11 hielt Horn noch mit, doch „Abfangjägerin“ Alina Brand per Tempogegenstoß und Lea Neu von Halbrechts nach toller Vorarbeit von Emi Schröder netzten hintereinander zur 13:11-Führung ein.
Nochmals verkürzte Horn auf 13:12 (ca. 10 Minute vor Spielende), doch danach folgte unsere beste Phase der gesamten Partie, in der wir uns mit vier Treffern in Folge vorentscheidend auf 17:12 absetzen konnten. In den Schlussminuten ließen wir anschließend nichts mehr anbrennen und erreichten mit diesem unter´m Strich verdienten 19:15-Erfolg unser gestecktes Ziel, jede Mannschaft der Liga mindestens einmal zu besiegen.

Am Sonntag empfangen wir zum Saison-Abschluss die Mannschaft der SG Cappel/Großenmarpe.
Anpfiff ist um 16:00 Uhr. Wir freuen uns über jeden Zuschauer, der unsere Mädels bei diesem für Monate letzten Heimspiel nochmals mit unterstützt.  

Für den TSV erfolgreich waren:
Marit Lehnert und Jule Heldermann im Tor; Luisa Mühlenmeier, Tine Kienert, Marie Vieregge, Lisa Schake, Merle Zymelka, Alina Brinkmann (1), Janina Thermann (1), Maja Fahrenkamp (1), Leah Ruhnau (2/2), Lea Neu (3), Alina Brand (5), Emi Schröder (6/1)

 

14. Spieltag/19.02.2017  SG Detmold 2 - TSV Hillentrup  15:30 (6:16)

Im Auswärtsspiel beim Team der SG Detmold 2 wurden unsere Mädels ihrer Favoritenrolle gerecht und kamen zu einem mühelos herausgespielten 30:15 Erfolg. Während es am Sonntagnachmittag draußen ungemütlich kalt und usselig war, konnten sich unsere mitgereisten Zuschauer am unkomplizierten, schnellen, direkten und mit viel Spaß vorgetragenem Handballspiel unserer Mädels erwärmen. Vor allem in der ersten Halbzeit überzeugte das TSV-Team  mit vielen flotten und schnörkellosen Aktionen. Egal ob über die erste oder zweite Welle oder im gebundenen Spiel 6 gegen 6 – fast immer wurden die richtigen Entscheidungen getroffen und somit eine klare Torchance nach der anderen produziert. Einzig in der Chancenverwertung war noch Luft nach oben – längst nicht alle „Hundertprozentigen“ wurden auch verwandelt. Trotzdem – 16 Tore in Durchgang 1 können sich schon sehen lassen.
Auch als wir beim Spielstand von 8:3 nach 14 Minuten vier Spielerinnen auf einmal frisch einwechselten brachte das keinen Bruch in unsere Abläufe. Vielmehr „gewannen“ unsere Mädels auch die letzten 11 Minuten der ersten Halbzeit mit 8:3, so dass beim Spielstand von 16:6 bereits zur Pause eine Vorentscheidung gefallen war. In dieser Phase gab es besonders viel Applaus, als unser Neuzugang Tine Kienert bei ihrer Premiere per Tempogegenstoß ihren ersten Treffer im TSV-Dress zum 14:5 erzielte (Kuchen für die Mannschaft!).  

In der zweiten Halbzeit ging dann doch etwas die Konzentration flöten. Vor allem in der Abwehr fehlte jetzt der richtige Biss, was auf Grund der hohen Führung zwar irgendwie verständlich war, aber gleichzeitig dafür sorgte, dass wir ein paar Mal richtig „doof“ aussahen und leicht vermeidbare Gegentore kassierten. Was soll´s – trotzdem dominierten unsere Girls weiterhin jederzeit die Partie und auch von den 14 TSV-Treffern im zweiten Durchgang waren viele klasse vorbereitet.  Besonders sehenswert waren einige tolle Kreisläuferanspiele, die Maja Fahrenkamp dann in Tore „veredelte“. 
Das „Sahnehäubchen“ setzte dann noch Lisa Schake auf dieses Spiel, die 20 Sekunden vor dem Schlusspiff Tor Nummer 30 erzielte und so für Jubel auf der Bank sorgte (weil: noch ein Kuchen!).

Insgesamt war das erneut eine überzeugende Mannschaftsleistung, wofür u.a. gleich neun verschiedene Torschützinnen sprechen. 

Für den TSV am Ball waren:
Marit Lehnert und Jule Heldermann im Tor; Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Merle Zymelka (1), Janina Thermann (2), Tine Kienert (2), Lisa Schake (2), Maja Fahrenkamp (4), Alina Brinkmann (4), Leah Ruhnau (4), Emi Schröder (5), Lea Neu (6)

 


13. Spieltag/12.02.2017  TSV Hillentrup 2 - HSG Blomberg 2  19:12 (11:5)

Im Duell zweier angeschlagener Teams konnten sich unsere B-Mädels nach insgesamt überzeugender Leistung mit 19:12 Toren gegen die HSG Blomberg 2 durchsetzen. Nach der deutlichen 18:25 Hinspielniederlage und vor dem Hintergrund unserer personellen Probleme, war im Vorfeld nicht unbedingt damit zu rechnen, dass wir einen von Beginn an ungefährdeten Sieg herausspielen können.

Auf Grund der im Spiel gegen Müssen zugezogenen Verletzungen, mussten wir auf Alina Brand (Rückraum) komplett verzichten und auch Leah Ruhnau hatte sich von dem üblen „Pferdekuss“ vom Vorwochenende bei weitem noch nicht wieder erholt und konnte daher – trotz reichlicher Massagen und Taperei – nur eingeschränkt mitwirken. Zudem hatte sich unsere Keeperin Jule Heldermann mit einer fiebrigen Erkältung abmelden müssen, so dass Marit Lehnert den Job in der „Kiste“ alleine übernehmen  musste. Und das machte sie von Beginn an sehr gut!

Im Gegensatz zu den letzten Spielen schafften unsere Mädels es diesmal, mit Anpfiff der Partie gleich hellwach und konzentriert zu sein. Die Abwehr zeigte in den ersten 20 Minuten kaum Schwächen. Zusätzliche Sicherheit bekam unsere Defensive durch die fehlerlose Torwartleistung. Dadurch kamen wir zu den erhofften schnellen Ballgewinnen und zeigten in dieser Phase ein wirklich sehr gut anzusehendes Umschaltspiel mit zackig herausgespielten Toren (klasse dabei vor allem der Treffer von Maja Fahrenkamp, die nach einer mustergültig vorgetragenen „Zweiten Welle“ mit einem tollen Anspiel an den Kreis bedient wurde). Nach 18 Minuten führten wir daher bereits souverän mit 9:2 Toren – und von diesem Turbostart zehrten wir dann das komplette weitere Spiel. Blomberg wurde von unserer Spielweise offensichtlich kalt erwischt, fing sich dann aber und stellte taktisch um. Das wiederum führte dazu, dass bei uns plötzlich Sand im Getriebe war und wir ein paar Minuten – vor allem auch in der Abwehr – etwas konfus wirkten. Blomberg verkürzte auf 9:5 – Zeit für ein Team-Timeout. Danach lief´s dann wieder besser und die erneut gut aufgelegte Lea Neu erzielte mit zwei Treffern in Folge die hochverdiente 11:5-Halbzeitführung.

Die zweite Halbzeit lief dann – von unserer Seite – nicht mehr ganz so gut. Das soll aber kein Vorwurf an unsere Mädels sein – ganz im Gegenteil. Zum einen spielte Blomberg jetzt deutlich stärker, zum anderen waren wir doch ziemlich gehandicapt. Leah Ruhnau mussten wir wegen der erwähnten Muskelprellung Mitte der zweiten Halbzeit endgültig aus dem Spiel nehmen und auch Merle Zymelka konnte nach einem in der Abwehr erlittenen unglücklichen Kopftreffer (ein missglückter Schlagwurf) nicht mehr mitwirken. Weil wir aber bis dahin auch im zweiten Durchgang alles gut im Griff hatten, führten wir zu diesem Zeitpunkt bereits mit 16:7. In etwas ungewohnter bzw. nicht optimal eingespielter Rückraumformation ging uns dann verständlicherweise der Spielfluss weitgehend verloren. Das änderte aber nichts an der erneut wirklich lobenswerten Einstellung, so dass unsere verbliebenen Spielerinnen mit viel Leidenschaft und auch relativ clever ihren Sieg ungefährdet ins Ziel brachten.  Mit 8:7 Toren gewannen wir dabei immerhin auch den zweiten Durchgang und freuten uns anschließend über unseren klaren 19:12 Erfolg.
Gut gefallen hat uns vor allem auch die gute Trefferquote unserer „Flügelspielerinnen“ Alina Brinkmann, Lisa Schake und Janina Thermann, die gemeinsam 9 unserer insgesamt 19 Treffer erzielten. Prima!

Für den TSV am Ball waren:
Marit Lehnert im Tor (u.a. 2 „Marken“ gehalten!), Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Merle Zymelka, Leah Ruhnau (1), Maja Fahrenkamp (2), Janina Thermann (2), Emi Schröder (3), Lisa Schake (3), Alina Brinkmann (4). Lea Neu (4)


12. Spieltag/05.02.2017  TuS Müssen-Billingh. - TSV Hillentrup  20:18 (9:4)

In einem hitzigen und kampfbetonten Spiel zeigten unsere Mädels eine tolle Moral, verloren am Ende aber unglücklich das Duell beim TuS Müssen-Billinghausen mit 18:20.

Die Hauptgründe für diese Niederlage lagen zum einen in der sehr schlechten Chancenverwertung in der ersten Halbzeit (nur 4 Treffer erzielt!) und zum anderen in einer Vielzahl an vermeidbaren Gegentoren von den Außenpositionen (insg. 8 Stück!).

Die erste Spielhälfte gehört sicherlich zu den schlechtesten Halbzeiten, die wir in dieser Saison bisher abgeliefert haben. An der Einstellung lag´s nicht, aber weder vorne (zu statisch, zu nervös, zu schwache Torwürfe) noch hinten (die schon genannten Gegentore von außen, bei denen sowohl unsere Abwehrspieler als auch unsere Torhüter schlecht aussahen) konnten wir an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Anscheinend haben sich unsere Mädels doch von der vollbesetzten Tribüne und dem enormen Lärmpegel (Trommeln und Klatschbretter!) zu stark beeindrucken lassen. Auch brauchten wir zu lange, um der aggressiven und körperbetonten Spielweise unserer Gastgeber selbst entsprechenden physischen Einsatz entgegenzusetzen.
So lief die erste Halbzeit denkbar schlecht für uns.
Den schnellen 0:2 Rückstand konnten wir zwar zum 2:2 ausgleichen, danach scheiterten wir im Angriff aber ein ums andere Mal an unseren Nerven und an der gegnerischen Torhüterin, die wir mit zu einfachen Würfen zur „Weltmeisterin“ machten. Von den uns im ersten Durchgang zugesprochenen 5 Strafwürfen verballerten wir die ersten vier! Und auch bei weiteren Würfen „frei durch“ peilten unsere Mädels jedesmal die Lieblingsecke der Keeperin an (flach unten, da lag die Keeperin aber bereits schon vorher).
Die teilweise zu  harte Gangart von Müssen sorgte darüber hinaus dafür, dass sich zum Ende der ersten Halbzeit sowohl Janina Thermann als auch Alina Brand (im Hinspiel noch mit 9 Toren erfolgreich) so schmerzhafte Blessuren zuzogen, dass ein weiterer Einsatz in dieser Partie nicht mehr möglich war.
So ging es mit einem deprimierenden 4:9 Rückstand in die Pausenbesprechung.

Auch nach einem guten Start in die zweite Halbzeit (Anschluss zum 9:6) wiederholten wir in den Folgeminuten nochmals die Fehler des ersten Durchgangs (Gegentore von außen / eigene Fehlwürfe) und sahen beim Spielstand von 16:10 für Müssen bei nur noch 13 zu spielenden Minuten wie der sichere Verlierer aus. Aber dann endlich fingen die Mädels an, sich für ihren unermüdlichen Einsatz auch zu belohnen. Trotz unserer nur noch eingeschränkten Wechselmöglichkeiten gaben die Mädels auf dem Platz alles, fighteten mit Leidenschaft und hielten nun endlich voll dagegen! Die Abwehr packte jetzt noch entschlossener zu (ja, auch wir haben uns dann irgendwann auf die für ein B-Jugendspiel ziemlich harte Spielweise eingelassen) und vorne wurde endlich härter und vor allem hoch geworfen! So kämpften wir uns Tor um Tor ran und zwangen Müssen so beim Spielstand von 17:15 zu einem Team-Timeout. Aber auch davon ließen sich unsere Mädels nicht beirren und mit ihrem dritten Treffer in Folge erzielte die sehr starke Lea Neu vier Minuten vor Abpfiff tatsächlich den 17:17 Ausgleich! In dieser Phase hätten wir das Spiel komplett drehen können, denn bei Müssen lagen die Nerven sichtlich blank. Aber ein weiterer ärgerlicher Gegentreffer von außen sowie eine zu diesem Zeitpunkt „tödliche“ (aber berechtigte) 2-Minuten-Strafe gegen uns, brachte Müssens Team dann kurz vor Schluss den spielentscheidenden Vorteil, den es zu zwei weiteren Treffern zum 20:17 nutzte.  Nach Ablauf der 2-Minuten-Strafe blieben uns nur noch 60 Sekunden, aber mehr als der Schlusstreffer zum 20:18 Endstand war dann natürlich nicht mehr für uns drin. So mussten wir letztlich  vom Spielverlauf her zwar unglücklich, auf Grund unserer schwachen Leistung im ersten Durchgang aber auch nicht unverdient als Verlierer vom Platz gehen.

Fazit: Punkte verloren, aber trotzdem viel dazu gelernt und als gefühlter moralischer Sieger nach Hause gefahren! Gerade auch diese „fiesen, ekeligen“ Spiele sind wichtige Erfahrungsbausteine für den weiteren Entwicklungsprozess unseres Teams.

Einen vorbildlichen Zusammenhalt in diesem „besonderen“ Spiel zeigten:
Marit Lehnert und Jule Heldermann im Tor; Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Janina Thermann, Lisa Schake (1), Merle Zymelka (1), Alina Brand (1), Emi Schröder (3/3), Alina Brinkmann (3), Leah Ruhnau (3), Lea Neu (6)
 

 

11. Spieltag/28.01.2017  SC Cappel/Großenm. - TSV Hillentrup  13:28 (5:12)

Im Nachholspiel bei der SG Cappel/Großenmarpe bestätigten unsere B-Mädels ihre derzeit sehr gute Form und siegten deutlich mit 28:13 Toren.

Nach der tollen Leistung unter der Woche, als man den Spitzenreiter aus Detmold bezwingen konnte, warnten die Trainer unsere Mannschaft eindringlich davor, das Team der SG Cappel/G. zu unterschätzen. Aus dem Pokalspiel vor einigen Wochen, was wir zwar gewonnen haben, zur Halbzeit aber noch hinten lagen, wussten wir noch, wie schwierig es gegen den Tabellensechsten sein kann.
Und auch diesmal war es so, dass wir in der ersten Viertelstunde in der Abwehr alles ganz gut im Griff hatten, uns aber mit dem Torewerfen gegen die unbequeme Deckungsarbeit der Gäste schwer taten. Wir lagen zwar von Anfang an immer in Front, aber nach 16 Minuten führten wir gerade mal mit 5:4 Toren. 

In den verbleibenden 9 Minuten vor dem Halbzeitpfiff zeigten sich unsere Mädels dann aber von ihrer besten Seite. Das Spieltempo war jetzt deutlich höher und die Würfe auf´s gegnerische Tor erfolgten jetzt endlich mit mehr Wucht und Präzision. Das schnelle Umschaltspiel nach vorne sah jetzt richtig gut aus, wobei wieder einmal besonders positiv auffiel, dass unsere Mädels immer einen Blick für besser postierte Mitspielerinnen haben – und dann auch abspielen. Diese Variabilität war von Cappel nicht mehr zu verteidigen, so dass wir uns mit einem 7:1-Lauf doch noch eine komfortable 12:5 Pausenführung erspielen konnten. Ein Extra-Lob in dieser Spielphase hatte sich Leah Ruhnau verdient, die mit einigen „Zuckerpässen“ diverse Tore topp vorbereitet hat. 

Im zweiten Durchgang, den wir mit 16:8 für uns entscheiden konnten, gab es eigentlich kaum was zu meckern. Klar, wir hatten ein paar Fehlpässe dabei, deren Anzahl lag aber im normalen Bereich und wurde von den zahlreichen gelungenen Aktionen mehr als kompensiert. Und wenn man noch ein Haar in der Suppe finden möchte, kann man auf die in den letzten 10 Minuten nachlassende Konzentration in der Abwehr hinweisen, was aber bei der hohen Führung leicht zu verschmerzen war. Aber insgesamt waren die zweiten 25 Minuten durchgängig gut anzusehen. Und obwohl wir – wie auch schon im ersten Durchgang – munter durchwechselten, gab es zu keiner Zeit einen Bruch in unserem Spiel. Besonders erfreulich: ALLE 10 eingesetzten Feldspielerinnen waren bei der Torejagd erfolgreich! Auch das spricht für die erneut sehr gute Teamleistung. 

Für den TSV am Ball waren:
Marit Lehnert und Jule Heldermann im Tor (beide mit zahlreichen guten Aktionen); Lisa Schake (1), Janina Thermann (1), Maja Fahrenkamp (1), Marie Vieregge (1), Merle Zymelka (2), Lea Neu (3), Emi Schröder (4), Alina Brinkmann (4), Leah Ruhnau (5), Alina Brand (6)

 

10. Spieltag/24.01.2017  TSV Hillentrup - SG Detmold 19:17 (7:7)

Nach der happigen 6:22 Hinspielniederlage hatten wir seinerzeit an dieser Stelle geschrieben, dass Detmold verlustpunktfrei durch die Saison gehen wird – jetzt haben unsere Mädels völlig unerwartet selbst dafür gesorgt, dass diese Prognose nicht eintrifft! In einem zwar nicht jederzeit hochklassigen, dafür aber hochspannenden Spiel „knackte“ das TSV-Team den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer und setzte sich am Ende verdient mit 19:17 durch. 

Der Schlüssel zum Erfolg lag in einer insgesamt sehr starken Abwehrleistung, die uns immer wieder in Ballbesitz brachte. Leider konnten wir im ersten Durchgang daraus aber kaum Nutzen ziehen, denn viel zu häufig war der Ball genauso schnell wieder weg, wie wir ihn erobert hatten. Da war den Mädels doch die leichte Nervosität und auch Übermotivation (schließlich wollten die Mädels sich für die Hinspielpleite revanchieren) deutlich anzumerken, denn normalerweise leisten wir uns beim schnellen Umschalten nach vorne nicht eine derart hohe Anzahl von haarsträubenden Abspielfehlern und auch Fehlwürfen. Und auch unser Angriffsspiel 6 gegen 6 sah im ersten Durchgang über weite Strecken nicht wirklich druckvoll und gefährlich aus, so dass wir nach 18 Minuten gerade mal 3 Törchen geworfen hatten. Durch ihre gute Deckungsarbeit und Torwartleistung hatten die TSV-Mädels aber zumindest dafür gesorgt, dass wir zu diesem Zeitpunkt „nur“ mit 4 Toren (3:7) hinten lagen.   

So, bis hierhin klang das ja alles noch gar nicht nach einem tollen Erfolg, also Schluss mit der „Meckerei“ – jetzt geht´s nur noch positiv weiter! 

In den verbleibenden 7 Minuten vor dem Halbzeitpfiff platzte dann endlich auch vorne der Knoten. Vier Treffer in Folge durch Alina Brinkmann, Merle Zymelka und zweimal Emi Schröder (erst zwei Minuten vor der Pause eingewechselt!) brachten das 7:7-Unentschieden und – noch viel wichtiger – den Glauben zurück, dass hier heute „was geht“! 

Der zweite Durchgang hatte dann durchgängig das Prädikat „Spitzenspiel“ verdient - die Zuschauer bekamen jetzt nicht nur von beiden Mannschaften guten Handball mit tollen Toren, sondern auch einen echten „Krimi“ geliefert.  Den ersten Treffer nach Wiederanpfiff erzielte zwar Detmold, doch Alina Brand, Leah Ruhnau und Emi Schröder konnten geduldig ausgespielte Angriffe mit Toren abschließen, so dass wir plötzlich 10:8 in Führung lagen. Anschließend verloren wir aber vorne wieder etwas den Faden und leisteten uns für einige Minuten auch eine Schwächephase in der Abwehr. Detmold nutzte das konsequent aus und drehte mit einem 5:1-Lauf den Spielstand wieder in einen eigenen 2-Tore-Vorsprung (11:13). Auch beim 14:16 – ca. 8 Minuten vor Spielende – war Detmold immer noch auf der Siegerstraße, doch in der extrem spannenden Schlussphase behielten unsere Mädels die Nerven und auch die Konzentration. Ein Doppelschlag von Alina Brinkmann brachte den Ausgleich zum 16:16, dem Emi Schröder direkt danach das 17:16 folgen ließ. Detmold konterte sofort und konnte nochmals zum 17:17 ausgleichen. Noch zu spielen:  2 Minuten – der Adrenalinspiegel auf dem Höhepunkt! Dann sorgen die beiden am heutigen Tag treffsichersten Mädels für die erlösenden und siegbringenden Treffer: erst wuchtet Emi Schröder den Ball zum 18:17 in die gegnerischen Maschen und nach einer Balleroberung in der Abwehr ist es Alina Brinkmann, die mit ihrem Treffer zum 19:17 die endgültige Entscheidung herbeiführt. Danach folgt der Schlusspfiff und wir haben tatsächlich den Spitzenreiter besiegt! Die ganze Bank läuft auf´s Spielfeld und alle gemeinsam lassen sich von den Zuschauern feiern! Klasse, Mädels, das habt ihr wirklich – vor allem in der zweiten Halbzeit – richtig gut gemacht! Tolle Einstellung, tolle Moral, tolle gegenseitige Unterstützung – insbesondere von den Spielerinnen, die diesmal etwas weniger am Ball waren! Gerade darauf ist das Trainerteam besonders stolz! 

Das Detmolder Team, das im Vorfeld unserem Wunsch auf eine Verlegung dieses Spieles dankenswerterweise zugestimmt hatte, zeigte sich als sehr fairer Verlierer und deren Trainer Jörg Dubbert lobte die gute Leistung unserer Mädels – das erlebt man so auch nicht all zu häufig. Respekt! 

Bei diesem Saisonhighlight waren für den TSV dabei:
Marit Lehnert und Jule Heldermann im Tor (beide mit einigen ganz wichtigen Paraden!); Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Lisa Schake, Janina Thermann, Maja Fahrenkamp, Lea Neu (1), Merle Zymelka (1), Alina Brand (2), Leah Ruhnau (2), Alina Brinkmann (5), Emi Schröder (8/1)

 


9. Spieltag/21.01.2017  FC Stukenbrock - TSV Hillentrup  12:21 (7:10)

Am Ende war´s dann doch ein klarer Sieg, aber auf dem Weg dorthin mussten unsere Mädels – vor allem in der ersten Halbzeit – einige Hindernisse umfahren und zwischendurch auch mal frisches Öl in den stark stotternden Motor nachkippen.

„Ohne Drei“ hatten wir uns auf den Weg nach Stukenbrock machen müssen, dafür war aber erstmals nach vielen Monaten Emi Schröder wieder mit dabei, die in diesem Spiel ihre ersten „Gehversuche“ nach langer Verletzungspause unternahm. Und da wir am heutigen Tag personell nicht gerade auf Rosen gebettet waren, musste Emi auch gleich von Beginn an mit ran.  Der Start mit 3:0 Toren sah noch ganz okay aus, aber danach fanden wir im Angriff häufig nicht die richtigen Lösungen gegen die geschickt verteidigenden Stukenbrockerinnen. Und so kämpften sich die Mädels des Tabellenvorletzten wieder ran und waren uns beim Spielstand von 7:6 (18. Minute) verdammt nah auf die Pelle gerückt. Eine Auszeit („Ölwechsel“) brachte dann den gewünschten Effekt, danach wurden endlich Gas- und Bremspedal nicht mehr so häufig verwechselt, so dass wir beim Halbzeitpfiff mit einer 3-Tore-Führung (10:7) in die Pause gehen konnten.

Auch im zweiten Durchgang war es bei weitem nicht unser bester Handball, den wir den Zuschauern präsentierten – es war deutlich zu sehen, dass (auch auf Grund der drei fehlenden Spielerinnen) unsere Abläufe nicht so richtig rund liefen. Aber das kompensierten unsere Mädels durch Einsatz und Improvisationstalent, so dass der Vorsprung nach und nach weiter ausgebaut werden konnte und der Sieg in der zweiten Hälfte zu keiner Zeit mehr in Gefahr geriet.

Beim 21:12-Erfolg waren für den TSV am Ball:
Jule Heldermann und Marit Lehnert im Tor; Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Maja Fahrenkamp (1), Emi Schröder (1), Janina Thermann (2), Alina Brinkmann (3), Lea Neu (5/1), Alina Brand (9)
 

 

8. Spieltag/15.01.2017  TSV Hillentrup - JSG Schloß N./Sennelager  36:5 (16:1)

Optimaler Start ins Spieljahr 2017 für unsere B-Mädels!
Im Spiel gegen das Team der JSG Schloß Neuhaus/Sennelager wurde die TSV-Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht und erspielte sich einen hohen 36:5 Sieg.
Schon in den ersten Spielminuten konnte man sehen, wie dieses Match verlaufen wird.
Gleich die ersten TSV-Angriffe führten zu relativ leicht herausgespielten Toren, so dass unsere Mädels nach 8 Minuten bereits 6:0 vorne lagen.
Das Tabellenschlusslicht erzielte dann zwar sein erstes Tor in diesem Spiel – aber im ersten Durchgang blieb es für unsere Gäste bei diesem einzigem Treffer.
Unsere Mädels setzten die Trainervorgaben klasse um und nutzten die Partie vor allem dazu, die im Training einstudierten Abläufe bei den Tempogegenstößen und den Auslösehandlungen weiter zu verfestigen. Das sah häufig richtig gut aus und führte dazu, dass wir bereits zum Halbzeitpfiff uneinholbar mit 16:1 in Führung lagen.

Der zweite Durchgang war praktisch ein Spiegelbild der ersten 25 Minuten, auch wenn wir nach Wiederanpfiff ein paar Minuten brauchten, um wieder so richtig auf Betriebstemperatur zu kommen – nach 10 Minuten hatten wir gerade mal 4 Tore erzielt (Zwischenstand zu dem Zeitpunkt 20:2). In der anschließenden Schlussviertelstunde zogen unsere Mädels das Tempo dann aber noch mal gewaltig an, eroberten immer wieder in der Abwehr die Bälle und liefen einen Tempogegenstoß nach dem anderen auf das gegnerische Tor. Satte 16 Tore sprangen so in 15 Minuten bis zum Endstand von 36:5 noch heraus.
Großes Lob aber auch an die Mädels von Schloß Neuhaus/Sennelager, die – obwohl völlig chancenlos – sich bis zum Schluss so gut es ging wehrten und trotz des hohen Rückstandes während der gesamten Spielzeit mit Spaß und Leidenschaft dabei waren. 

Eine tolle und geschlossene Mannschaftsleistung für den TSV zeigten:
Jule Heldermann und Marit Lehnert im Tor; Marie Vieregge, Maja Fahrenkamp (3), Merle Zymelka (4), Lisa Schake (5), Janina Thermann (5), Leah Ruhnau (6/2), Alina Brinkmann (6), Lea Neu (7/1)
 

18.12.2016 Pokal-Viertelfin. SG Cappel/Großenm. - TSV Hillentrup 11:21 (8:6)

Unsere B-Mädels gewinnen das Pokal-Viertelfinale bei der SG Cappel/Großenmarpe und stehen damit im Final-Four!

In einem packenden Pokal-Fight mit ungewöhnlichem Spielverlauf, setzten sich unsere Mädels am Ende überraschend deutlich mit 21:11 durch. Das hohe Endergebnis lässt einen „Spaziergang“ vermuten, dabei war genau das Gegenteil der Fall.

Großenmarpe trat mit nur einer Auswechselspielerin an, ging aber dennoch hochmotiviert und auch sehr konzentriert in dieses Spiel. Von Beginn an setzten sie unsere Defensive mit ihrem variablen Angriffsspiel stark unter Druck und fanden immer wieder die Lücken in unserer löchrigen (weil zu offensiv agierenden) Abwehrreihe. Zum Glück konnte häufig unsere Keeperin Marit Lehnert Schlimmeres verhindern (u.a. zwei „Marken“ gehalten) bzw. landete der gegnerische Wurf an Pfosten oder Latte – sonst wären wir in noch größere Schwierigkeiten geraten. Denn auch unsere Spielerinnen hatten anscheinend vor dem Spiel vergessen, das richtige Zielwasser zu trinken – anders sind die zahlreichen „Fahrkarten“ im ersten Durchgang (zwei Strafwürfe verworfen und viele Würfe „frei durch“ über oder neben das Tor geballert) eigentlich nicht zu erklären.
So bekamen die Zuschauer in der ersten Halbzeit eine flotte Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten und lange ausgeglichenem Spielverlauf geboten. Kurz vor dem Pausenpfiff schien das Spiel dann zugunsten von Großenmarpe zu kippen, denn nachdem uns Alina Brinkmann durch eine schönen Einzelaktion mit 6:5 in Führung gebracht hatte, gelangen unseren Gastgeberinnen anschließend drei Treffer in Folge, so dass wir mit einem 6:8 Rückstand in die Halbzeitbesprechung geschickt wurden.

Anscheinend haben unsere Mädels in dieser Besprechung sehr genau zugehört, als das Trainerteam ihnen insbesondere zum Thema „Abwehrarbeit in der 6:0-Deckung“ nochmal genau erklärt hat, wie sie sich zu verhalten haben, denn im zweiten Durchgang kam das TSV-Team wie verwandelt aus der Kabine. Wo sich vorher noch ein ums andere Mal große Abstimmungsprobleme offenbarten, zeigte sich die TSV-Abwehr vom Wiederanpfiff an jetzt als „eng gesponnenes Netz“, das kaum noch Großchancen zuließ. Dazu kam, dass die in Halbzeit 2 im Tor stehende Jule Heldermann ebenfalls einen tollen Job machte (u.a. eine Marke gehalten) und nach ihren Paraden häufig sofort den Ball zum Tempogegenstoß wieder ins Spiel bringen konnte.
Neben der deutlich verbesserten Abwehrleistung (das war richtig gute Teamarbeit!), gingen die entscheidenden Impulse für die Spielwende von der sehr starken Lea Neu aus, die in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit mit drei Treffern wesentlichen Anteil daran hatte, dass wir den 6:8 Halbzeit-Rückstand in eine 10:8-Führung drehen konnten. Großenmarpe verkürzte dann zwar nochmal auf 10:9, anschließend gehörte das Spiel aber nur noch dem TSV! Zwei Tore durch Merle Zymelka (davon ein Superknaller aus der zweiten Reihe genau in den Winkel!), erneut Lea Neu und dann noch zwei Treffer durch unsere „Abfangjägerin“ Alina Brand sorgten für die beruhigende und auch vorentscheidende 15:10-Führung. Nach dem 15:11 Anschlusstreffer der weiterhin mit viel Leidenschaft kämpfenden Großenmarperinnen, folgte dann der tolle Auftritt von Janina Thermann, die – klasse von ihren Mitspielerinnen in Szene gesetzt – mit einem lupenreinen Hattrick auf 18:11 erhöhte. Auch die letzten drei Treffer der Partie fielen zu Gunsten des TSV, so dass wir am Ende einen – nach dem Halbzeitrückstand so nicht zu erwartenden – klaren 21:11-Sieg als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk mit nach Hillentrup nehmen konnten.

Für den TSV am Ball waren:
Marit Lehnert und Jule Heldermann im Tor; Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Leah Ruhnau, Lisa Schake (1), Alina Brinkmann (1), Merle Zymelka (3), Janina Thermann (3), Lea Neu (6/1), Alina Brand (7/1)

7. Spieltag/03.12.2016  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad M. 21:24 (12:9)

Auf Grund kurzfristiger Spielerabsagen musste unser Team ohnehin bereits stark ersatzgeschwächt in diese Partie gehen. Als dann auch noch eine weitere Spielerin aus terminlichen Gründen nach der ersten Halbzeit vorzeitig das Match beenden musste, hatten wir letztlich keine realistische Chance mehr, gegen die starke Mannschaft vom TV Horn-Bad Meinberg zu punkten.
Klasse aber, mit welcher Moral sich die verbliebenen Mädels bis zum Schluss gegen die Niederlage stemmten! Das war wirklich vorbildlich!

In der ersten Halbzeit zeigten die Mädels eine ihrer bisher besten Saisonleistungen und konnten sich nach einem Zwischenstand von 7:7 durch jeweils zwei Tore von Lisa Schake und Merle Zymelka auf 11:7 absetzen. In die Halbzeit ging es dann mit einer verdienten 12:9 Führung – auch weil Marit Lehnert ihren Job im Tor richtig gut erledigt hat.

Nach dem Seitenwechsel waren wir dann – aus o.g. Gründen – gezwungen, personell umzustellen, was ganz offensichtlich zu einer (in dieser krassen Form nicht zu erwartenden!) Verunsicherung geführt hat. Denn den Start in die zweite Hälfte haben unsere Mädels leider völlig in den Sand gesetzt. Vorne wurde ohne Not ein unerklärlicher Fehler nach dem anderen produziert und hinten passten die Abstimmungen im Deckungsverhalten überhaupt nicht mehr.
Bestraft wurde das mit sechs (!!!) Gegentreffern in Folge und aus unserer schönen 3-Tore-Führung war ruckzuck ein 3-Tore-Rückstand (12:15) geworden, dem wir anschließend – im wahrsten Sinne des Wortes – hinterherhecheln mussten. Doch gerade in dieser Phase konnte man gut beobachten, was für ein tolles Team bei uns zusammenwächst. Keiner ließ den Kopf hängen, alle kämpften wie die Löwen (auch wenn nicht immer alles gelang) und so hatten wir unseren Gegner beim 18:18  - vor allem durch Treffer von Leah Ruhnau und Lea Neu – tatsächlich wieder eingeholt.

Doch diese Aufholjagd hatte enorm Kraft gekostet, so dass die Mädels in den entscheidenden letzten 5 Minuten einfach keine Reserven mehr hatten, um weiter volle Pulle dagegen halten zu können.
Bis zum 20:20 waren wir noch auf Augenhöhe, doch dann zog das Team von Horn-Bad Meinberg auf 20:24 davon und das Spiel war verloren, auch wenn Leah Ruhnau mit ihrem 9. Treffer noch zum 21:24 Endstand verkürzen konnte.

Für den TSV am Ball waren:
Marit Lehnert und Jule Heldermann im Tor; Marie Vieregge, Luisa Mühlenmeier, Janina Thermann, Alina Brinkmann (1), Merle Zymelka (3), Lisa Schake (3), Lea Neu (4), Leah Ruhnau (9/3)
 

6. Spieltag/06.11.2016  TSV Hillentrup - SG Detmold 2  27:14 (15:7)

Zu diesem Spiel, in dem sich unsere Mädels nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, wollen wir mal lieber nicht allzu viel schreiben. Daher nur ein paar Sätze…

Das Positive zuerst: Die Mädels haben das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Detmold gewonnen.
Und jetzt das Negative: Zu keinem Zeitpunkt konnte unser Team auch nur annähernd zeigen, was es wirklich drauf hat. Alle Mannschaftsbereiche erwischten irgendwie einen gebrauchten Tag.  Das fing mit den Torhütern an, die bei mehreren Würfen nicht gut aussahen, setzte sich über die Abwehrreihe fort, die häufig nicht konsequent genug beim „Zupacken“ und einige Male auch schlecht „sortiert“ war und endete in einer oft harmlosen Offensive, bei denen unsere Mädels vor allem im Spiel 6 gegen 6 viel zu selten richtig Druck in ihre Aktionen bekamen.

Dass wir dennoch das Spiel letztlich klar für uns entscheiden konnten (nach grauenvollen ersten 10 Minuten und einem Rückstand von 3:4), war vor allem zahlreichen Tempogegenstoßtoren zu verdanken (davon auch eine Handvoll wirklich sehenswert vorgetragene Konter über mehrere Stationen – na also, da haben wir ja doch noch was Positives gefunden  ;)  ).

Okay, Schwamm drüber. Dass es unsere Mädels viel besser können, haben sie schon oft genug gezeigt und werden sie auch in Zukunft noch häufig unter Beweis stellen.

Kompliment an dieser Stelle für unseren Gegner, der nie aufsteckte und jedes erzielte Tor lautstark feierte.

Und nochmal Danke an Maurice Kerkhoff vom TuS Brake, der spontan für den kurzfristig verhinderten eigentlich angesetzten Schiedsrichter eingesprungen ist.

Für den TSV am Ball waren:
Jule Heidermann und Marit Lehnert im Tor; Luisa Mühlenmeier, Marie Vieregge, Merle Zymelka (1), Maja Fahrenkamp (1), Janina Thermann (2), Alina Brinkmann (3), Lea Neu (3), Lisa Schake (3), Leah Ruhnau (4), Alina Brand (10)


5. Spieltag/30.10.2016  HSG Blomberg/L. 2 - TSV Hillentrup  25:18 (12:9)

Eine unnötig hohe Niederlage holten sich unsere Mädels beim Auswärtsspiel gegen die „Zwote“ der HSG Blomberg/Lippe ab. Sooo groß, wie es das Endergebnis vermuten lässt, war der Leistungsunterschied eigentlich nicht, aber…

… erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu (wie bereits vor vielen Jahren ein damals bekannter Fußballer sagte)! Pech hatten unsere beiden Keeper in diversen Situationen, in denen sie Fuß oder Hand an den Ball bekamen, die blöde Pille aber trotzdem irgendwie noch ins Tornetz rutschte.

Fehlendes Glück hatten wir bei mindestens 10 Tempogegenstößen, die wir einfach nicht im Tor unterbringen konnten, weil Pfosten, Latte oder die wirklich gute gegnerische Torhüterin „im Weg“ waren.

Das soll aber natürlich keine Ausrede für unsere Niederlage sein. Denn in erster Linie lag es an unserer insgesamt zu unkonzentrierten Leistung im Torabschluss bzw. im Toreverhindern, dass wir so klar verloren haben.

Dabei sind wir eigentlich ganz gut ins Spiel gekommen. Nach 1:3 Rückstand lagen wir beim 5:4 bzw. 6:5 sogar auch mal in Front, aber danach häuften sich die vorstehend beschriebenen Fehler, so dass wir zur Halbzeit mit 9:12 unnötig mit drei Toren hinten lagen.

Und in der zweiten Halbzeit ließen wir sogar noch mehr beste Torchancen ungenutzt, so dass das starke Blomberger Team keine große Mühe hatte – nachdem wir bis zum 12:14 noch einigermaßen in Kontakt bleiben konnten -  sich Tor um Tor abzusetzen (über 12:17 und 13:20 waren wir spätestens 9 Minuten vor Schluss beim 14:22 endgültig vorzeitig besiegt) . Dabei zeichnete sich vor allem die sehr gute Rückraumrechts-Spielerin von Blomberg aus, die uns insgesamt 10 Treffer einschenkte!

Aber auch unsere Mädels zeigten – so paradox das auch klingen mag - guten Handball, denn wer zahlreiche Chancen vergibt, hat sich zumindest diese Chancen vorher erspielt. Und trotz des immer größer werden Rückstandes ließen sich unsere Mädels bis zum Abpfiff nicht eine Sekunde hängen, sondern fighteten bis zum Schluss! Das hat uns Trainern doch sehr imponiert! Belohnt wurde dieser unermüdliche Einsatz mit dem schönsten Angriff des Tages, der nach einer Torwartparade von Marit Lehnert und schnellen Pässen nach vorne über 4 Stationen von Maja Fahrenkamp perfekt vollendet wurde!
Niemals aufgeben, auch in der Niederlage zusammehalten und den Kopf immer oben behalten! Dadurch zeichnet sich ein intaktes Team aus – prima!

Wacker geschlagen haben sich:
Marit Lehnert und Jule Heidermann im Tor, Marie Vieregge, Janina Thermann (1), Lisa Schake (1), Maja Fahrenkamp (2), Alina Brinkman (3), Alina Brand (3/1), Lea Ruhnau (4/2), Lea Neu (4)

 

 

4. Spieltag/25.10.2016  TSV Hillentrup - TuS Müssen-Billinghausen  18:15 (9:8)

Nach vier Wochen Match-Pause konnten unsere Mädels am vergangenen Dienstag im Nachholspiel gegen das Team vom TuS Müssen-Billinghausen endlich wieder zum Ball greifen. Und das taten sie dann mit sehr viel Erfolg! 

Müssen zeigte sich dabei von Beginn an als der erwartet schwere Gegner und lag auch während der ersten Viertelstunde der Partie permanent in Front. Über 0:2, 1:3 und 4:6 hechelten wir während dieser Phase ständig einem 2-Tore-Rückstand hinterher. Doch jeweils 2 Treffer unserer an diesem Tag offensivstärksten Spielerinnen Alina Brand und Leah Ruhnau drehten diesen Zwischenstand in eine 8:6-Führung.
Einen großen Anteil an diesem Umschwung hatte auch Jule Heidermann im Tor sowie die jetzt deutlich besser stehende Abwehr. Müssen gelang zwar noch vor der Halbzeit der Anschlusstreffer zum 8:7, aber im zweiten Durchgang waren unsere Gäste dann – etwas überraschend – völlig chancenlos. 

Nach dem Halbzeitpfiff gelang Müssen nach dem nochmaligen Anschlusstreffer zum 9:8 dann im Angriff so gut wie nichts mehr und blieb über 15 Minuten ohne weiteren Treffer. Das lag zu einem großen Teil an unserer wirklich sehr guten Deckungsarbeit, die Müssen immer wieder zu Abspielfehlern oder schlecht vorbereiteten Würfen verleitete. So konnten wir uns oft den Ball erkämpfen, um sofort mit viel Tempo nach vorne zu spielen. Vom 9:8 zog der „TSV-Express“ uneinholbar auf 15:8 davon. Nach zwei Toren von Janina Thermann hieß es 5 Minuten vor Schluss 17:10 und erst jetzt – im Gefühl des sicheren Sieges – ließen unsere Mädels die Zügel schleifen, so dass Müssen bis zum Schlusspfiff noch Ergebniskorrektur zum Endstand von 18:15 betreiben konnte.

Letztlich spiegelt das Endergebnis nicht die drückende Überlegenheit unseres Teams im zweiten Durchgang richtig wider, aber das ist natürlich unwichtig. Viel wichtiger war die Erkenntnis, dass wir gegen einen – eigentlich – richtig guten Gegner eine topp Einstellung und unsere bisher beste Saisonleistung gezeigt haben!   

Mit viel Einsatz und Spaß dabei waren:
Marit Lehnert, Jule Heidermann, Luisa Mühlenmeier, Alina Brinkmann, Marie Vieregge, Lisa Schake, Lea Neu, Merle Zymelka, Maja Fahrenkamp, Janina Thermann (2), Leah Ruhnau (7/2), Alina Brand (9/1)

 

3. Spieltag/25.09.2016  HSG Detmold - TSV Hillentrup  22:6 (14:2)

Autsch! Das hat schon weh getan! Im Spiel beim absoluten Meisterschaftsfavoriten, dem Team der HSG Detmold, mussten unsere B-Mädels eine herbe „Klatsche“ verdauen.
Bei der überdeutlichen 6:22 Niederlage waren uns die Detmolderinnen in allen Belangen sportlich überlegen und somit logischerweise der verdiente Sieger in einer – vor allem in der ersten Halbzeit – sehr einseitigen Partie.

Im Unterschied zu der Vorsaison hatte Detmold sich diesmal nicht für die Oberliga qualifizieren können, so dass sie in der aktuellen Meisterschaftsrunde in der Kreisliga spielen müssen. Das dürfte für dieses auf einigen Positionen wirklich herausragend gut besetzte Team eine ziemlich spannungsarme Saison werden, denn auf einen Gegner, der ihnen auf Augenhöhe Paroli bieten könnte, werden sie nicht treffen.

Auch unsere Mannschaft war von der ersten Minute an chancenlos, hätte aber trotzdem zumindest ein besseres Ergebnis erzielen müssen. Im ersten Durchgang ließen sich unsere Mädels insbesondere von der guten gegnerischen Defensive und der sehr starken Detmolder Torhüterin zu stark beeindrucken. Die Folge waren druck- und auch mutlose Angriffsbemühungen, die irgendwann mit einem Verzweifelungswurf abgeschlossen wurden oder aber zu Fehlabgaben führten. Beides nutzte Detmold immer wieder zu Tempogegenstoßtoren, so dass wir bereits zur Halbzeit mit 14:2 aussichtslos in Rückstand lagen.
Unsere Defensive im gebundenen Spiel 6:6 war gar nicht mal so schlecht, aber vorne lief in den ersten 25 Minuten wirklich überhaupt nichts zusammen.

Die Parole für die zweite Halbzeit konnte daher nur lauten: Schadensbegrenzung, trotz des hohen Rückstandes nicht aufgeben und zeigen, dass man es besser kann!
Und das haben unsere Mädels im zweiten Durchgang dann auch gemacht.
In der Abwehr stellten wir auf eine offensivere Ausrichtung um, die Detmold gar nicht schmeckte und so zahlreiche Abspielfehler provozierte. So kamen auch wir jetzt endlich mal zu leichten Balleroberungen, die wir in Tempospiel nach vorne umsetzen konnten. Und endlich erspielten wir uns vorne auch mal klare Torchancen, die aber – und das war auch im zweiten Durchgang das größte Manko – zu oft nicht genutzt werden konnten (oft sehr gut gehalten, aber genauso oft auch einfach von uns schlecht geworfen).
Klar, Detmold war uns spielerisch auch im zweiten Durchgang überlegen, aber nicht mehr sooo deutlich. Allein an den Toren gemessen, haben wir die zweiten 25 Minuten „nur“ mit 4:8 verloren und dabei vor allem eine tolle Moral und „Kampf“ bis zum Schlusspfiff gezeigt.

Die deutliche Dominanz verdankt Detmold insbesondere drei herausragenden Spielerinnen: Das sind zum einen die bereits erwähnte Torhüterin und zum anderen zwei sehr talentierte Rückraumspielerinnen, die zusammen insgesamt 14 der 22 Detmolder Treffer erzielten. Alle drei blieben auch die vollen 50 Minuten auf der Platte, was unsere Leistungssteigerung im zweiten Durchgang unterstreicht.

Nachdem wir in der Vorsaison ja überhaupt nur ein einziges Spiel verloren haben (und das auch noch denkbar knapp mit nur einem Tor), ist diese hohe Niederlage natürlich eine völlig ungewohnte (und schmerzhafte) Erfahrung für unser Team – damit richtig umzugehen gehört aber auch zu den Dingen, die man im Laufe seiner Sportlerlaufbahn lernen muss. Dass unsere Mädels das hinbekommen werden, haben sie bereits nach der (konstruktiven, aber auch sehr deutlichen) Halbzeitansprache in den wichtigsten Dingen (Positive Einstellung! Motivation! Zusammenhalt!) gezeigt.
Das hat uns gefallen!

TSV-Aufstellung:
Jule Heldermann und Marit Lehnert im Tor; Marie Vieregge, Alina Brinkmann, Luisa Mühlenmeier, Maja Fahrenkamp, Lea Neu, Janina Thermann (1), Leah Ruhnau (1/1), Merle Zymelka (1), Lisa Schake (1), Alina Brand (2)


2. Spieltag/18.09.2016  TSV Hillentrup - FC Stukenbrock  33:9 (15:4) 

Zweites Spiel, zweiter Sieg für unsere B-Mädels – da kann man zu Recht von einem optimalen Saisonstart sprechen!

Im ersten Heimspiel der noch jungen Serie hatte unser Team die Mannschaft vom FC Stukenbrock zu Gast. Genau wie es bei unserer Mannschaft auch der Fall ist, handelt es sich bei den Stukenbrocker B-Mädels komplett um die letztjährige C-Jugend. Insofern kannte man sich schon gut aus der vorherigen Saison.

So war auch klar, dass die Favoritenrolle eindeutig auf unserer Seite lag und diese Erwartungen erfüllten unsere Mädels dann auch von Beginn an. Die Geschichte des Spiels ist damit schnell erzählt:
Die Abwehr stand bombensicher und ließ kaum klare Torchancen zu, die Torhüter machten einen guten Job und unsere Tore  erzielten wir in erster Linie über schnelles Spiel nach vorne.
Das sah oft richtig klasse aus, so dass die Zuschauer – sofern ihr Herz für den TSV schlug – trotz des einseitigen Spielverlaufs voll auf ihre Kosten kamen.
Über 6:0 und 9:3 lag der TSV-Express bereits zur Halbzeit uneinholbar mit 15:4 in Front.
Im zweiten Durchgang ging das genau so weiter, so dass sich unsere Mädels über 16:6 und 22:9 am Ende über einen sehr deutlichen 33:9-Sieg freuen durften.

In einem jederzeit fairen Spiel, das vom Schieri problemlos geleitet wurde, waren für den TSV am Ball:

Marit Lehnert, Jule Heldermann (Tor),  Lisa Schake, Maja Fahrenkamp (2), Marie Vieregge (2), Merle Zymelka (2), Lea Neu (3), Alina Brand (5), Alina Brinkmann (5), Leah Ruhnau (7/3), Janina Thermann (7)


1. Spieltag/10.09.2016  JSG Schloß-N./Sennelager - TSV Hillentrup 9:22 (4:11)

Unsere B-Mädels haben einen gelungenen Start in der neuen Altersklasse hingelegt. Im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison lösten sie ihre Auswärtsaufgabe bei der JSG Schloß-Neuhaus/Sennelager ohne größere Probleme und siegten – auch in der Höhe verdient – mit 22:9 Toren.

Bekanntlich ist der Schritt von der C-Jugend in die B-Jugend ein sehr großer – insbesondere weil die Umstellung von der bis zur C-Jugend vorgeschriebenen offenen 2-Zonen-Abwehr (3:2:1 bzw. 1:5) auf defensivere Abwehrformationen (6:0 bzw. 5:1) wirklich nicht so einfach ist. Sowohl das Spiel in der Defensive aber auch in der Offensive wird dadurch ein völlig anderes, so dass die Mädels auf einmal andere Lösungsmöglichkeiten lernen müssen – zum Tore verhindern genauso wie zum Tore erzielen.

In vielen Phasen des Spiels zeigte unser weiblicher Handball-Nachwuchs, dass sie die ersten Schritte in diesem Entwicklungsprozess schon erfolgreich gegangen sind. Vor allem das schnelle Umschalten von der 6:0 Abwehr in den Tempogegenstoß sah oft schon richtig gut aus. Dass die Mädels dabei noch Fehler machen und weiterhin Zeit brauchen, um mehr Sicherheit in ihre Abläufe zu bekommen, ist klar, aber mit diesem ersten Spiel können Spielerinnen und Trainer sehr zufrieden sein.

Das Fehlen von gleich drei Spielerinnen (Verletzungen und Klassenfahrt) konnten die verbleibenden 10 Mädels problemlos kompensieren – das TSV-Team war von Beginn an (trotz 0:1 Rückstand) die klar dominierende Mannschaft und setzte sich nach einem zwischenzeitlich 2:2 auf 7:2 (18. Minute) ab. Jule Heldermann zeigte dabei in ihrem ersten Pflichtspiel im Tor eine gute Leistung und gab dadurch der verständlicherweise manchmal noch wackligen Abwehr den nötigen Rückhalt.
Mit einem beruhigendem 11:4 Vorsprung ging es in die Halbzeit.

Der zweite Durchgang war dann quasi ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Die JSG wehrte sich nach Kräften (wobei sich vor allem die Linkshänderin im rechten Rückraum mit 7 Toren auszeichnen konnte), war aber letztlich unserem Team deutlich unterlegen. Einzig die gut aufgelegte Keeperin der JSG verhinderte eine deutlich höhere Niederlage ihres Teams, denn unsere Mädels vergaben (zu) viele klare Torgelegenheiten. Aber auch das ist verständlich, denn nach einem halben Jahr ohne Wettkampfpraxis muss auch die Sicherheit im Torabschluss sich erst noch wieder finden (und das wird sie auch!).

Über 15:5 und 18:6 baute unser Team seinen Vorsprung trotzdem immer weiter aus und hob sich das schönste Tor des Tages für den letzten Treffer auf. Kurz vor Spielende stieg Merle Zymelka zum Freiwurf hoch und legte dann aus der Luft auf Lisa Schake ab, die mit dem Schlusspfiff den Endstand zum 22:9 erzielte – ein toller Schlusspunkt einer insgesamt souveränen Leistung! Die ersten beiden Punkte sind also im Sack - Mädels, das habt ihr gut gemacht!

Am nächsten Wochenende geht´s dann weiter mit dem ersten Heimspiel. Am Sonntag (18:09) ist um 14:15 Uhr Anpfiff gegen das Team vom FC Stukenbrock.

TSV-Aufstellung gegen Schloß-Neuhaus/Sennelager: Jule Heldermann (Tor), Luisa Mühlenmeier, Maja Fahrenkamp, Marie Vieregge, Alina Brinkmann (1),  Lisa Schake (1), Merle Zymelka (3), Leah Ruhnau (4/1), Janina Thermann (4), Alina Brand (9)

 

Pokal-Final-Four / 12.03.2016

Unsere weibliche C-Jugend belegt im Pokal-Final-Four 2016 nach einem hochspannenden Turnierverlauf den 2. Platz.

Gleich im ersten Spiel (gespielt wurde nach dem Modus jeder gegen jeden / 1 x 20 Minuten) kam es zum Treffen zwischen den beiden Turnier-Favouriten TuS Müssen/Billinghausen und TSV Hillentrup.
Es war – wie bereits in den Punktspielen – ein spannendes und temporeiches Spiel, in dem aber beide Teams zahlreiche sehr gute Torchancen nicht zu Treffern verwerten konnten, so dass nur relativ wenig Tore fielen und die Partie am Ende unentschieden 5:5 ausging.

Da im weiteren Turnierverlauf sowohl unsere Mädels als auch die von Müssen ihre beiden weiteren Spiele gegen die Mannschaften vom VfL Schlangen und vom TV Horn-Bad Meinberg klar gewinnen konnten (Ergebnisse siehe unten), musste dann die Entscheidung im Kampf um den Pokal per Sieben-Meter-Werfen fallen! Nach 3 ½ Stunden gipfelte das „Wettrennen um den Pott“ somit in einem an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Finale!

Jede Mannschaft musste der Turnierleitung ihre 5 Schützinnen melden und danach versammelten sich die kompletten Teams von Hillentrup und Müssen an der Mittellinie und fieberten den Duellen „Werfer gegen Torwart“ entgegen. Und wieder war es ein ganz enges Ding bis zur letzten Schützin.
Unsere Keeperin Maja Fahrenkamp konnte zwar 2 Würfe mit starken Reflexen entschärfen, aber auch Müssens Torhüterin machte einen sehr guten Job und wehrte ebenfalls zwei Würfe ab. So fiel die Entscheidung erst mit den jeweils letzten Würfen beider Teams und da hatten Müssens Mädels dann das bessere Ende auf ihrer Seite. Riesengroß der Jubel bei unseren Gästen, Tränen und Enttäuschung dagegen bei unserem Team, das sich aber überhaupt keine Vorwürfe machen muss.
Unsere Mädels haben nach der errungenen Kreismeisterschaft auch im Final-Four ein tolle Leistung gezeigt und am Ende lag das Quentchen Glück und auch Können dann diesmal auf Müssener Seite, die ebenfalls eine klasse Saison gespielt haben und  somit auch verdient den Pokal mit nach Hause nehmen durften. Und genauso, wie uns Müssen zur gewonnenen Meisterschaft gratuliert hat, waren es diesmal wir – nachdem wir uns erst einmal kurz alle gegenseitig etwas trösten mussten – die sich als faire Verliererinnen zeigten und Müssen zum Sieg beglückwünschten.  

Viel Lob gab es von allen Mannschaften, den Schiedsrichtern und dem Staffelleiter, Reiner Missling, für die gelungene Organisation des Turniers. Dieses Lob und ein ganz großes Dankeschön geben wir auch an dieser Stelle nochmal weiter an die Eltern unserer Mädels, die ein perfektes Catering organisiert haben und an die Spielerinnen der 1. Frauenmannschaft (Lisa und Lena Hartmann, Nina und Jana Reese, Rebecca Schmidt), die über die komplette Turnierdauer die Aufgaben des Kampfgerichtes, der physiotherapeutischen Betreuung und des Fotografen übernommen haben.

Auch wenn wir diesmal nur zweiter Sieger waren, war dieser Handball-Nachmittag ein voller Erfolg für unseren Verein und hat richtig viel Spaß gemacht! So kann es in Zukunft gerne weitergehen und wir alle freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit unseren Zuschauern, wenn dann im September der Startschuss für die neue Saison fällt. Bis dahin wünschen wir allen eine schöne Zeit!

Ergebnisse des Final-Fours:

TSV Hillentrup – TuS Müssen/Billinghausen 5:5
TV Horn-Bad Meinberg – VfL Schlangen 4:2
TuS Müssen/Billinghausen – TV Horn-Bad Meinberg 11:5
VfL Schlangen – TSV Hillentrup 4:14
TSV Hillentrup – TV Horn-Bad Meinberg 13:4
TuS Müssen/Billinghausen – VfL Schlangen 17:6

Unser Team im Final-Four:
Marit Lehnert und Maja Fahrenkamp im Tor, Janina Thermann (1), Merle Zymelka (1), Marie Vieregge (1), Leah Ruhnau (2), Alina Brinkmann (2), Lea Neu (4), Alina Brand (9), Emi Schröder (12)

 

18. Spieltag/06.03.2016  TSV Hillentrup - VfL Schlangen  36:14 (19:7)

Mit einem deutlichen 36:14-Erfolg gegen den VfL Schlangen setzten unsere Meister-Mädels einen gelungenen Schlusspunkt unter eine insgesamt herausragende Saisonleistung!

Dass das letzte Spiel nicht unbedingt ein sportliches Highlight unserer Mädels war – Schwamm drüber! Team und Trainer waren zugegebenermaßen nicht ganz so fokussiert auf die Partie, wie sonst, aber das hatten sich die Mädels über die ganze Saison auch hart erarbeitet, dass sie sich an diesem Tag einfach mal von dem ganzen „Meisterschaftsdrumherum“ ablenken ließen. Dieses Gefühl, etwas Tolles erreicht zu haben, muss man dann einfach auch mal in vollen Zügen genießen! Das ging schon damit los, dass vor dem Spiel reichlich Fotos geschossen und die Mädels mit Meistertrikots überrascht wurden, die dann auch sofort in diesem Spiel  eingeweiht wurden. Außerdem hatte unsere Merle Geburtstag, was die Mädels in der Kabine mit einem Liedchen und viel bunter Deko feierten (den Kuchen gab´s erst nach´m Spiel). 

Als das Spiel dann angepfiffen wurde, fiel es verdammt schwer, den Hebel sofort auf „Power-Handball“ umzulegen. Dennoch waren wir jederzeit „Chef im Ring“ und lagen bereits zur Halbzeit klar mit 19:7 in Front. Auch in der zweiten Halbzeit wechselten sich viele vergebene Torchancen mit zahlreichen Tempogegenstoßtoren ab. Am Ende zeigte die Ergebnistafel letztlich ein standesgemäßes 36:14 an. 

Nach Schlusspfiff wurde dann sofort wieder in den „Feier-Modus“ umgeschaltet, was am heutigen Tag unsere bessere Disziplin war. Dem finalen Jubelkreis vor der wieder gut gefüllten Zuschauertribüne folgte die Meisterschaftsehrung durch unseren Vereinspräsidenten Matthias Winter und unsere Jugendwartin Gabi Dickewied. Neben herzlichen Worten gab´s für jede Spielerin einen blumigen Dank in Form einer „Meister-Rose“. Das waren wirklich schöne Momente, die man so schnell nicht vergisst. 

Unsere C-Mädels haben eine erstklassige Saison gespielt, was auch ein Blick auf die Statistik untermauert:
Von 18 Spielen nur ein einziges verloren - und das auch nur denkbar knapp mit einem Tor gegen das Team vom TuS Müssen-Billinghausen, mit denen wir uns bis vor zwei Wochen ein superspannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel geliefert haben.
553 Tore erzielt und nur 246 Gegentreffer kassiert. Das macht einen Durchschnitt von 31:14 Toren pro Spiel.
Mit einem 47:9 (gegen Detmold 2) den höchsten Saisonsieg der gesamten Liga erzielt.
Das sind Werte, auf die wir alle richtig stolz sind. 

Vielen Dank nochmal an alle, die uns in den letzten Wochen und Monaten unterstützt haben – vor allem an die Eltern unserer Mädels und an die Zuschauer, die uns immer wieder viel positives Feedback gegeben haben. Das hat uns immer sehr motiviert. 

Jetzt folgt am nächsten Wochenende ein letztes Saison-Highlight – wieder bei uns in eigener Halle:
Am kommenden Samstag (12. März) richten wir das Pokal-Final-Four für die weibliche C-Jugend aus. Und natürlich ist unser Ziel, den „Pott“ möglichst zu gewinnen. Auch da wird unser härtester Konkurrent wieder das Team aus Müssen sein. Los geht´s um 14:00 Uhr – gleich mit der Kracherpartie „Hillentrup gegen Müssen“! 

Aufstellung gegen Schlangen:
Marit Lehnert (Tor), Marie Huxoll, Lisa Schake, Merle Zymelka, Marie Vieregge (1), Alina Brinkmann (2), Maja Fahrenkamp (3), Leah Ruhnau (4), Lea Neu (5), Emi Schröder (9), Alina Brand (12)

 


17. Spieltag/28.02.2016  VfL Schlangen - TSV Hillentrup  7:33 (5:16)

GESCHAFFT!!! Unsere C-Mädels haben sich auf dem Weg zum Titel auch in Schlangen nicht stoppen lassen und mit einem fulminanten 33:7-Kantersieg die Kreismeisterschaft endgültig klar gemacht!

Obwohl verletzungs- und krankheitsbedingt mit nur 9 Spielerinnen angereist, zeigte unser Team von Beginn an, dass es sich hier und heute nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen wird. Schlangen wehrte sich tapfer und versuchte, bei eigenem Ballbesitz die Angriffe möglichst lange auszuspielen, aber letztlich war unsere Mannschaft einfach zu deutlich überlegen und das Spiel daher schon früh entschieden.  

3:1, 6:2 und 11:3 hießen die Zwischenstationen bis zum Pausenstand von 16:5 für den TSV! Toll anzusehen waren dabei vor allem zahlreiche gelungene Tempogegenstöße und ein lupenreiner Hattrick vom Kreis von Marie Vieregge (Treffer vom 9:2 bis zum 11:2) jeweils nach schönen Anspielen aus dem Rückraum.

Trotz des hohen Vorsprungs gaben unsere Mädels auch im zweiten Durchgang meistens Vollgas und hatten ganz offensichtlich großen Spaß daran, den mitgereisten „Meister-Eltern“ ein kurzweiliges „Schaulaufen“ zu präsentieren. Dabei kam Maja Fahrenkamp – sonst im Tor zuhause – diesmal ausschließlich im Feld zum Einsatz und konnte drei Treffer für sich verbuchen. Marit Lehnert war ein sicherer Rückhalt im Tor (u.a. eine „Marke“ pariert) und musste in der zweiten Halbzeit nur noch zweimal hinter sich greifen. Vorne im Angriff spulten die Meister-Girls nochmal ihre ganze Offensiv-Palette ab: Kontertore, Freiwurftreffer, Tore nach Auslösehandlungen, klasse Aktionen im „Eins gegen Eins“, die Außen schön frei gespielt – es war alles dabei und somit ein Spiegelbild der gesamten Saison!

Dann der Abpfiff und die Gewissheit: „WIR SIND MEISTER!“
Jubelkreis, Applaus für die Zuschauer und dann ab unter die Dusche mit dem „Meistersekt“ (ohne Alkohol!)!!!

Am nächsten Sonntag um 15:30 Uhr haben die Mädels ihr letztes Punktspiel in dieser Saison und würden sich riesig freuen, wenn in der Dörentruper Sporthalle viele Zuschauer dabei sind, wenn die Mannschaft vor dem Spiel geehrt wird. Und danach soll dann nochmal „meisterlicher“ Handball gezeigt werden!

TSV-Aufstellung gegen Schlangen: Marit Lehnert (Tor), Alina Brinkmann (1), Lea Neu (2), Maja Fahrenkamp (3), Marie Vieregge (3), Merle Zymelka (4), Leah Ruhnau (6/1), Alina Brand (6), Emi Schröder (8)


16. Spieltag/21.02.2016  TSV Hillentrup - TuS Müssen-Billingh. 25:21 (14:10)

Mit einer begeisternden Vorstellung zwangen unsere Mädels das bis dahin punktgleiche Team aus Müssen in die Knie und stehen jetzt ganz dicht vor der Kreismeisterschaft! 

In einem hochklassigen Duell zeigten BEIDE Mannschaften ihren besten Handball – also Leidenschaft, Tempo, bissigen Abwehrkampf, klasse Torhüterparaden, nur wenige technische Fehler und vor allem tolle Tore! Den zahlreichen Zuschauern wurde somit das geliefert, was sich alle vorher erhofft hatten: ein wahres Spitzenspiel! 

Wie auch in den ersten beiden Meisterschaftspartien gegen Müssen, lagen auch im dritten Spiel die Vorteile in der Anfangsphase der Partie auf Seiten unserer Gäste. Müssen löste oft über den Kreis auf und sorgte so ein ums andere Mal für reichlich Desorientierung in unserer Abwehrreihe. Nach 11 Minuten lagen wir daher mit 5:7 in Rückstand – Zeit für ein Team-Timeout! Danach klappte es dann prompt viel besser, plötzlich waren die Abstimmungsprobleme in der Defensive wie weggeblasen – schon erstaunlich, was ein paar kurze Ansagen manchmal bewirken können. Und wie es immer ist – steht die Abwehr sicher, hat auch sofort der Torwart viel bessere Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Unsere Keeperin Maja Fahrenkamp kam jetzt auf die richtige Betriebstemperatur und zeigte insgesamt eine sehr souveräne Leistung. Von ihren insgesamt 4 erfolgreichen Siebenmeterparaden fielen 2 in die Phase, wo wir den 5:7 Rückstand in eine 9:7 Führung drehten – das war ganz wichtig und gab der Mannschaft den benötigten Push! 

Müssen verkürzte nochmal auf 9:8, doch Leah Ruhnau konterte sofort zum 10:8. Danach legte Emi Schröder – unsere 10-fache Torschützin (!) – gleich zwei weitere Treffer nach: ihrem sehenswerten Freiwurfkracher zum 11:8 ließ sie gleich im nächsten Angriff einen Knaller aus dem Rückraum genau in den Winkel zum 12:8 folgen. Diesen hart erkämpften 4-Tore-Vorsprung konnten wir dann bis zum 14:10 Halbzeitstand halten. Am Pausenergebnis lässt sich deutlich ablesen, dass der Schlüssel zum Erfolg vor allem in der erheblich verbesserten Abwehrleistung lag – nur noch 3 Gegentore nach der Auszeit kassiert, das war sehr gut! 

Und unser Abwehrbollwerk hielt auch in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff, in der Müssen nur ganze 3 Tore gelangen. Wer Müssens Angriffsreihe kennt, der weiß, wie hoch diese tolle Defensiv-und Torwartleistung einzuschätzen ist!
Unsere Mädels dagegen ließen sich auch von einigen Fehlwürfen gegen die sehr starke Gästekeeperin nicht verunsichern und konnten sich über 16:10 und 17:13 bis zum 21:13 innerhalb der besagten Viertelstunde eine komfortable Führung herausspielen. Spätestens beim 23:15 ca. 9 Minuten vor dem Ende sah es dann wirklich sehr gut für uns aus, aber anschließend zeigte sich deutlich, dass unsere Mädels bis an ihre Leistungsgrenze gegangen waren. Der Kräfteverschleiß war jetzt bei uns deutlich zu sehen, gleichzeitig bewies Müssen eine wirklich vorbildliche Moral, in dem sie sich trotz des uneinholbar hohen Rückstandes bis zum Schluss mit aller Macht gegen die Niederlage stemmten. Doch ihre Aufholjagd kam zu spät und nach dem Müssener Anschlusstreffer zum 24:20 setzte Leah Ruhnau mit ihrem siebten Treffer zum 25:20 Endstand den Schlusspunkt unter eine Klassepartie! Danach war der Jubel natürlich groß und die Mädels ließen sich zu Recht vor der sehr gut gefüllten Zuschauertribüne für ihre herausragende Teamleistung feiern! An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle unsere Fans für die lautstarke Unterstützung – das hat uns sehr geholfen! 

Großes Kompliment auch an unsere Gäste, die uns nach der Partie für unser gutes Spiel lobten und sehr fair gratulierten. Größe in der Niederlage zu beweisen, verdient immer höchsten Respekt! 

Eine Bestnote hat sich auch der Schiedsrichter Marvin Gödeke verdient, der diese brisante Partie mit klarer Linie und sicheren Entscheidungen jederzeit im Griff hatte. 

Bei jetzt noch zwei ausstehenden Spielen (beide Spiele kurioserweise gegen den VfL Schlangen, bedingt durch ein Nachholspiel) müssen wir noch einen Sieg einfahren, um die Meisterschaft endgültig klar zu machen. Am liebsten wollen wir das natürlich schon am nächsten Sonntag in Schlangen (Anwurf 14:00 Uhr) in die Tat umsetzen! 

TSV-Aufstellung gegen Müssen: Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert (Tor), Marie Vieregge, Lisa Schake, Lea Neu (1), Merle Zymelka (1), Alina Brinkmann (1), Alina Brand (5), Leah Ruhnau (7/1), Emi Schröder (10/1) 


15. Spieltag/14.02.2016  TSV Hillentrup - HSG Lemgo 26:13 (10:8)

Ein C-Jugendspiel dauert ja bekanntlich 50 Minuten. Im Spiel gegen Lemgo zeigten unsere Mädels in 40 von diesen 50 Minuten eine richtig tolle Leistung. Im Spielverlauf hat sich das folgendermaßen dargestellt:

In den ersten paar Minuten hat uns Lemgo mit guten Anspielen an ihre Kreisläuferin etwas überrascht, woraus Lemgos erste beiden Treffer zum 2:2 Zwischenstand resultierten. Das „Problem“ bekamen wir aber schnell in den Griff und in der Folgezeit stand unsere Abwehr sehr sicher. Immer wieder konnten wir uns hinten die Bälle erkämpfen bzw. waren die Würfe sichere Beute unserer Keeperin Maja Fahrenkamp. Wenn wir den Ball hatten, ging´s flott nach vorne – der Lohn dafür: 7 Treffer in Folge zur (vermeintlich sicheren) 9:2 Führung. In der Folgezeit wechselten wir munter durch, doch was sonst häufig so prima klappt, funktionierte diesmal überhaupt nicht. Mit anderen Worten: die Wechsel taten unserem Spiel gar nicht gut, es war sowohl in der Abwehr als auch im Angriff ein krasser Bruch zu sehen und Lemgo nutzte unsere 10-minütige Schwächephase, um bis zum Pausenpfiff auf 10:8 zu verkürzen.

In der Halbzeitpause wurden unsere Mädels nochmal neu „justiert“ und offensichtlich haben alle gut zugehört, denn der zweite Durchgang verlief dann ziemlich perfekt. Unseren ersten Treffer in Durchgang Zwei zum 11:8 konterte Lemgo zwar noch einmal mit dem direkten Anschlusstreffer zum 11:9, doch danach war der „TSV-Express“ nicht mehr zu stoppen. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart passte jetzt wieder und immer wieder gelangen uns sehenswerte Tempogegenstoßtore. 8:0 Tore in ca. 10 Minuten lautete die stolze Bilanz in unserer besten Spielphase, so dass ca. 12 Minuten vor Ende der Partie beim 19:9 das Spiel längst entschieden war. Wieder wechselten wir durch und diesmal lief das Spiel dann auch in der veränderten Formation flüssig weiter – das war richtig gut!

Somit ist die Generalprobe vor unserem „Endspiel“ am kommenden Sonntag gegen Müssen (Anwurf 14:15 Uhr in heimischer Halle) mehr als gut gelungen und wir können mit viel Selbstbewusstsein in den Meisterschaftsendspurt gehen.

TSV-Aufstellung: Maja Fahrenkamp, Janina Thermann, Marie Huxoll, Lisa Schake (1), Lea Neu (1),Alina Brinkmann (3), Merle Zymelka (4), Alina Brand (5), Leah Ruhnau (5), Emi Schröder (7/1)

 

14. Spieltag/09.02.2016  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad Meinberg  24:16 (10:7)

Nach dem etwas kuriosen Spielverlauf beim letzten Spiel in Horn (18:11 Sieg nach 8:11 Rückstand) hatten unsere Mädels diesmal keine größeren Probleme damit, einen sicheren Sieg im Nachholspiel gegen den Tabellenvierten einzufahren.

Über 5:1 und 9:3 lagen wir zur Halbzeit zwar nur mit 10:7 Toren in Front (was vor allem an einigen Schwächen im Angriff lag), doch ein 7:1-Lauf innerhalb von 10 Minuten nach Wiederanpfiff brachte die vorentscheidende 17:8-Führung. Den Rest der Partie nutzten wir dafür, sowohl die Abwehr- als auch die Angriffspositionen „bunt durcheinander zu würfeln“, um das Zusammenspiel in veränderten Formationen zu trainieren.

Insgesamt zeigten die Mädels zwar keine überragende Leistung, konnten dafür aber mit ihrer mannschaftlicher Geschlossenheit und einer guten körperlichen Präsenz überzeugen.

Am nächsten Sonntag folgt dann bereits das nächste Heimspiel – diesmal gegen den Tabellendritten aus Lemgo (Anwurf 15:00 Uhr).

TSV-Aufstellung: Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert im Tor, Janina Thermann, Marie Vieregge, Marie Huxoll, Alina Brinkmann, Lisa Schake, Lea Neu (3), Merle Zymelka (4), Alina Brand (5), Emi Schröder (5), Leah Ruhnau (7)

 

13. Spieltag/07.02.2016  SG Handball Detmold 2 - TSV Hillentrup  13:31 (6:16)

Pflichtaufgabe problemlos erfüllt! Viel  „Spannendes“ kann man zu diesem Spiel eigentlich nicht schreiben – dazu waren die Kräfteverhältnisse einfach zu deutlich auf unsere Seite verteilt. Trotz unseres klaren Erfolges gab es allerdings während des Spiels nicht nur Licht, sondern auch ein wenig Schatten. Vor allem in puncto Chancenverwertung und Passgenauigkeit konnten wir uns keine Bestnoten verdienen. Auf der positiven Seite standen aber einige wirklich schön herausgespielte Tore, ein paar sehenswerte Tempogegenstöße und von beiden Keeperinnen eine gute Torwartleistung.

Über 2:0, 8:4 und 13:5 lagen wir zur Pause bereits uneinholbar mit 16:6 in Front. Auch nach dem Seitenwechsel ging es genau so weiter, so dass wir am Ende mit einem nie gefährdetem 31:13 uns wieder auf die Heimreise machen konnten.

Die nächsten drei Partien (alle zuhause!) werden da sicherlich um einiges schwerer. Bereits am Dienstag (09.02.) treffen wir im Nachholspiel (Anwurf 18:00 Uhr) auf Horn (Tabellenvierter), am Sonntag (14.02) müssen wir uns gegen das Team von Lemgo bewähren (Tabellendritter / Anwurf 15:00 Uhr) bevor es dann am 21.02.  zum (entscheidenden?) Duell gegen Müssen (derzeitiger Tabellenführer / Anwurf 14:15 Uhr) kommt.
Schon jetzt der Aufruf an alle Hillentrup-Fans, uns in diesen Spielen bitte zahlreich und lautstark zu unterstützen. 

Aufstellung gegen Detmold: Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert im Tor, Lisa Schake (1), Janina Thermann (1), Marie Vieregge (2), Lea Neu (3), Merle Zymelka (3), Alina Brand (5), Leah Ruhnau (7), Emi Schröder (9)
 

 

12. Spieltag/23.01.2016  FC Stukenbrock - TSV Hillentrup  17:21 (8:14)

In einem von unserer Seite ganz schwachen Spiel brachten uns die bravourös kämpfenden Mädels des FC Stukenbrock arg in Bedrängnis, doch letztendlich konnten wir mühsam den Sieg unter Dach und Fach bringen.

Fast sieben Wochen lagen zwischen unserem tollen Auswärtssieg in Müssen, mit dem wir uns die Tabellenführung erkämpft haben und der Partie in Stukenbrock. Diese lange Pause hat unseren Mädels offensichtlich nicht besonders gut getan, denn nur in ganz wenigen Szenen der Partie ließen sie ihr wahres Können aufblitzen. In allen Mannschaftsteilen hatten wir große Probleme: Angriff, Abwehr, Torwart – überall knirschte es gewaltig im Getriebe.

Trotzdem konnten wir uns in der ersten Halbzeit einen (trügerisch) sicheren Pausenvorsprung von 14:8 erarbeiten (im wahrsten Sinne des Wortes). In der Halbzeitansprache forderten die Trainer eine deutliche Leistungssteigerung und konsequenteres Umsetzen der Vorgaben, aber der Schuss ging gewaltig nach hinten los. Die Vorstellung nach Wiederanpfiff war sicherlich die schlechteste Halbzeit der gesamten Saison und zum Ende der Partie drohte das Spiel sogar noch vollends zu kippen.
8 Minuten vor Schluss war der Vorsprung auf 17:15 zusammengeschmolzen (also von uns in 17 Minuten nur 3 erzielte Treffer!) und die Nerven fingen immer gewaltiger an zu flattern. Der ganz wichtige Treffer  von Rechtsaußen zum 18:15 durch Lisa Schake und eine nachfolgende tolle Einzelaktion von Leah Ruhnau zum 19:15 sorgten dann für kollektive Erleichterung und für die Vorentscheidung.

Am kommenden Sonntag empfangen wir das Team des TV Horn-Bad Meinberg (Anwurf 14:45 Uhr) und wollen dann wieder zeigen, dass wir in der Tabelle zu Recht ganz oben stehen.     

Aufstellung TSV: Marit Lehnert (Tor / konnte in der 1. HZ drei „Marken“ entschärfen), Janina Thermann, Marie Vieregge, Marie Huxoll, Alina Brinkmann (1), Lea Neu (1), Lisa Schake (2), Merle Zymelka (2), Emi Schröder (6), Leah Ruhnau (9/1)

 

11. Spieltag/09.12.2015  TuS Müssen-Billingh. - TSV Hillentrup 16:27 (10:12)

Unsere Mädels haben´s gepackt! Beim Spitzenspiel in Müssen haben sie dem enormen Druck standgehalten und einen ganz, ganz wichtigen Sieg eingefahren!

Beginnen möchten wir unseren Bericht aber mit einem großen „Dankeschön“ an das Team vom TuS Müssen-Billinghausen, das im Vorfeld - ohne auch nur einen Augenblick zu zögern - zugestimmt hatte, dieses besondere Spiel auf einen Trainingsabend zu verlegen, da am eigentlichen Termin einige Spielerinnen von uns nicht zur Verfügung gestanden hätten. Das war ganz großes Fair-Play!

Somit konnten beide Teams in Bestbesetzung zum Duell „Erster gegen Zweiter“ antreten. Das erste Spiel hatten unsere Mädels in eigener Halle denkbar knapp mit 21:22 verloren. Damit war klar, dass wir das zweite Aufeinandertreffen unbedingt gewinnen mussten, um den Kampf um die Meisterschaft weiterhin offen zu halten.

In der „Höhle des Löwen“ flatterten unseren Mädels zu Beginn der Partie ganz schön die Nerven. Wie bereits beim „Hinspiel“ erwischte Müssen den deutlich besseren Start und lag nach wenigen Minuten bereits mit 4:1 in Führung. Die zahlreichen Müssener Zuschauer feuerten ihr Team lautstark an und bejubelten euphorisch jeden Treffer. Da zeigten sich unsere Mädels schon ziemlich beeindruckt und auch etwas verunsichert. Wir Trainer taten das, was man in so einer Situation tun muss: Grüne Karte auf den Zeitnehmertisch! In der Auszeit forderten wir unser Team zu mehr Mut, Tempo und „Zupacken in der Abwehr“ auf und anschließend kämpften sich die Mädels immer besser in die Partie.   

In der Folgezeit war es ein echtes Spitzenspiel zwischen zwei Mannschaften, die beide ihr Bestes gaben. Müssens Stärken im Angriff lagen dabei deutlich im Durchsetzungsvermögen in 1 gegen 1 Situationen und guten Anspielen aus der Bedrängnis an den Kreis. Unser Spiel dagegen ist mehr geprägt vom Tempospiel und Auslösehandlungen, die unsere technisch versierten Rückraumspielerinnen in gute Wurfpositionen bringen.

Aber letztlich zeigte sich in diesem Spiel ganz deutlich, was wir unseren Mädels in den letzten Wochen immer und immer wieder eingetrichtert haben: Spiele gegen Mannschaften solchen Kalibers gewinnt man in der ABWEHR! Und das war auch ganz klar der Schlüssel zum Erfolg. Mit zunehmender Spielzeit stellte sich unsere Defensive immer besser auf das „Anwackeln“ der Müssener Rückraumspielerinnen ein und machte es somit der Müssener Offensive immer schwerer, zum Torerfolg zu kommen. Gleichzeitig provozierte unsere Sieben durch geschicktes Stellungsspiel immer wieder Abspielfehler, die sie über Tempogegenstöße häufig in Tore ummünzen konnte.
Nach 2:5 Rückstand konnten wir über drei schön herausgespielte Tore zum 5:5 ausgleichen (das 5:5 fiel nach „Zuckerpass“ von Leah Ruhnau auf Emi Schröder).

Müssen antwortete prompt, erhöhte wieder auf 7:5 und lag auch 5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff weiter mit 2 Toren (10:8) in Führung.

Jetzt folgten 5 Galaminuten von Alina Brand, die mit vier Treffern in Folge (davon drei „Tempos“ nach tollen Ballgewinnen unserer Defensive) das Spiel drehte und aus unserem 8:10 Rückstand eine 12:10 Halbzeitführung machte – super!

In der Pause mussten wir unseren Mädels nur einschärfen, jetzt nicht die Spannung zu verlieren (wie im Hinspiel nach einer 12:9 Führung passiert), sondern sofort mit Wiederanpfiff den hart erkämpften Vorteil leidenschaftlich zu verteidigen.
Und das setzte unser Team dann im zweiten Durchgang eindrucksvoll in die Tat um.

Bei der letzten Aktion vor der Halbzeit hatte sich die Müssener Keeperin, die vor allem in den ersten 15 Minuten stark gehalten hatte, verletzt, so dass nun die zweite Torhüterin zwischen den Pfosten stand. Das war in dieser Phase sicherlich ein kleiner Vorteil für uns, aber viel entscheidender war, dass wir in der zweiten Halbzeit in der Abwehr unsere mit Abstand beste Saisonleistung auf die Platte brachten.  Die Mädels ließen jetzt kaum noch klare Torchancen zu und die Würfe, die doch mal den Weg Richtung Tor fanden, waren meistens sichere Beute unserer Torhüterin Maja Fahrenkamp, die nach der Pause eine klasse Partie zeigte. Ganz wichtig war ihr entschärfter Siebenmeter bei einer 18:13 Führung für uns. In dieser Phase standen wir für ein paar Sekunden sogar nur noch mit 3 Spielerinnen auf dem Parkett, weil der gut pfeifende Schiedsrichter gleich drei Abwehraktionen hintereinander mit Strafwurf und Hinausstellung gegen uns ahndete. Zwei der drei Marken konnte Müssen verwandeln und hatte in diesem Spielabschnitt (wo noch ca. 12 Minuten zu spielen waren) die letzte Gelegenheit, nochmal heranzukommen. Doch selbst in doppelter Unterzahl kassierten wir keinen einzigen Treffer aus dem Spiel heraus – und legten gleichzeitig vorne nach!
Wirklich klasse, wie wir trotz zweifacher Unterzahl zu Toren kamen: Erst ein Freiwurfkracher von der ganz starken Emi Schröder und im nächsten Angriff setzt sich die wieselflinke Leah Ruhnau auf engstem Raum gleich gegen drei Abwehrspielerinnen durch zum vorentscheidenden 20:14.

Von diesen beiden Wirkungstreffern erholte sich Müssen nicht mehr und hatte anschließend unseren jetzt völlig befreit aufspielenden Mädels nichts mehr entgegenzusetzen.
Das Endergebnis von 27:16 für den TSV Hillentrup spiegelt sicherlich die tatsächlichen Kräfteverhältnisse nicht richtig wider, aber eine nahezu perfekte zweite Halbzeit (mit nur 6 Gegentoren!!!) führte dieses Mal zu diesem ungewöhnlich hohen Erfolg.

Riesenkompliment von  uns Trainern an unsere Mädels, die – abgesehen von der Startphase – eine erstklassige  und vor Allem als MANNSCHAFT geschlossene Leistung gezeigt haben und als verdiente Sieger vom Platz gegangen sind! Das konnte man sich richtig gut ansehen!

Wenn in der Liga bis dahin alles normal läuft, kommt es am 21. Februar 2016 im dritten und letzten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams zum Meisterschaftsfinale – dann bei uns in heimischer Halle.

Aufstellung TSV: Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert im Tor; Marie Huxoll, Marie Vieregge, Janina Thermann, Lea Neu, Merle Zymelka (1), Alina Brinkmann (2), Leah Ruhnau (6), Alina Brand (9/1), Emi Schröder (9/1)


10. Spieltag/06.12.2015  TSV Hillentrup - SG Handball Detmold 2  37:15 (14:6)

Pflichtaufgabe problemlos erfüllt ohne auch nur annähernd an die Leistungsgrenze gehen zu müssen – so lässt sich das Spiel gegen unsere deutlich unterlegen Gäste von der SG Handball Detmold 2 wohl am besten zusammenfassen.

Erneut mit nur 2 Auswechselspielerinnen angetreten, haben wir in der ersten Halbzeit bewusst größtenteils auf Tempogegenstöße nach Ballgewinnen verzichtet, weil uns wichtiger war, möglichst oft  ins Positionsspiel 6 gegen 6 zu kommen, um unsere Auslösehandlungen und das Kleingruppenzusammenspiel zu üben. Hierbei wechselten sich „Licht und Schatten“ ab – auf der einen Seite schön herausgespielte Treffer, auf der anderen Seite aber auch unnötige Ballverluste und einige Unkonzentriertheiten beim Torabschluss.

Über 4:0 und 6:1 lagen wir spätestens beim 11:3 bereits vorentscheidend in Front. Dieser 8-Tore-Vorsprung hatte auch zur Pause bei einer 14:6 Führung noch Bestand.

Gedanklich schon etwas beim kommenden Spitzenspiel am Mittwoch in Müssen, hieß die oberste Devise, ohne größere Blessuren die Partie über die Bühne zu bringen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr führte das dazu, dass im Zweikampfverhalten nur sehr selten wirklich „voller Einsatz“ gezeigt wurde. Vielmehr hatte das Ganze meistens eher den Charakter eines lockeren Trainingsspielchens. Obwohl wir nicht gerade mit „Volldampf auf dem Kessel“ agierten, konnten wir unsere Trefferausbeute im zweiten Durchgang dennoch deutlich auf 23 erhöhen. Hierbei legte vor allem unsere am heutigen Tag erfolgreichste Torschützin Leah Ruhnau einen tollen Endspurt hin, die 7 der letzten 10-TSV-Tore erzielte.

Die Zwischenstationen zum hohen 37:15 Endstand lauteten 15:8, 21:9, 27:11 und 31:13.

Am Mittwochabend geht es jetzt nach Müssen-Billinghausen zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer. Das Hinspiel haben wir ja bekanntlich unglücklich mit 21:22 verloren, sind aber optimistisch, dass diesmal das bessere Ende bei uns liegen wird. Wer Lust hat, uns in dieser wichtigen Partie um den Meistertitel zu unterstützen, setzt sich in sein Auto und fährt am Mittwochabend nach Müssen. Anwurf ist um 18:00 Uhr in der Sporthalle Billinghausen (Kammerweg 10, 32791 Lage-Billinghausen).

TSV-Aufstellung gegen Detmold: Marit Lehnert (Tor / machte ihre Sache prima und konnte u.a. 2 „Marken“ entschärfen), Marie Huxoll, Lisa Schake, Marie Vieregge (1), Alina Brinkmann (4),  Lea Neu (4), Janina Thermann (5), Merle Zymelka (10 / tolle Torquote und eine prima Leistung im Deckungszentrum), Leah Ruhnau (13)


 

9. Spieltag/29.11.2015  TV Horn-Bad Meinberg - TSV Hillentrup  11:18 (9:7)

In einem ungewöhnlichen und – für ein C-Jugendspiel – ziemlich harten Spiel haben unsere Mädels nicht die Nerven verloren und einen langzeitigen Rückstand doch noch in einen Sieg umgebogen. 

Das Endergebnis von 18:11 sagt in diesem Fall nicht annähernd etwas über den tatsächlichen Spielverlauf aus – aber jetzt mal der Reihe nach:

Bereits mit Anpfiff der Partie hatten wir große Probleme. Im Angriff klappte in den ersten 10 Minuten so gut wie gar nichts. Viel zu wenig Bewegung, viel zu viele einfache technische Fehler, viel zu ungenaue Würfe – das sah richtig schlecht aus. Keine Entschuldigung, aber mit ein Grund waren auch die vielen NICHT-Pfiffe der sehr jungen Unparteiischen, die es versäumten, überhartes Einsteigen der Horner Abwehr durch korrekte Auslegung der Regeln konsequenter zu unterbinden. 

Vorne lief also erstmal gar nichts und hinten sah es auch nicht viel besser aus. Durch schlechtes Verschieben und fehlende Konsequenz beim „Zupacken“ zeigte sich unsere Defensive phasenweise löchrig wie ein Schweizer Käse. Horn nutzte das clever aus und profitierte dabei auch von einer sehr guten Chancenverwertung. Somit lagen wir über 0:3 nach 10 Minuten mit 1:5 hinten. Nach dem fälligen Team-Time-Out lief es dann etwas besser und beim 6:7 hatten wir uns dann zumindest mal auf ein Tor herangekämpft. Horn jedoch zeigte sich davon nur wenig beeindruckt und erhöhte postwendend wieder auf 6:9. Psychologisch wichtig war der folgende Anschlusstreffer durch Emi Schröder direkt mit dem Halbzeitpfiff, so dass wir – trotz einer insgesamt ganz schwachen Vorstellung – zur Pause nur 7:9 hinten lagen (übrigens unser erster Halbzeitrückstand in dieser Saison). 

In der Pause gab´s viel zu besprechen – die Halbzeitansprache dauerte also etwas länger als sonst. In der Abwehr nahmen wir einige Umstellungen vor und für den Angriff wurde vor allem nochmal klar vorgegeben, was wir NICHT machen dürfen. Doch auch nach Wiederanpfiff war zunächst noch reichlich Sand im Getriebe. U.a. zwei vergebene Tempogegenstöße und zwei Fehlabgaben strapazierten das Nervenkostüm zusätzlich. Horn dagegen war gleich wieder gut im Spiel, erzielte per Tempogegenstoß das Tor zum 7:10 und auch nach einem von uns gut herausgespielten Treffer (Emi Schröder mit schönem Anspiel zu Alina Brinkmann) legt Horn sofort wieder nach zur 8:11-Führung. Gespielt waren da bereits 7 Minuten in der zweiten Halbzeit und zu diesem Zeitpunkt hätte wohl keiner der zahlreichen Zuschauer darauf gewettet, dass in den verbleibenden 18 Spielminuten der TSV Hillentrup noch 10 Tore erzielt und Horn gar keins mehr! Unvorstellbar? Aber genau SO ist es dann gekommen. 

Der Schlüssel für den Turn-Around lag in der deutlich stabiler stehenden Abwehrformation. Merle Zymelka – in der zweiten Halbzeit ins Abwehrzentrum beordert – machte einen richtig guten Job und hielt den Laden hinten endlich vernünftig zusammen (was bei der uns auferlegten offensiven Abwehr nicht einfach ist). Die Horner Angriffe verpufften jetzt zumeist wirkungslos im enger gesponnenen TSV-Abwehrnetz oder aber die Würfe waren sichere Beute unserer Keeperin Maja Fahrenkamp. Gleichzeitig hatten wir jetzt endlich auch mehr foulfreie Ballgewinne, die wir zu schnell vorgetragenen Angriffen nutzen konnten. 

Und auch im Positionsspiel zeigten die Mädels nun, dass sie das Handballspielen doch nicht über Nacht verlernt hatten. Vor allem Leah Ruhnau scheute keinen Zweikampf und schmiss sich immer wieder mit vollem Körpereinsatz ins Getümmel. Aber auch alle anderen gingen nun erheblich mutiger und konzentrierter in ihre Aktionen. Nach den Anschlusstreffern von Alina Brinkmann und Leah Ruhnau war es dann Janina Thermanns Treffer, der endlich den Ausgleich zum 11:11 brachte. Zwei anschließend verwandelte „Marken“ (die ersten und einzigen im ganzen Spiel) durch Leah und Emi führten uns dann endgültig auf die Siegerstraße (10 Minuten vor dem Ende somit 13:11 für den TSV). Unseren Gastgeberinnen ging jetzt etwas die Puste aus, wir dagegen – obwohl nur mit zwei Auswechselspielerinnen angetreten – bekamen die „zweite Luft“ und konnten unsere Trefferausbeute in der Schlussphase noch um 5 weitere Treffer erhöhen. 

Obwohl wir lange wirklich deutlich unter unseren Möglichkeiten gespielt haben, muss man unserem Team ein großes Kompliment für die tolle Reaktion in der zweiten Halbzeit machen.  Es war nicht leicht, sich gegen diesen unbequemen Gegner zurück ins Spiel zu kämpfen (mit deutlicher Betonung auf „KÄMPFEN“) und somit haben wir in diesen denkwürdigen 50 Minuten bestimmt eine Menge gelernt, was uns zukünftig in ähnlichen Situationen weiterhelfen wird. 

TSV-Aufstellung: Maja Fahrenkamp im Tor, Lisa Schake, Lea Neu, Marie Vieregge, Merle Zymelka (1), Alina Brinkmann (3), Janina Thermann (3), Emi Schröder (5/1), Leah Ruhnau (6/1)

 

21.11.2015  SG Handball Detmold 2 - TSV Hillentrup  9:47 (4:20)
20.11.2015  HSG Lemgo - TSV Hillentrup  19:34 (8:14)

Am vergangenen Wochenende ging unsere weibliche C-Jugend gleich an zwei Tagen auf Torejagd – und das mal wieder überaus erfolgreich:

Los ging´s am Freitagabend mit der Nachholpartie bei der HSG Handball Lemgo.
Nach ausgeglichenem Start (2:2) konnten sich unsere Mädels anschließend Tor um Tor absetzen. Vorne lief es dabei ganz ordentlich, in der Abwehr dagegen sahen unsere Mädels nicht immer gut aus. Da war doch das ein oder andere Gegentor dabei, wo klare Fehler im Stellungsspiel zu erkennen waren. Die Trainervorgabe, die Räume für den Gegner durch konsequentes und geschlossenes  Verschieben der GESAMTEN Deckungsreihe zur Ballseite möglichst eng zu machen, bereitete in der Umsetzung doch so einige Probleme. Klar, durch die Vorgabe im Jugendbereich, offen (also mindestens auf 9 Meter) verteidigen zu müssen, ist es nicht ganz leicht, den Platz für den Gegner einzuengen, aber dennoch hätten wir das oftmals besser machen müssen.
Aber das soll´s dann auch gewesen sein mit der Kritik.
Ansonsten zeigte unser Team auch gegen den Tabellendritten wieder eine unterhaltsame Partie mit tollem Engagement, Tempohandball, Torwartparaden und vielen schön herausgespielten Treffern.
Mit einer 14:8-Führung ging´s in die Halbzeit.
Im zweiten Durchgang war spätestens beim 20:9 alles entschieden.
Über 29:13 und 31:17 lautete der Endstand schließlich 34:19 für den TSV!

Aufstellung:  Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert im Tor; Lisa Schake, Marie Vieregge (1), Janina Thermann (1), Merle Zymelka (4), Lea Neu (4), Leah Ruhnau (4), Emi Schröder (5), Alina Brinkmann (6), Alina Brand (9)

Nur einen Tag später stand dann das nächste Nachholspiel auf dem Programm – diesmal bei der HSG Detmold 2. Und in dieser Partie stellten unsere Mädels einen neuen Saisonrekord in dieser Klasse auf – einen Sieg mit 38 Toren Unterschied! Allerdings ist uns wichtig, hierbei zu betonen, dass wir unsere Gastgeber, die sich fairerweise auf diese von uns gewünschte Spielverlegung eingelassen hatten, nicht gezielt „auseinanderschießen“ wollten. In vielen Phasen der Partie haben wir bewusst unsere Tempogegenstöße abgebrochen, um lieber im Positionsspiel 6 gegen 6 bestimmte Auslösehandlungen zu trainieren. Weiterhin haben wir zeitweise das Unterzahlspiel trainiert, in dem wir freiwillig eine Spielerin vom Parkett genommen haben. Dennoch waren wir in dieser jederzeit sehr fairen Partie dermaßen deutlich überlegen, dass es zu diesem hohen Ergebnis zwangsläufig kommen musste. Trotzdem „Hut ab“ vor der Einstellung der Detmolder Mädels, die trotz der ungleichen Kräfteverhältnisse ebenfalls Spaß an diesem Spiel fanden und sich über jeden ihrer Treffer richtig gefreut haben – das zeugt von einer tollen Moral und einem guten Teamgeist.

Diesen guten Teamgeist zeigte aber auch unsere Mannschaft. Mit nur 2 Auswechselspielerinnen angetreten,  rotierten wir munter durch und gaben einigen Mädels Spielpraxis auf ungewohnten Positionen. Und Maja Fahrenkamp, eigentlich im Tor zuhause, spielte diesmal ebenfalls mit im Feld und erzielte dabei vier Treffer.

Kurz zum Spielverlauf: Über 7:0, 14:1 und 16:3 hieß der TSV-Vorsprung zur Halbzeit 20:4.
Auch nach der Pause ging´s genau so weiter: 25:4, 29:6, 36:7, 44:8 waren die weiteren Stationen bis zum 47:9 Endstand.

Aufstellung:  Marit Lehnert (Tor), Marie Vieregge, Alina Brinkmann (4), Janina Thermann (4), Maja Fahrenkamp (4), Merle Zymelka (6), Alina Brand (8), Leah Ruhnau (10), Emi Schröder (11)
 

6. Spieltag/15.11.2015  TSV Hillentrup - FC Stukenbrock 36:8 (18:6)

Nanu? Was war denn in der Anfangsphase mit unseren Mädels los? Unsere Zuschauer rieben sich in den ersten Minuten verwundert die Augen, denn unsere Gäste aus Stukenbrock spielten völlig unbekümmert auf, suchten immer wieder ihre agile Kreisläuferin und führten in der 7. Spielminute verdient mit 4:3 Toren.

Dann endlich ging ein spürbarer Ruck durch unser Team, die Abwehr nahm – mit reichlich Verspätung – ihre Arbeit auf und auch im Angriff wurde jetzt eine Schüppe drauf  gelegt.  Sieben Tore in Folge brachten die 10:4 Führung – vor allem über zahlreiche Tempogegenstoßtreffer. Über 13:5 ging es dann mit  einer hohen 18:6 Führung in die Halbzeitpause - das Spiel war damit bereits klar entschieden.

In der zweiten Hälfte ging das muntere TSV-Torewerfen nahtlos weiter. Gleichzeitig fand das, über das ganze Spiel tapfer kämpfende, sehr junge Team aus Stukenbrock kaum noch Mittel gegen unsere körperlich stark überlegene Abwehr. So war der Stukenbrocker Anschlusstreffer zum 22:8 bereits das letzte Gästetor. Dass unsere Mädels sich in den verbleibenden 20 Spielminuten keinen einzigen Gegentreffer mehr einfingen, war auch Marit Lehnert im Tor zu verdanken, die im zweiten Durchgang u.a. 2 Siebenmeter parieren konnte.

In einem jederzeit fairen Spiel gewannen unsere Mädels – obwohl nur mit 9 Spielerinnen angetreten – schlussendlich mit 36:8 Toren.   

Aufstellung TSV: Marit Lehnert (Tor), Lisa Schake, Marie Vieregge (1), Janina Thermann (3), Merle Zymelka (4), Alina Brinkmann (4), Leah Ruhnau (6), Lea Neu (7/1), Emi Schröder (11)

 

31.10.2015  TSV Hillentrup - VfL Schlangen 39:9 (16:2)

Im ersten Spiel nach 5 Wochen Pause brauchte unsere Mannschaft einige Zeit, bis sie ihrer Favoritenrolle gegen das Team vom VfL Schlangen in aller Deutlichkeit gerecht werden konnte. Zwar war bereits nach wenigen Minuten klar, dass sie dieses Spiel wohl deutlich gewinnen werden (3:0 nach 5 Minuten), trotzdem lief in der ersten Viertelstunden längst nicht alles so, wie man es eigentlich erwarten darf. Zu wenig „Power“ in der Abwehr, zu viele leichte Ballverluste, zu viele Fehlwürfe.

Nach gespielten 15 Minuten war noch reichlich Luft nach oben und in der Folgezeit gelang unseren Mädels dann auch eine deutliche Steigerung, ohne dabei ihr Leistungspotenzial in voller Gänze abrufen zu müssen.
Den 3:1 Anschlusstreffer von Schlangen konterte unsere an diesem Tag erfolgreichste Torschützin Alina Brand mit dem umgehenden 4:1, danach dauerte es aber geschlagene 5 Minuten bis zum nächsten Treffer. Nach dem 5:1 nahm dann der TSV-Express so langsam Fahrt auf. Die in der Abwehr zahlreich eroberten Bälle wurden jetzt konsequenter in Tempogegenstoßtore umgemünzt und auch bei den seltenen Positionsangriffen zeigten unsere Mädels allmählich eine konzentriertere Leistung.
Unseren Gästen gelang erst zum 13:2 der zweite Treffer, anschließend erhöhten wir bis zum Halbzeitpfiff noch auf 16:2.

Im zweiten Durchgang waren unsere Mädels dann von Beginn an agiler unterwegs, die TSV-Defensive „klaute“ der VfL-Offensive immer wieder die Bälle, so dass die nicht zu beneidende Gästekeeperin einen Konter nach dem anderen auf sich zurollen sah.
Aber Respekt vor den Mädels aus Schlangen, die trotz des hohen Rückstands nie die Köpfe hängen ließen und sich so gut es irgendwie ging, zur Wehr setzten. Der Lohn für ihre Moral waren immerhin sieben erzielte Treffer in der zweiten Halbzeit.
Am Ende stand dann ein auch in dieser Höhe verdienter 39:9-TSV-Erfolg, mit dem unser aktueller Tabellenplatz 2 gefestigt wurde.

Eine Dankeschön an dieser Stelle nochmal an unsere Jungschiedsrichter Paul Blome und Robin Jährig, die für den nicht angetretenen Schiedsrichter eingesprungen sind und ihre Sache - auch nach Meinung unserer Gäste - sehr gut gemacht haben. 

Nächstes Wochenende ist schon wieder spielfrei – es geht für uns dann weiter am 15. November mit einem Heimspiel gegen den FC Stukenbrock (Anwurf 14:45 Uhr).

Aufstellung TSV: im Tor Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert; Marie Vieregge, Lea Neu, Marie Huxoll (2), Lisa Schake (2), Merle Zymelka (4), Janina Thermann (5), Alina Brinkmann (5), Emily Schröder (8), Alina Brand (13)

  

27.09.2015 TSV Hillentrup - TuS Müssen-Billinghausen 21:22 (12:9)

Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war verständlicherweise groß.
Nach dramatischem Spielverlauf verlieren unsere C-Mädels äußerst unglücklich mit einem Tor gegen eine starke Müssener Mannschaft.

Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen packenden Schlagabtausch. Den besseren Start erwischte Müssen und ging schnell mit 2:0 und 3:1 in Führung. Unsere Mädels brauchten etwas, um sich in die Partie reinzufinden, aber danach machten sie ihre Sache richtig gut und lagen beim 4:3 erstmals vorne. Anschließend waren sie in der Restzeit des ersten Durchgangs überlegen, scheiterten aber zu oft an der sehr guten Müssener Keeperin. Bei besserer Chancenverwertung hätte unser Halbzeitvorsprung von 12:9 durchaus höher ausfallen können oder sogar müssen.

Die Halbzeitpause hat unseren Mädels offensichtlich nicht gut getan, denn – wie schon zu Beginn der ersten Halbzeit – verschliefen sie auch die Anfangsphase nach Wiederanpfiff. Müssen dagegen war sofort wieder hellwach und nutzte diese Schwächephase und unsere daraus resultierenden Fehler konsequent aus. Beim 13:14 lag Müssen wieder in Front und ab jetzt entwickelte sich ein echter Handballkrimi. Unser Team biss sich zurück in die Partie und eroberte sich die Führung beim 16:15 wieder zurück. Nach zwischenzeitlichem 17:17 konnten wir beim 19:17 sogar nochmal zwei Tore vorlegen. Aber Müssen ließ nicht locker und 5 Minuten vor Spielende stand es dann wieder unentschieden (20:20). In dieser Phase konnte unsere Keeperin Maja Fahrenkamp einen Siebenmeter entschärfen und Janina Thermann erzielte anschließend die erneute TSV-Führung zum 21:20. Im nächsten Angriff brachten wir leider eine 100prozentige Chance nicht im Tor unter und kassierten im Gegenzug den Ausgleichstreffer zum 21:21.
In der dramatischen Schlussphase fehlte uns dann die nötige „Coolness“, um nicht die Nerven zu verlieren. Die pure Hektik brach jetzt aus und prompt leisteten wir uns einen „tödlichen“ Ballverlust, den Müssen per Tempogegenstoß zum entscheidenden 21:22-Siegtreffer nutzte.

Eine wirklich schmerzhafte Niederlage, aber in Sachen Einstellung, Kampfgeist und Einsatzbereitschaft können wir unseren Mädels keinen Vorwurf machen. Letztlich sind wir an unserer zu schlechten Chancenverwertung, aber auch an einigen üblen Stellungsfehlern in der Abwehr gescheitert. Das ist zwar schade, aber in diesem Alter auch noch verständlich.  Trotz der Niederlage hat es richtig Spaß gemacht, sich mit einem Gegner auf Augenhöhe zu messen und bis an die eigenen Leistungsgrenzen zu gehen. Die vielen positiven Dinge aus diesem Spiel werden wir mitnehmen und aus unseren Fehlern werden wir lernen.

Aufstellung:
Im Tor Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert / Marie Huxoll, Sina Gerber, Marie Vieregge, Merle Zymelka, Janina Thermann (2), Alina Brinkmann (2), Leah Ruhnau (2), Emily Schröder (6/1), Alina Brand (9),

 

13.09.2015  TSV Hillentrup - TV Horn-Bad Meinberg  27:12 (14:9)

Drittes Spiel, dritter Sieg! Auch das Team vom TV Horn-Bad Meinberg konnte die Erfolgsserie unserer C-Mädels nicht stoppen und musste sich mit einer 12:27-Niederlage zurück auf den Heimweg machen. Allerdings täuscht das hohe Ergebnis ein wenig darüber hinweg, dass unsere Mädels das Spiel zwar jederzeit beherrscht haben, dabei aber nur phasenweise voll überzeugen konnten. Insbesondere in der ersten Halbzeit konnte die Abwehrleistung nicht zufrieden stellen – da waren doch einige vermeidbare Gegentreffer dabei, die bei besserem Stellungsspiel so nicht gefallen wären.

Auch im Angriff klappte nicht alles ganz so, wie erhofft, aber Dank unserer individuellen Stärken konnten wir das zeitweise fehlende spielerische Element gut kompensieren und uns bis zum Halbzeitpfiff eine 14:9-Führung erarbeiten.

Nach der Pause wurde die Defensivleistung dann deutlich gesteigert, was sich in den nur noch drei Gegentoren im zweiten Durchgang klar widergespiegelt hat.
Fünf eigene Tore in Folge direkt nach Wiederanpfiff zur 19:9-Führung brachten die endgültige Vorentscheidung. Im weiteren Spielerverlauf konnte der Vorsprung bis zum 27:12 Endstand dann noch kontinuierlich weiter ausgebaut werden.

Im Kampf um die Meisterschaft zeichnet sich bereits jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen Team vom TuS Müssen-Billinghausen ab, das derzeit auf Grund der besseren Tordifferenz die Tabelle  vor unserer Mannschaft anführt. Zum ersten von drei Duellen (die Saison wird in Form einer „Dreier-Runde“ gespielt) kommt es am 27.09.2015 (Sonntags) bei unserem nächsten Heimspiel in Hohenhausen (Anwurf 15:30 Uhr).   

Aufstellung TSV: im Tor Maja Fahrenkamp (2 Siebenmeter gehalten) und Marit Lehnert; Marie Huxoll, Janina Thermann, Lisa Schake, Lea Neu (1), Marie Vieregge (1), Sina Gerber (2/2), Alina Brinkmann (2), Leah Ruhnau (4), Merle Zymelka (4), Alina Brand (6), Emely Schröder (7)
 

04.09.2015  FC Stukenbrock - TSV Hillentrup  14:41 (7:22)

Weil keine andere Hallenzeit am Wochenende zur Verfügung stand, fand unser erstes Auswärtsspiel der noch jungen Saison zur ungewohnten Zeit am Freitagabend in Stukenbrock statt.
Unsere Mädels hatten mit diesem „Abendspiel“ aber überhaupt kein Problem und konnten einen souveränen 41:14-Kantersieg für sich verbuchen.

Nach schneller 3:0 und 5:1 Führung kam danach etwas Sand ins TSV-Getriebe, so dass unser Team nach einer Viertelstunde „nur“ mit 10:6 vorne lag. Doch in den verbleibenden 10 Minuten der ersten Halbzeit schalteten die Mädels dann einen Gang höher, traten mächtig auf´s Gaspedal und zogen mit einem 12:1 Zwischenspurt zum 22:7-Halbzeitstand uneinholbar davon.

Auch nach der Pause ging es dann munter so weiter – trotz der hohen Führung ließ der „TSV-Express“ nicht locker und zog weiter Tor um Tor davon. Besonders gefreut hat uns dabei, dass alle 11 Feldspielerinnen sich in die Torschützenliste eintragen konnten.

Und da - aus häufig nicht ganz nachvollziehbaren Gründen - satte 15 (!) „Siebenmeter“ gegen uns gepfiffen wurden, hatten auch unsere beiden Torhüterinnen reichlich Gelegenheit, sich auszuzeichnen.  Dabei konnten sie stolze sieben Mal das Duell gegen die Strafwurfschützin für sich entscheiden – eine tolle Quote!

Somit haben unsere C-Mädels nach zwei Spielen einen optimalen Saisonstart erwischt und stehen mit 4:0 Punkten und 73:25 Toren ganz oben in der Tabelle.

Am nächsten Sonntag wartet dann aber eine deutlich schwierigere Aufgabe auf uns. Das Heimspiel gegen den TV Horn-Bad Meinberg dürfte sicherlich kein so leichter Spaziergang werden.
Auf Grund der Dörentruper Hallensperrung findet auch die Partie gegen Horn in Hohenhausen statt.
Anwurf ist am Sonntag, 13.09.2015 um 17:00 Uhr.

Aufstellung TSV: im Tor Maja Fahrenkamp (5 Strafwürfe gehalten) und Marit Lehnert (2 Strafwürfe gehalten); Marie Huxoll (1),  Lisa Schake (1), Janina Thermann (1), Marie Vieregge (1), Merle Zymelka (3), Sina Gerber (4), Lea Neu (4), Alina Brinkmann (6), Emi Schröder (6/1), Alina Brand (6/1), Leah Ruhnau (9/1)
 

29.08.2015 TSV Hillentrup - HSG Lemgo  32:11 (13:7)

Da „unsere“ Sporthalle in Dörentrup bekanntermaßen gesperrt ist, konnten wir glücklicherweise auf unseren „Zweitwohnsitz“ Hohenhausen ausweichen und dort unser erstes Heimspiel austragen.
Wie bereits in der Vorwoche (Pokalviertelfinalsieg) hieß der Gegner erneut HSG Handball Lemgo. Und ebenso wie am letzten Wochenende, war´s auch diesmal eine klare Sache für unsere Mädels.

Geburtstagskind Alina Brand bedankte sich auf ihre Art für die Glückwünsche des Teams und warf die ersten beiden Treffer zur 2:0-Führung. Bis zum 5:3 blieb Lemgo noch auf Tuchfühlung, doch danach baute das TSV-Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus und ging mit einer verdienten 13:7-Führung in die Halbzeit. 

Die bereits im ersten Durchgang überzeugende Leistung konnte dann in den zweiten 25 Minuten sogar noch gesteigert werden. Trainer und Zuschauer hatten dabei eine Menge Spaß, das variantenreiche und technisch starke Spiel unseres Nachwuchses zu beobachten. Alle 13 eingesetzten Mädels machten ihre Sache wirklich prima. Torwart, Defensive, Offensive – in allen Bereichen wurde eine wirklich rundum tolle Leistung gezeigt. Unabhängig davon, wer gerade auf der „Platte“ stand, zu keiner Zeit war ein Bruch im Spiel zu erkennen – das war schon richtig guter Handball! Und im Gegensatz zur Vorwoche, wurden diesmal auch unsere Außen- und Kreisspieler deutlich besser mit ins Spiel gebracht, so dass wir von allen Positionen Tore erzielten konnten.

Den gelungenen Schlusspunkt unter eine sehr unterhaltsame und faire Partie setzte Lisa Schake mit einem fulminanten Freiwurftreffer direkt in den Winkel zum 32:11 Endstand.

Danke nochmal an Christian Schröder, der spontan für den nicht angetretenen Bösingfelder Schiedsrichter eingesprungen ist.

Aufstellung TSV: Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert im Tor, Marie Huxoll, Sina Gerber (1), Marie Vieregge (1), Lisa Schake (1), Janina Thermann (1), Leah Ruhnau (2), Alina Brinkmann (4), Merle Zymelka (4), Lea Neu (4), Emi Schröder (6), Alina Brand (8)

23.08.2015 Pokalviertelfinale HSG Lemgo - TSV Hillentrup 14:27 (6:16)

Gelungener Saison-Auftakt für die C-Mädels!

Mit einer souveränen Leistung hat unser TSV-Team das Pokal-Viertelfinalspiel bei der HSG Lemgo klar für sich entschieden.
In der Anfangsphase konnten die Lemgoerinnen noch einigermaßen mithalten, doch nach ihrem Anschlusstreffer zum 7:4 (aus unserer Sicht) zogen unsere Mädels mit einem sehenswerten Zwischenspurt bereits vorentscheidend auf 13:4 davon.
Grundlage hierfür war eine zumeist konzentrierte Deckungsarbeit, die uns viele Ballgewinne und daraus resultierende Tempogegenstöße brachte. Hierbei leisteten wir uns sogar noch den Luxus, diverse Chancen gegen die gute Lemgoer Keeperin zu vergeben. Aber auch unsere beiden Torhüterinnen Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert machten ihren Job sehr gut (u.a. haben die beiden zusammen drei Strafwürfe gehalten), so dass wir mit nur 6 Gegentoren und einer hochverdienten 16:6 Führung in die Halbzeitpause gingen.

Im zweiten Durchgang spielten wir dann zu Beginn etwas zu nachlässig. Hinten fehlte in einigen Aktionen der letzte Biss und vorne wurden in dieser Phase zu viele Bälle "verdamelt". Lemgo nutzte diese kleine Schwächeperiode zu einigen Treffern, ohne aber unseren Sieg nochmals in Gefahr bringen zu können. Nachdem so ca. 10 Minuten im zweiten Durchgang gespielt waren, nahmen dann auch unsere Mädels wieder Fahrt auf und spielten noch diverse schöne Treffer heraus.
Am Schluss stand dann ein letztlich nie gefährdeter 27:14-Auswärtserfolg und der damit verbundene Einzug ins Pokal-Final-Four (März 2016).
Das war ein toller Start in die Saison und wie´s der Zufall (bzw. der Spielplan) so will, spielen unsere Mädels am kommenden Wochenende in ihrem ersten Meisterschaftsspiel gleich wieder gegen Lemgo (auf Grund der Hallensperrung in Dörentrup wird unser Heimspiel in Hohenhausen ausgetragen / Anwurf ist am Samstag um 13:30 Uhr).

Unser erfolgreiches Team im Viertelfinale:
Maja Fahrenkamp und Marit Lehnert im Tor, Sina Gerber, Marie Huxoll, Janina Thermann (1), Alina Brinkmann (1), Lea Neu (2), Marie Vieregge (2), Leah Ruhnau (3), Alina Brand (9), Emi Schröder (9) - nicht mit dabei sein konnten diesmal Merle Zymelka und Lisa Schake, die uns aber kräftig die Daumen gedrückt haben


Trainingslager und Vorbereitungsspiele am 15. und 16. August 2015

Bevor´s bereits am nächsten Sonntag mit dem ersten Pflichtspiel der Saison (Pokalspiel in Lemgo / Anwurf 15:30 Uhr in der Volker-Zerbe-Halle) "ernst" wird, stand am vergangenen Wochenende unser Trainingslager auf dem Programm.
Unsere jungen Mädels  haben prima mitgezogen, so dass sowohl am Samstag als auch am Sonntag der Schweiß in Strömen geflossen ist,
Beide Tage wurden mit einem Vorbereitungsspiel gegen einen Oberligisten abgeschlossen.
Am Samstag hieß der Gegner TSG Altenhagen-Heepen und in diesem Spiel musste man anerkennen, dass Altenhagen zu Recht eine Liga über uns spielt. Obwohl unsere Mädels eine wirklich gute Leistung zeigten, fiel das Endergebnis mit 7:22 deutlich aus.
Insbesondere leichte Fehler im Angriff (Fehlpässe) bestraften unsere Gäste mit zahlreichen Tempogegenstoßtoren. In der Abwehr dagegen zeigten unsere C-Jugendlichen im Positionsspiel 6 gegen 6 tollen Einsatz und ein gutes Stellungsspiel, so dass Altenhagen nur wenig Tore aus dem gebundenen Spiel heraus gelangen. Umgekehrt war es  für uns gegen die auf diversen Positionen auch körperlich überlegenen Bielefelderinnen ebenfalls sehr schwer, Tore zu erzielen.  Da Moral und Einstellung bis zum Schluss vorbildlich waren, waren wir trotz der letztlich hohen Niederlage aber vollkommen einverstanden mit der Leistung unser Mädels.

Am Sonntag gab´s nach der Mittagspause eine Stunde lang "Kraft- und Stabilitätsübungen" mit unserem "Profi" Lena Hartmann aus der 1. Frauenmannschaft - auch an dieser Stelle nochmal ein ganz dickes Dankeschön dafür an Lena!
Nach einer weiteren Trainingseinheit und dem "Knipsen" eines Mannschaftsfotos in unseren nagelneuen Trikots, wurde dann nochmal Handball gespielt - diesmal gegen die SG Detmold. Auch Detmold spielt in der nächsten Saison in der Oberliga, so dass unseren Mädels vor´m Spiel doch etwas mulmig war, denn nach zwei Trainingstagen waren alle jetzt verständlicherweise bereits ziemlich platt. Weiteres Handicap war das verletzungsbedingte Fehlen von Leah Ruhnau, wodurch uns eine wichtige Spielerin für den Rückraum fehlte. Insofern hieß die Devise vor dem Spiel: Kräfteschonend, geduldig und clever spielen, leichte Fehler im Angriff vermeiden, in der Abwehr genau so engagiert zu Werke gehen, wie am Vortag. Und all diese Vorgaben setzten unsere Mädels klasse um!
Die anfänglichen Rückstände brachten uns nicht aus der Ruhe und einen zwischenzeitlichen 6:11-Rückstand glichen wir bis zur Pausenstand von 11:11 mit toller Moral und sehenswerten Treffern wieder aus.
Auch im zweiten Durchgang liefen wir dann permanent einem 2-3-Torerückstand hinterher, aber in der extrem spannenden Schlussphase bogen wir dann noch einen 20:22-Rückstand in einen 23:22 Sieg um - suuuper!!!
Die Freude der Mädels war groß, denn damit hatte - ehrlich gesagt - vor dem Spiel keiner gerechnet. Das war ein toller Schlusspunkt unter zwei schweiß- und lehrreiche Handballtage!

Danke auch nochmal an unsere beiden Nachwuchsschiedsrichter Paul Blome und Robin Jährig, die an den beiden Tagen unsere Spiele gepfiffen und dabei ihre Sache ebenfalls richtig gut gemacht haben!
 

 




 



 


 

 

 

 

 

 

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